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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
129
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 18. Januar 2016
Eingeführt ins Land der Fantasie. Trolle, Zauberer und Magier, Menschen mit allen Eigenschaften. Unterhaltung beim Lesen. Allerbest, vielen Dank Christoph Hardebusch!
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am 12. März 2006
„Die Trolle“ erzählen – anders als der Titel zunächst vermuten lässt – hauptsächlich die Geschichte eines Menschen; und zwar die des jungen Rebellen Sten, der in seinem Land Wlachkis gegen einen grausamen Thronräuber kämpft, und dabei eher unfreiwillig auf die Hilfe der bösartigen und gewalttätigen Trolle zurückgreifen muss.
Der Autor beschreibt eine Welt, die an ein mittelalterliches Osteuropa erinnert, und die „Rückständigkeit“ der Protagonisten wird süffisant durch die Augen eines Reisenden aus dem hochentwickelten Imperium kommentiert. Die Geschichte beinhaltet die klassischen Fantasy- Themen: Kampf gegen Unterdrückung, Freundschaft, Liebe, Verrat und eine finstere Bedrohung aus uralter Zeit, schafft es aber, dies in einem neuen Gewand spannend und unterhaltsam zu präsentieren. Trotz des beachtlichen Umfangs der „Trolle“ hat das Buch nur wenige Längen. Das mag daran liegen, dass es eine Vielzahl menschlicher und nichtmenschlicher Charaktere gibt, die einem schnell ans Herz wachsen, und an der leichtgängigen Erzählweise. Insgesamt wird hier ein epischer Plot mit viel Action und einer Prise Humor serviert. Kleine Schwächen seien da gern verziehen: fünf Sterne von mir.
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am 20. März 2006
Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass aus Deutschland mal eine ganze Serie mit richtig guter Fantasy kommen würde? Aber die Zwerge, Elfen und Trolle haben es geschafft, und brauchen sich meiner Meinung nach hinter englischen und amerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken.
„Die Trolle“, um die es in diesem Band geht, sind große, bösartige Kreaturen, die eigentlich unter der Erde leben, aber gezwungen sind, an die Oberfläche zu kommen, da mächtige Magie ihre Heimat bedroht. In der Welt der Menschen kennen sie sich jedoch nicht aus, deshalb sind sie gezwungen, sich einen menschlichen Führer zu suchen. Während Druan, der Kopf der Troll-Truppe, sogar eine Art Freundschaft zu Sten entwickelt, fällt es ihm immer schwerer, Pard zurück zu halten, der am liebsten überhaupt nicht mit den Menschen zusammenarbeiten würde.
An den „Trollen“ hat mir insbesondere die Action gut gefallen. Die Beschreibungen der Kämpfe sind großartig, zumindest wenn man sich auch mit ein bisschen Blut anfreunden kann, und vor allem die Endschlacht ist total gut gelungen.
Rasch wechselnde Perspektiven und etliche Cliffhanger haben dafür gesorgt, dass ich die letzten hundert Seiten in einem Rutsch lesen MUSSTE.
Die Liebesgeschichte hingegen fand ich ziemlich überflüssig - aber so was muss es wohl in jedem Fantasy-Buch geben.
Mit guten vier Sternen ein sehr empfehlenswertes Buch.
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am 6. November 2006
Nachdem ich hier die Online-Rezensionen gelesen hatte, dachte ich eigentlich das Buch wäre nicht so gut.

Ging dann auch schon mit einer schlechten Meinung daran das Buch zu lesen.

Jedoch kann ich nichts negatives über dieses Buch sagen. Es ist ein gutes Fantasybuch.

Was jedoch wirklich nicht der Fall ist, das sich das Buch wie z.B. "DIE ZWERGE" von Markus Heitz wirklich viel mit Trollen beschäftigt.

Es ist mehr ein Menschenkrieg, der von Trollen unterstützt wird.

Ein anderer Titel hätte zu diesem Buch besser gepasst, aber vermutlich wollter der Verlag auf den "fahrenden Zug" aufspringen und mit dem Titel mehr Käufer ansprechen
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am 19. Februar 2008
Als begeisterter Leser von Markus Heitz und Bernhard Brennen habe ich mir natürlich auch dieses Buch gekauft. Gut, ich muss zugeben, das sich die edle Optik dieses broschierten Taschenbuchs mit seiner Premiumabmessungen natürlich auch gut in meiner Bibliothek macht. Alleine dafür muss man den Heyne-Verlag schon loben. Doch zurück zum Buch und Autor. "Die Trolle" ist wohl das Erstlingswerk von Christoph Hardebusch und erschien in der Zeit, als der Heyne-Verlag in der Zeit der Tolkien-Film-Trilogie die Idee hatte, mit relativ jungen und unbekannten Autoren eine Serie über die Geschöpfe Tolkiens zu machen. Mittlerweile ist ja hinlänglich bekannt, das diese Geschichten mit Mittelerde nichts und mit der Charakterisierung Tolkiens so gut wie nichts zu tun haben, aber das sehe ich nicht mal als Manko an. Jedenfalls ist aus dieser Idee eine neue Riege von deutschen Fantasy-Autoren zu berechtigtem Ruhm gelangt und auch Christoph Hardebusch möchte ich nach der Lektüre dazu zählen. Gut, ehrlicherweise muss ich gestehen, das man als jahrzehntelanger Fantasy-Leser schon erkennt, das es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt, aber ich erkenne auch das Potential und bin gespannt auf den Fortsetzungsroman. Zum Buch selber: Es folgt natürlich den Richtlinien der High-Fantasy und meine Meinung dazu ist ja bekannt. Solange die Mischung etwas anders ausfällt kann ein Autor gerne die gleichen Zutaten verwenden. Und diese Mischung ist Herrn Hardebusch durchaus gelungen, ohne Frage. Das Buch hat auch diverse Spannungsbögen, die es mir teilweise nicht gestatteten, den Roman aus der Hand zu legen. Dieser Fantasy-Roman ist sowohl handwerklich als auch inhaltlich sehr gut gelungen und ich kann ihn jedem Fantasy-Liebhaber nur wärmstens ans Herz legen.
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am 8. März 2006
Als großer Fan der Serie seit den Orks habe ich den neuen Roman „Die Trolle“ sehnsüchtig erwartet. Jetzt kam er an und ich wollte eigentlich nur ein wenig reinlesen. Aber dann hat das Buch mich gepackt und ich habe es in einem Rutsch verschlungen! Der Autor hat ein Fantasywerk geschaffen, das seinesgleichen sucht. Ich lese sehr viele Fantasybücher.
Von Anfang an hat mich nicht nur die Geschichte, sondern auch der Stil der Erzählung fasziniert. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Geschichte des Rebellen Sten, der alles riskiert, um sein Land und seine Liebe zu retten und dabei sogar ein Bündnis mit den Trollen eingeht, ist fesselnd geschrieben. Selten habe ich so schnell mit einem Helden mitgefiebert. Das Land Wlachkis gefällt mir besonders gut, durch die lebhaften Beschreibungen taucht es geradezu vor meinen Augen auf, mit seinen düsteren Wäldern und den kleinen, zusammengekauerten Städtchen. Allerdings ist das Buch teilweise blutig, was wohl an den Trollen liegt, die keineswegs kleine Waldgeister sind, sondern große und auch böse Kreaturen, die man als Leser trotzdem mögen kann, so wie sie beschrieben sind.
Auf jeden Fall ist das Buch eine absolute Kaufempfehlung. Auf über 760 Seiten bekommt man für einen fairen Preis eine großartige, spannende Geschichte erzählt, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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am 30. Mai 2006
Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, dass Trolle nicht gerade zu meinen Lieblingen unter den Rassen die Fantasywelten normalerweise zu bieten haben zählen.

Dessen ungeachtet haben mich "die Trolle" angenehm überrascht!

Für Untentschlossene habe ich versucht die Geschichte kurz zusammenzufassen, da jeder selbst entscheiden sollte:

Hauptcharakter der Geschichte ist der Rebellenführer Sten cal Dabran, der

durch einen unglücklichen Zufall auf eine Gruppe Trolle stößt, die seit

vielen Generationen nicht mehr auf der Erdoberfläche gesehen wurden. Beinahe

hatte man schon geglaubt, sie seien lediglich Wesen aus düsteren Legenden...

Vom Zeitpunkt des Zusammentreffens sind der Mensch und die Trolle

unfreiwillig an einander gebunden und nur wenig voneinander begeistert. Die Trolle brauchen einen Führer, da sie

sich in der Welt der Menschen nicht auskennen, den Rebellen bindet ein

Gefühl der Pflicht. Gemeinsam versuchen sie einem Geheimnis auf die Spur zu

kommen, dass beide Völker berührt. Dabei begegnen sie natürlich - wie in

jedem guten Fantasybuch - einer Menge unvorhergesehener Gefahren, und

einigen vorhergesehenen... Sie haben mit anderen finsteren Wesen, dummen

Menschen und den eigenen Zweifeln zu kämpfen, und es ist nie sicher, wann

das nächste Desaster über die ,Verbündeten' hereinbricht.

Eine Reihe farbiger Nebencharaktere macht das Buch um so lesenswerter. Gute

Aktion, gute Charaktere, eine urtümliche Welt voll Legenden und Mystik - was

will man mehr?
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am 30. Mai 2006
Also, mir haben “Die Trollen” von Christoph Hardebusch super gut gefallen. Obwohl der Autor diese Wesen aus den Tiefen der Erde als gewalttätig, unkontrolliert und äußerst gefährlich beschreibt, schafft er es dennoch, dass sie einen in ihren Bann ziehen. Obwohl Druan, der Anführer der Trollgruppe, der eindeutige ‚Sympathieträger’ der Gruppe ist, hat mir letztendlich doch Pard, der blutrünstigste der Gesellen, am meisten zugesagt, was das Können von Herrn Hardebusch noch unterstreicht. Er bewegt sich ständig auf einem Grat zwischen Beklemmung und Belustigung entlang, ohne dabei ins Straucheln zu kommen.

Die Trolle schließen ein brüchiges Bündnis mit dem Menschen Sten, der den Trollen widerwillig hilft. Zum einen um das Schlimmste zu verhindern, zum anderen, weil es scheint, dass sich die Feinde der Trolle – die Zwerge – und die Feinde der ‚freien Wlachaken’, zu denen Sten gehört, - die masridischen Usurpatoren - zusammen geschlossen haben. Dennoch ist es ein zweifelhaftes Bündnis, das immer wieder erschüttert wird.

Spannend bis zur letzten Seite!
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am 3. Juni 2017
Ich habe dieses Buch vor vielen Jahren gelesen. Als ich dann hier einige wenige negative Rezensionen und deren Begründungen gelesen habe, juckte es mir nun in den Fingern, selber etwas dazu zu schreiben.

Das Buch ist großartig und ermutigte mich sofort zum schnellen Durchlesen.

Alles in allem ein tolles Fantasybuch mit toller Geschichte
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am 25. Juli 2006
Mit den "Trollen" ist Christoph Hardebusch etwas gelungen, was in der Fantasy bislang leider noch zu selten vorkommt: Einen Plot aufzubauen, der glaubwürdig ist, in dem alle Charaktere - vom Helden bis zu den Nebengestalten - 'lebendige' Persönlichkeiten abseits von Klischees und Schwarz-Weiß-Schemata sind und der sich absichtlich von Superheroik und welterschütternden Mega-Ereignissen fernhält. Das Resultat ist ein sehr gut lesbares, flüssiges und spannendes Buch, das ich in wenigen Tagen verschlungen habe.

Die manchmal geäußerte Kritik, das die Trolle zu wenig Platz in den "Trollen" erhielten, kann ich zwar nachvollziehen, da ich mir auch mehr über diese faszinierend dargestellten Wesen gewünscht hätte, allerdings finde ich den Kunstgriff, die Trolle aus dem Blickwinkel eines Menschen zu beschreiben (und dem Leser dadurch ein besseres Verständnis über die Fremdheiten und Ähnlichkeiten der Trolle mit uns zu ermöglichen), äußerst gelungen. Ein Buch, das die Trolle als Hauptcharaktere hätte, würde zu leicht in eine Hack&Slash-Dramaturgie abrutschen, auf die ich gerne verzichte.

Ich kann das Buch jedem Freund der Fantasy nur wärmstens ans Herz legen und freue mich schon jetzt auf den angekündigten Nachfolgeband.
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