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am 9. Oktober 2012
Mit seinem dritten Band über die Abenteuer von Emily Laing und ihrem Mentor Mortimer Wittgenstein in der Uralten Metropole liefert Christoph Marzi ein durchaus gewaltig angelegtes Finale der Trilogie. Wer mit der verzweigten, teilweise stelzigen und an einigen Stellen abschweifenden Erzählweise des Autoren klargekommt, wird an Lumen recht viel Gefallen finden.

Christoph Marzi führt konsequent den Mix aus bekannten und eigenen Elementen der Fantasy und des Horrors fort. Seinem Stil bleibt er bis zur letzten Seite treu. Auf manchen Leser mag genau dieser Schreib- und Erzählstil abschreckend wirken. Mich fasziniert aber gerade das.

Der Autor entwickelt seine Figuren im dritten Band liebevoller weiter; die leicht kühle Distanz zwischen Wittgenstein und Emily wird weiter eingeschmolzen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verlaufen fließend; die Motivationen aller beteiligten Protagonisten sind auf beiden Seiten weder durchgängig schlecht noch durch und durch lauter.

Auch wenn das Buch kaum den Inhalt wirklich fassen mag - einfach viel, viel zu viel - ist es eine runde Sache, die man lesen muss, wenn man auch schon Lycidas und Lilith gelesen hat.

Fazit

Schreibstil: auch im 3. Teil sehr kompliziert
Lesefluss: medium bis schwer
Lesespaß: hatte ich
Spannung: sehr gut
Action: sehr gut

Zielgruppe: Freunde englischer Fantasy-/Horror-/Krimi- und Bildungsprosa des 19. Jahrhunderts
Zielgruppenalter: ab 13/14 Jahre bis 100++

Kaufempfehlung? Ja, unbedingt aber vorher Teil 1 und Teil 2 lesen! Lycidas: Die Uralte Metropole - Erster Roman ,Lilith: Die Uralte Metropole - Zweiter Roman

Meine Bewertung: glatte 5 Sterne
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am 30. April 2017
Die Reihe über London und die Welt die sich darunter befindet, hatte mich flugs in ihren Bann gezogen. Ein ganz anderes Lesevergnügen.
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ein weiterer Grund,warum ich diese Bücher so gern lese... fesselnd, spannend und unterhaltsam... und am Ende eine Wendung, mit der man nicht rechnet...👏👏👏🐲
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am 18. Februar 2018
Echt toll geschrieben. Genau so gut wie die anderen beiden Teile. Immer wieder neue Wendungen und sehr sehr spannend dazu.
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am 17. August 2013
Sprachlich hervorragendes Jugendbuch und für alle Liebhaber von Fantasy wie Harry Potter sehr geeignet. Ich habe dieses Buch verschlugen und mehrfach gelesen.
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am 18. November 2006
...in fair Verona, where we lay our scene..." Nein. Das ist nicht Verona, sondern London, die Stadt der Schornsteine und der uralten Metropole darunter. Christoph Marzis exzellente, viktorianische anmutende Trilogie, kommt mit "Lumen" zum Ende. Ein geheimnisvoller Nebel streicht wieder durch London. Leute, die ihn einatmen, werden zu Bestien bevor eine gnädige Dürre sie zu Staub zerfallen lässt.

Die beiden Häuser Mushroom und Manderley, die von jeher das Geschick der Stadt bestimmten, liegen in ewiger Fehde. Ausgehend von der Theorie, dass jede Grosstadt der Welt auf einem Ungeheuer erbaut ist, welches sich von niederen Gefühlen und schlechten Taten der Menschen ernährt damit der Fluss des Lebens einigermaßen funktionieren kann, muss das Ungeheuer stetig Nahrung erhalten.

Die beiden Freundinnen Aurora und Emily trennen sich, um den geheimnisumwitterten Limbus der Hölle zu finden und mit ihm Lord Lycidas oder Lucifer wie er einst genannt wurde, denn nur er weiß Rat, wie die Stadt der Schornsteine noch zu retten ist. Ein Hauch von Hitchcock umweht die Ereignisse in der surrealen Gegenwelt Londons während Emily, Wittgenstein und der undurchsichtige Tristan Marlowe in Prag, der ewigen Stadt der Alchimie, ihre eigenen Wege gehen.

Tristan Marlowe, Bibliothekar in Londons British Library, hat in "Lumen" seinen ersten Auftritt. Auch er ist ein Trickster wie Emily und wie Wittgenstein ' ein jeder auf seine sehr verschiedene Art und mit Gaben gezeichnet, die Fluch und Segen zugleich sind. Da Prag zu meinen Lieblingsstädten gehört, war ich neugierig, wie Christoph Marzi die Atmosphäre der Stadt eingefangen hat. Mit Bravour natürlich! Altstädter Ring, Moldau, Brückentürme, Ghetto und der jüdische Friedhof, all das war dazu da, um den surrealen Anstrich dieses Romans weiterzuentwickeln und die Puzzleteile zusammenzuführen.

Marzi verquickt bekannte Charaktere von bekannten Autoren, verschiebt den Blickpunkt um ein weniges, und kreiert damit eine ganz andere Geschichte als die uns wohlbekannte, was nicht selten zu einem Aha-Erlebnis führt. Das erstaunliche daran ist, das es durchaus funktioniert und die Geschichten von und um Charles Dickens, Oscar Wilde und Rabbi Löw auch diesen Hintergrund gehabt haben könnten.

Ein Spiegel mag nur ein Gesicht haben, aber eine Medaille hat definitiv zwei. Im dritten und letzten Teil geht Christoph Marzi der Frage nach: was ist real und was ist Fälschung? Was ist Lüge und was ist die Wahrheit? Der Roman ist nichts für Kinder noch für Leute, die nur quer lesen weil die Geschichte viel zu komplex und vielschichtig ist. Marzis exquisites Deutsch (das ich mir bei viel mehr Autoren so wünsche) ist poetisch, melancholisch, tragend wo's nötig ist; mit trockenem Witz, wo's möglich ist. Für meinen Geschmack war's stellenweise ein wenig zu schmalzig, dennoch verdient "Lumen" die volle Sternenzahl.
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am 23. März 2013
Sehr schöne und fesselnde Geschichte. Habe den ersten Teil mir gekauft und nach 3-4 Kapiteln die beiden anderen Teile gleich bestellt.
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am 3. September 2007
Lumen ist der Dritte Teil der zauberhaften Triologie von Christoph Marzi (Teil 1 Lycidas, Teil 2 Lilith). Auch hier gelingt Christoph Marzi, mit seinem eigenen sehr guten Schreibstil, ein weiteres sehr schönes Abenteuer mit Emily Laing aus Rotherhithe, deren Freundin Aurora und Wittgenstein. Nocheinmal geht es in die uralte Metropole. Die Mädchen sind erwachsener geworden, es geht um Beziehungen und wieder um alte Götter und Verschwörungen.
Wieder einmal kann ich nur empfehlen sich von Marzis Welt verzaubern zu lassen und in seine Welt der alten Mythen und Götter einzutauchen, wenn Sie hier auch etwas anders ist als man sie üblicherweise kennt.
Das Ende ist für mich unerwartet, ich hätte mir etwas anderes darunter vorgestellt, aber andrerseits passt es eigentlich zu den drei Büchern.
Lumen ist ein Abendteuer für sich. Man muss die anderen Bücher nicht unbedingt vorher gelesen haben.

Die Bücher sollten in folgender Reihenfolge gelesen werden :
1. Lycidas
2. Lumen
3. Lilith
4. Uralte Metropole
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am 18. April 2014
In London geht ein Nebel um, der Menschen zu lebenden Marionetten macht. Wer hat ihn geschickt und warum? Emily Laing trifft das Schicksal besonders hart, denn sie erleidet persönliche Verluste. Und so macht sie sich wieder einmal mit ihrem Mentor Wittgenstein und ihrer Freundin Aurora auf, das Rätsel zu lösen …

Seit dem vorhergehenden Band sind wiederum 2 Jahre vergangen, Emily ist nun 18 Jahre alt. Ein Alter, in dem man durchaus auch zärtliche Bande knüpft – wie es ja in „Lilith“ auch schon angedeutet wird. Der Roman bleibt zwar der Düsternis verhaftet, aber wir erleben auch viel Romantik (sogar Wittgenstein bekommt seinen Teil ab!), wer die Trilogie kennt, kann sich aber schon denken, dass diese nicht nur mit Glückseligkeit gepaart ist.

Wieder trifft man viele alte Bekannte, es gibt aber auch einen neuen interessanten Charakter: Tristan Marlowe, der Maurice Micklewhites Stellung im Britischen Museum eingenommen hat. Mir hat er sehr gut gefallen, auch er hat seine Geheimnisse und lange weiß man nicht, auf welcher Seite er steht (obwohl es für mich da gar keine Zweifel gab).

Emily ist zwar jetzt 18, wirkt aber nicht wirklich so, sie benimmt sich oft kindisch und ihrem Alter nicht angemessen. Das auf das zu schieben, was sie schon erlebt hat, halte ich für nicht richtig, denn Aurora hat sicher ähnlich viel erlebt und wirkt deutlich reifer. Es ist wohl eher eine Charakterfrage. Ich finde es schade, dass die Hauptprotagonistin für mich keine Identifikationsmöglichkeit bietet, mir noch nicht einmal wirklich sympathisch ist.

Was für mich auch hier wieder ein großes Problem ist, ist Marzis Erzählstil. Weniger die altmodische, altertümlich wirkende Sprache ist es, die ich nicht mag, denn die passt gut zu Wittgensein, der auch hier wieder der Erzähler ist, sondern die philosophisch, poetisch anmutenden, in meinen Augen schwülstigen und oft kitschigen, zudem platten Sätze, mit denen oft die Kapitel begonnen werden und die auch sonst öfter eingestreut sind. Und gerade diese werden auch hier wieder mehrmals, in meinen Augen viel zu oft, wiederholt. Nachdem ich z. B. mehrmals „Die Welt ist gierig“ lesen musste, konnte ich es einfach nicht mehr sehen …

Insgesamt hat mir dieser Band besser gefallen als „Lycidas“ und „Lilith“, im letzten Drittel herrscht echte Spannung und da mag die Geschichte richtig gern.

Der Abschlussband von Marzis Trilogie greift einige Fäden aus den vorhergehenden Bänden wieder auf und verknüpft sie, teilweise in ganz unerwarteter Weise, einige bisher noch ungeklärte Fragen werden beantwortet und die Geschichte zu einem einigermaßen gelungenem Ende geführt, auch wenn, meiner Meinung nach, noch einiges ungeklärt bleibt. Der Autor hat wieder einige Figuren aus Legende, Geschichte und Literatur bemüht, so spielen z. B die Plejaden eine kleine aber bedeutende Rolle, außerdem tritt u. a. Gregor Samsa, den man von Kafka kennt, auf.

Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.
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am 19. März 2014
Meinung:
Lumen ist der 3. Band der Uralte Metropole-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr!

Wieder geschehen mysteriöse Dinge in London: Ein Nebel geht um, der sich der Menschen bemächtigt und sie zu willenlosen Kreaturen werden lässt, zeitgleich setzt in manchen Gebieten eine Dürre ein, die alles zu Staub zerfallen lässt. Die beiden verfeindeten Häuser Manderley und Mushroom scheinen diese beiden Katastrophen herbeigerufen zu haben, im ewigen Kampf gegeneinander. Emily Laing und Aurora Fitzrovia müssen wiederum in die Uralte Metropole hinab, um London zu retten.

Es gilt, Lycidas zu finden, denn er allein weiß, wie die Stadt vor größerem Schaden bewahrt werden kann. Emily macht sich indes zusammen mit Wittgenstein und Tristan Marlowe, dem Nachfolger des verstorbenen Maurice Micklewhite, auf eine gefahrvolle Reise nach Prag, wo sie ebenfalls eine Spur verfolgen, die helfen könnte...

Christoph Marzi hat es auch mit dem 3. Teil der Uralte Metropole-Reihe geschafft, mich wieder für die Welt um Emily Laing zu begeistern. Mit Tristan Marlowe wird ein neuer interessanter Charakter eingeführt. Dieser hat die Nachfolge des toten Maurice Micklewhite angetreten und ist ebenso ein Trickster wie Emily und Mortimer Wittgenstein, doch auch ein etwas undurchschaubarer Mann. Ist er wirklich so loyal, wie er sich gibt oder arbeitet er vielleicht im Insgeheimen doch für Mushroom Manor?

Emily Laing hat derweil mit ihren Gefühlen zu kämpfen, die sie für Adam Stewart, den sie in Lilith kennen- und liebengelernt hat, empfindet. Über Mortimer Wittgenstein erfährt der Leser nun auch endlich etwas mehr was seine Herkunft und seinen Werdegang betrifft.

Somit bekommt man es mit altbekannten und liebgewonnenen Figuren genauso zu tun wie auch mit neuen, die nicht minder interessant sind. Phantastisch und faszinierend kann man wiederum die Erzählweise und den Schreibstil Christoph Marzis beschreiben. Vermag er bereits London in einem besonderen Licht und einer Atmosphäre zu beschreiben und erscheinen zu lassen, steht Prag, der zweite Handlungsort des Buches, in keinster Weise nach.

Mit diesem Buch fühlte ich mich erneut sehr wohl, da man gar nicht anders kann, als in diese Geschichte zu versinken, die sehr tiefsinnig und komplex ist, aber auch die Spannung nicht zu kurz kommen lässt. Ich freue mich bereits auf den letzten Band Somnia, bedauere es aber auch gleichzeitig, da die Reihe sich nun langsam dem Ende nähert.

Fazit:
Lumen kann genauso begeistern wie seine Vorgänger. Eine wiederum faszinierende Geschichte, die durch Komplexität besticht und deren Charaktere man nicht so schnell vergisst.

Reihenfolge:
1. Lycidas
2. Lilith
3. Lumen
4. Somnia
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