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am 29. November 2013
Ein kurzweiliges atmosphärisch dichtes Buch in einem unverkennbar an King angelehnten Schreibstil. Leider war nicht nur der Schreistil, sondern auch die Idee an sich ziemlich stark an bereits vorhandenen Werken "angelehnt". "Am Ende der Straße" war für mich eine eindeutige Mischung aus Stephen Kings Roman "Die Arena" und seiner Kurzgeschichte "Der Nebel". Nichts desto trotz hat mich das Buch Spass gemacht!
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am 1. April 2013
Das Buch ist der Hammer! So schnell habe ich noch nie ein Buch gelesen.
Spannung von Anfang bis zur letzen Seite..man hofft bis zum Ende, dass es doch noch ein Happy End gibt...
Die apokalyptische Athmosphäre fesselt einen extrem!!
...Das nächste Buch bitte....
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am 1. Februar 2012
Mein vierter Keene und zum ersten Mal ein wenig enttäuscht. Mitreißend schreibt er, ganz klar, aber diesmal fehlte irgendwie das gewisse Etwas.
Es wird dunkel um das Städtchen Walden. Zack, Licht aus, Dunkelheit drum herum. Die Bewohner sind natürlich schockiert und fangen bald schon an durchzudrehen, weil es natürlich nicht eine normale Dunkelheit ist, sondern eine apokalyptische Finsternisglocke. Erinnert stark an Kings Arena - und der musste schon massig Kritik für Ideenlosigkeit einstecken. Mich persönlich stört es nicht, wenn die Story nun nicht vollkommen glatt runtergespult worden wäre. Das Buch lebt tatsächlich von dieser einen Idee und der Auflösung am Schluss, die Keene in einer ermüdenden Wiederholungsschleife präsentiert. Sorry, mit Spannung war da nix und beklemmend fand ich es auch nicht. Dafür war das schon zu oft da. Inhaltlich hätte es Stoff für eine Kurzgeschichte hergegeben. Die Figuren reißen es leider auch nicht raus.
Ansonsten ist das Buch flüssig erzählt und weiß wie gewohnt durch reibungsloses Herunterlesen zu überzeugen. Wer also ein paar Stunden seichte Unterhaltung haben will, bei der er das Ende bereits am Anfang schon kennt, der kann zugreifen.
Fazit: Routine-Arbeit, die man nicht lesen muss.
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am 28. Januar 2012
Dieses Buch war das erste Brian Keene Buch das ich gelesen habe und der Autor hat es auf Anhieb geschafft mich vom Hocker zu hauen. Vor allem der Schreibstil ist sehr gut und sucht seinesgleichen, bisweilen könnte man ihn mit Alex Garland vergleichen. Ich konnte mich schon nach wenig Seiten total mit dem Protagonisten identifizieren, was nicht so oft vorkommt. Auch der tagebuchartige Stil bzw. der Ich-Erzähler haben mich sofort überzeugt und sorgen für einen flüssigen, spannenden Lesegenuß.
Zur Story ist wohl schon so ziemlich alles in den bisherigen Rezensionen gesagt worden: Amerikanische Kleinstadt wird von heute auf morgen durch eine mysteriöse Dunkelheit von der Außenwelt abgeschnitten, keiner weiß was los ist, langsam fangen alle an durchzudrehen. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass der Protagonist Pizzabote ist, eine nette Abwechslung zu all den Polizisten, Ex-Soldaten, supererfolgreichen, total schönen Protagonisten mit denen es sonst so zu tun hat.
Was ich an Keene als Autor besonders schätze ist seine kompromisslose Art zu schreiben und Tabus zu brechen, vor denen andere Autoren zurückschrecken. So auch in diesem Roman der vor allem durch seine gute Sprache, die spannende Story, die guten Charaktere und das Ende überzeugt. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann die deutsche Übersetzung des Titels, ich meine wie kommt man bloß von "Darkness On The Edge Of Town" zu "Am Ende Der Strasse"? Ansonsten ist die deutsche Übersetzung aber meiner Meinung nach gelungen.

Wem Steven Kings "Die Arena" und "Der Nebel" gefallen hat ist hier genau richtig, in seinem Werk schafft es Brian Keene einen total spannenden, unterhaltsamen Horror-Thriller zu präsentieren, ohne bei vorher genanntem Autor abzukupfern und hebt sich deutlich von der Masse der restlichen Autoren des Genres ab.
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am 8. April 2017
Auf meinem Buch klebte ein roter Sticker, der einem einfach ins Auge sprang: Brian Keene ist der neue Richard Laymon.

Dann aber nicht mit diesem Buch. Auch wenn mir Laymons Bücher oftmals sehr überspitzt daherkommen, mag ich sie einfach gern lesen, weil Horrorbücher nun mal zu meinen Liebsten gehören.

Leider wurde mir in diesem Buch weder Horror noch spektakuläre Wendungen geboten, sondern einfach nur eine heruntergeschriebene Geschichte ohne besonders gewiefte Einfälle.

Robbie, der Protagonist, versucht mit seiner Freundin Christy und seinem Nachbarn Russ die unheimliche Dunkelheit zu ergründen, während Walden's Bewohner langsam am Rädchen drehen.

Zwischendurch gönnt man sich die ein oder andere Pause, um dann wieder die immer gleichen Fragen bezüglich der Finsternis zu stellen. Woher kommt sie? Sind wir die letzten lebenden Menschen? Was ist in dieser Schwärze?

Auch wenn die Geschichte so ähnlich schon mal erzählt wurde (Der Nebel, die Arena) fand ich die Grundidee trotzdem spannend, Menschen in Ausnahmesituationen zu erleben. Was mir hier geboten wurde, war aber einfach nur langweilig.

Mein Fazit

Ein ödes Buch mit einem unbefriedigenden Schluss. Hat mich leider die meiste Zeit nicht mitnehmen können.
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am 28. Oktober 2011
Brian Keene hat mit "Totes Meehr" einen guten EInstand in die Horrorwelt geschafft. Mit "Castaway" hat er seine eigene Marke nciht ganz erreicht, aber nun hat er mit "am Ende der Straße" wieder einen guten Treffer gelandet.

Eine US Kleinstadt wacht morgens auf und es ist dunkel. Es bleibt auch dunkel und das obwohl längst die SOnne aufgegangen sein wollte. Die Menschen, die zur Arbeit aufbrechen oder die Stadt zum einkaufen verlassen, bleiben verschwunden.
Ein junger Pizzabote mit Hang zum Drogenkonsum und seine Freundin (mit größeren Drogenproblemen) versuchen mit ihren Nachbarn (die auch gerne mal was rauchen) der Saceh auf den Grund zu gehen und finden am Stadtrand eine Barriere aus Dunkelheit. Darin scheint das Böse zu lauern.
Die Menschen in der Stadt verwahlosen und zeigen ihr grausames Gesicht. Einzig ein Obdachloser scheint irgendwie Ahnung zu haben...

Das Buch ist flüssig zu lesen, die Hauptfiguren werden gut umrissen und die Story nimmt ihren Lauf. Elemente der Geschichte sind aus "Der Nebel" und "Die Arena" von Stephen King übernmommen bzw. angelehnt. Aber tatsächlich stört der Klau nicht; immer wieder weisen die Figuren in der Geschichte sogar selbst darauf hin. Das bringt ein kleines Schmunzeln am Rande. Teilweise hat es auch abstruse Züge, wenn sichbspw. die Frau (die mit den Drogenproblemen, Sie erinnern sich...) durch die mittlerweise völlig verwahrloste Stadt schlägt nur um an Gras ranzukommen. Ich weiß nicht, aber Herr Keene spricht vielleicht manchmal selbst ein wenig dem Gras zu.

Der Roman ist eine Art Erlebnissbericht des Pizzaboten, vielleicht ist deswegen die Sprache auch nicht gerade umwerfend sondern eher einfach und teilweise auch ein wenig übertrieben. Übermäßig blutrünstig ist der Roman nicht; Das Böse aus der Dunkelheit zeigt sich nur sehr selten im Buch; ein paar mehr Einsätze wären ganz schön gewesen. Sprachlich ist Keene mit Sicherheit kein Genie, aber seine Geschichte funktioniert und lässt sich ganz gut lesen.
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am 30. Dezember 2012
Eine Kleinstadt wird von der Dunkelheit eingeschlossen. Eine Dunkelheit, die dunkler als die normale Dunkelheit ist. Menschen die versuchen zu entkommen, kehren nicht mehr wieder. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist unmöglich. Die Bewohner sind also auf sich alleingestellt. Der ehemalige Pizzabote Robbie versucht mit seiner Freundin, und Nachbarn das Geheimnis um die Dunkelheit zu lüften, bzw. einfach den Wahnsinn, der in die Stadt einkehrt, zu überleben.
Simple Idee, kennt man schon aus "Die Arena", wobei Keene's Roman deutlich kürzer ist.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Robbie erzählt, besser gesagt, liest man quasi seine Aufzeichnungen.
Ach ja: "Am Ende der Straße" ist mein zweiter Roman von Keene (mein erster war "Totes Meer", den ich ziemlich cool fand).
Trotzdem war meine Erwartung eher nüchtern, da ich bisher eher wenig von dem Autor gehört habe. Ich wurde bei dem Roman nicht vom Hocker gehauen, noch wurde ich total enttäuscht. Storys wie diese, wie simpel sie auch immer sein mögen, machen mir eigentlich immer wieder Spaß.
Ich finde es schon irgendwie interessant, wie Personen sich in solchen Situationen verändern; wenn sich ihr gesamtes Umfeld einfach schlagartig ändert.
Nur hier hätte Keene meiner Meinung nach mehr ausholen können. Der gesamte Hauptteil war einfach zu vorhersehbar.
Man muss überleben, klar. Und es ist auch klar, dass jeder sich einfach nehmen wird, was er braucht; gerade wenn kein Rechtssystem mehr herrscht. Also kann man sich schon ausmalen, auf welche Typen der Protagonist trifft, was in der Stadt mit der Zeit passiert etc.
Klingt zwar ziemlich trocken, doch was den Roman dann doch noch auf einer gewissen Art unterhaltsam macht, ist die Idee hinter der Dunkelheit, und wohlmöglich auch das Ende, welches bei solchen Geschichten immer schwer vorherzusagen ist.
Fazit: Gute Idee, die man noch besser hätte umsetzen können.
3 Sterne für die Unterhaltung, jedoch nur ein Roman für zwischendurch.
Habe noch "Die Verschollenen" von Brian Keene im Regal, welches ich auf alle Fälle noch lesen werde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Juli 2011
Romane und Filme, die das Thema der Apokalypse bzw. der Endzeit beackern, haben, so scheint mir, seit Längerem bereits Hochkonjunktur. Seien es Filme wie "28 Days Later", "The After Tomorrow" oder jüngst "The Road" (nach Cormac McCarthys brillantem gleichnamigen Roman) bzw. Romane wie David Moodys "Herbst"-Tetralogie und Michael McBrides spannende Apokalypse-Trilogie sind unter Kennern und Fans heiß begehrt. Brian Keene gehört längst zu der Riege an Autoren, die unter Insidern Kultstatus genießt und der, dank des Heyne-Verlages, dem breiten Publikum bekannt gemacht wird.

"Am Ende der Straße" ist der vierte Roman, der im Heyne-Verlag publiziert wurde und der so ganz anders daherkommt, als "Die Verschollenen" oder "Totes Meer". Aus der Sicht des sympathischen Pizzalieferanten Robbie Higgins wird diese düstere Apokalypse dem Leser vermittelt, der in tage- bzw. notizbuchähnlicher Form die Geschichte erzählt. Robbie, seine Freundin Christy und sein Nachbar Russ wachen eines Morgens auf und ihre Stadt Walden ist von einer Dunkelheit umschlossen, die am Ende der Straße (ins benachbarte Verona führend) eine Barriere bildet und keine Bewohner leben rein, aber auch keine lebend heraus lässt. Die ersten Plünderungen und Morde geschehen prompt, die Menschen drehen durch, Walden versinkt im Chaos...

Brian Keene bedient sich - so scheint es - eifrig bei seinen Schriftstellerkollegen. Ein bisschen von David Moodys "Im Wahn", ein bisschen mehr von Stephen Kings "Der Nebel" und H.P. Lovecrafts Ideen werden ebenfalls angezapft. Was diesen Umstand jedoch weniger schlimm gestaltet, ist die Tatsache, dass Brian Keene offen diesen "Klau" anspricht und augenzwinkernd behandelt. Wenn Robbie beispielsweise versucht, seine Mitbewohner davon zu überzeugen, dass sich einige an ein Seil zusammen binden sollten, um die Barriere aus Dunkelheit zu durchdringen und ein Beteiligter empört ausstößt: "Hast du nie 'Der Nebel' gesehen" (S. 200) musste ich unweigerlich lachen. Leider driftet diese hommageartige Verwendung von fremden Ideen an einigen Stellen, zum Beispiel beim Auftritt einer fanatischen Frau, die die Menge aufhetzt (ein Schelm, wer an Mrs Carmody aus 'Der Nebel' denkt), in die Einfallslosigkeit ab - dies kostet dem Roman auch den fünften Stern. Witzig ist jedoch, dass Brian Keene seine eigenen, älteren Romane mit (wenn auch kurz) in die Handlung einbezieht, so dass sich kleine Bezüge zu "Die Verschollenen" oder "Das Reich der Siqquism" finden lassen.

Die 350 Seiten, aufgeteilt in 18 Einzelkapitel, habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Dies spricht für den lockeren, gut zu lesenden Stil Brian Keenes, der mich außerdem mit clever gesetzten Andeutungen und Hinweisen an das Buch fesseln konnte. Der Leser sollte natürlich keine aussagekräftigen, bedeutungsschwangeren Metaphern erwarten, sondern wird vielmehr mit manchmal völlig gewollt überzogenen sprachlichen Bildner beglückt: "Russ sah aus wie etwas, das die Katze abgeschlachtet, gefressen, wieder ausgespuckt, nochmal gefressen, ausgeschissen und dann ins Haus getragen hatte." (S. 46) Solche Aussagen passen jedoch zu dem flapsigen Ich-Erzähler Robbie, was die Sympathie für und die Authentizität des Charakters fördert.
Die Erläuterungen der Verhaltensweisen der Einwohner Waldens, aber auch der allumfassenden Dunkelheit sind plausibel und gut durchdacht. Insbesondere letzte Erklärung empfand ich als langjähriger Horrorromanleser - mit besonderem Hang zur Apoklaypsen-Thematik - als überaus gelungen und interessant.

Ebenfalls zu betonen sei außerdem, dass das Hauptaugenmerk auf der Veränderung der Personen liegt - nicht auf den, zwar vorhandenen Tötungsszenerien - und eine Gesellschaft schildert, die nachdem Anarchie und Chaos das Zepter übernommen haben, in bestialischen Morden und Vergewaltigungen ihren Zeitvertreib findet. Diese gesellschaftskritischen, stellenweise etwas zu aufdringlichen Anti-USA-Kommentare ziehen sich durch den ganzen Roman, sei es die Verwüstung von New Orleans, das Attentat vom 11. September oder die Waffenvernarrtheit der Amerika: Brian Keene schießt scharf.

"Am Ende der Straße" ist kein Roman, der exorbitant spannend und adrenalingeladen ist (allein durch den erzählerischen Charakter des Tagebuches weiß der Leser, dass Robbie sämtliche Geschehnisse überleben muss!), aber der flotte Schreibstil und die gut gemachten Wendungen lassen dieses Keene-Werk zu einem tollen Leseerlebnis werden und der Leser fühlt förmlich die kriechende Dunkelheit durch die Seiten strömen. Wer sich außerdem nicht daran stört, dass einige Ideen nicht die neuesten sind, hat mit "Am Ende der Straße" seine Freude.
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am 9. März 2014
Eine Stadt, umschlossen von Dunkelheit. Von nirgendwo her dringt ein Zeichen zu ihnen, alle Signale sind vollständig abgeschaltet. Merkwürdige Zeichen auf dem Boden scheinen die Dunkelheit zurückzuhalten.
Doch die Menschen, die in diese Dunkelheit gehen, kommen nicht wieder, nur ihre Schreie hallen bis an die Grenzen.
Schon Stephen King zeigte mit seinen Geschichten “Die Arena” (aktuell auch als Serie ausgestrahlt unter dem Titel “Under the Dome) und “Der Nebel” deutlich den Schrecken einer Isolation oder dem großen dichten Unbekannten aus dem niemand mehr jemals wiederkehrt.
Brian Keenes Roman ist hier nur eine Art Abklatsch. Nichtsdestotrotz überrascht er den Leser an der einen oder anderen Stelle mit unerwarteter Grausamkeit und Ekel. Robbie beschreibt die Dinge aus seiner Sicht. Man wird mitten in das Geschehen hineingeworfen und erhält einen Einblick in die Isolation Waldens und des menschlichen Verhaltens.

Die Dunkelheit ist grausam und sie möchte auch noch den Rest der Welt, wie wir sie kennen, einnehmen. Doch sie labt sich nicht nur an denen, die über die Grenze zu ihr kommen, sondern bringt Grausamkeit, Wut und Hass auf die andere Seite.
Im Grunde ist diese Geschichte nichts besonderes, ein leichter Zeitvertreib für zwischendurch, aber nichts, was man nicht schon gelesen hätte.
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am 19. September 2015
Meinung
Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter S*****er bin, was die Dunkelheit betrifft. Führt man sich das vor Augen so stellt sich die Frage, warum ausgerechnet ich mir solch ein Buch kaufe ;-)
Als ich dieses Buch auf dem Wühltisch entdeckte, hatte ich bereits ein paar Thriller/Psychothriller hinter mir gelassen und suchte nach einem Buch, dass mich irgendwie "schockieren" würde. Ein Blick auf den Klappentext und ich dachte, ich hätte es gefunden.
Jetzt, da ich es ausgelesen habe weiß ich, dass dem nicht so ist ;-)

Das Buch war etwas anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Das muss ja allerdings nichts Schlechtes bedeuten. Hat es auch nicht.

Zu Beginn habe ich mein ganzes Augenmerk auf diese Dunkelheit gelegt und dachte, dass mich etwas wie ein Horrorfilm erwarten würde. Doch im Endeffekt war es eher eine Geschichte darüber wie Menschen sich in einer absoluten Ausnahmesituation verhalten würden.
Natürlich war die Bedrohung durch die Dunkelheit allgegenwärtig und langsam aber sicher begann sie damit sich in die Köpfe der Menschen zu schleichen und sie böse "zu machen". Doch immer öfter ertappte ich mich wie ich mich selbst fragte "Wie hättest du reagiert? Hättest du dem Mann geholfen, der von anderen auf offener Straße gequält wurde oder hättest du es lieber vorgezogen dich im Schatten zu verstecken und zu hoffen, dass sie dich nicht entdecken würden?"

Im großen und ganzen beinhaltet dieses Buch die Geschichte von Robbie, Christy, Russ und dem weiteren Nachbarn Cranston, die versuchen sich ihre Menschlichkeit zu erhalten und dem natürlichsten aller Urinstinkte zu folgen - überleben.

Ich gestehe, dass ich dieses Buch nur am Tag gelesen habe. Sobald es anfing dunkel zu werden habe ich es an die Seite gelegt und mich etwas "leichterer" Lektüre gewidmet. Diesen Umstand schiebe ich allerdings eher auf die Tatsache, dass ich Angst im Dunkeln habe - so ein riesen Schocker wie vermutet war dieses Buch nämlich nicht.
Es gab einige ekelhafte Beschreibungen von Dingen, die die Menschen taten - und auch sicher tun würden wenn ein vergleichbarer Fall eintreten würde - doch ein "OH MEIN GOTT"-Moment blieb aus.

Durch den, als verrückt abgestempelten, Obdachlosen Dez erfährt man zum Ende des Buches, was es mit dieser Dunkelheit auf sich hat.
Das eigentliche Ende hat mich allerdings enttäuscht.

Ich mochte den Schreibstil von Brian Keene sehr und es ließ sich sehr flüssig lesen. Auch wenn mich dieses Buch nicht umgehauen hat war es sicher nicht mein letztes von dem Autor.

Fazit
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine Geschichte über Menschen in absoluter Anarchie lesen möchte.
Wer allerdings einen "Horror-Schocker" sucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen.
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