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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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am 5. Juli 2011
Diesmal geht es für Rachel ums Ganze: sie möchte vor dem Hexenzirkel endlich den Beweis ihrer Unschuld antreten und die Verbannung aufheben lassen -andernfalls droht ihr nicht nur ein erneuter Aufenthalt in Alcatraz, sondern die dauerhafte Verbannung in die Dämonenwelt des Ever-After. Daß auch noch die Hochzeit ihres Bruders ansteht, gerät da fast zur Nebensache. Allerdings hat Rachel als einzige nicht damit gerechnet, daß sie nicht einfach ins Flugzeug steigen und schnell an die Westküste kommen kann; außer ihr wundert sich niemand darüber, daß bereits am Flughafen die ersten Hindernisse auftauchen und sich Rachel letzten Endes dazu gezwungen sieht, mit Trent im Buick ihrer Mutter den "Roadtrip der Hölle" anzutreten.

Der sich damit ankündigende Stimmungswechsel ist Kim Harrison spitze gelungen - bereits in der Auftaktszene zeigt sich Rachel kampfeslustig und schlägt im Bikini einige Angreifer in die Flucht, und auch die weiteren Hindernisse geht sie frontal an und läßt sich nicht unterkriegen. Wie sie ausgerechnet mit Trent wie auf die Persiflage einer Hochzeitsreise losstartet und wie von Anfang an die Luft zwischen den beiden prickelt, liest sich spannend und hoch amüsant. Mit diesem Handlungsstrang wird die seit Folge 1 zwischen den beiden schwelende Anziehung und Vertrautheit seit Kindertagen einerseits und Rachels immer wieder aufflammende Abneigung wegen Trents skrupellos-eigennützigen Alleingängen andererseits aufgegriffen und flackert im Hintergrund der Ereignisse immer wieder auf. Das ist klasse, auch wenn Rachel manchmal fast ein bißchen zu oft mit Trents äußeren Reizen liebäugelt.

Der Kontrast zwischen den immer gewaltigeren Hindernissen und der unendlich langen und zähen Autofahrt ist sehr stimmig und atmosphärisch in Szene gesetzt und baut immer mehr Spannung auf, sowohl wegen der wachsenden Zahl an Mitreisenden als auch wegen der schwierigen Entscheidungen Rachels, von deren Richtigkeit sie zwar überzeugt ist, die ihr aber mit fortdauernder Reise immer klarer machen, daß es fast unmöglich sein dürfte, die scheinheiligen und selbstgerechten Zirkelmitglieder davon zu überzeugen, den Bann aufzuheben.

So tritt eine nervöse und angespannte Rachel vor den Hexenzirkel; die Szenen, die sich dort abspielen, gehören zu einem der Höhepunkte der Geschichte. Dies sind bei weitem nicht die einzigen; auch die Dämonenwelt gewinnt an Tiefe und Vielschichtigkeit, und bereits wie im vorhergehenden Band kommt unwillkürlich die Frage auf, ob Rachel angesichts der Bigotterie der Zirkelmitglieder nicht im Everafter bei dem erstaunlich besorgten und zuvorkommenden Al nicht vielleicht sogar besser dran wäre.

Der Schluß übertrumpft alle vorhergehenden Szenen bei weitem und rührt einen fast zu Tränen. Hier stimmt alles- Gefühl, Atmosphäre, Magie; und wenn das Ende dennoch offen bleibt und man gespannt sein darf, wie Rachel weiter verfährt, nachdem ihre Situation eher noch schwieriger geworden ist, bekommt man den Hauch einer Ahnung, wie das Ende der Serie aussehen könnte.
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am 9. Juli 2011
Rachel muss wieder einiges wegstecken - sie unternimmt gezwungenermaßen einen Roadtrip mit Trent Kalamack, den sie eigentlich hasst aber eigentlich auch wieder nicht. Das Ziel: Sie will zum Treffen des Hexenzirkels nach San Francisco, dort soll ihre Bannung aufgehoben werden.

Kim Harrison lässt in Blutdämon weder ihre Figuren, noch ihre Leser zum Verschnaufen kommen. Kaum Losgefahren, muss sich Rachel mit Problemen herumschlagen, denn sie und Trent sind das Ziel von Anschlägen. Die Handlung spielt sich nur zu Beginn und am Ende in der liebgewonnenen Kirche ab, dennoch sind so ziemlich alle Figuren vertreten. Lediglich Ceri nicht, ich nehme an, sie wird im nächsten Band wieder mehr Raum bekommen.

Der Roadtrip ist nichts für schwache Nerven. Obwohl das Buch mehr als 700 Seiten hat, hatte ich es schnell durch. Rachel muss eine Krise nach der anderen bewältigen. Dabei erkennt sie nach und nach, welche Macht sie hat. Sie ist nicht mehr so zerrissen in der Frage, wo sie auf einer Skala zwischen Gut und Böse eigentlich steht, was mir gut gefallen hat. Sie macht ihr Ding, auch wenn es sie fast umbringt. Trent Kalamack zeigt vielleicht zum ersten Mal seine wahren Gefühle, was wirklich sehr interessant ist. Und Al wird fast schon zum freundlichen Verbündeten. Die Welt des Jenseits wird dem Leser mit mehr Facetten gezeigt, was mir richtig viel Spaß machte.

Natürlich könnte man die Geschichte auch auf weniger Seiten erzählen. Wer aber wie ich die Inderlander-Gesellschaft liebgewonnen hat, freut sich natürlich, dass die Autorin sich Zeit lässt beim Erzählen und die Handlung wunderbar ausschmückt. Wer hätte gedacht, dass die Farbe Rot bei Pixies in anderen Bundesstaaten kein Zeichen von friedlichem Entgegenkommen ist, sondern Paarungsbereitschaft signalisiert? Aber zum Glück hat Jenks in Ivy und Rachel zwei wunderbare Freundinnen, die ihm aus jeder misslichen Lage wieder heraushelfen.

Die Figuren haben sich weiterentwickelt, ohne dabei ihren Charme zu verlieren. Im Gegenteil. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, dass die Autorin ihre Geschichte sehr gut im Griff hat. Und das will bei neun erschienenen Bänden einiges bedeuten. Es kristalliert sich immer mehr heraus, dass Rachel vor Abschluss der Serie (keine Ahnung wann) auf jeden Fall wohl noch eine Frage klären muss: Ist es möglich, dass Ivy, die ein lebender Vampir ist, auch nach ihrem Tod ihre Seele behalten kann?

Rachels Status verändert sich in diesem Band, mehr will ich hier dazu nicht sagen. Auch wenn das auf den ersten Blick als Lösung all ihrer Probleme wirkt, so zieht es auch andere nach sich. Noch ein paar Worte über die Konstellation Rachel und Trent. Es gibt ein paar sehr intensive Momente. :)
Das Ende kam wieder - trotz der vielen Seiten - viel zu früh. Es lässt aber Vermutungen zu, wie es weitergeht. Ich warte also mit großer Ungeduld auf einen weiteren Band und kann nur sagen: Die Spannung ist auch im neunten Band wieder auf einem sehr hohen Niveau.
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am 21. August 2011
Rachel muss nach San Francisco zu einer Anhörung des Hexenzirkels, in der Hoffnung, das sie ihre Bannung aufheben und sie wieder ein "normales" Leben führen kann. Auf Trents bitten hin, nimmt sie ihn mit. Denn er muss nach Seattle um eine "Elfenqueste" zu erledigen, von der er einfach nichts erzählen will. Natürlich sind Ivy und Jenks auch dabei. Schnell merken sie jedoch das sie verfolgt werden. Sind es Mitglieder des Hexenzirkels, die verhindern wollen, das es Rachel bis nach San Francisco schafft, oder Auftragskiller"elfen" von Trents Ex-Verlobter? Damit nicht genug befreit Trent auch noch einen Dämon, der "unter der Sonne wandeln" kann und für Rachel plötzlich der gefährligste Gegner ist. Nichtmal Al kann ihr da helfen, denn der tagaktive Dämon ist einfach zu mächtig. Wird unser "Krätzihexi" einen Ausweg finden und es bis zur ihrer Anhörung schaffen? Denn der Dämon denkt nicht daran, sie einfach in Ruhe zu lassen...
***
Road-Trip mit Rachel and Friends :) Ich habe mich seit dem Ende von Buch 8 schon sooo auf dieses hier gefreut und wurde wirklich nicht enttäuscht. Rasant folgt man Rachel in ihrer Geschichte und fiebert mit, wenn sich ihr schier unlösbare Hindernisse in den Weg stellen. Mal spannend, mal amüsant, mal prikelnd, mal emotional, mal fast hoffnungslos. Es ist wieder alles dabei, was diese Reihe so stimmig und authentish macht. Man erlebt aus nächster Nähe die stehte Weiterentwicklung der Charaktere, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und für ihre Entscheidungen geradestehen.
Es macht mich absolut happy, das wir wohl einen 10ten Band erwarten dürfen :)
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am 10. August 2011
Das schöne Cover, und der passende Buchrücken, reihen sich wieder nahtlos an die bisherigen 8 Bände. Diese Reihe zeigt erst nebeneinander im Regal ihre wahre Wirkung und sticht absolut ins Auge! Doch nicht nur äußerlich ist das Buch ein Vergnügen:
Kim Harrison verknüpft Worte so gekonnt, dass man sich ganze Welten bildlich vorstellen kann. Sie veranschaulicht einem selbst das Jenseits so, als wäre es real ' als befände man sich mittendrin! Man wird förmlich in ihre schnelle und atemberaubende Welt, die einen nicht mehr loslässt, hineingezogen. In diesen 720 Seiten passiert so viel und dennoch kann man nie genug von Rachels aufregendem Leben bekommen. Wahrscheinlich würde ich Rachel Morgan sogar bei ganz alltäglichen Dingen, z.B. bei der Gartenarbeit oder beim Kochen, wie gebannt beobachten, nur um zu sehen, in welche Misere sie als Nächstes gerät.
Ihre derben Ausdrücke sind unterhaltsam und machen sie auf eine Art besonders menschlich und sympathisch ' man kann ihr einfach nicht böse sein.
Auch die restlichen Charaktere sind einfach einzigartig! Der Dämon Al spielt in diesem Band wieder eine wichtige Rolle: Er kommt Rachel auf eine merkwürdige und ganz besondere Art und Weise immer näher. Man will unbedingt wissen, wie sich diese seltsame Beziehung zwischen den beiden weiterentwickelt. Und was spielt sich da insgeheim zwischen Trent und Rachel ab? Wie ergeht es Jenks nach seinem traurigen Schicksal? Hält Ivy es in dem beengten Auto aus, ohne ihrer Blutlust nachzugeben und was treibt der kleine Gargoyle in der Zwischenzeit allein zu Hause in der Kirche?
Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Newt, die manches Mal auch ein paar 'hellere' Momente erlebt.
Begebt euch auf den spannenden, actionreichen und rasanten Roadtrip mit dem Elfen Trent, der Hexe Rachel, der Vampirin Ivy, dem Pixie Jenks und Als Vertrautem, dem Dämon Pierce. In diesem Buch jagt jeder jeden. Keiner scheint mehr sicher ' und dann taucht auch noch ein übermächtiger Dämon auf. Das Gefährliche an ihm: er kann unter der Sonne wandeln und noch ein paar weitere sehr beängstigende Dinge! Wird die arme Rachel es schaffen, sich gegen ihren bisher größten Feind zur Wehr zu setzen und dabei gleichzeitig ihre Bannung vom Hexenzirkel rückgängig zu machen? Lest es selbst in Blutdämon '

Fazit: Eine spannende und magische Reihe, die man nicht verpassen darf. Absolut empfehlenswert für alle Fans von Hexen, Elfen, Dämonen, Vampiren, Pixies und Gargoyles!
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am 3. Dezember 2011
Ich habe sofort nach Erscheinen (21.02.11) die englische Ausgabe 'verschlungen' und bin seit dem auf Enzug.... ich kann es kaum noch abwarten bis der nächste Band erscheint.... Ich hoffe sehr(!), dass Al wieder eine Hauptrolle in der Geschichte hat....ohne Ihn wäre es für mich nicht mehr das selbe :( Er ist mein Lieblingscharakter.. neben Rachel! Natürlich fasziniert mich auch Trent...und Ivy, Jenks, Bis...einfach alle. Diese Serie hat mich in ihren Band gezogen! Das erste Buch las sich -für mich- noch etwas 'holprig', aber ab dem 2.Band, war es um mich geschehen. Es wird nie langweilig! Diese Serie hat etwas 'Eigenes'. Sie kommt ohne die mittlerweile 'üblichen' Sex-Scenen, wie in anderen 'Vampir- Serien' (v. J.R.Ward, Lara Adrien, Jeaniene Frost, Katie McAlister..usw.) aus! Kim Harrison hat eine, nicht-nur-auf-Vampire-begrenzte, bunte magische phantastische Welt geschaffen. Ich war ein rießen Vampirfan (bin ich zum Teil auch immer noch)und anfangs echt skeptisch, aber mittlerweile finde ich Hexen, Dämonen, Pixies, Elfen und co. mindestens genauso klasse! Ich kann diese Serie nur empfehlen!
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am 11. Juli 2011
Was für ein tolles Buch! Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, da gibt es bereits genug zu. Wichtig ist wie immer, dass die einzelnen Teile der Serie aufeinander aufbauen und es sich unbedingt lohnt, die ganze Serie zu lesen.

Nun aber zu diesem Band: Kim Harrison läuft zu neuer Hochform auf. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende, atmosphärisch dicht, mit humorvollen Dialogen aber auch ans Herz gehenden Szenen. Alle Figuren sind wie immer liebevoll ausgestalltet; es ist ein wahres Lesevergnügen. Ein neuer Dämon betritt das Aktionsfeld, Rachel macht eine weitere folgenreiche Entwicklung durch - kurzum, man/frau kommt kaum zum Atem holen. Auch die anderen Figuren - allen voran Trent, Al und auch Newt werden weiter entwickelt. Natürlich sind die wichtigsten Protagonisten Ivy, Jenks und Pierce auch mit an "Bord". Ceri kommt in diesem Band nur am Rande vor; angesichts der Fülle an Handlungssträngen ist das aber nicht schlimm und es zeichnet sich ab, dass sie im nächsten Band wieder wichtiger werden könnte.
Für alle Fans ist dieses Buch ein unbedingtes Muss und ich kann nur bewundern, wie toll es Kim Harrison gelungen ist, die szenischen Höhepunkte so dicht zu weben und selbst den Schluss dann nicht absacken zu lassen. Es ist glücklicherweise kein sogenannter "Cliffhanger", vielmehr werden Entwicklungsmöglichkeiten angedeutet, die mich schon jetzt wieder ungeduldig auf das nächste Buch warten lassen.

Volle Punktzahl!
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am 22. August 2012
Um es kurz zu halten. Ich habe bisher alle Bände mehr oder weniger begeistert gelesen. Irgendwo - so um den Tod von Kisten herum - hat die Serie etwas gewackelt und ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen.
Nach einem Jahr Pause bekam ich jetzt Band 9 geliehen und was für eine Überraschung. Der absolut beste Band den ich bisher gelesen habe. Bin absolut begeistert und habe den nächsten Band schon vorbestellt.
Neber Sookie S. Romanen bisher das Beste am Markt.
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am 27. Mai 2015
Das mittlerweile neunte Abenteuer führt Rachel wieder einmal fort von Cinncinnati. Dieses Mal muss sie sich quer über den nordamerikanischen Kontinent kämpfen - von Cinncinnati über St. Louis und Las Vegas bis nach San Francisco. Begleitet wird sie dabei nicht nur von ihren Partnern Ivy und Jenks, sondern auch von Trent Kalamack, der seine ganz eigenen Ziele mit dieser Reise verbindet. Auf ihren Fersen: Ein seelenfressender Dämon, den selbst die Dämonen im Jenseits nicht wollen...
Mit "Blutdämon" hat Kim Harrison mal wieder ein rasantes Abenteuer rund um Rachel Morgan geschaffen - die Hexe, die Dämonenmagie entzünden kann und damit zu einem bedeutsamen Baustein in der weitreichenden Geschichte der Inderlander wird. Der letzte Band hatte den gutgläubigen Leser in dem Glauben gelassen, für Rachel würde alles gut werden: Gemeinsam mit einem Vertreter des Hexenzirkels und Trent Kalamack hatte sie ausgehandelt, vor dem jährlichen Hexentreffen in San Francisco Rede und Antwort zu stehen und anschließend wieder in die Hexengesellschaft aufgenommen zu werden. Ihre Bannung sollte widerrufen werden. Wer nicht ganz so gutgläubig war, konnte da schon ahnen, dass es aufgrund einiger Mitglieder des Hexenzirkels nicht so leicht werden würde - das tatsächliche Geschehen und die Engstirnigkeit mancher Charaktere im nun neunten Band ließ mich dennoch nicht selten fassungslos den Kopf schütteln.
Es gab allerdings auch positive Überraschungen und Charakterentwicklungen, mit denen ich zwar so nicht unbedingt gerechnet habe, die mir aber gefallen. Allen voran ist die Beziehung zwischen Rachel und Trent zu nennen. Der richtige Hass zwischen den beiden existiert bekanntermaßen schon länger nicht mehr. Band acht zeigte bereits eine langsame Veränderung der Beziehung zwischen den beiden weg von den grundsätzlichen Feinden. Band neun ist in diesem Punkt eine deutliche Fortsetzung, die mich bereits auf Band zehn hinfiebern lässt.
Zudem holt Rachel ihre dämonische Seite wieder ein. Spätestens seit sie Algaliarepts Schülerin ist, sind Dämonen meistens nicht weit, wenn sie in der Nähe ist. Rachel muss sich mehr und mehr mit dieser zweiten Seite ihres Selbst auseinandersetzen und sich die Frage stellen, wer bzw. was sie wirklich ist: Schwarze Hexe? Weiße Hexe? Dämon? Alles zusammen? Und wenn sie das herausgefunden hat - was bedeutet es für ihre Zukunft?
Zusammen mit dem achten Band ist "Blutdämon" ein endgültiger Wendepunkt der Geschichte, von dem es kein Zurück mehr gibt. Vorher gab es klare Linien, an die sich die Geschichte hielt: Rachel war eine weiße Hexe, die weiße Zauber wirkte. Trent war ein kalter Drogenboss, Mörder und Rachels Intimfeind. Dämonen waren die Feinde der Inderlander - gefährlich, unberechenbar, im Jenseits gefangen und unfähig, unter der Sonne zu wandeln.
All diese Linien zerbrechen nun mehr und mehr. Was sicher war, verschiebt und verändert sich. Gibt es überhaupt weiße und schwarze Magie? Sollte Magie nicht eher danach bewertet werden, was damit getan wird und nicht, wie sie gewirkt wird? Können Personen wirklich nur schwarz oder nur weiß sein? Sollten sich nicht alle an ein Grau gewöhnen?
Ich vermute, Band acht und neun sind nur die Anfänge für die grundlegenden Veränderungen in der Inderlander-Welt. Vor allem bin ich gespannt, was Kim Harrison daraus macht. Wie geht es weiter mit Rachel, Trent, den Dämonen und all den anderen Charakteren, die das Leben von Rachel beeinflussen? Wie wird sich die Welt der Menschen und Inderlander verändern?

FAZIT
Rasant, spannend und emotional - die perfekte Mischung für ein gutes Buch, wie man sie in Kim Harrisons "Blutdämon" findet.
Klare Kaufempfehlung!
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am 20. September 2011
wieder einmal ist ein Rachel-Morgan-Buch viel zu schnell zu Ende... und dabei habe ich mich doch gezwungen, jeden Tag nur 150 Seiten zu lesen :-).

Es ist mit eines der besseren Bücher der Reihe... höchstens die Handlung um Trents Quest kommt bissl zu kurz, aber okay. Die Entwicklung der Charaktere - längst nicht nur Rachels - ist ja eine der großen Stärken dieser Reihe (und der Autorin!), auch das wird hier konsequent weitergeführt.
Aber ... ein gaaaanz kleines Manko:
Ivys recht abprubte Erkenntnis (((Achtung Spoiler)), sich jetzt sicher zu sein, dass sie nicht mit Rachel zusammen kommen (kann, braucht), kommt doch recht schnell und ein wenig überraschend und nicht ausreichend im Buch geschildert...

Von der Autorin habe ich da mehr erwartet (ganz zu schweigen davon, dass ich Rachel und Ivy endlich ihr Zusammenkommen gönnen würde) ... grad weil Kim Harrison so gut schreiben kann.

Allerdings... es kam in dieser Reihe schon öfters vor, dass die Figuren von irgendetwas felsenfest überzeugt sind - nur um dann im nächsten Buch des Besseren belehrt zu werden :-).

Die Entwicklung zwischen Trent und Rachel... fein fein! (auch wenn ich immer noch überzeugt bin, dass sich auf lange Sicht nichts amouröses entwickeln wird ... eher was ... verwandschaftliches).

Kurz und gut: Blutdämon ist ein wirklich lesenswertes und wie immer auch witziges Buch!

... und endlich passt der deutsche Titel mal gut!
:-)
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am 25. September 2011
Mit diesem neunten Buch der Reihe um Rachel Morgan beweist Kim Harrison erneut, dass sie zu den Top-Autorinnen des paranormalen Genres gehört. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende und gut geschrieben. Wiederum gelingt es ihr, uns mit dem Geplänkel zwischen Rachel und Trent hinzuhalten, wir ahnen, wohin die Reise führt, aber sicher können wir bei Kim nicht sein. Was uns natürlich sehr gluschtig auf den nächsten Band macht.

Bei Rachel stehen wichtige Ereignisse an, einerseits die Hochzeit ihres ihr entfremdeten Bruders in San Francisco, andererseits die Verhandlung ihrer Verbannung wegen Gebrauch von schwarzer Magie durch den Hexenrat. Da die Hexengemeinschaft verhindert, dass Rachel das Flugzeug nehmen kann, muss sie sich auf die lange und gefahrvolle Reise quer durchs Land per Auto machen. Gleichzeitig braucht Trent Kalamack eine Mitfahrgelegenheit mit Leibwächter, er wird der widerstrebenden Rachel aufgedrängt. Trent muss innert dreier Tagen in Seattle sein, wo eine wichtige Angelegenheit auf ihn wartet. Die Gegenpartei versucht ihn, und damit auch Rachel, auf der Fahrt dorthin zu ermorden. Aus Elfenhistorischen Gründen darf er nur per Pferdestärke, also modern Auto, nach Seattle gelangen (wobei seine Reise von San Francisco nach Seattle nicht erklärt wird!).
Unterwegs müssen sie sich mit Elfenattentätern auseinandersetzten und mit einem äusserst gefährlichen, tagaktiven Dämon. Rachel hat wiederholt ihre Erlebnisse in der Dämonenwelt mit Al und Newt, toll ist die Idee des Dämonenrestaurants, Jenks wird entführt und Rachel muss die Fehlentscheide von Trent ausbügeln.

Die Story ist sehr auf das Innenleben von Rachel konzentriert, ihre Auseinandersetzung mit Trent, ihre fortwährende Faszination durch ihn. Wichtige andere Protagonisten kommen zwar auch vor, aber nur recht oberflächlich. Alles in allem, sehr lesenswert.
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