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am 31. Januar 2016
Brian Keene ist wirklich ein Meister, anders kann ich es nicht sagen. Habe dieses Buch geradezu verschlungen! Spannend und flüssig geschrieben. Bitte mehr davon :-)
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am 29. März 2012
Was sollten Zombies niemals machen?

1. rumlabern
2. Mopped fahren
3. rumlabern
4. Schußwaffen benutzen
5. rumlabern
6. schnell laufen
7. rumlabern

Ach ja, Zombies sollten auch nicht rumlabern.

Wie kommt also der Autor auf die Idee, dass Zombies
lässig aus anderen Dimensionen rangerauscht kommen und sich
mal so eben ne Leiche aneignen, mit der sie Mopped fahren,
rumlabern und rumnerven.

Jeder Zombie würde sich im Grabe umdrehen, wenn er lesen könnte,
was ihm hier angetan wird. Mit Sicherheit wollte da jemand auf
der Zombiewelle mitschwimmen und sich ein Stück vom Zombiekuchen
abschneiden.

Ein Zombie schlurft lässig durch die Gegend, quatscht nicht rum
und killt was grad so rumläuft. Das Ganz gemächlich, cool und
ohne Waffen. Allein mit dem Willen zu killen und der Schwierigkeit
den Zombie kalt zu machen. Dazu noch die Übermacht, weil Zombies
selten sterben.

Kurz und gut, die Masse machts.

In dem Buch sind die Zombies die ominösen Dämonentypen, die
sich aufs Moped oder ins Auto schwingen und im Grunde irgend so
einen Oberzombie namens OB als Boss haben. Der OB, also der
Oberbürgermeister sitzt in eine unterirdischen Anlage rum und kann
eigentlich gar nichts. Vollkommen lustlos quatscht der eben so rum.

Dann noch dieser komische Typ, der, wie überraschend, seinen Sohn
sucht den er, wieso auch immer, verloren hat. Dann legt man noch
nen agewrackten Pfarrer dazu und natürlich die kleine schwarze
Drogensüchtige die nebenbei auch noch Einztelkämpferin ist. Was
nicht fehlen darf ist der taubstumme Trottel den alle lieb haben
müssen.

Zusammen haben wir nun rumlabernde Zombies auf dem Mopped, die
vom Oberbürgermeister geschickt ohne Sinn und Verstand rumflitzen
und die übliche Idiotengruppe aus jedem Horrorfilm.

Das ist natürlich noch nicht billig genug, denn es gibt auch noch
die lang ersehnten abtrünnigen Soldaten, die sich genau so dämlich
anstellen, wie die Zombies.

Nun treffen am Ende, nach gelegentlichem Bluteszessen aus Alibi,
Vergewaltigungen und peinlichen Fäkalszenen die Vollidioten
aufeinander und was geschieht?

Die kloppen sich und labern, labern labern.
Selbst der schlimmste Jambakunde könnte nicht solch einen Blödsinn
faseln und kaum ein Spannungsbogen könnte so niedrig sein. Das
einzige was einen bewegt das Buch weiter zu lesen ist die Hoffnung,
dass es bald aufhört.

Zombies labern nicht und wer sowas anfängt, der begeht ein Sakrileg.
Der übliche Idiotenhaufen ist ja normal, die sind in jedem Buch dabei,
die bescheuerten Soldaten, die sind auch kein Bringer.

Wenn aber die Hauptdarsteller nur Mist labern, dann ist das kein Zombieroman.

Man sollte lieber zu "Tagebuch der Apokalypse" greifen, besonders
der erste Teil ist sehr lesenswert.

Zum Abschluß sei gesagt.

Zombies labern nicht
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am 28. November 2013
Tja was soll ich sagen...als großen Brian Keene Fan bleibt mir mal wieder nur : 5 Sternchen und alle beide Daumen hoch!!!!
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am 21. Oktober 2012
Ich habe bereits etliche Bücher über Zombies gelesen, u.a. auch vom Autor dessen Buch 'Totes Meer'.
Da es mir recht gut gefallen hatte, habe ich mir 'Auferstehung' zugelegt.

Leider wurde ich sehr enttäuscht und habe nach ca. einem Drittel aufgehört zu lesen.
Das Buch handelt leider nicht von typischen Zombies, sondern von Besessenen. Jeder Tote kehrt automatisch als Untoter wieder, jedoch halt besessen von einer Art Dämon.
Damit sind diese Untoten weiterhin sehr intelligent, können sprechen, Werkzeuge und Waffen benutzen und sogar Auto fahren!!

Das wirkt alles irgendwie albern und noch unrealistischer als das Zombie-Thema sowieso bereits ist.
Durch die diversen, zombie-untypischen Verhaltensweisen und Möglichkeiten der Untoten kommt auch wenig der von mir erwarteten Atmosphäre auf.
Anscheinend wird das Thema seines Buches 'Das Reich der Siqqusim' hier irgendwie wieder aufgegriffen.

Ich kann für das Buch als Zombie-Roman leider keine Empfehlung geben.
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am 17. September 2011
zum inhalt darf ich auf die vielen vor rezensionen verweisen!
auferstehung ist eigentlich kein zombie-buch im klassischen sinn, denn SPOILER: die körper der toten werden ja von den dämon der hölle besetzt! daher kann sich de autor durchaus die freiheit nehmen, den wiederauferstandenen fähigkeiten zuzusprechen, die klassische zombies nicht haben dürfen: sprechen, das bedienen von waffen und fahrzeugen!
wiedereinmal wird auch das thema: der mensch als sein schlimmster feind drastisch dargestellt, wenn die überlebenden sich selbst misshandeln und bekämpfen.
letztlich gibts aber nur 3 sterne, weil mich das ende in keiner weise überzeugt hat.
das gefühl, der autor wusste selbst nicht recht, wie die geschichte enden soll, deshalb gibts ein ende, das keine frage beantwortet und völlig offen ist, drängt sich auf! daher nur 3 sterne!
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am 11. Oktober 2011
Eine etwas andere Art von Zombies(ob Mensch oder Tier),die die Erde beherrschen-aber toll und sehr spannend geschrieben!Geiler Endzeit-Schocker.Mal ehrlich-das wollen wir doch lesen!Nur das Ende von "Auferstehung"hat mir nicht gefallen,da war ich etwas enttäuscht,so muss sich der Leser natürlich seine eigenen Vorstellungen machen.
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Ein militärisches Experiment endet in einer globalen Katastrophe. Ein Riss in den Dimensionen entsteht und etwas kommt herüber und erweckt die Toten zu einem neuen, unheiligen Leben. Der Wissenschaftler Baker ist der letzte Überlebende im Testgelände Havenbrook. Auch sein Kollege und Freund Dr. Timothy Powell wird zum Untoten, der einen unbändigen Hunger nach menschlichem Fleisch entwickelt. Entgegen der landläufigen Meinung, basierend auf einschlägigen Filmen, können die Zombies sprechen. Doch es ist nicht der ursprüngliche Charakter, der aus den seelenlosen Körpern spricht, sondern etwas unsagbar Böses. Baker ergreift die Flucht aus Havenbrook, in der Hoffnung einen Platz zu finden, der sicher ist und noch nicht von Zombies überrannt wurde.

Der Bauarbeiter Jim hat sich in einem Luftschutzbunker verbarrikadiert, während seine hochschwangere Frau Carrie draußen als Zombie umherwandert und unablässlich Eingang fordert. Bevor Jim die Hoffnung ganz aufgibt, erhält er einen Anruf seines Sohnes aus erster Ehe, Danny, der in New Jersey lebt. Er habe sich mit seiner kranken Mutter auf dem Dachboden eingeschlossen, während sein Stiefvater als Zombie durchs Haus läuft. Diese Nachricht gibt Jim neuen Mut und er wagt einen Ausbruchsversuch. Auf seiner langen Reise nach New Jersey macht er die Bekanntschaft des älteren Pfarrers Martin, der ihn auf seiner Odyssee durch das von Zombies verseuchte Land begleitet. Doch die Untoten sind nicht die einzige Gefahr. Paramilitärische Gruppierungen, die das Gesetz in die eigenen Hände genommen haben, Plünderer und Kannibalen machen die Gegend zunehmend unsicherer.

Das muss auch Frankie feststellen, eine ehemalige Fixerin, die vor ihrem Dealer und seinen Schlägern auf der Flucht ist, und sich in einem Zoo versteckt hat, der von Zombie-Tieren nur so wimmelt. Doch Frankie ist zäh und kennt das Gesetz der Straße. Auf ihrer Flucht gerät sie an eine Einheit der Nationalgarde, geführt von dem wahnsinnigen Colonel Schow, der die Gunst der Stunde genutzt und sich zum uneingeschränkten Herrscher über Leben und Tod gemacht hat. Als schließlich auch Baker in seiner Hände fällt, kennt seine Machtgier keine Grenzen. Er befiehlt die Umsiedlung der gesamten Kolonie, bestehend aus Soldaten und unterdrückten Zivilisten. Sein Ziel: Das militärische Testgelände Havenbrook. Der Ursprung der seuchenhaften Auferstehung ...

Brian Keene ist einer der produktivsten und bemerkenswertesten amerikanischen Horror-Autoren. Das gilt vor allem für das zur Zeit beliebteste Subgenre, seit es Vampire gibt: Zombies. Losgetreten von George A. Romeros 'Night of the living Dead' begeistern die menschenfressenden Untoten ein Millionenpublikum (ob dies Anlass zur Beunruhigung gibt, kann an dieser Stelle nicht ausreichend beantwortet werden). Dass das Zombiephänomen auch in der Literatur bestens funktioniert hat Brian Keene bereits in 'Totes Meer' hinlänglich bewiesen. Sein minimalistischer und fast schon voyeuristischer Stil ist wie geschaffen, um die Schreckensszenarien einer postapokalyptischen, von Untoten bevölkerten Welt zu dokumentieren. Und dabei gelingt es Keene immer wieder dem scheinbar eingeschränkten Thema neue Facetten zu verleihen. In 'Auferstehung' beweist der Schriftsteller Mut und bricht eherne Gesetze des Genres, die gerade für Zombie-Puristen starken Tobak darstellen dürften. Wie in 'Totes Meer' bekommen es die Überlebenden nicht nur mit menschlichen lebenden Leichen zu tun, sondern auch mit mannigfaltigen Zombie-Tieren. Dieser Umstand allein dürfte seit den RESIDENT EVIL-Filmen indes kaum noch jemanden überraschen oder gar stören. Doch ein sprechender Zombie galt bislang als absolutes Sakrileg. Umso mehr gebührt Brian Keene die höchste Anerkennung, dass er diesen Umstand glaubhaft und spannend umzusetzen versteht. Die übersinnliche Komponente tritt bald in den Hintergrund und die düstere, beklemmende Atmosphäre nimmt den Leser gefangen. Dabei wird die Aufmerksamkeit gleich auf drei, später sogar vier Handlungsstränge gelenkt. Jim, als Prototyp des aufopferungsvollen Vaters, verkörpert den amerikanischen Gutmenschen, der mit all seinen Stärken und Schwächen wohl zur Identifikationsfigur Nummer eins für den (männlichen) Leser avanciert. Doch auch mit der toughen Frankie leidet man mit und bewundert ihren Mut, während man zugleich abgestoßen ist von den Dingen, die sie zu tun gezwungen ist, um zu überleben. Würde das Buch verfilmt werden, wäre Morgan Freeman sicherlich die beste Besetzung für Pfarrer Martin, der Jim nicht nur ein treuer Gefährte, sondern auch Beichtvater und seelische Stütze ist. Der Wissenschaftler Baker hingegen steht für die Reue, die man empfinden mag, wenn man mit seinen Fehlern konfrontiert wird, die man in bester Absicht begangen hat. Aufopferungsvoll kümmert er sich um den minderbegabten Wurm, der wie durch ein Wunder überlebt hat. Im späteren Handlungsverlauf treffen die Protagonisten auf die Einheit von Colonel Schow, einem Sadisten, wie er im Buche steht und dem Soldaten Skip, der die Gräuel seiner Kameraden verurteilt, aber sich außerstande sieht, dem Terror-Regime ein Ende zu bereiten. Gerade hier zeigt Keene auf erschreckend plastische Art und Weise, dass Menschen selbst ihre ärgsten Dämonen sind und in Sachen Grausamkeit den lebenden Toten in Nichts nachstehen. Hier greift der Schriftsteller die Botschaft auf, die George A. Romero bereits in seinen Filmen immer wieder verkündete. Während die Zombies ihre Gräueltaten stoisch, ohne sichtbare Regung und von einem animalischen Instinkt getrieben begehen, morden und foltern die Menschen bewusst aus Gier und Sadismus. Die Story des vorliegenden Buches wird zudem so rasant und dramatisch geschildert, dass selbst kleinere Fehler im Lektorat nicht weiter ins Gewicht fallen. Es klingt einfach unelegant, wenn Dialoge genickt oder gelächelt werden. Nichtsdestotrotz liefert der Autor mit 'Auferstehung' einen der eindringlichsten, schockierendsten und brutalsten Zombie-Romane ab, bei dem eigentlich nur das offene Ende stört. Doch Keene hat bereits eine Fortsetzung mit dem Titel 'Stadt der Toten' geschrieben, deren Veröffentlichung als Taschenbuch allerdings noch auf sich warten lässt.
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am 10. Juli 2011
Wem das Genre gefällt der ist mit diesem Buch sehr zufrieden.
Auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist das Zombies sprechen können, lässt sich das Buch sehr gut lesen. Ich hab es in sehr kurzer Zeit gelesen und gebe hier eine klare Kaufempfehlung.
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am 18. April 2011
Im Horrorgenre geben viele Themen Anlass zur Diskussion - jedoch ist meiner Meinung nach eine der heiß umstrittensten Fragen die, wie der perfekte Zombie sein soll. Heutzutage sind die Untoten aus Filmen und Büchern ja nicht mehr wegzudenken - jedoch unterscheiden sie sich oft maßgeblich von einander. Wir kennen intelligente, langsame, schnelle, dumme, menschenfleisch-fressende, gehirnschlürfende Zombies - die Liste kann beliebig fortgesetzt werden.

Die Zombies von Autor Brian Keene sind wohl das, was man moderne" Zombies nennen darf, aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass der eine oder andere sich an berechnenden, sehr intelligenten Zombies stört; aber da Keenes Wiedergänger ganz spezielle Wesen sind, darf man hier, denke ich, eine Ausnahme machen und sollte den Schritt in seine wahnsinnige, brutale und blutige Zombie-Welt wagen.

Die Toten erstehen auf und machen Jagd auf die Lebenden. Von einem Tag auf den anderen verwandeln sich die Menschen in an dem Fleisch ihrer Artgenossen fressende Zombies; plötzlich ist jeder dein Feind, egal ob es der nette Nachbar von nebenan ist, oder deine eigene Frau, und schlagartig wirst du gezwungen, dich gegen die Menschen, die du am meisten liebst und für die du dein Leben gegeben hättest, zu verteidigen.

Jim Thurmond konnte sich mit einigen Anderen in einen Bunker unter der Erde flüchten; aber: als wäre die Situation nicht schon beängstigend und skurril genug, hat sich seine hochschwangere Frau Carrie draußen in einen Zombie verwandelt und verlangt unablässig Eingang. Jedoch kommt es für Jim noch schlimmer - sein Sohn aus erster Ehe, Danny, erreicht Jim kurz, bevor alles zusammenbricht, am Handy und teilt ihm mit, dass er sich mit seiner kranken Mutter im Dachboden ihres Hauses in New Jersey eingeschlossen hat. Jim sieht keinen anderen Ausweg, als sich auf den Weg zu machen, um Danny zu retten. Er ist sich dessen bewusst, dass die Welt, wie er sie kannte, nicht mehr existiert - dass draußen das Grauen regiert und dass die Chance, seinen Jungen lebend zu finden, gegen Null tendiert.

Die Zombies in Auferstehung" sind nicht wie die üblichen, altbekannten Zombies; langsame, vor sich hin schlurfende Leichen, die nur vor sich hin brabbeln können - Keenes Untote sind intelligenteste Wesen, die durch einen Dimensionriss auf die Erde gekommen sind und die Menschen als Hüllen benutzen. Aus diesem Grund können sie auch Motorrad bzw. Auto fahren, sind bestens mit allen Arten von Waffen vertraut und haben nur ein Ziel: sie wollen die Weltherrschaft an sich reißen und das wiederum kann nur gelingen, wenn ausnahmslos alle menschlichen Wesen eliminiert werden.

Man mag jetzt zu diesen Zombies stehen wie man will. Manche werden vielleicht neugierig geworden sein und sich selbst davon überzeugen wollen, wie gut oder schlecht sie mit hyperintelligenten Zombies klarkommen, andere werden sich wohl sicher sein, dass dieser Roman nur Schund sein kann, weil das eben keine richtigen" Zombies sind.

Lasst mich eines klarstellen: in Filmen mögen langsame und typische Zombies ja den nötigen Nervenkitzel rüberbringen, in Büchern allerdings finde ich schlaue Zombies weitaus attraktiver. Zombies sind doch keine Gefahr für den Helden des Romans, wenn sie ständig langsam durch die Gegend schlurfen und man sie sowieso schon von weitem stöhnen hört. Ich habe zB vor Keenes Auferstehung" ein anderes Apokalypse-Buch gelesen. Der Titel: Tagebuch der Apokalypse" - der Autor: J. L. Bourne. Die Aufmachung des Tagebuchs der Apokalypse" ist nahezu brilliant. Die ganze Lektüre ist in Tagebuchform geschrieben, was ich verdammt klasse fand. Was ich jedoch weniger toll fand, waren die endlosen Beschreibungen von Waffen, welche die Hauptfigur verwendet hat. Was auch sehr, sehr störend war, war die Tatsache, dass es keine Dialoge gegeben hat - klar, wie sollte es die auch geben, wenn es ein Tagebuch ist? Aber mitunter am Schlimmsten waren die langsamen Zombies - das gewisse Etwas hat mir in diesem Buch gefehlt und nicht nur das, es hat mir sogar so sehr gefehlt, dass ich der Meinung war: "ok, ich bin wohl nicht der Zombie-Apokalypse-Typ".

Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin das sehr wohl; jedoch sagt es mir wesentlich mehr zu, wenn Zombies in Romanen richtige" Gegner sind, wenn sie die Hauptdarsteller jagen und in Hinterhalte locken - SO muss ein Wiedergänger in einem Roman sein und nicht anders.

Brian Keene wird als der neue Richard Laymon gehandelt und dies meiner Meinung absolut zu Recht. Langeweile ist bei Keene ein Fremdwort; kurze, knackige Dialoge, atemberaubende Spannung und Tempo vom Anfang bis zum Schluss - das ist Brian Keene. In Auferstehung" wird gesplattert was nur geht, die Figuren wachsen einem ans Herz und man bangt mit Jim, der dies alles doch nur aus Liebe zu seinem Sohn auf sich nimmt.

Wie ich aber bereits angeschnitten habe, gibt es zu diesem Thema auch andere Meinungen. Leser haben das Buch teilweise in der Luft zerrissen. Sprechende Zombies und untote Tiere sind eben nicht jedermanns Sache. Dennoch finde ich, dass Brian Keenes Untote eine Chance verdient haben, denn wenn euer Geschmack dem meinen ähnelt, werdet ihr Gefallen an der Auferstehung" finden und Euch gut unterhalten fühlen.

Mit Auferstehung" beweist Brian Keene abermals, dass er einer der bemerkenswertesten amerikanischen Horrorautoren ist. Keenes Romane besitzen unglaublich viel Charakter, vor blutigen Beschreibungen schreckt er nicht zurück - ganz im Gegenteil, wer sich für Keene entschieden hat, muss auch die Konsequenzen tragen. Jedoch ist Auferstehung" mehr, als man anfangs glauben könnte, denn geht man tiefer, sieht man, dass er sein Buch mit sehr viel Herz geschrieben hat - er zeigt uns nicht nur, dass Liebe wirklich Berge versetzen kann, sondern auch, welche Freundschaften in der Not entstehen und was Menschen gemeinsam erreichen können. Alles in Allem ist Auferstehung" der etwas andere Zombie-Roman, der vor allem durch Spannung, Action wie auch Horror besticht und meiner Meinung nach keinesfalls im Regal eines Horror-Liebhabers fehlen darf.

Mittlerweile ist auch der zweite Teil, betitelt mit Die Stadt der Toten", erschienen, welcher genauso empfehlenswert ist wie die Auferstehung".

Weitere Rezensionen und Beiträge findet Ihr auf meinem Blog.
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am 14. August 2012
Ehrlich gesagt habe ich das Buch nicht mal weiter gelesen.
Intelligente,sprechende und zu allem Überfluss auch noch Auto fahrende Zombies?
Absoluter Fehlkauf....
Dieses Buch hat für mich nichts mit dem Zombie Genre zu tun.
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