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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 7. November 2010
In den letzten Jahren wurde zum Thema Zombie viel Murks veröffentlicht. Diese Bücher konnte man nach dem Lesen eigentlich nur in die Recyclingtonne stopfen und fachgerecht entsorgen. Doch dieses Jahr sind mir gleich zwei gut geschriebene Zombieromane aufgefallen.

Nach Eden von Tony Monchinski ist jetzt ein weiterer guter Zombieroman erschienen - Tagebuch der Apokalypse von J.L. Bourne. Wie auch Eden ist dieser frei von Nervigen Übersinnlichen Beschreibungen. Es enthält nichts was einem das Lesen vermiesen könnte. Hier werden keine Experimente gemacht und das ist auch gut so. Die Zombies rennen auch nicht wie mit Energy-Drinks aufgeputscht durch die Gegend. Nein sie schlurfen so richtig schön old-school-mäßig, doch ungefährlicher sind sie deswegen keineswegs.
Dieses Buch ist wie der Name schon sagt ein Tagebuch, welches von einem Militärpiloten geschrieben wurde. Darin schildert er mit seinen eigenen Worten wie alles begann und wie das Chaos seinen Lauf nimmt. Nach Ausbruch der Seuche in Asien verbreitet sich der Virus rasend schnell. Die Regierenden und die Armee sind machtlos. Der Erzähler verbarrikadiert sich gut ausgerüstet in seinem Haus. Vorläufig sicher, beobachtet er wie die Untoten sich immer mehr ausbreiten. Die brennende Stadt erhellt den ansonsten dunklen Nachthimmel. Die Infrastruktur bricht zusammen, die letzte Verbindung zur Außenwelt ist das Internet. So erfährt er dass die Horden der Zombies das Land erobern. Selbst der verzweifelte Einsatz von Atomwaffen kann die Untoten nicht aufhalten. Im Gegenteil der Fallout macht alles nur schlimmer. Der Protagonist kann nicht ewig in seinem Versteck bleiben und das Tägliche Kämpfen ums Überleben beginnt.
Willkommen in der Zombiehölle.
Zusammen mit einem Nachbar und dessen Hund beginnt eine Odyssee durch das verwüstete Land.
Der Erzähler schildert wie die restlichen Menschen versuchen zu überleben.
Das alles ist sehr authentisch und überzeugend geschrieben und man kann sich gut vorstellen dass genauso das ganze ablaufen könnte. Diese Geschichte hat alles was man in so einen Buch lesen möchte. Unbedingter Überlebenswille, allgegenwärtige Zombies, gefährliche Situationen, viel Action und Spannung bis zur letzten Seite. Da man wissen will wie die Handlung ausgeht, wird man förmlich gezwungen weiter zu lesen und genau das ist es was ein gutes Buch ausmacht. Viel zu schnell ist man am Ende angelangt. Doch ein Trostpflaster gibt es, eine Fortsetzung ist geplant. Die Apokalypse geht weiter.

Tagebuch der Apokalypse hat mir sehr gut gefallen und daher 5 Punkte
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am 13. Dezember 2010
Bourne hat meiner Meinung nach einen grandiosen postapokalyptischen Zombie-Roman geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten halte ich das Buch für überaus einfaltsreich und spannend! Ich konnte es jedenfalls kaum zur Seite legen. Vielleicht bin ich da aber einfach auch nur schlichter "gestrickt" :-)

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und obwohl mir derartige Szenarien sonst nicht viel ausmachen, lief es mir an manchen Stellen wirklich kalt den Rücker runter. Ich lag sogar nachts etliche Stunden wach, weil mir manche Szenen immer und immer wieder durch den Kopf gingen (lt. meiner Freundin lag das aber eher daran, dass ich außer dem Buch zurzeit noch 'Fallout 3' spiele und mir die neue Serie 'The Walking Dead' angesehen habe; etwas weniger Apokalypse wäre also ganz gut für mich, meint sie'; *pfff* ist natürlich völliger Quatsch ;)).

So, aber jetzt mal zum eigentlich Buch. Eine höchst ansteckende Seuche, die normale Mitbürger zu Zombies mutieren lässt, verbreitet sich in Windeseile über die ganze Welt. Der Hauptdarsteller, ein Soldat, entschließt sich, die weitere Entwicklung lieber zunächst in seinen eigenen vier Wänden abzuwarten, als in seiner Einheit. Sehr authentisch wird nun geschildert, welche Maßnahmen er zu seinem Schutz ergreift und wie im Laufe der Wochen z.B. vorbeifahrende PKWs, Krankenwagen, Polizeiautos immer weniger werden, bis die Straßen irgendwann nur noch von den Untoten beherrscht werden. Dabei wird auch der Gefühlszustand des Protagonisten stets sehr anschaulich (und meiner Meinung nach realistisch beschrieben). So macht er sich natürlich Gedanken um seine Lebensmittel, um das Trinkwasser, die Munitionsvorräte, den Strom, aber auch darum, wie er zukünftig weitermachen soll. Was für Leute haben diese Apokalypse wohl überlebt? Soll man sich von solchen Personen eher fernhalten? Haben Gesetze noch Gültigkeit? Was ist mit der Regierung? Gibt es ein Gegenmittel? Was ist mit dem Rest der Welt? Gibt es noch Länder bzw. Regionen, in denen die alte Ordnung noch herrscht? Wenn ja, warum tun die nichts? usw.

Mal ehrlich: Ich hoffe, dass ich niemals in diese Verlegenheit kommen werde, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mir genau diese Fragen in einem solchen Worst Case-Szenario auch stellen würde.

Ohne zu viel zu verraten, kann ich hier vorwegnehmen, dass der Hauptdarsteller im Verlauf der Handlung natürlich auch auf andere Überlebende trifft. Auch erkennt er, nach einer Weile, dass er nur bestehen kann, wenn er sein Haus aufgibt und sich auf eine Reise begibt, deren Ziel er selber nicht genau nicht kennt' Aber wie geht man eine solche Reise an, wenn die Straßen verstopft sind, öffentliche Nahverkehrsmittel nicht mehr funktionieren, das GPS-System kurz vor dem Zusammenbruch steht, die Straßen von Zombies bevölkert werden, es so gut wie keine Safe Zones gibt, ja die ganze öffentliche Ordnung völlig zusammengebrochen ist?

Ich möchte noch kurz erwähnen (auch andere haben das hier schon angesprochen): Es handelt sich hier - Gott sei Dank - um die klassische Zombievariante, die über keine übersinnlichen Fähigkeiten verfügt. Im Gegensatz zu Filmen wie "Dawn of the Dead" (Remake) bewegen sich die Zombies hier auch eher langsam und beginnen nicht zu sprinten, sobald sie Menschen sehen.

Fazit: Ich kann nur eine ganz klare Kaufempfehlung geben und das Buch mit 5 Sternen bewerten! Es gibt eigentlich nur eine Sache, die mich beim Lesen gestört hat (wurde hier in den Rezensionen bereits erwähnt, daher an dieser Stelle spoilerfrei): Ich glaube, dass es im Ernstfall nicht zu einer nuklearen Zerstörung von Großstädten kommen würde, da es ' meiner Meinung nach - bessere Maßnahmen gäbe, der Zombiebedrohung Herr zu werden. Zumal Millionen von Zombies in den ländlichen Gebieten 'überleben' würden und das eigene Land auf lange Zeit radioaktiv verstrahlt wäre. Aber wie schon geschrieben, das ist letztlich meine Meinung und auf keinen Fall ein Grund, hier nur vier Sterne zu vergeben!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2010
Wir Zombiefans machen keine Kompromisse. Wenn es um Untote geht, dann hat es auch um Untote zu gehen. Wie es die Psyche der Überlebenden steht, darf auch mal kurz beschrieben werden. Aber zu 80 Prozent wollen wir bitteschön lesen, wie die verfaulenden, aggressiven Biester die armen Überlebenden jagen, ihnen nur kurze Pausen gönnen und miterleben, wie sich jede Zuflucht irgendwann als Falle erweist. Und trotzdem nie die Hoffnung aufgeben, dass es irgendwo noch einen Ort gibt, wo das Virus noch nicht... usw.
All das liefert das Tagebuch der Apokalypse. Kompromisslose, nur von den allernotwendigsten Innenschauen der Protagonisten unterbrochene Action. Da wird nicht viel Neues geboten, sicher, aber das Bewährte wird wirklich geradlinig erzählt und passabel serviert. Allerdings insgesamt dann vielleicht doch einen Hauch zu anspruchslos im Stil. Ganz so niveaulos ist der gebildete Zombiefan ja auch wieder nicht! Wenn man jedoch bedenkt, dass die mitunter simple Erzählweise des Autors zum Reflexionsniveau des Haupthelden passt (der war bis zum Outbreak schließlich ein ein braver Soldat der US-Army, der gut mit Waffen, aber eher schlecht mit Nietzsche kann), dann ist man als Leser doch wieder versöhnt.
Fazit: gute Unterhaltung fürs Geld, man bekommt genug Zombies je Seite, um abends im Bett noch ein Stündchen mehr Lesezeit dranzuhängen.
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am 12. Juni 2012
Wer auf Amazon nach Postapokalyptischen Romanen und/oder Vertretern des Zombie-Genre sucht, stolpert früher oder später über J.L. Bournes "Tagebuch der Apokalypse" (eng.: Day by day Armageddon). Und siehe da: Das etwa 300 Seiten lange Werk gehört tatsächlich zu den besseren Vertretern dieser Genres!

Das Buch ist der Auftakt zu einer längeren, inhaltlich aufeinander aufbauenden Serie um den Protagonisten - den Autor dieses (natürlich) fiktiven Tagebuchs. Ebenso wie Autor J.L. Bourne ist unser (zunächst) namenloser Held ein Offizier der US-Streitkräfte und das ist nicht die einzige Stelle, an der man meint, semi-autobeiographische Elemente im Werk zu erkennen. Aber von vorne:

Eine rätselhafte Seuche aus Übersee verwandelt die Erdbevölkerung innerhalb weniger Wochen in eine Horde Untoter mit dem üblichen Appetit auf Menschenfleisch. Der Leser erlebt den schrittweisen Ausbruch der Seuche in den USA aus der Sicht eben jenes Protagonisten. Oder besser: Durch dessen Tagebucheinträge. Schon bald spitzt sich die Situation in der heimischen Festung zu und wir folgen dem Soldaten auf seiner abenteuerlichen und gefährlichen Reise durch die nun fast gänzlich durch Untote bevölkerten USA. Gibt es irgendwo eine sichere Zuflucht? Konnten andere Menschen die Katastrophe überleben? Welche Hoffnung gibt es für die Zukunft? Die für dieses Genre klassische Themenpalette begleitet uns auch hier.

Die Einteilung in Tagebuch-Einträge wird dabei konsequent aufrecht erhalten. Die Erzählung an sich hat jedoch eher Roman-Charakter: Ich glaube nicht, dass jemand allen ernstes in diesem literarisch-erzählerischen Ton ein Tagebuch schreiben würde. Wie selbst Kleinigkeiten des Tages nacherzählt werden, Gespräche mehr oder weniger wörtlich wiedergegeben werden - ist man mittendrin in einem Eintrag, könnte man genau so gut ein Buch mit konventionellerer Erzählperspektive vor sich haben. Das ist auch gut so: Es kommen inhaltlich dadurch sehr wenig Lücken und Unklarheiten auf, der Autor verschweigt nichts und setzt den Leser umfassend über seine Erlebnisse in's Bild. Gleichzeitig wird die Tagebuchstruktur aber geschickt für Cliffhanger/Spannungsaufbau verwendet. Um den erzählerischen Stil etwas zu kompensieren und den "Tagebuch"-Flair zu transportieren, finden sich auf einigen Seiten handschriftliche Illustrationen, eingeklebte Fotographien oder auch an gedeutete Blut-/Dreckspritzer. Atmosphärisch eine hübsche Idee.

Inhaltlich ist die Geschichte höchst konventionell: Die Zombies sind von der "guten alten" Schlurfer-Sorte, es gibt keinen übernatürlichen Hokuspokus oder Stilbrüche. Kann man gut oder schlecht finden, ich als "Traditionalist" finde es eher begrüßenswert. Zu den schwachen Seiten des Buches gehört die eher gewöhnliche Storyentwicklung, die wenig Überraschungen oder kreative Ideen bereithält. Viel eher wird Spannung über Atmosphäre generiert und auf ein realistisches Szenario gesetzt. Das wiederrum gelingt sehr gut: Die militärische Erfahrung von J.L. Bourne hilft ernorm dabei, das tägliche Überleben der Figur pfiffig und detailiert zu beschreiben. Was dabei passiert, vermittelt den Eindruck, wirklich so zu funktionieren und das Buch trägt in dieser Dimension schon leichte "Ratgeber"-Züge. Prima!
Hier und durchbricht das Buch trotzdem mit punktuell eingestreuten Pathos und doch ziemlich konstruiert wirkenden Maßnahmen dieses Bild der Realität. Airforce-Offizier hin oder her: Ich glaube nicht, das so eine Person beim ersten Anzeichen einer Epidemie sofort seine Wohnung zur Festung samt Abwehrzaun ausbauen würde. Unser Held scheint doch oft auf magische Weise zu ahnen, was ihm bevorsteht. Aber sei's drum: Der Rest der Geschichte ist sehr spannend und routiniert erzählt, da fällt das nicht so sehr in's Gewicht.

Unter dem Strich erhält der Leser hier einen kurzweiligen Zombie-Survival-Roman der alten Schule mit interessantem Erzählstil. Die ganz großen Innovationen bleiben aus, aber vielleicht das angesichts des soliden Restes eine handfeste Empfehlung für Fans des Genres. Diesen kann ich jedenfalls bedenkenlos zum Zugreifen raten. Wer mit dem Thema "Zombie" was anfangen kann, wird den Kauf von "Tagebuch der Apokalypse" sicherlich nicht bereuen. Besucher aus anderen Genres können durchaus einen Blick riskieren, sollten aber kein all zu zart besaitetes Gemüt mitbringen.
Zum Abschluss noch der Hinweis, dass das Buch keinen abgeschlossenen Rahmen bildet: Wer wissen will, wie es weitergeht, der muss schon die Nachfolgewerke kaufen. Dementsprechend liegt "Tagebuch der Apokalypse 2" schon auf meinem Nachttisch.

In diesem Sinne: Zombie-Fans zugreifen und viel Spaß beim Lesen!
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am 28. Oktober 2011
Tagebuch der Apokalypse ist ein klasse Buch mit guter Geschichte und toller Atmosphäre. Was hier passiert? Ganz einfach. Die Zombies erheben sich und ein Militärpilot berichtet in Tagebuchform, wie er den Alptraum überlebt hat. Im laufe der Geschichte trifft er noch auf andere Überlebende und versucht mit ihnen eine sicheren Ort zu finden. Allerdings finde ich den kerl auch ab und zu etwas seltsam, wie z.B. wenn er sagt, dass er nur noch 850 Kugeln habe. NUR? Ich wäre froh über so viel Munition. Aber bis auf solche Kleinigkeiten ist das Buch glaubhaft und vor allem plausible. Egal was der Protagonist macht, es gibt immer einen guten Grund warum, wieso und weshalb. Auch wenn die Leute zu einem neuen Versteck aufbrechen, man versteht immer warum. Kommen wir nun zu den Zombies. Die sind genauso, wie Zombies sein müssen: Dumm, langsam und hungrig, klasse! Nicht so blöde rennende Dinger, wie man sie neuerdings überall sieht.
So, dass waren die Plusseiten. Kommen wir nun zu den Punkten, die ich als Minus sehe:
1. Die Zombies entstehen wieder durch einen sche** Virus! Warum ist denn kein Mensch vernünftig genug und lässt die Zombies einfach wieder aus den Gräbern kommen. Nein, es muss ja immer ein Virus sein. Dazu kommen noch alle anderen Klischees. Zombies können nur durch Kopfschüsse umbgebracht werden... bla, bla, bla... wer gebissen wird wird selbst zum Zombie... bla, bla, bla. Kann man das nicht mal ändern?
2. Wie die Zombies sich verbreiten erfährt man gar nicht so richtig, da der Protagonist am Anfang nur zu Hause ist. Es ist leider nicht so, dass er in der Stadt ist und plötzlich von überall Zombies kommen.
3. Das Ende ist ziemlich abrupt und offen.
Trotz der negativ Punkte bleibt Tagebuch der Apokalypse ein super Buch für jeden Zombiefan, dessen Kauf sich wirklich lohnt.
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am 2. Dezember 2010
Man kann diesem Buch ja einiges vorwerfen, was ja einige hier schon getan haben. Das Buch ist jetzt weder besonders anspruchsvoll, noch besonders einfallsreich, noch besonders spannend. Es ist aber eins: authentisch.

Ja, wie jetzt? Wie kann ein Zombieroman authentisch sein?

Nun, es ist einer der wenigen Romane, bei dem man sich nicht ständig an den Kopf fasst. Es ist einer der wenigen Romane, bei denen die Protagonisten so agieren, wie ICH mir vorstelle in solchen Situationen zu agieren, z. B. Ablenkungsmanöver starten mit lauter Musik oder einem Autoradio.

Besonders authentisch wird's dadurch, dass der Autor nach eigenen Angaben selbst Berufssoldat ist und sich so wahrscheinlich sehr leicht in seinen Hauptcharakter hineinversetzen kann.

Das macht dann auch Spass zu lesen. Große Literatur ist es nicht, als Zombieroman aber empfehlenswert. Auch wenn ich Eden und World War Z (Wer früher stirbt...) noch a bisserl besser fand.
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am 23. September 2014
Ich sage nur Kopfkino, die besten Movies produziert unsere Fantasie!

Der Roman ist sehr spannend geschrieben und startet so wie man es sich wünscht, bei einem normalen Menschen der den Niedergang Live erlebt.
Aufgrund der Tagebuchform werden die Tage nicht im direkten dabeisein erlebt, sondern erst nach den Geschehnissen. Was auf der einen Seite blöd ist (so weiß man ja eigentlich immer, das die Hauptperson überlebt hat) auf der anderen Seite ist man wieder gespannt auf die Berichte, wenn am Tag zuvor etwas spannendes passierte.
Das Buch liest sich praktisch von selber, ist immer spannend bis zum Schluss.

Empfehlung: Auch die Folge Romane kaufen, da das Tagebuch dort weitergeführt wird!

An sich ist der Roman von Band 1 am Ende abgeschlossen, da man trotzdem gespannt ist was weiter passieren wird, sind (die bisher) 2 folgebände Pflicht ^^
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am 8. April 2013
Ich habe mir Tagebuch der Apokalypse für meinen Kindle Paperwhite gekauft und bin mehr als zufrieden. Die Dichte und sehr Reale Atmosphäre, die beim Lesen aufkommt ist wirklich gut erzählt und beschrieben worden. Der Protagonist lebt in seinen Tagebuchaufzeichnungen förmlich auf und wenn man nicht wüsste, das das eben nur eine rein erfundene Geschichte ist, könnte man beim Lesen fast glauben, die Geschehnisse wären wirklich passiert.
J.L Bourne hat es verdammt gut drauf, eine Welt in Chaos und Zerstörung förmlich zu zeichnen und nebenbei zu zeigen, das wenn so etwas wirklich passieren würde, die Menschheit ihr wahres Gesicht zeigen würde und ein jeder nur noch an sich denken würde. Die Geschichte und Handlung ist ungemein spannend und stimmig. Ganz klar 5 Sterne. Der zweite Teil wird natürlich sofort gekauft. Neben "The Walking Dead" von Robert Kirkman & Jay Bonansinga sowie "Totes Meer" von Brian Keene, eines der besten Zombie-Romane die es gibt,. Klare Kaufempfehlung !
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am 31. August 2012
nachdem ich mehrere romane zum thema zombie gelesen habe und dabei wirklich gute(stephen kings puls) und teilweise wirklich schlechte erfahrungen(zombie surival guide) sammeln konnte kam nun das tagebuch der apokalypse dran.
was soll ich sagen? kein superheld mit amerikanischer flagge zwischen den zähnen der sämtliche untote in der umgebung niedermäht, keine psychoanalytischen verstrickungen in die zerütteten köpfe der figuren, einfach nur ein typ der zu überleben versucht und dabei handelt wie jeder andere auch handeln würde. die geschichte ist wirklich glaubhaft präsentiert und macht einfach süchtig. man will unbedingt wissen wie es weiter geht und wohin es die überlebenden verschlägt.
wer wirklich auf zombies und apokalypse steht, der wird hier ein nahezu perfektes buch finden.
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am 2. Dezember 2012
Ein namenloser Mann aus den USA, Soldat und alleinstehend, schreibt Tagebuch und bringt so seine Gedanken, Gefühle und Handlungen zu Papier, die sich meist rund um die seltsame Infektion aus China drehen. Schon bald ist die ganze Welt infiziert und ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt in einer Welt voller Untoter.

Das TAGEBUCH DER APOKALYPSE ist ein Tagebuch eines ganz normalen Mannes und seiner Gedanken. Dieses Buch ist daher nicht mit herrlicher Poesie zu vergleichen, sondern beschreibt die alltäglichen Nöte des Schreibers in einer apokalyptischen Welt - rational, praktisch und sachlich, gewürzt mit manchmal trockenem schwarzen Humor oder auch Gedanken an die Vergangenheit und das Überleben alter Bekannter.
Schafft es der Autor so Spannung zu erzeugen? Ein eindeutiges JA! Auch wenn der Leser hier mit Tagebucheinträgen konfrontiert wird, also vom Schreiber tagtäglich seine Erlebnisse im Nachhinein erzählt bekommt, mutiert das Buch schon bald zum Pageturner, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Ob man einen sicheren Unterschlupf findet, ob es bald noch Nahrung und Wasser geben wird oder ob mitten im Satz abgebrochene Einträge den verwesenden Tod nach sich ziehen.
Bis zum Ende dieses Tagebuchs erlebt man mit dem Protagonisten einen rasanten Kampf ums Überleben, welcher in einem vorläufigen Showdown endet, bevor dann auch dieses Buch vollgeschrieben wurde und sich der Leser sehnsüchtig das zweite Tagebuch in die Hände wünscht (welches schon erschienen ist).

Das Buch ist in Druckschrift geschrieben, trotzdem gibt es immer wieder Notizen des Verfassers, Skizzen und Bilder, Kaffeeflecken und Gekritzel am Rand, was dem Lesevergnügen noch einen Hauch von Realismus hinzufügt, einen Hauch von Authentizität.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich hervorragend unterhalten, weshalb ich sehr gerne 4 von 5 Sternen vergebe. Ich freue mich schon sehr auf das zweite Tagebuch, auf meiner Wunschliste steht es bereits.
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