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Kundenrezensionen

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am 19. Juli 2010
Das sich hinter diesem knappen Klappentext ein episches Mammutwerk mit über 1400 Seiten versteckt ist auch dem Heyne Verlag geschuldet, der einfach aus der originalen Trilogie ein einzelnes Buch zusammengestellt hat. Dabei ist leider ein klobiger, übergroßer Klotz herausgekommen, den man nicht mal mit zwei Händen, geschweige denn mit einer, bequem halten kann. Das ist aber auch schon der einzig relevante negative Aspekt an diesem Roman. Und wer Angst vor den vielen Seiten hat (Es soll ja immer noch Leute geben, die das Lesen für eine anstrengende Arbeit anstatt für das ultimative Vergnügen halten), dem sei gesagt, das man Ende des Buches denkt, das der Autor der Geschichte ruhig noch mal zweihundert Seiten hätte schenken sollen. Das Epos fängt schon sehr spannend und Geheimnisvoll an. Ein Ehepaar mit einem kleinen Sohn erbt von einem weitgehend Unbekannten Onkel, der sich einen Namen in der Wissenschaft gemacht hat, ein Haus. Im Testament steht, das niemand unter keinen Umständen in den Keller gehen soll. Nun ja, wie das Leben so spielt verschwindet erst der Familienhund, dann der Ehemann, eine Handvoll Polizisten, ein paar Feuerwehrmänner, die Ehefrau und schlussendlich auch der kleine Junge samt seiner Großmutter und zwei weiteren Forscher eben genau in diesem Keller. Nur einer der Polizisten schafft den Weg zurück, erzählt aber so wirres Zeug, das er gleich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. In der Zwischenzeit hat der Autor begonnen, im Wechsel der Kapitel über das Leben eines Sicht eines Lebewesens zu berichten, bei dem der Leser erst spät erkennt, das es sich hierbei um eine Ameise handelt. Und dabei macht Bernard Werber nicht den typischen Fehler und drückt diesem Wesen menschliche Fähigkeiten und Gefühle auf, sondern hält sich streng an wissenschaftliche Erkenntnisse. So können seine Ameisen zwar kommunizieren, aber sie sprechen natürlich nicht, sie sondern über ihre Fühler chemische Stoffe ab. Im Laufe der Zeit erfährt der Leser viel über Ameisen und ihr Sozialwesen und zwar nicht in trockener Form sondern wirklich spannend gemacht, es geht dabei um Kriege, Territorialverteidigung, Arterhaltung, Bau und Organisation von Nestern und ganzen Ameisennationen. Die angesprochene Ameise und ihre "Freunde" entdecken eine Verschwörung, die - und jetzt kommt der Riesensprung - irgendwie mit den verschwundenen Menschen zu tun hat. Und ab hier halte ich den Mund, denn DIE Spannung will ich keinen nehmen, ich sage nur, das es sehr ungewöhnlich ist und erstmals nichts damit zu tun hat, was Ameisen in den üblichen Horrorfilmen der 50er und 60er Jahre mit Menschen machen. Ach ja, recht spät im Buch kommt noch eine dritte Storyline dazu. Ein Starermittler der Pariser Polizei findet immer wieder Leichen, die in völlig geschlossenen Räumen anscheinend vor Schreck gestorben sind. Der Weg führt zu einer Chemischen Fabrik, den plötzlich eine ebenso hübsche wie intelligente Nachrichtenredakteurin kreuzt, die nicht nur ein Interesse an den Fällen hat sondern auch noch ein ebenso besonderes wie für den Fortgang dieser Geschichte wichtiges Hobby hat...
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am 16. Mai 2010
Dieses Werk war für mich eine neue Erfahrung. Am Anfang war ich total fasziniert, und konnte das Buch einfach nicht weglegen, so spannend fand ich die Welt der Ameisen. Von Anfang an hatte ich allerdings das Gefühl, daß der Autor mehr Ahnung von Insekten als von Menschen hat, denn das Verhalten der Personen war für mich oft nicht nachvollziehbar. Kleines Beispiel - wielange würde wohl eine "normale" Ehefrau warten, bis sie dem Ehemann in den Keller folgt, in den zu gehen er ihr untersagt hat? Also ich wüsste keine die zwei Tage wartet bis sie mal nachschauen geht :-). Das hat mich am Anfang überhaupt nicht gestört, aber je weiter das Werk voranschritt, desto mehr werden die Insekten "vermenschlicht" bis es gegen Ende hin für mich völlig abstrus und unglaubwürdig wird. eigentlich müssten die Sterne so verteilt werden, 5 für den ersten Band, 4 für den zweiten und höchstens 2 für den Dritten. Da das nicht geht und ich vor allen Dingen auch echt viel interessantes aus der "Enzeklopädie des relativen und absoluten Wissens" erfahren habe, gebe ich drei Sterne.
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am 24. Mai 2010
Wie schon von anderen geschrieben besteht dieses Buch aus den Bänden:
1. Die Ameisen
2. Der Tag der Ameisen
3. Die Revolution der Ameisen

Band 1 - finde ich sehr interessant und gut geschrieben - 5 Punkte
Band 2 - ok, viel vermenschlicht aber trotzdem noch nachvollziehbar - 4 Punkte
Band 3 - ehrlich gesagt - übelst. 1 Punkt. Die Ameisen werden unglaublich vermenschlicht. Da hat eine Ameise Heuschnupfen. Eine andere, die "Heldin", nimmt die Gewohnheiten von Menschen an und ißt "3x täglich", schaute zuviel fern, nimmt Odysseus etc. als Vorbilder.
Auf "menschlicher Seite" Schwarz-Weiß-Schubladen ... .
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am 15. Oktober 2010
Ich ging dieses Buch völlig unbedarft an. Sicherlich sind 1400 Seiten alleine schon eine Herausforderung, aber auch das Thema Ameisen ist für viele (so auch für mich) eine völlig neue Welt.
Umso mehr ich mich hineinlas interessierte ich mich für die Thematik und ich muss gestehen, dass ich viele neue Dinge gelernt habe über eine Spezies die für mich nach dieser Lektüre in völlig neuem Licht erscheint.
Am Anfang erschien mir die ganze Schilderung des Lebens von Ameisen so an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich unbedingt fachlich informieren musste, ob diese völlig unterschätzen Insekten tatsächlich eine solche Intelligenz besitzen, und als ich dann einmal mehr vom Leben der Ameisen wusste, musste ich einfach wissen wie es weiterging.
Man kann sich natürlich darüber streiten ob die Handlung zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist, ob die Ameisen zu sehr vermenschlicht werden ob manche Details unrichtig sind usw. Aber bei allem sollte man nicht vergessen, dass es sich dabei um keine wissenschaftliche Abhandlung sondern um einen Roman handelt. Nicht mehr und nicht weniger. Und für mich hat es die Anforderungen für einen guten Roman auf jeden Fall erfüllt. Ich war bis zur letzten Seite gespannt und werde dieses Buch so schnell nicht vergessen.
Als Abenteuer bezeichne ich das Buch deswegen, weil man sich mit zunehmenden Fortschritt in ein solches begibt indem man durch die eigene neue Perspektive der Welt der Ameisen in eine neue Welt versetzt wird die einen fasziniert.
Allerdings gebe ich nur 4 von 5 Sternen, weil ich denke, dass das Buch für Leser die sich für dieses Thema nicht interessieren können schwer ist, bis zum Schlss den Spannungsbogen zu bewahren.
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am 6. Mai 2016
Das Buch kamm schnell. Die Geschichte ist wie erwartet sehr spannend und mann erfährt sehr viel über kleine Lebewesen bzw. über Ameisen.
Das Buch ist so dick dass mann manchmal mühe hat es zu halten.
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am 26. August 2010
Arme blöde Menschheit.
Diese provokante Absage trieft das Buch meiner Meinung nach am besten.

Der Autor versteht es sehr gut den Spannungsbogen grade dann zu erhöhen wenn er mal wider den Handlungsfaden wechselt. Besonders ist hier die sich ändernde weise wie er an die Handlung herangeht.
Während ich (und gewiß viele andere) bei vielen Bücher schon am lösen der ersten Problem grob erkennen kann, was hinter dem nächsten steht, Schaft es dieser Autor die Grundlegende Logik immer wider zu verändern. Leider scheint er es hier jedoch zu übertreiben.

Als kleinen Bonus bekommt man kein paar klein Denkspiele bei gelegt (in die Handlung eingearbeitet) welche zwar nicht grade unbekannt sind, aber die dem Lesen doch eine nette extra würzte verleihen.

Da sich die Handlungen von 'Die Ameisen. Der Tag der Ameisen. Die Revolution der Ameisen'
alle Samt in drei Handlungssträngen aufteilen will auf diese nun im einzelnen eingehen.

"Enzyklopädie des absoluten und relativen Wissens"
Hierbei handelt es sich um Zitate aus dem gleichnamigen Werk jener Person, welche die Ereignisse erst ins rollen Brachte (Edmond Wells).
Anfangs scheint es sich hierbei tatsächlich um echte Wissenschaftliche zu handeln. Welche den Leser / der Leserin auf interessante weise das Grundwissen über Armeisen und andere Tiere vermitteln soll. Ab Band zwei wirkt es aber mehr so als wolle Edmond Wells mit seinen Werk versuchen Gehirnwäsche zu betreiben.
Da der Übergang von z.B. Anatom von Ameisen zum finden von 'wissenschaftlichen' Formeln in den Anfangsbuchstaben jedes Satz der Bibel recht schleichend vorangeht zerstört dieses das Gesamtbild.
Hätte sich der Autor auf echte Fakten beschränkt (oder zumindest so getan) währe dieser Teil des Buches alleine schon mehr als lesenswert. Grade mit den ständigen Wechsel der Handlungsfähigen gab es hier riesiges Potential.

Doch so bleibt nur die Frage was davon soll vom Wissenschaftler Edmond Wells und was vom verrückten Edmond Wells sein.

Aus der Sicht der Armeisen
Hier lesen wir eine zunehmende Vermenschlichung der Armeisen. Man könne fast sagen die Armeisen hier versuchen Mensch zu werden. Die fortschreitende Entwicklung der Armeisen und Ihrer tierischen Nachbarn so wie die Sterblichkeit der Helden, macht diesen Teil zum bei weitem besten des Buches. Ich gebe zu hier konnte ich es mir immer wider nicht verkneifen die anderen Handlungen zu überspringen um zu erfahren wie es bei den Armeisen weiter geht. Nicht ganz optimal aber durchaus gut sind auch jene Szenen gelungen wo der Blickwinkel immer wider kurz in den der Menschen wechselt.
Hier ist das Verhängnis die extrem Beschleunigung der Armeisen Evolution. Einerseits wird immer wider darauf hingewiesen wie lange die Armeisen ohne große Veränderungen überlebt haben und welch tollen Neuerungen in den letzten Jahre durch z.B. Tierhaltung / Läusezucht in gang gesetzt wurde. Dann kommt es zu plötzlichen extrem Veränderungen.

Ein kleines Beispiel:
Eine Eidechse wird als mächtiger Drache betrachtet. So etwas zu besiegen ist schon eine extreme Leistung.
(Gibt mehre solcher Großereignisse aus sich der Armieren.) Immerhin gibt es auf der 'Welt'/im Waldstück nichts größeres. Später findet die Armeisen Königen in Ihrer Bibliothek (eine ihrer in den letzten Wochen eingeführten Neuerung) einen Bericht darüber wie sich alle Armeisen auf der Erde verbündet hätten um die Dinosaurier auszurotten.

Die menschliche Handlung
Irgend wie erinnert das an X-Faktor. Anfangs hat man es mit recht ungewöhnlichen 'Helden' zu tun. Alle samt normale Menschen mit halt etwas von der Norm abweichenden Verhaltensmustern. Grade dadurch werden sie jedoch recht interessant. Es ist als hätte man es mit einer Familie zutun in der jeder nur so angepaßt an die Gesellschaft ist wies halt sein muß. Viele Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar. Durch gezielte zurückhalten von Informationen, Schaft es der Autor gut Spannung auf zubauen und die Logikfehler zu verschleiern. Im nachhinein sind diese jedoch nur zu offensichtlich. Überhaupt wird das verhalten von immer mehr Personen, immer weniger nachvollziehbar. Ein Kumpel von mir meinte dazu 'da hat der Auto beim schreiben wohl etwas viel LSD genommen'.
Ich kann da zu nur sagen:
- hier kann man wirklich vom Freund der Exoskelettträger zu ihrem Feind werden (habe hier so gar ne Idee zu Armeisen Bekämpfung gefunden und ich meine damit nicht das Projekt Babel)
- am liebsten währe ich körperlich in die Handlung eingestiegen um den Armen Jungen vor den Wahnsinn in seiner Umgebung zur retten. Später kommt eher der Gedanke obs bei der Menschheit in diesem Buch noch Sinn hat auf ihr überleben zu hoffen oder es eher egal ist (es fehlt einfach die Motivation. Ja es sind Menschen, ja jedes Leben ist wertvoll, ja ja ja aber irgendwie ist die Motivation denen ne Lektion zu erteilen viel größer. Ab besten eine welche neben bei die Armeisen und ihre Freund du und in Gewahrsam oder tot darstellt).

Kurz tolle die und mit dem Anfang kann man eine angenehme Stunden verbringen.
Aber das Ende kann man sich auch von jemanden des gelesen hat kurz in 2-3 Sätzen erklären lasen.
Dann hat man weil zeit gespart und trotzdem nix verpaßt.

Schade das Buch hätte eines der besten überhaupt werden können.
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Die Idee, die Menschen mit einem der anderen staatenbildenden Arten auf diesem Planeten in direkte Kommunikation treten zu lassen ist interessant und gerade durch eine präzise Darstellung der verschiedenen Wahrnehmungsmechanismen der beiden Lebensformen sehr erhellend. Deswegen ist dieses Buch auch konzeptuell gesehen interessant. Die drei Titel dieser Trilogie - in der eine weitere Trilogie eine wichtige Rolle spielt - beschäftigen sich dann auch mit einer Art Dreischritt, der bei solch einer Begegnung durchzuführen sein müsste: Begegnung, Konflikt und Kooperation.

Die Begegnung im ersten Band ist dann auch durchaus eine interessante und da die Ameisen zu Beginn größtenteils nach ihren eigenen Regeln beschrieben werden kann man hier eine Menge lernen. Doch je näher sich die beiden Welten kommen umso merh werden die Ameisen anthropomorphisiert, wohingegen die Menschen entweder auf erschreckende Art und Weise böse oder aber naiv gut sind. Und die immer menschlicher werdenden Ameisen werden schließlich auch in dieses Raster einordenbar.

Im zweiten Teil greift die Anthropomorphiseirung immer mehr um sich und die Tatsache, dass die neue menschliche Heldin, die hier auftritt wieder eine Verwandte des Autoren der leitenden Trilogie dieses Buches ist, lässt allzu deutlich ein Schema erkennen. Und die Anthropomorphisierung der Ameisen nimmt immer mehr zu, während die Beiträge aus Edmond Wells "Enzyklopädie des absoluten und relativen Wissens" immer öfter wissenschaftlich oder historisch falsch sind und nur dem vergleichsweise eng geführtem Erkenntnisinteresse dieser Trilogie zusteuern.

Im dritten teil kommt es dann zu einer unblutigen Revolution auf Seiten der Menschen, wo wiederum eine isolierte Person ein Buch von Edmond Wells findet, das zur Grundlage einer möglichen Reformation der Gesellschaft werden soll. Dabei stellen sich die Revolutionäre und ihre Gegner in erstaunlicher Weise unreif an und am Ende gibt es eine Gerichtsverhandlung, die allen Regeln der Logik und der Juristerei Hohn spricht. Schade. Daraus hätte man deutlich mehr machen können.
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am 6. September 2011
Das ist wirklich der ärgerlichste Fehlkauf der letzten Jahre.
Ich hatte mir viel von der Geschichte versprochen und auch die Leseprobe ist mir Positiv aufgefallen.(leider nur im 1 Band gestöbert.)
Anfangs gibt es sehr interessante Einblicke in die Tierwelt und es wird ganz penibel drauf hingewiesen, was Ameisen sind,machen und können. Die Menschen in der Rahmenhandlung agieren alle total unlogisch, aber man ist anfangs noch gewillt darüber hinweg zu sehen.

Leider vergisst der Autor immer mehr, was er über Ameisen schon erzählt hat.
Ameisen die keine Lungen haben fangen an zu husten.
Augen ohne Tränendrüsen fangen an zu tränen.
Eine (!)geschlechtslose Ameisen wird zufällig per Brief in den Himalaya geschickt und gründet dort eine neue Kolonie(Was nur befruchtete Königinnen können.).
Riesige, ständig eierlegende Königinnen (die Ihre Kammer eigentlich nie verlassen) laufen um den Ameisenhügel um Schäden zu inspizieren.
Ameisen sehen Vögel am Himmel fliegen und die Baumwipfel der höchsten Bäume...leider sind Sie nicht in der Lage Menschen zu sehen. Nur Ihre Finger, die Sie als rosa Kugeln beschreiben.
Es wird eigentlich immer bekloppter, je weiter man im Buch liest.

Auch der Spannungsbogen wird wie in einem Kinderbuch aufgebaut.

Am Schluss sind die Ameisen eigentlich wie Menschen.

Empfehlung: Nicht Lesen. Lieber gleich ein "Was ist Was" über Ameisen kaufen.
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am 17. Juli 2010
Am Anfang war das Buch noch richtig interessant, besonders der Teil über die Ameisen. Spannung kam aber nie so wirklich auf. Die Darstellung der Menschen ist eher flach und wiederholt sich auch im 2. Buch (das ich nicht mehr fertig gelesen habe): Außenseiter entdeckt die Ameisen und macht dann tolle Dinge.
Zusätzlich, wie bei Serien üblich, werden viele Dinge wiederholt, die der geneigte Leser schon wieder vergessen haben könnte oder aber nicht kennt, wenn er mit einem späteren Teil anfängt. Stört umso mehr, als dass die 3 Bände in einem Buch sind.

Zusätzlich kommt es, wie in einer anderen Rezension bereits erwähnt, zu einer starken Vermenschlichung der Ameisen. Welche Ameise bitte sieht 3 Tage am Stück fern um dann über das Wohl und Wehe der Menschen zu entscheiden...

Fazit: definitiv nicht Stephen King mit biologischem Fachwissen.
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am 19. Juni 2012
Ich hatte mich eigentlich sehr auf die Lektüre gefreut. Anfangs war es auch sehr "erfrischend" die Sicht der Ameisen kennenzulernen. Da ich mich privat ein wenig mit Ameisen beschäftige, sind aber von Anfang an viele völlig an den Haaren herbeigezogene "Fakten" aufgefallen.
Dann gibt es natürlich noch die vielen total unlogischen Dinge, wie sie Herr Nils Brune in seiner Rezension hier auf amazon.de sehr schön aufführt.

Irgendwann liest man dann über einen Stamm unentdeckter Ureinwohner, die sich auf allen Vieren fortbewegen und versuchen, die Zivilisation zu verstehen und nachzuahmen. Zumindest hat man den Eindruck. Denn um Ameisen kann es rein physiologisch, biologisch und neurologisch gar nicht mehr gehen.

Dann natürlich das Verhalten der Menschen. Völliger.. naja ich darf die Vokabel hier nicht benutzen ;-) Ich habe phasenweise die menschliche Handlung einfach übersprungen, weil sie völlig abstrus und eintönig war.

Achja: Der Klappentext hat auch nicht so wirklich etwas mit der Handlung zu tun.

Mir stellt sich ja die Frage, wer für das Zitat der "Welt am Sonntag" "Der Stephen King mit biologischem Fachwissen", das auf der Rückseite des Buches zu finden ist, verantwortlich ist. Denn biologisches Fachwissen kann man höchstens auf den ersten paar - halbwegs gelungenen - Seiten entdecken.
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