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am 10. Oktober 2017
Genrebegründende Klassiker haben es oft schwer. Deshalb sollte man mit Ihnen starten. Wer A Song of Ice and Fire, Das Spiel der Götter, das Rad der Zeit, die Osten Ard Saga, Mistborn, First Law usw. gelesen hat wird wenig nachvollziehen können was am Herr der Ringe so revolutionär sein soll als wenn er ihn zuerst liest. Neuromancer geht es da ähnlich. Cyberpunk Kenner sehen dann natürlich wenig Innovatives in Gibsons Werk, zumindest ging es mir manchmal so. Deswegen sollte man sich immer vor Augen halten, dass das hier der Startschuss war und Cyberpunk davor nicht existiert hat. Gibson hat einen Meilenstein der Science Fiction Literatur erschaffen, hat das Genre für immer verändert und erneuert. Ich werde auf jeden Fall gerne mal in seine späteren Werke schauen.
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am 28. Oktober 2013
Diese Trilogie gehört zu den ersten Werken des Genres und führt viele neue Konzepte (Cyberspace, Body improvements, Arcology) ein. Für mich war es sehr interessant, zu lesen, welche Probleme einer Gesellschaft aus diesen Technologien entstehen könnten und wie damit umgegangen wird. Themen wie die Sucht nach einem virtuellen Leben, Wirtschaftsspionage im Cyberspace und Korruption in einer privatisierten Gesellschaft wirken wie eine überspitzte Beschreibung der Realität. Wegen ihres visionären Charakters würde ich die Bücher mit den Werken Jules Vernes vergleichen.
Die Handlung und die vorkommenden Personen konnten mich dagegen nicht besonders begeistern. Beides wirkt zu künstlich, zu übertrieben. In den ersten beiden Bänden erinnern mich die Hauptpersonen an Charaktere aus einem Computerspiel, entweder total kaputt mit dem Rücken zur Wand oder blutiger Anfänger, der durch Glück jede Extremsituation überlebt.
Der Erzählstil ist anstrengend. Im zweiten Band musste ich öfters zurückblättern, um nicht den Überblick zu verlieren - viele Namen, viele erfundene Ausdrücke, viele Sprünge.
Als Blick in eine mögliche Zukunft interessant, jedoch anstrengend zu lesen und gespickt mit extremen Charakteren.
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am 23. September 2011
doch empfehlenswert.
Man braucht viel Ruhe und Zeit, um sich durch die Triologie zu lesen.
William Gibson hat einen eigenwilligen Schreibstil, man muss sich anstrengen, den Faden nicht zu verlieren.
Wird man abgelenkt, liest man freiwillig manche Absätze oder ganze Seiten noch mal.
Trotzdem zieht einen die Voraussicht des Autoren in den Bann.
Er legte mit seinem Buch den Grundstein für Autoren wie Richard Morgan, der mit seinen Unsterblichkeitsprogramm
die Idee Gibsons einfach weiter ausführt.
Das wäre eine weitere Empfehlung, man sollte das Unsterblichkeitsprogramm unbedingt lesen.
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am 13. Juli 2013
Der Urvater des Cyberpunks. Ich denke viele von den existierenden Rezensionen haben bereits genug von diesem Werk beschrieben (inhaltlich). Ich schätze diese "Trilogie" von William Gibson als ein Meisterwerk ein. Vor allem das erste Werk "Neuromancer" gibt einen sehr guten Eindruck über die dystopische Welt in der wir (irgendwann) leben könnten. Durch die Veröffentlichung der NSA Reporte durch Mr. Snowden scheint dieses Werk zukunftsweisend zu sein. Megacorps übernehmen die geheime Herrschaft als Global-Players und die kleinen Leute auf der Straße, die fast nichts Wert sind, außer die Daten aus denen sie bestehen, versuchen ihren täglichen Geschäften nachzugehen.

Wer sich auf eine eindringende, düstere Zukunft einlassen will, der sollte um dieses Buch keinen Bogen machen.
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am 16. April 2000
Ich habe vor einigen Jahren die "originale" deutsche Ausgabe gelesen. Jetzt habe ich die überarbeitete Fassung gelesen, und ich weiss nicht so recht ob ich glücklich damit bin. Sie muss nicht schlechter sein, aber für mich liest sie sich irgendwie falsch. Deshalb "nur" 4 Sterne.
Abgesehen davon, ist diese Trilogie ein Muss. Gibson beschreibt eine düstere Zukunftsvision, derer sich die Realität bereits beängstigend dicht genähert hat. Aber vielleicht ist es wirklich so, dass Gibson mit seiner Vision einen Teil zu unserer heutigen "Virtuellen" Realität beigetragen hat.
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am 30. Juli 2016
Neuromancer ist ein Meisterwerk - für Leute, die bevorzugt ihr Gehirn beim Lesen einschalten. Es spricht nichts dagegen das Gegenteil zu tun und sich seicht berieseln (bzw be-Dan-Brown-en) zu lassen, nur dann ist man mit Neuromancer denkbar schlecht beraten. Das von meinem Vorredner zitierte Beispiel etwa, beschreibt die subjektive Erfahrung, die ein Protagonist (ein 'Cowboy', bzw Hacker namens Case) macht, wenn er sich 'einklinkt'. Dh. wenn sich jegliches Körpergefühl in das Erleben einer "künstlichen Daten-Welt" - den Cyberspace (!) - auflöst. Dass der Autor dieser Rezension ausgerechnet diese Stelle ohne Vorwarnung wählte, um sein Unverständnis zu begründen, hat sicher seinen Grund (...).

Unberechtigt sind seine Einwände desshalb aber nicht, denn in Neuromancer wird der Leser unvermittelt in eine erbarmungslose Welt geworfen, die es durch ihre Protagonisten zu erleben gilt. In dieser, vom Bild der nächtlichen Gassen und Neonreklamen geprägten Welt, muss man seine Bewohner begreifen (lernen), denn was uns zunächst fremdartig (und beängstigend) erscheint, ist für sie Normalität. Folglich wird man als Leser nicht an der Hand genommen, um wohl behütet von einem Akt zum nächsten geleitet zu werden. Neuromancer fordert ganz offen, dass man seinen Verstand und seine Gefühlswelt benutzt. Und wenn man das tut, verkehrt sich jene Fremdartigkeit in einen rasanten Sog: Tief, komplex und paradoxer Weise selbst nach dreißig Jahren noch glaubwürdig.

Als persönliche Anmerkung möchte ich hinzufügen, dass ich mir beim Lesen der Trillogie etwa alle 30 Minuten an den Kopf fassen musste, weil ich nicht verstehen konnte, wie jemand vor 30 Jahren (!) eine derart komplexe Welt erschaffen hatte können. Ich verstehe es auch jetzt nicht! Was das angeht Neuromancer fast wie der Herr der Ringe - nur dass heute keine Zwerge und Elfen zu sehen sind, wohl aber vieles aus der Neuromancer Trillogie (Internet + Virtual Reality = Naa?). Jedenfalls, ich kann Ihnen diesen Roman empfehlen, falls sie etwas wirklich Aussergewöhnliches Lesen wollen und es sich dabei nicht zu leicht machen möchten.

Vielen Dank fürs Lesen =)
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am 2. September 2012
Was soll man zu diesem Klassiker der Cyberpunkära auch anderes sagen als "absolut grandios". Eine unglaubliche Reise durch die Abgründe einer mittlerweile immer weniger als Fiktion wirkenden Welt. Wer dieses Buch nicht kennt und gerne Spannung, innovative Ideen und bodenständige Science Fiction mag, der sollte hier unbedingt zuschlagen. Der Preis für diesen Klotz von bedrucktem Papier ist zudem mehr als gerechtfertigt. Kaufen.
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am 15. Dezember 2011
Zu der Neuromancer Triologie und der Idoru Triologie gibt es nicht viel zu sagen - entweder man mag Cyberpunk (dann gehören sie in den Schrank, wie die Bibel in die Kirche), oder man hasst Cyberpunk (auf Wiedersehen !).
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am 20. Mai 2006
Auf Gibson bin ich auf der Suche nach anspruchsvoller SF gestossen und ich kann sagen, ich bin beeindruckt. Der Erzählstil ist eigenwillig, der Leser sollte jedoch ein gutes Verständnis für Abstraktion mitbringen, sonst wird das Ganze wirklich schwer zu verstehen und kann schnell zusammenhanglos wirken.

Ich habe mich recht schnell an die Szenarien von "Blade Runner" und "Die Klapperschlange" erinnert gefühlt. Es ist eben eher eine düstere Zukunft, die Gibson beschreibt, nichts à la Star Wars oder Star Trek - Raumschlachten werden vergeblich gesucht, der Cyberspace ist immateriell - wie gesagt: Abstraktionsvermögen ist gefragt.

Die Charaktere sind stimmig und gut beschrieben. Teilweise wird sehr dichte Atmosphäre erzeugt.

Die Handlung ist SF, aber stimmig und nachvollziehbar, wennglich z.T. mehrere Handlungsstränge nebeneinanderlaufen und erst am Schluß aufgelöst werden.

Ich konnte das Buch nicht weglegen...und empfehle es jedem, der anspruchsvolle SF sucht.
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am 29. Juni 2014
Die Neuromancer Trilogie ist ein Klassiker des Cyberpunk Genres. Viele der Ideen, die in Matrix auftauchten, stammen unter anderem aus diesen Büchern, wobei ein Leser, der den Zusammenhang nicht kennt, das vermutlich nicht erkennen könnte- Matrix ist viel kommerzieller und einfacher gestrickt als diese doch relativ komplexen Romane von Gibson.

Meine Rezension gilt für die Kindle Version: gut leserliche Umsetzung und fairer Preis. Kaufempfehlung.
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