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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Schatten des Wolfes (Alpha & Omega, Band 1)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2009
Erst einmal muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass der Verlag die Kurzgeschichte Alpha und Omega mit veröffentlich hat. Man hätte sich zwar auch ohne diese Gesichte zurecht gefunden, aber es war ein kleiner schöner Bonus.

Dann bin ich ehrlich gesagt froh, dass Anna nicht wie Mercy ist. Das wäre einfach zu typisch. So zeigt uns die Autorin hier eigentlich das genaue Gegenteil von Mercy. Anna ist durch ihre Misshandlungen bei dem Rudel von Leo ein unterwürfiger Wolf. Charles dagegen ist ein Alpha-Wolf, der sich aber sehr von Annas Wolf angezogen fühlt, weil dieser Omega ist, was nicht unterwürfig bedeutet, was mir gar nicht bewusst war.

Man erfährt sehr viel über den Vater von Charles, den Marrok Bran, der ja auch bei Mercy des öfteren auftaucht. Auch Mercy Ex, Samuel erscheint auf der Bildfläche. Man bekommt viele Einblicke in das Leben des Rudels. Die Geschichte von Anna und Charles ist sehr schön.

Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eine der Überraschungen des Jahres und ich hoffe, dass die anderen Bücher auch noch übersetzt werden.
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am 10. Juni 2009
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die Mercy Thompson Reihe von Patricia Briggs einfach richtig gut fand.
In Schatten des Wolfes geht es um Charles, den Sohn des Marrok, der nach Chicago geschickt wird und dort auf Anna, einen Omega-Wolf, trifft. Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr sagen.
Die Geschichte an sich ist recht gut geschrieben, jedoch dauert es über 200 Seiten, bevor richtige Spannung entsteht, was für Leser, die nicht ganz so geduldig sind, schnell langweilig werden könnte. Nichts desto trotz ist das Buch sehr gut geschrieben, in sich geschlossen und zum Schluss ist es sehr spannend. Auch sehr gut finde ich, dass der Marrok einen Teil in der Geschichte einnimmt, man erfährt mehr über seine Vergangenheit. Des Weiteren erfährt man auch mehr über Samuel.
Also, alles in allem ein gutes Buch, hat man erstmal die ersten 200 Seiten überstanden.
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am 11. Juni 2009
Die erste positive Überraschung war das die Kurzgeschichte Alpha und Omega aus "in the Powl" ebenfalls Bestandteil des Buches ist, so das deutsche Leser die gesamte Geschichte von Charles und Anna zur Verfügung haben. Darüber war ich sehr erfreut.(Dafür ein Sternchen zusätzlich)
Die Geschichte selbst ist gut geschrieben und gleitet nicht in Kitsch ab was sicher leicht passieren könnte. Manche Ereignisse die aus "Ruf des Mondes" bekannt sind werden aufgegriffen was ich sehr schön finde.
Aber ich finde es fehlt was. Anna ist etwas Blass. Zu Perfekt dafür das sie schwer traumatisiert ist. Es fehlen Ecken und Kanten. Sie ist so lieb und brav.
Ich persönlich finde es fehlt der gewisse Kick. Patricia Briggs ist eine gute Erzählerin. Aber da fehlt irgendwie das Herzblut. Vielleicht steigert sich das aber noch.
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am 10. Oktober 2013
Charles befreit Anna aus den Fängen eines miesen Rudels, in dem sie missbraucht und geschlagen wird. Er sagt, er sei ihr Gefährte. Doch Anna, als scheinbar unterwürfige Omega und mit ihrem schlimmen Hintergrund, hat Angst vor ihm. Diese Angst hält sie jedoch nicht davor zurück, ziemlich unerwartet und hüfteschwingend mit ihm ins Bett zu steigen.
Die dahingeschluderte Liebesszene zerstört ein wenig den spannenden Einstieg in diese Geschichte. Und leider ist das, was danach geschrieben wurde, nur noch langweilig.

Ein abtrünniger Wolf wird in den Bergen gesucht, wohin sich Charles, der Alpha, mit seiner Gefährtin macht, obwohl er körperlich noch stark unter davor zugezogenen Wunden leidet. Immer wieder, in schier endlosen Spiralen, wird die Bedeutung zwischen Alpha und Omega erklärt, die Wolfshierarchie, die Magie von indianischen Wölfen und von Hexen im Besonderen. Selbst Szenen, in denen es anfängt spannend zu werden, werden von den immer wieder abschweifenden Erklärungen unterbrochen, Kaugummi artig in die Länge gezogen, bis es wieder zurück zur eigentlichen Handlung geht, deren Spannung dann aber mit ein paar Sätzen verpufft.

Charles und sein Rudelführer entpuppen sich als gar nicht mal so mächtige Wesen, und nur Anna kann in einer, wenn man das vorangegangene, unendliche Gedöns bedenkt, reichlich kurzen Aktion glänzen.

Das Buch hatte mich anfangs an den Kindle gefesselt. Am Ende war ich nur noch froh, dass es fertig war. Definitiv ist es kein Liebesroman. Ich erwarte zwar keine detailliert beschriebenen Erotikszenen, aber hier fehlte es einfach an allem: an geflüsterten Liebesworten, an kleinen Zärtlichkeiten, an liebevolle Blicke, usw. Keine unterschwelligen Sehnsüchte. Keine Leidenschaft. Da es, wie bereits erwähnt, auch nur ansatzweise spannend war, bleibt also nur noch, die gute Idee zu würdigen.

Eigentlich kann ich diesen Roman nicht wirklich weiterempfehlen. Da gibt es so viel bessere Bücher über das Thema Gestaltwandler. Ich vergebe drei Punkte, aber nur wirklich knapp. Im Moment glaube ich nicht, dass ich einen Folgeroman lesen wollte. Mal sehen ...
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am 4. Juni 2009
SCHATTEN DES WOLFES ist eine Ablegerreihe von Patricia Briggs Mercy Thompson Reihe und besteht aus zwei Teilen.

Teil eins ist die Novelle "Alpha und Omega", in der sich die zwei Hauptfiguren, Charles und Anna, kennenlernen.
Charles ist Brans Sohn und dient dem Marrok als Scharfrichter. Wann immer ein Werwolf zur Räson gebracht werden muss, ist Charles zur Stelle. Sein neuester Auftrag führt in nach Chicago.

Teil zwei ist der eigentliche Roman.
Als Charles im Auftrag des Marrok nach Chicagofuhr rechnete er mit vielem, aber nicht, dass er mit einem traumatisierten Omega Wolf als Gefährten nach Hause zurückkehren würde. Anna weiß nicht was es bedeutet ein Omega Wolf zu sein oder in einem gesunden Rudel zu leben. Für sie bedeuten dominante Wölfe Schmerzen und Erniedrigungen. Ihr Wolf hat Charles als Gefährten akzeptiert, die misshandelte Frau, hindessen, kämpft mit ihren Instinkten.
Charles nimmt Anna mit nach Montana, zum Rudel seines Vaters, in der Hoffnung, dass seine Gefährtin dort Ruhe und Heilung findet. Doch es wird ihnen keine Pause gewährt. Ein abtrünniger Werwolf tötet Menschen im benachbarten Naturschutzgebiet und zieht ungewollte Aufmerksamkeit auf den Marrok. Charles, noch immer verletzt von seinem Auftrag in Chicago, wird als Scharfrichter gebraucht und Anna besteht darauf ihren Gefährten zu begleiten ...

Nun denn. Charles und Anna sind Gefährten, aber Anna, traumatisiert durch ihre Erfahrungen in Leos Rudel, hat damit Schwierigkeiten. Durch diese Ausgangssituation verstärkt sich automatisch der Romantikfaktor der Geschichte. Leider fehlten mir dabei etwas die Funken. Ich fand die Chemie zwischen Anna und Charles ganz nett, aber mehr nicht. Überhaupt erweist sich Anna als problematischer Hauptcharakter, dem es im Vergleich zu Mercy an Charisma fehlt. Sie ist ein Omega, ein Werwolf, der Teil des Rudels ist, aber ausserhalb der Rangordnung steht (keinem dominanteren Wolf gehorchen muss). Dominante Wölfe fühlen sich von ihr angezogen (nicht notwendigerweise sexueller Natur) und sind in ihrer Nähe ausgeglichener. Das macht Anna trotz ihrer Probleme zu einer Mischung aus Gutmensch und Glücksdroge. In Kombination mit Charles Stärke und Dominanz gibt es (fast) nichts, das die beiden aufhalten kann. Zu starke, zu perfekte Charaktere, denen alles etwas zu leicht fällt, sind keine guten Protagonisten. Sie wirken bald blass und Schwierigkeiten, die sich ihnen in den Weg stellen, fühlen sich leicht gekünstelt an. So ist es auch in IM SCHATTEN DES WOLFES. Als es zur Aufdeckung kommt, ist es keine Überraschung, wer die Menschen im Wildpark umbringt. Richtige Spannung entwickelt sich erst spät und der Gegner wirkt wie ein übermächtiges Kind mit einem Trotzanfall.
Da hat mir die als Bonus beigefügte Novelle "Alpha und Omega" besser gefallen. Die Handlung ist besser, ebenso der Spannungsbogen.

Der interessanteste Aspekt des Buches sind die Hintergrundinformationen, die man über diese Welt erfährt, und die Nebencharaktere. Anna und Charles mögen blasser sein als von mir erhofft, aber bei den Nebencharakteren läuft Briggs zur Hochform auf. Vor allem Bran konnte mich positiv überraschen. Man erfährt so einiges über seine Vergangenheit, seine geheimnisvollen Fähigkeiten und warum er mit Leah, seiner gehässigen Frau, zusammen ist.

SCHATTEN DES WOLFES hat mich gut unterhalten. Soll diese Ablegerreihe in Zukunft auf eigenen Füßen stehen, und nicht im Schatten der Mercy Thompson Bücher verweilen, muss sich Briggs jedoch noch um einiges steigern.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. September 2012
5+ von 5 Sternen
*Inhalt:*
Alpha & Omega:
Anna wurde gegen ihren Willen zum Werwolf gemacht und seit drei Jahren von ihrem Alpha und dessen Rudel vergewaltigt und misshandelt. Dann trifft sie auf Charles, den Sohn und Vollstrecker des Marroks, der mächtigste Werwolf von Amerika. Nun wird sie ein ganz anderes Leben als Omega kennenlernen.
Schatten des Wolfes:
Anna ist jetzt im Rudel des Marrok und lernt langsam, das eine Omega zu sein nicht bedeutet, dass man der Fußabtreter eines Rudels ist. Ganz im Gegenteil. Außerdem erfährt sie von Charles wie es ist sich zu einem dominanten Werwolf hingezogen zu fühlen und sich geborgen zu fühlen. Doch dann muss Charles schwer verletzt einen Auftrag für seinen Vater erledigen hinter dem weit mehr steckt als alle vermutet haben. Schnell sind nicht nur Charles und Anna sondern das ganze Rudel in großer Gefahr.

*Meinung:*
An der Grundidee hat mir vor allem gefallen, dass man mal nicht gleich einen taffen, 'kickass' weiblichen Hauptcharakter vorgesetzt bekommt. Davon gibt es in diesem Genre einfach genug. Anna ist da ganz anders aber dazu komme ich später noch. Dann gefiel mir die wirklich detaillierte Erläuterung der Hierarchie bzw. des sozialen Systems der Werwölfe. Gerade der Marrok (mächtigster Werwolf Amerikas) war sehr interessant, da er nicht einfach nur seine Macht eigennützig nutzte sondern man merkte wie sehr er sich um seine 'Schäfchen' sorgte und dass er gerade die um sich sammelte, die seine Hilfe brauchten. So sozial er in dieser Hinsicht ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass er ein Schmusewerwolf ist. Das ist er ganz und gar nicht. Er setzt seine Ansichten und Ziele sehr dominant aber auch mit Köpfchen durch. Einfach genial. Das Buch ist in zwei Bücher aufgeteilt. Die erste Geschichte berichtet vom Kennenlernen der beiden Hauptcharaktere – Charles und Anna. Man wird langsam in das soziale Gefüge der Werwölfe eingeführt und lernt quasi mit Anna mit, da sie selbst von ihrem alten Alpha im Dunkeln gelassen wurde. Ich finde das wurde sehr geschickt umgesetzt. Die zweite Geschichte enthält dann schon deutlich mehr Spannung und es kommt auch Magie ins Spiel. Ich fand, das sich die Geschichte genau in der richtigen Geschwindigkeit entwickelt hat.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich schnell. Er ist nicht zu detailreich, aber beschreibt vor allem Gefühle sehr gut. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl wirklich dabei zu sein. Orte und Personen werden so beschrieben, dass man sich ein genaues Bild machen kann ohne mit zu vielen Einzelheiten überladen zu werden.

Die erste Geschichte (Alpha&Omega) war dadurch spannend, dass man herausfinden will was mit Annas Rudel los ist, dass sie so schrecklich von ihnen behandelt wurde. Es gibt auch etwas Action, aber die Haupthandlung betrifft das Kennenlernen von Charles und Anna und die Wissensvermittlung mit der Charles Anna langsam in die wahre Welt der Werwölfe einführt.
Das zweite Buch (Schatten des Wolfes) war deutlich spannender. Hier gab es viele Konflikte sowohl im Rudel als auch durch den wichtigen Auftrag den Charles zusammen mit Anna erledigen muss, obwohl er noch schwer angeschlagen ist. Was alles dahintersteckt ist nicht vorhersehbar und sehr interessant.

Die Emotionen kamen sehr gut herüber und es wurde auch viel wert darauf gelegt dem Leser die Gedanken und Gefühle der Charaktere nahe zu bringen. Das war wirklich einzigartig umgesetzt für ein Buch dieses Genres. Meist wird eher auf Erotik und taffe Action wert gelegt, aber dieses Buch war eine kleine Perle. Da ich emotionale Bücher gern lese, war das für mich perfekt. Leser, die keine Lust haben, die emotionale Entwickelung einer schüchternen, misshandelten Frau zu einer ruhigeren und stabileren Persönlichkeit mitzuverfolgen, sollten die Hände von diesem Buch lassen. Anna wird am Ende eine sehr wichtige Rolle für ihr Rudel spielen, aber sie wird keine taffe, kickass Lady werde.

Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere sind großartig und überzeugend. Charles ist ein ruhiger, sehr dominanter Charakter unter den Wölfen, aber zu Anna kann er ganz anders sein. Sein innerer Kampf mit seinem Wolf wird sehr gut erklärt und auch seine Emotionen, Beweggründe und Handlungen werden eindeutig dargestellt. Anna ist endlich mal ein schwächerer Charakter ohne als naives Dummchen hingestellt zu werden. Ihre Schwäche und Schüchternheit resultiert aus den Misshandlungen, die sie erleiden musste und aus der Unwissenheit über das wahre Leben als Werwolf. Das wird perfekt erklärt und sie wirkt daher authentisch und keinesfalls naiv. Der Marrok (Charles Vater) verkörpert seine Position als Führer sehr gut und überzeugend, trotzdem lernt man, dass auch er nicht perfekt ist und gerade das gefiel mir an diesem Buch. Es gab nie nur die Entscheidung zwischen Schwarz und Weiß sondern es gab jede Menge Grau dazwischen. Dann gab es noch jede Menge Nebencharaktere, die mich sehr überzeugen konnten, vor allem Asil und ein Charakter dessen Name ich nicht verraten will, damit bei euch die Spannung erhalten bleibt. Auf jeden Fall lohnt es sich wirklich das Buch zu lesen.

Die Erotikszenen sind nur sehr, sehr spärlich verteilt. Ich kann mich sogar nur an eine bewusst erinnern. Die Erotik oder eher die sex. Anziehungskraft spielt zwar eine Rolle, aber nur sehr nebensächlich verglichen mit anderen Romanen dieses Genres. Die Betonung liegt eindeutig auf der emotionalen Beziehung der Charaktere und der eher langsamen Entwicklung dieser. Die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich gerade durch Annas Unsicherheit, Angst und auf Grund ihres Traumas langsam, aber sehr authentisch. Mir gefiel das sehr gut. Man hatte das Gefühl, dass die Autorin ihre Charaktere sehr mag und ihnen die Zeit zur individuellen Entwicklung gab.

Wow - Das Ende ist abgeschlossen. Ich weiß gar nicht wann ich das das letzte Mal von einem Buch behaupten konnte. Obwohl das Buch der Auftakt zu einer Reihe ist, hat es ein sehr schön abgerundetes Ende. Trotzdem ist man gewillt weiter zu lesen, weil man einfach spürt, dass Charles und Anna noch viel in der Welt der Werwölfe verändern können.

Grundidee 4,5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4,5/5
Emotionen 5+/5
Charaktere 5+/5
Erotik 4,5/5
Liebesgeschichte 5+/5

*Lesergruppe:*
Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen, der gern emotionale Fantasyromane liest. Auch wenn wir hier keine taffe Heldin habe, ist sie kein naives Dummchen und man kann ihre Entwicklung mitverfolgen.

*Fazit:*
5+ von 5 Sternen
Das ist das bisher beste Romantasybuch, dass ich gelesen habe und ich habe schon sehr viele gelesen. Die Story besticht durch ihre sehr gut vermittelten Emotionen, ihre unglaublich sympathischen und interessanten Charaktere und durch eine perfekte Mischung an Emotionen, Spannung und Hintergrundinformation. Einfach perfekt – Ich brauche mehr davon!!!

Reihe:
Schatten des Wolfes
Spiel der Wölfe
Fluch des Wolfes (erschient am 01.01.2013)
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am 17. Juli 2009
Was passiert?
Kurzgeschichte Alpha & Omega: Es ist erst drei Jahre her, seit Anna Latham die Wandlung zum Werwolf aufgezwungen wurde. Seitdem wurde sie in Leo's Rudel in Chicago permanent unterdrückt, gefoltert und vergewaltigt. In ärmlichen Verhältnissen lebend, hält sie sich als Kellnerin über Wasser. Sie weiß nicht, dass sie etwas Besonderes ist, nämlich ein Omega-Werwolf. Eines Tages motiviert sie ein Zeitungsbericht über den Tod eines Mannes, von dem sie wusste, dass er verwandelt worden war, endlich einmal etwas zu unternehmen und Anna ruft den Marrok Bran an. Der schickt sofort seinen Vollstrecker Charles und so treffen sich die beiden zum ersten Mal. Charles erkennt sofort, dass Anna Omega ist und sein Wolf erkennt sie als seine Gefährtin. Nun muss er sich aber dem Problem mit Leo's Rudel widmen.

Schatten des Wolfes: Nachdem Anna Charles mehr oder weniger freiwillig in seine Heimat Montana gefolgt ist, gestaltet sich ihrer beider Annäherung noch schwierig. Anna fühlt sich oft eingeschüchtert und fehl am Platz und kann meist die Angst vor erneuten Gewalttaten nicht unterdrücken. Charles versucht, seine besitzergreifende Natur zurückzuhalten um Anna mehr Freiraum zu geben. Sie zieht in Charles Haus in der Wildnis Montana's ein und ein beklemmendes Zusammenleben beginnt. Anna lernt das Rudel des Marrok kennen und erfährt nach und nach mehr darüber, was es bedeutet, eine Omega-Werwölfin zu sein. Plötzlich jedoch unterbrechen schreckliche Ereignisse das Kennenlernen: ein grausamer Mörder zieht durch die Berge und tötet scheinbar wahllos Touristen und Wanderer. Es könnte ein streunender Werwolf sein. Trotz seiner Verletzungen, die sich Charles in Chicago zugezogen hatte, muss er als Vollstrecker seines Vaters dem Mörder nachstellen. Es enscheidet sich, dass Anna ihn begleiten soll. Zusammen begeben sie sich in ein gefährliches Abenteuer.

Wie ist das Buch aufgebaut? Schreibstil/Schwerpunkte/Spannungsbogen/Pro und Contra
Wie bereits angedeutet besteht das Buch aus der einleitenden Kurzgeschichte (ca. 100 Seiten) und der Hauptgeschichte Schatten des Wolfes. Nachdem man die grandiosen Bücher der Autorin über Mercy Thompson gelesen hat, ist für die neue Serie um Anna und Charles die Messlatte ziemlich hoch angelegt. Vom Schreibstil her wird man auch absolut nicht enttäuscht. Es sind klar strukturierte Sätze, eine ausgefeilte, niveauvolle Wortwahl und treffende Dialoge, die nach wie vor gefallen.
Allerdings ist Anna ein schwieriger Charakter, der nicht jedermans Geschmack sein wird. Sie ist verschlossen, mächtig aber zurückhaltend, unsicher und oft verstört. Ihre brutale Vergangenheit macht ihr Probleme wenn es zu Annäherungen kommt. Körperlicher Kontakt ist ihr unangenehm. Dagegen ist Charles der typische dominante Werwolf, der bei all seiner Attraktivität und Stärke auch zur Zurückhaltung bereit ist. Diese Kombination ergibt die beliebte Mischung "schwaches Weibchen - starkes Männchen". Sehr reizvoll, aber irgendwie passt es nicht zu einer modernen Autorin wie Patricia Briggs. Vielleicht hat man aber auch nur die selbstbewusste Mercy im Hinterkopf und braucht Zeit, anderen weiblichen Hauptpersonen eine Chance zu geben.
Schwerpunkt der Story liegt auf der Thrillerhandlung, der Verfolgung des abtrünnigen Werwolfs und dem Roadmovie mit detaillierter Beschreibung des Hochlandes in Montana, das sich daraus ergibt. Zwischendurch wird die Beziehung zwischen Anna und Charles schrittweise weiterentwickelt. Spannung entwickelt sich aber erst so richtig im letzten Stück des Buches wenn es zum Showdown kommt. Vorher tendiert die Story teils etwas zäh dahinzusickern. Viele Szenenwechsel, Rückblicke und Monologe füllen Seiten ohne wirklich das Geschehen voranzutreiben.
Was daran jedoch erfreulich ist, dass man einen sehr genauen Einblick in das Rudel des Marrok erhält und auch einiges über Samuel erfährt, der ja in Mercys Welt eine große Rolle spielt. Man könnte es also als halbwegs gelungene Randgeschichte zu Mercy betrachten und wartet zufrieden auf den nächsten Teil, der vielleicht mehr Überraschungen beinhaltet.

Fazit
Ein nicht ganz so mitreißender, aber solide Werwolfthriller, der viel Hintergrundinfo zu Mercy Thompson liefert.
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am 21. Oktober 2012
bin ich zu dieser Geschichte gekommen und kann nur sagen - Gott sei Dank!
Ich habe weder die Mercy-Romane von der Autorin gelesen, noch irgendetwas anderes, dies war mein erstes Buch von ihr, allerdings nicht mein letztes.

Der Inhalt ist durch die Vorschreiber/innen bekannt, ich erspare mir daher eine Wiederholung.

Meine Meinung:
Da ich die Mercy-Bücher nicht kenne, war ich doch sehr froh darüber, die Alpha und Omega-Story zu haben, da mir sonst doch wichtige Teile dieser fiktiven Welt gefehlt hätten.
Beide Protagonisten sind so charakterisiert, das es mir Herzklopfen bereitet, und das ist gut so!
Anna mit ihrem unterwürfigen Verhalten ist glaubhaft und bildlich so beschrieben, das jeder, der einen eigenen Hund zu Hause hat, sofort erkennt, wie verängstigt sie ist und kaum begreifen kann, dass irgendjemand nett zu ihr ist. Vor allem kein so großer und dominanter Alpha, wie Charles es von der Schilderung her ist. Nur langsam fasst sie Vertrauen, und auch das ist nur ihrer Wölfin zuzuschreiben, der Anna ab und zu die Führung überläßt.
Charles wirkt manchmal ein wenig überfordert mit dem, was seit der Begegnung mit der Omega auf ihn einwirkt und er macht manchmal den Eindruck, als hätte man ihm seinen Lieblingsknochen weggenommen :-)
Der Plot ist gut aufgebaut, nicht zu schnell und nicht zu ruhig - genau richtig eben. Die Settings waren schön beschrieben und fast konnte man den Geruch des verschneiten Waldes in der eigenen Nase spüren.
Einige der Nebencharaktere waren mir so sympathisch, dass ich darauf hoffe, eine eigene Story mit ihnen zu lesen.

Résumé:
Für mich, als alte Romantikerin, ein wunderschönes Buch mit leichten Zügen von Chloe Neill und Nalini Singh.
Zum Glück liegt der zweite Band schon neben mir und wahrscheinlich werde ich mir die Mercy-Reihe auch noch zulegen, oder rät mir jemand davon ab???
5 Sterne!
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am 27. Juni 2009
Versüßt die Wartezeit auf "Zeit der Jäger"

Eine Kundenrezession zu schreiben ist wirklich nicht einfach.

Man möchte mitteilen worauf der Leser sich freuen kann ohne den ganzen Lesespaß zu verderben.

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen dieses Buch gekauft habe.

Ich wartete schon sehnsüchtig darauf, das die Mercy Thompson Reiche fortgesetzt wird
1. Ruf des Mondes
2. Bann des Blutes
3. Spur der Nacht
und "Schatten des Wolfes" war zunächst nur ein Ersatz für die Kecke Mercy".

Aber als ich erst einmal anfing zu Lesen, kam gleich die gleiche Lesefreude auf wie bei der Mercy Thompson Reihe.

Zumal "Schatten des Wolfes" Zeitgleich zu "Ruf des Mondes" spielt. Um genauer zu sein gaben die Ereignisse in "Ruf des Mondes" überhaupt den Anstoß für alles was in "Schatten des Wolfes" passiert.
Es war sehr Motivierend zu lesen was so alles in Chicago passierte, während Mercy in Washington ihren Teil der Geschichte erlebte.

Ich empfehle wirklich allen Interessierten von "Schatten des Wolfes" zuerst "Ruf des Mondes" zu lesen um einen tieferen Einblick und ein besseres Verständnis über die Hintergründe der Ereignisse zu erlangen.
Es lohnt sich.

Genau so wie ich allen welche die Mercy Thompson Reihe verschlungen haben empfehle "Schatten des Wolfes" zu lesen.
Alleine die ganzen Hintergrund Informationen über den Marrok, den Alpha aller Alphas der Werwölfe sind sehr Überraschend und Lesenswert.

Im Verhältnis zur Mercy Thompson Reihe fehlte mir in "Schatten des Wolfes" ein wenig der Biss. Anna, der weibliche Hauptcharakter wirkte ein wenig Weichgespühlt(wie in einer anderen Rezession erwähnt), was aber durchaus Absicht sein könnte, weil es einfach perfekt zu ihrem Dasein als Omega Wolf passt.
"Die Vergangenheit ignorieren, in der Gegenwart leben, und nicht zuviel an die Zukunft denken." Ist eines ihrer Zitate.

Erwähnen möchte ich noch, das ich mich darüber wundere, das die "Bonus Story" "Das Alpha und das Omega" als "Bonus Story" angepriesen wird.
Für mich ist das ein unverzichtbarer Teil der Geschichte. Der Prolog der Geschehnisse, die Einführung mit der das ganze überhaupt in Gang kommt und verständlich wird.

Ich möchte den deutschen Verlag für seine Weisheit loben, die Vorgeschichte mit dazu gepackt zu haben.
Mir ist Unverständlich wie das im Englischen nicht der Fall gewesen sein soll.
Ohne den Prolog wäre es so, als würde man die Geschichte einfach mitten drin anfangen, statt am Anfang.
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am 2. Juli 2009
Auch diese Geschichte von Patricia Briggs ist - wie alle anderen - sehr gut! Anna überzeugt mich allerdings als Charakter wesentlich weniger als Mercy und die männliche Hauptrolle (Charles) ist mir eigentlich nur in der Kurzgeschichte richtig sympathisch (auf eine große Inhaltsangabe verzichte ich hier - haben schon so viele andere Rezensenten gemacht).

ABER: Wie werden bei deutschen Verlagen eigentlich Übersetzer ausgewählt??? Ich kenne sämtliche Bücher von Patricia Briggs im englischen Original und ich LIEBE diese Schriftstellerin!!! Mitreißende spannende Geschichten, tolle Charaktere - und vor allem ist es faszinierend, wie sie mit der Sprache spielt: Rasante witzige Dialoge, treffende bildhafte Beschreibungen und ein schöner fließender Stil sind ihre Markenzeichen! Dafür müsste es eigentlich 10 Sterne geben!!!

Die bislang erschienenen deutschen Übersetzungen von Regina Winter sind dagegen aber einfach nur zum Heulen schlecht und ich würde gern ein dickes fettes Minus geben (statt auch nur einen Stern): Langweilig, trocken und total hölzern - und teilweise komplett sinnentstellend! Die Übersetzerin spricht offenbar EXTREM schlecht Englisch und hat dauernd im Lexikon nachgeschaut - leider hat sie dann mit ziemlicher Sicherheit immer genau die falsche Bedeutung gegriffen, die den Sinn des Originalsatzes entweder verändert oder sogar ins Gegenteil verkehrt!

Beispiele gefällig?
"hardly more dominant" = "wohl kaum dominanter" (NICHT "dominanter")
"gift" = Gabe/Begabung ODER Geschenk (!) - ein kleiner, aber feiner Unterschied: da muss man schon einer Handlung folgen, um das richtige Wort zu wählen, nicht wahr? Stupide den erstbesten Begriff aus dem Lexikon rauspicken ist es nicht!

Außerdem: Wortwörtliche Übersetzungen aus dem amerikanischen Englisch ohne glättende Satzumstellung? Sowas geht gar nicht ... Selbst meine 15jährige Tochter stellt mit ihrem Schulenglisch im direkten Vergleich der Fassungen fest, dass das im Zeugnis höchstens eine 5- wäre! Ich habe noch nie in einem Buch Fehler korrigiert, aber diesmal hab' ich echt zum Stift gegriffen, damit meine jüngere Tochter irgendwann beim Lesen wenigstens versteht, was gemeint war!

Leider scheint Frau Winter als Briggs-Übersetzerin auch noch abonniert zu sein - ich werde ganz sicher keine einziges Buch mehr kaufen, das diese Frau übersetzt hat! ABSOLUT FURCHTBAR! Lest die Bücher bitte bitte bitte im Original *bettel*
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