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Kundenrezensionen

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am 10. Februar 2015
Scarlet Hawthorne findet sich ohne Gedächtnis im New Yorker Battery Park wieder und wird von unheimlichen Wesen verfolgt. Anthea Atwood nimmt sich ihrer an und gemeinsam machen sie sich daran, Scarlets Erinnerung wiederherzustellen.

Zwei Jahre nach „Lumen“ kehrt Christoph Marzi noch einmal in die uralten Metropolen zurück, dieses Mal ist es New York, die erste, die es in der Neuen Welt zu entdecken gibt. Dafür hat der Autor auch neue Protagonisten entwickelt, Scarlet Hawthorne, deren Abstammung für eine Überraschung sorgt, und Anthea Atwood, die im Grunde Wittgensteins Part übernimmt, vor allem den der Erzählerin, die zwar in Ich-Form aber dennoch allwissend auch die Parts erzählt, bei denen sie gar nicht anwesend ist. Mitunter wird dabei mitten im Abschnitt die Perspektive gewechselt, ich hatte tatsächlich mehrere Male das Problem, dass ich in dem Ich-Erzähler kurz Scarlet wähnte. Wer die alten Charaktere vermisst: Der Roman erzählt zumindest ein bisschen davon, was in London passiert und es gibt auch ein Wiedersehen, mit wem, wird aber nicht verraten.

Gut gefällt mir, dass Marzi nicht nur den Ort in die USA verlegt hat sondern auch amerikanische Mythen und historische Gegebenheiten in die Handlung einfließen lässt. Wer gerne googelt, wird schnell fündig. Ebenso gut gefallen mir die vielen literarischen Anspielungen, wahrscheinlich habe ich längst nicht alle entdeckt.

Bis etwa zur Hälfte hat mich der Roman wirklich begeistert. Kurz hatte ich zwar wieder Probleme mit Marzis in meinen Augen übertriebenem Schreibstil, jedoch finden sich hier viel weniger der sehr nervtötenden Wiederholungen, die es noch in der vorhergehenden Trilogie gab. Die Geschichte beginnt zudem sehr spannend und vielversprechend. Dann hatte ich jedoch immer mehr das Gefühl, nichts wirklich Neues zu lesen, was ich zunehmend ermüdend fand, mein Interesse ließ nach, Spannung kam kaum mehr auf.

Ich denke, Christoph Marzi und ich sind einfach nicht kompatibel. Nachdem ich nun alle Bücher von ihm, die in meinem Besitz sind, gelesen habe, werde ich wohl kein weiteres seiner Werke mehr lesen. Wer schon die Trilogie (Lycidas, Lilith, Lumen) mochte, wird wahrscheinlich auch an diesem Roman Freude haben, wer sie noch nicht kennt, sollte sie vorab lesen, denn der Roman baut letztlich auf ihr auf.
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am 24. Mai 2010
Hallo,

ich halte viel vom Hrn. Marzi und dessen Büchern, deswegen hatte ich mir auch den vierten Teil der Lycidas (ehemals Triologie) gekauft. Doch wurde ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil blieb erhalten, die Hauptpersonen kamen teilweise erneut vor, doch mit komplett anderen Charakterzügen - so etwas sollte einem guten Schriftsteller nicht passieren, auch wenn die Charaktere sich weiterentwickeln und Älter werden - die typischen Züge sollten erhalten bleiben. Emily hatte sich in eine misstrauische, arrogante, paranoide Dame verwandelt - leider.

Für alle die die drei L geliebt haben, wird diese Fortsetzung wohl eher eine Enttäuschung sein.

Keine Frage, das Buch ist gut, aber für alle, die die Charaktere von den ersten drei Teilen geliebt haben (so wie ich), wird es eine herbe Niederlage sein, dieses Buch zu lesen.

Liebe Grüße
Andreas
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am 11. August 2010
...kann ich "Somnia" beim besten Willen nicht geben, so Leid es mir auch tut, denn ich bin ein großer Teil der Emily-Laing Reihe und habe alle drei Bücher nur so verschlungen und mehr als einmal gelesen. Umso mehr habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut.

Das erste Drittel war noch vollkommen in Ordnung, ich bin nach wie vor begeistert von Marzis Schreibstil. Doch der alleine macht die Sache auch nicht wet. Die Handlung braucht unglaublich lange, um in Gang zu kommen, vieles geschieht viel zu übersetürtzt und unglaubwürdig. Bis die Handlung ihren Höhepunkt erreicht hat, sind bestimmt gut 2 Drittel des Buchs vergangen und das Buch endet in einem flachen, schnell abgehackten, unglaubwürdigen und unspektakulärem Ende. Ich saß danach vor dem Buch und dachte mir: "Wie, wars das jetzt?".
Viele Dinge werden aus den ersten drei Romanen aufgegriffen, aber ich hatte eher das gefühl, dass die altbekannten Figuren, die teilweise nicht genauer erklärt und vollkommen unsympathisch dargestellt werden, einen Schritt zurückmachen und sich wieder wie im ersten Teil verhalten. Viele Dinge werden nicht genau erklärt, warum dies jetzt so ist oder warum derjenige so und so handelt.

Auch konnte ich mich einfach nicht mit den neuen Hauptfiguren anfreunden. Anthea Atwood übernahm den Part des Erzählers von Wittgenstein und war teilweise auch ganz amüsant, doch hatte ich bei ihr das Gefühl als ob sie nur am rande stehen würde, nie aber wirklich im Geschehen. Ich habe sie kaum wahrgenommen. Sie wirkte für mich auch nicht wie eine erfahrene Trickster, so wie zum Beispiel Wittgenstein, sondern eher genauso planlos und unwissend wie Scarlet selbst.
Scarlet war mir das ganze Buch durch unsympathisch und wirkte doch stellenweise arrogant und ihr Verhalten war nicht nachvollziehbar.

3 Punkte für den gelungen Schreibstil, die typisch tollen Beschreibungen und die teilweise guten, neuen Ideen, aber durch den rest des Buches habe ich mich nur noch gequält.
Sollte es eine weitere Fortsetzung von scarlets Abenteuern geben, werde ich sie wahrscheinlich nicht kaufen und die Emily Laing Trilogie mit "Lumen" als abgeschlossen betrachten.

Allen anderen kann ich nur empfehlen, zuerst die ersten drei Romane der uralten metropole zu lesen, um sich nicht von "Somnia" abschrecken zu lassen.
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am 2. Dezember 2008
Als ich las, dass die Geschichte um die uralte Metropole fortgesetzt wird, war ich total begeistert... und ich wurde nicht enttäuscht!!! Das Buch ist genauso fesselnd wie seine drei Vorgänger und es beschleicht einen immer ein kleines Lächeln, wenn man im Laufe der Geschichte wieder auf alte Bekannte trifft. Es werden noch offene Zusammenhänge aus den letzten Büchern geklärt. Zum Gesamtverständnis ist meiner Meinung nach aber die Kenntnis der Teile 1-3 erforderlich.
Alles in Allem eine sehr gelungen Fortsetzung, welche auf eine Weiterführung der Geschichte hoffen lässt.
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am 3. Januar 2009
Endlich war es soweit, Christoph Marzi kehrt mit Somnia zu den Uralten Metropoelen zurück und was soll ich sagen, das Warten hat sich gelohnt...

Ein wenig skeptisch war ich am Anfang schon, die Reihe war mit Lumen eigentlich abgeschlossen. Das Schicksal von Emily Laing so weit erzählt. Doch all diese Zweifel wurden zerstreut, denn dieses Buch stellt einen neuen Abschnitt dar, einer neuen Triologie??? So richtig kann man es nicht sagen und auch der Autor selbst lässt einiges offen.

Doch nun zum Buch. Wie in den vorangegangen Büchern geht es auch hier um den Kampf zwischen Gut und Böse bzw. dem was man dafür hält. Eine Medaille hat immer zwei Seiten und vieles hängt vom eigenen Blickwinkel auf eine Sache ab.
Dieses Mal spielt die Geschichte in der sogenannten "Neuen Welt" Amerika, wie das Titelbild vielleicht schon erahnen lässt. Wie bei jeder Entdeckung einer "Neuen Welt" gibt es auch hier viel Neues zu entdecken und dennoch trifft man auf Altbekanntes. (Ohne Frage, es bestehen Paralellen zwischen den Büchern. Doch warum auch nicht, schließlich sind sie vom selben Autor und in einer Reihe.) So trifft man auch hier Altbekannte und (liebgewonnene) Protagonisten. Mr. Fox und Mr. Wolf, Lilith und Lycidas, und nicht zu vergessen Emily. Neu sind dagegen die Tochter von Wittgenstein und ihre Freunde und Feinde. Doch will ich nicht zu viel verraten. Denn genau diese Personen sind es, um die sich diese Geschichte hauptsächlich dreht. Es warten Prüfungen und Herausforderungen auf sie, die gemeistert werden müssen...

Wer die anderen Bücher aus der Reihe mochte, wird auch dieses mögen. Zu dem löst dieses Buch endlich Fragen, die nach der Lektüre von Lumen noch offen geblieben sind...
Was macht Emily Laing?
Was ist aus Lycidas und seiner Lilith geworden?
Wie geht es dem Träumer?
... nur um einige zu nennen.

Für Fans von Lycidas ein echtes Muss, für alle anderen vielleicht ein Ansporn doch noch die Reihe der Uralten Metropolen zu lesen.
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am 28. Februar 2012
Mitten in der Nacht und im Schneegestöber steht sie im Battery Park in New York. Mit Blut an ihren Händen. Sie kennt nur ihren Namen: Scarlet Hawthorne. Sämtliche anderen Erinnerungen sind fort. Da ist nur Leere. Scarlet wird verfolgt, das fühlt sie, aber sie weiß nicht von wem und warum. Ein Wendigo verdichtet sich aus einer Wolke Schneegestöber und kommt immer näher. Eine Hecke versteckt die junge Frau vor dem wolfähnlichen Wesen und Scarlet kann entkommen. Bald trifft sie auf Anthea Attwood, die sie sofort unter ihre Fittiche nimmt und nach Myrtles Mill bringt. Anthea erklärt sich bereit, Scarlet auf der Suche nach ihren Erinnerungen zu helfen und zusammen mit Jake beginnt eine gefahrvolle Reise in die Uralte Metropole von New York , immer auf den Spuren von Scarlets Vergangenheit.

Ich habe voller Vorfreude auf eine spannende Episode aus der Uralten Metropole, dieses Buch aufgeschlagen. Ich wollte mich voll einlassen auf die neuen Protagonisten Anthea Atwood und Scarlet Hawthorne, aber je weiter die Geschichte voran schritt, desto bewusster wurde mir, dass sie mir fehlen: Emily Laing und Mortimer Wittgenstein. Ich habe sie wirklich vermisst, auch wenn beide jeweils einen kurzen Auftritt haben. Ebenso wie Mr. Fox und Mr. Wolf. Aber es war zu wenig! Was jetzt auf gar keinen Fall bedeutet, dass mir Somnia" nicht gefallen hätte! Ganz im Gegenteil: Es ist ein wunderbares Buch mit einer tollen Story und wirklich liebenswerten Charakteren. Wer die gesamte Reihe kennt, wird sicherlich wissen, was ich meine!

Der Schreibstil Christoph Marzis ist einfach unglaublich intensiv. Schon vom ersten Band der Quatrologie hat er mich völlig von sich eingenommen. Er ist ein wenig poetisch und voller Ausdruck und Metaphern, dass jeder Satz beim nochmaligen Lesen noch an Tiefe gewinnt. Spannung gibt es natürlich auch! Was wäre eine Geschichte aus den Uralten Metropolen ohne Kreaturen und Absonderlichkeiten? Auch Verluste müssen wieder hingenommen werden und Fragen über Fragen türmen sich von Seite zu Seite bis hin zur endlichen Auflösung.

Die Protagonisten sind wieder jeder für sich etwas Besonderes. Scarlet Hawthorne, die junge Frau ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit, abgeschnitten von ihrem Leben, von ihrem Selbst. Sie ist ein sehr interessanter Charakter, denn sie gibt niemals auf, hat ein großen Herz und den Mut einer Löwin. Trotzdem habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit ihr warm zu werden. Ich habe sie immer zu sehr mit Emily Laing verglichen. Anthea Attwood nimmt hier den Part von Wittgenstein in den ersten drei Teilen der Reihe ein. Sie ist die die weise Ich-Erzählerin, die eine hilflose junge Frau unter ihre Fittiche nimmt und ihr Begleiterin, sowie Anleiterin ist. Trotzdem hat sie mich nicht so überzeugt wie Master Wittgenstein. Jake ist eine gute Seele von Mann. Fast ein wenig zu gut, aber einen Gutmenschen", gewürzt mit düsterer Vergangenheit, tut der Geschichte nicht schlecht.

Das Cover der Klappenbroschur ist, wie das aller Bände der Uralten-Metropolen-Reihe, superschön gestaltet. Im Vordergrund ist die Brooklyn Bridge vor einem übergroßen Mond zu sehen. Sie ist behangen mit lauter Spinnweben. Eine junge frau in einem schönen Kleid steht mit dem Rücken zu uns vor der Silhouette New Yorks. Sehr stimmungsvoll und passend.

Ein insgesamt sehr schön geschriebener, fantasievoller und spannender vierter Teil einer tollen Buchreihe, der jedoch nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht. Trotzdem erhält das Buch von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Möge es noch viele weitere Abenteuer zu bestehen geben!
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am 1. November 2014
Der vierte Band um die Uralte Metropole ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da er in New York und nicht - wie gewohnt - in London spielt und diesmal von Mortimers und Rimas Tochter Scarlet handelt. Aber der Stil ist wie immer, das Buch ist spannend und gut zu lesen.
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am 7. August 2014
Toller Autor,tolle Geschichte und ein toller Einfall des Autors!Wer Fantasy Geschichten mag,der ist hier richtig!Ich fand es so spannend,und konnte das Buch kaum aus meine Hände legen!Weiterempfehlung auf jeden Fall!
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am 19. Dezember 2013
>Ich liebe Bücher von Christoph Marzi< Sie sind für Jugendliche und Erwachsene gut zu lesen.
Auch dieses ist wunderbar mitreißend geschrieben. Ebenso gut wie die vorherigen Bücher dieser Serie.
Wer gerne in die Fantasiewelt eintaucht ist bei Christoph Marzi sehr gut aufgehoben.
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am 24. Januar 2009
Nachdem ich die ersten drei Bände um die Uralte Metropole begeistert verschlungen habe, war ich sehr erfreut, einen vierten Band in den Händen halten zu können. Beim Lesen musste ich allerdings recht bald feststellen, dass dieser Band leider hinter den vorherigen zurückbleibt.

Marzi hat zweifellos wieder einige tolle Ideen und auch die Hauptfiguren sind durchaus sympathisch - aber dennoch war ich streckenweise gelangweilt, und das aus hauptsächlich zwei Gründen: Zum einen fand ich das Tempo des Buchs mitunter ziemlich lahm, und zwar immer dann, wenn die Hauptfiguren von A nach B, dann direkt nach C usw. laufen und die Handlung einfach nicht voran kommt. Dies macht leider weite Teile des Romans aus.

Der zweite Grund ist, dass man als Leser der ersten drei Bände einen großen Wissensvorsprung zu den Hauptfiguren hat. Bis die Figuren den Leser schließlich eingeholt haben, gehen einige Seiten ins Lande, grob geschätzt die Hälfte des Romans. Allerdings ist der Roman auch nur bedingt jemandem zu empfehlen, der die anderen drei Bände noch nicht gelesen hat, da die Erkenntnisse aus den Vorgänger-Romanen, die für "Somnia" wichtig sind, dann doch zu knapp und zu wenig nachvollziehbar zusammengefasst werden. (Außerdem entgehen dem Leser dann die Cameo-Auftritte von Figuren aus der "Lycidas"-Trilogie.)

Insgesamt ist "Somnia" sicherlich nicht schlecht, aber das erwartete Lesevergnügen war das Buch leider nicht. Die Ansätze sind aber da - ich hoffe auf eine gelungenere Fortsetzung.
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