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am 14. Juli 2017
Wer die Prime Serie "Men in the High Castle" gesehen hat, wird ggf. enttäuscht, da die Drehbuchautoren offenbar nur den Grundgedanken von Dick übernommen haben. Dennoch gefällt mir das Buch sehr gut.
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am 4. April 2017
„Das Buch ist ja immer besser als der Film!“
Aufgrund dieser (Binsen)weisheit habe ich letztendlich „Das Orakel vom Berge“ gelesen, nachdem mich die ersten beiden Folgen der Amazon-Serie „The Man In The High Castle“ zwar von der Idee her ansprachen, mich jedoch von der Umsetzung her nicht überzeugen konnten.
Aber das Buch ist ja immer besser, und es ist ja auch nur ein dünnes Büchlein – liest du das mal eben schnell. Gesagt, getan. Und bereut.
Was für ein langweiliger, verschwurbelter, unlogischer Käse!
Die Idee der Alternativwelt ist natürlich immer noch gut, aber leider in Plot und Stil grottengrottenschlecht umgesetzt. Mit Verlaub, man merkt, dass der Autor zeitlebens nahezu immer unter Drogeneinfluß stand.
Es gibt keine richtige Storyline, nur vier verschiedene (sehr lose miteinander verknüpfte) fragmentarische Geschichts …entwürfe, möchte ich es mal höflich nennen.
Das Ende ist enttäuschend, weil es nämlich gar keines ist. Seite um Seite Reflexionen der „handelnden“ (die handeln eigentlich gar nicht) Personen, sinnfreie Dialoge und plötzlich *peng* Ende.
Völlig umsonst bis zum Ende durchgequält.
Falls es einen verborgenen Subtext gibt, so habe ich ihn nicht erkannt. Macht aber nix, Hauptsache, ich bin endlich fertig mit dem Machwerk und kann was vernünftiges lesen!
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am 9. März 2017
Wer sich dieses Buch kauft nach dem er die Serie gesehen hat wird enttäuscht. Der Grundgedanke ist sicherlich der selbe. Einige Personen der Serie sind im Buch wieder zu finden. Jedoch haben die Drehbuchautoren nur den Grundgedanken dem Buch entnommen. Die ganze Geschichte bewegt sich im Buch in eine andere Richtung und ist für Fans der Serie nur verwirrend. Trotzdem kann ich dieses Buch jedem empfehlen der Geschichte, Verschwörungstheorien und verdrehte Visionen mag.
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am 10. Mai 2016
Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Amazon Original Serie ''The Men in the High Castle'' geschaut habe. Obwohl ich die 1.Staffel schon geschaut hatte, war ich gefesselt von der Lektüre und konnte Sie nicht mehr aus den Händen legen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch einmal in einer anderen Welt verschwinden möchte.

Viel Spaß damit
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am 22. Februar 2016
In Philip K. Dicks berühmter Alternativweltgeschichte haben die Achsenmächte den Krieg gewonnen. Die Welt ist aufgeteilt zwischen dem deutschen Reich und den Japanern, so auch die ehemaligen USA. An der Ostküste herrschen die Nazis, an der Westküste dominieren die Japaner die "Pazifischen Staaten von Amerika". Dazwischen liegt der Pufferstaat der "Rocky-Mountain-States". Anhand von Einzelschicksalen erzählt Dick das Leben in diesem Nachkriegsamerika. Ein Leben, dass sich vor allem zwischen neuem Biedermeiertum, Rassenhass und Esoterik bewegt, dass aber auch von einer neuen, dunklen Bedrohung, dem Schatten eines dritten Weltkriegs, erfasst wird.

Durchgängiges Motiv ist die Abkehr der Hauptprotagonisten von der (alternativweltgeschichtlichen) Realität und sohin die Frage, inwiefern Fiktives Wirkliches zu beeinflussen vermag. Die Vermengung dieser Pole gelingt Dick durch den Verweis auf das im neuen Amerika allgegenwärtige Orakel I-Ging und einem in den Rocky-Mountains-States erschienen Bestseller, welcher die fiktive Geschichte vom US-amerikanischen Sieg im zweiten Weltkrieg erzählt.

Wenngleich die Rezepturen von Dicks Roman durchaus anregend sind, das Ergebnis vermag nicht zu überzeugen: Seine Alternativwelt ist nicht wirklich realistisch durchdacht, so verfügen die Deutschen einerseits über Technologien aus dem Reich des Science-Fiction, andererseit ist die dargestellte Gesellschaft (inklusive der von ihr bednutzen Technik) rückständiger als jene im Erscheinungsjahr 1962. Hinzu kommt, dass sowohl Nationalsozialisten als auch (und das vor allem) Japaner nicht in ihrer wahren ideologie dargestellt werden. So muß es Opfern des japanischen Militarismus beim Lesen von Dicks Werk sauer aufstoßen, zumal diese als kunstsinnige, weltoffene und liberale Kräfte dargestellt werden. Zu guter Letztendlich enttäuscht auch der Plot, der mehr oder weniger höhepunktlos einem lausigen Finale entgegenplätschert.
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am 19. März 2017
Geschichten von Philip K. Dick sind zwar nichts für Schnellleser, haben dafür aber genügend Potential für gedankliche Tiefgänge. So auch "Das Orakel vom Berge", das mit der Idee von verschiedenen Zeitsträngen und Realitäten arbeitet und eine völlig andere Welt nach dem Zweiten Weltkrieg konstruiert. Um so eine Geschichte zu verfassen, muss man schon ordentlich durchgeknallt sein, was Dick zeitlebens dank schwerem Drogenmissbrauch leider auch war. Andererseits hinterlässt er uns auch mit diesem Buch Science-Fiction allererster Sahne, die lange Jahre als unverfilmbar galt, inzwischen aber die literarische Basis für die exzellente TV-Serie "The Man in the High Castle" (Amazon) ist.
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am 26. März 2016
Während der Hintergrund der Geschichte zumindest verstörnd interessant ist (Deutschland und Japan haben den 2.WK gewonnen), sind Handlungen und Stil sehr dürftig.
Der Haupthandlungsstrang handelt von einer Frau, die zum Autor eines verbotenen Buches fährt, in dem der uns bekannte Ausgang des 2.WKs erzählt wird.
Die Beschreibungen wirken unwirklich, die Charaktäre unglaubwürdig, die Handlung sprunghaft, wirr. Wesentliches wird auf wenigen Zeilen abgehandelt, während Banales seitenweise beschrieben wird - ohne aber einen realen Eindruck zu vermitteln. Surreal wäre eine höfliche Beschreibung
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am 5. Januar 2000
Dick ist mit Sicherheit einer der einflußreichsten und wichtigsten Autoren der amerikanischen Science Fiction. Auch wenn jedoch sein Gesamtwerk einzig- und großartig ist, sind die meisten Einzelromane nur von mittelprächtiger Qualität. Mit "Das Orakel vom Berge" jedoch ist Dick ein großer Wurf gelungen. Es handelt sich hierbei um einen Alternativwelt-Roman, der auch heute, fast vierzig Jahre nach seiner Entstehung, aus dem Genre herausragt: Dicks Roman schildert eine Welt, in der nicht Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg verloren haben, sondern die Amerikaner. Die Siegermächte haben die USA unter sich aufgeteilt, in Europa herrscht der nationalsozialistische Staatsterror. Erlösung verspricht nur ein merkwürdiges Buch, Hawthorne Abendsens "Schwer liegt die Heuschrecke", das von einer anderen Welt erzählt, einer Welt, in der Amerika den Krieg gewonnen hat. Der Protagonist des Buchs, der Antiquitätenfälscher Frank Frink, macht sich auf, um mit Abendsen zu sprechen.
Dicks Roman erzählt meisterlich von vorgetäuschten Identitäten und gefälschten Fälschungen. Alles ist gleichzeitig sein eigenes Gegenteil und bleibt doch es selbst, da die Negation der Negation wieder die Identität ergibt. So liegt Dicks großartigem Buch eine taoistische Weltsicht zugrunde. Konstruiert wurde die Handlung übrigens mithilfe des I-Gings, des Buchs der Wandlungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. November 2003
Die Idee eine Alternativwelt entstehen zu lassen, in der Japan und Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen haben, hat einen besonderen Reiz. Diesen Teil der Story beschreibt P.K. Dick detailliert, anschaulich und glaubwürdig. Die Protagonisten werden liebevoll dargestellt und dem Leser nahe gebracht. Leider geht es zwischendrin irgendwann schief, so dass sich nach zwei Dritteln des Buches immer noch keine Geschichte entwickelt hat und die Handlungsfäden lose in der Gegend hängen.
Das nicht wirklich überzeugende Ende trägt dann ebenfalls zu der nur durchschnittlichen Bewertung bei. In einem ähnlichen Setup konnte beispielsweise Robert Harris "Vaterland" weitaus mehr überzeugen.
Als hilfreich erweist sich das Vorwort von Kim Stanley Robinson (nach der Geschichte nochmal lesen!) und der Anhang. Neben einer Erläuterung zur Geschichte gibt es noch zwei vollständige Kapitel einer geplanten Vorsetzung des Buches. Dies alles zusammen hilft ein wenig zum besseren Verständnis.
Fazit: Sicherlich nicht die beste Geschichte von Philip K. Dick. Dennoch rechtfertigt alleine die Idee und ihr Umsetzung die Lektüre. Fans von P.K. Dick werden auch die flaue Storyline verschmerzen können.
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am 2. September 2001
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Auf dieser Grundlage entwirft Philip K. Dick eine Alternativweltgeschichte, bei der der Leser erkennt, wie eine scheinbar belanglose Entscheidung Hitlers - er bombardiert im Roman statt englischer Städte die Radarstationen des Gegners - den Verlauf des zweiten Weltkrieges zu seinem Sieg verändert. Die eigentlich geniale Idee des Autors ist der Romanheld Abendsen, der ein Buch geschrieben hat dessen Handlung in einem Paralleluniversum spielt, in dem die Alliierten siegreich waren und die Nazis den Krieg verloren haben. Anhand vier sehr detailliert charakterisierter Protagonisten schildert der Autor die Existenz der Menschen (unter der Herrschaft der Japaner und der Deutschen), deren Inhalt die Verhinderung eines dritten Weltkrieges ist. Ein Buch, welches im Gesamten spannend und gut konstruiert zu lesen ist, aber in einem sehr schwachen Finale endet.
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