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am 2. Januar 2007
Viele Jahrtausende in der Zukunft hat sich eine galaktische Zivilisation unter Beteiligung der Menschen etabliert, die fast 4.000 besiedelte Welten umfasst. Überlichtschnelle Raumfahrt ist durch den Einsatz der "Krümmer-Technologie" möglich. Eines Tages erscheint ein "Feuervogel" in der Korona einer Sonne, gefolgt von einem "Graken" und seiner Hilfsspezies (der sogenannten "Vitäen"). Diese überrennen und besetzen den bewohnten Planeten dieses Systems. Die Graken ernähren sich von "Amarisk", einer Art Lebenskraft, welche sie den intelligenten Spezies stehlen. Der Kampf gegen diese Bedrohung scheint aussichtslos, die Graken breiten sich immer weiter aus.

Nach fast 1100 Jahren Krieg wird von einem besetzen Planeten ein Junge namens Dominik gerettet, der besondere Fähigkeiten besitzt...

Der neue Roman von Andreas Brandhorst spielt in der "Post-Kantaki"-Ära derselben Galaxis, die man aus seinen früheren Werken ("Diamant", "Der Metamorph" und "Der Zeitkrieg") kennt. Die Kantaki sind eine legendäre Spezies und tauchen (in Form eines schwarzen Schiffes) erst am Ende des Romanes auf.

Im Gegensatz zu den oben erwähnten Stories verläuft die Handlung nahezu linear und gerade das und die nie versiegende Spannung machen einen Teil des Reizes von "Feuervögel" aus. Das weiterentwickelte Universum ist wieder sehr realistisch und ausgefeilt, die Charaktere werden (fast untypisch) sehr plastisch geschildert. Der Autor vermengt sehr clever bekannte Elemente (Kantaki, Flix, Weiterentwicklung der Horgh-Sprungtriebwerke zu "Krümmer-Triebwerken", bekannte Spezies) mit der neuen "Tal-Telassi"-Idee sowie zweier "Grosser Lücken". Die Tal-Telassi ähneln den Bene Gesserit aus "Dune - Der Wüstenplanet", der gerettete Dominik dem Messias "Paul Atreides". Die "Grossen Lücken" sind zwei Zeiträume, über die fast jede Information fehlt.

FAZIT: Noch einmal ist eine Steigerung im neuen Brandhorst erkennbar. Gäbe es 6 Sterne, müsste ich sie vergeben! Sehr empfehlenswert!
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am 20. Dezember 2006
Nur wenige Monate nach dem Abschluss seiner in deutschen SciFi-Kreisen viel beachteten "Kantaki-Trilogie" legt der neue "Stern" am deutschen SciFi-Autorenhimmel bereits nach. "Feuervögel" ist der Auftakt zu einer weiteren Trilogie, die zwar auch im Kantaki-Universum spielt, allerdings einige Jahrhunderte nach den Abenteuern von Diamant und Valdorian. Als Kenner der Kantaki-Trilogie findet man im neuen Roman auch nur hin und wieder kleine Artefakte aus der ersten Trilogie aufblitzen, was mir persönlich aber nicht negativ auffiel, im Gegenteil, im weiteren Verlauf des Romans wird sogar erklärt, warum die Kantaki in den ersten neunzig Prozent des Romans keine Rolle spielen können. Somit hat sich der Autor Andreas Brandhorst geschickt eine Möglichkeit geschaffen, altbewährtes zu lassen und trotzdem eine ganz frische Geschichte zu etablieren. Typisch für den Autor: Auch in diesem Roman ersetzt er eine Menge etablierte technische Begriffe durch selbst erdachte Eigenkonstruktionen. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell daran und am Ende ist es einem egal, ob da nun "Computer" oder "Servi" steht. Gerade diese kleinen, feinen Eigenheiten heben die Roman von Andreas Brandhorst von den Werken der etablierteren Autoren auffallend ab. Ob die Wahl des Vornamens eines der Hauptprotagonisten mit "Tako" so glücklich war ist natürlich Ansichtssache. Ich assoziierte damit jedes mal unwillkürlich den Namen einer in Deutschland ansässigen Discount-Textilien-Kette. Was dem Kantaki-Kenner auch auffallen wird ist, das Brandhorst in der neuen Trilogie weit weniger metaphysisches einfließen lässt, aber es dennoch geschafft hat, keinen reinen Tech-SciFi oder Military-SciFi-Roman zu schreiben, sondern eine Gratwanderung zwischen all diesen Subgenres begonnen hat, die diesen Roman so lesenswert macht. Damit hat sich Andreas Brandhorst sicherlich auch die Teile des SciFi-Fandoms "gesichert", die sonst nicht so auf Zeitreise und Metaphysik stehen und sich mehr an Raumschlachten und zukünftige Technik orientieren. Von der Geschichte selber will ich hier an dieser Stelle nicht zufiel verraten, die soll sich jeder selber erschließen. Grob gesagt unterscheidet sich die Struktur nicht großartig von denen anderer Spaceoperas, also eine Minderheit (In diesem Falle die Menschheit und all ihre Verbündeten) kämpft mit einen anfänglich aussichtslos scheinenden Kampf gegen das scheinbar allmächtig Böse. Aber wie ich immer zu sagen pflege: Das Grundrezept soll ruhig denen anderer ähneln, aber auf die Nuancen, Kleinigkeiten und die Mischung sowie auf die intelligente Konstruktion von mehrteilig verschachtelten Spannungsbögen kommt es an und das alles hat Andreas Brandhorst auch in diesem vierten Roman des Kantaki-Universums bestens hin bekommen. Gott sei Dank wird der Leser und Fan vom Autor und Verlag hinsichtlich der Pausen zwischen den Veröffentlichungsterminen nicht gequält, sie erscheinen eigentlich recht flott hintereinander. So flott, das ich als großer Fan von Kevin J. Andersons Romanreihe "Die Saga der Sieben Sonnen" immer wieder Angst habe, das sich Andreas Brandhorst, der unter anderem diese Romane übersetzt, dafür keine Zeit mehr erübrigen kann und sie einem anderen Übersetzer übergibt. Herr Brandhorst, sollten Sie das hier jemals lesen: Arbeiten Sie doppelt so viel und dreimal so schnell, denn ich will auf keinen neuen Roman von Ihnen lange warten aber auch nicht auf Ihre Übersetzungen verzichten. Abschließend muss ich schon wieder auf die Qualität des Klappentextes zu sprechen kommen. Langsam müsste es doch auch dem letzten Redakteur oder wer dafür auch sonst so verantwortlich zeichnet klar werden, das der Klappentext zur Anfütterung eines potentiellen Käufers dient und eben nicht dazu da ist, wesentliche Teile oder Auflösungen eines Spannungsbogens schon ganz zu Anfang, noch bevor der Leser überhaupt die Chance hat die erste Seite zu lesen, aufzuklären. Lieber potentieller Leser: Tun Sie sich den Gefallen und lesen Sie den Text zum Buch auf der zweiten Seite im Innenteil NICHT. Ich habe es mir im Laufe der Zeit auch zwangsabgewöhnt. Ach ja, auch wenn es nach der Lektüre so scheinen mag, aber man muss die Kantaki-Trilogie nicht zwangsweise vorher gelesen haben, um "Feuervögel" genießen zu können.

Fazit: Science-Fiction der Meisterklasse!
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am 2. Januar 2011
Hallo,

vorab ein Hinweis an alle Interessenten: Lesen Sie nicht den Klappentext, sonst kann das Buch zumindest in der ersten Hälfte wahrscheinlich kaum Spannung aufbauen. Warum ich "wahrscheinlich" schreibe - ich habe ihn Gott sei Dank nicht vorher gelesen und das Buch nach den anderen Rezensionen gekauft.

Nun aber zur eigentlichen Bewertung (ich verrate keinen Inhalt):
Die handelnden Peronen sind gut dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch die vom Autor gebaute "Welt" konnte ich mir grundsätzlich gut nachbauen. Ich hätte mir allerdings doch an einigen Stellen etwas mehr Infos erwartet.
Von der Story her hätte ich mir gewünscht, manche zeitliche Lücke wäre inhaltlich besser geschlossen worden, was aber sicherlich Geschmackssache ist, da es für die Grundstory wenig Mehrwert hat. Davon abgesehen ist die Story gut nachzuvollziehen, leider zeitweise sogar vorhersagbar. Dadurch hat meiner Meinung nach die Spannung etwas gelitten.
Trotzdem finde ich den Erzähstil gelungen!

Fazit:
Ich habe von Brandhorst vorher nur "Kinder der Ewigkeit" gelesen, dem ich 4 Sterne zuschreiben kann (keine 5 wegen meiner anfänglichen Verwirrung um schwierige Bezeichnungen und Namen sowie deren Erläuterungen).
Hinter "Kinder der Ewigkeit" fällt "Feuervögel" leider etwas zurück. Schuld ist vor allem, dass streckenweise die Spannung ausschlißlich aud den 2 Erzählsträngen entsteht und nicht durch die eigentliche Handlung. Auch die Sprünge ließen bei mir manche ungeklärte Frage entstehen.
Nicht falsch verstehen, das Buch hat mich schon gut unterhalten, doch wirkich mitgerissen hat es mich nicht. Ob ich mir die folgenden Romane "Feuerstürme" und "Feuerträume" kaufe steht damit in den Sternen.
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am 3. Februar 2007
Feuervögel spielt wieder im Kantaki Universum und Brandhorst beweist einmal mehr seine Klasse als SF-Autor wie er altbekanntes aus der "Kantaki-Trilogie" mit seiner neuen Story vermischt ohne sich dabei selber zu kopieren.
Warum ich mich mit den beiden Hauptprotagonisten Tako und Dominik nicht so verbunden gefühlt habe wie mit Diamant und Valdorian liegt wahrscheinlich daran, dass mich Dominik einfach zuviel an Paul Atreides erinnerte und mich bei Tako einfach der Name fürchterlich gestört hat.
Ganz besonders hoch anzurechnen ist Andreas Brandhorst, dass es Ihm gelingt die Handlung seiner Protagonisten fast immer schlüssig zu erklären ohne dabei ständig einen Deus ex Machina zu bemühen, wie es leider gerade in der SF sehr, sehr oft vorkommt.
Das die Menschheit und ihre Verbündeten einen ausweglosen Kampf gegen eine überlegene Außerirdische Spezies (in diesem Fall die Graken) führen ist als Story sicher nicht neu,ist jedoch der Qualität des Romans überhaupt nicht abträglich.
Aber als langjähriger Leser dieses Genre ist es eine Freude zu sehen wie spannend, logisch und handwerklich perfekt Andreas Brandhorst die Geschichte erzählt.
Das hier der Autor ein Universum beschreibt, dass nicht eine 1 zu 1 Kopie der USA in Galaktischen Dimensionen ist, hat mir ganz besonders gut gefallen.
Leider ein Umstand der einem ständig bei amerikanischen Autoren begegnet.
Brandhorst schafft es mit vielen Kleinigkeiten, die anscheinend einfach spielerisch in den Text einfließen ( z.B. Servi statt Computer), ein Universum zu schaffen, dass seine Leser gefangen nimmt und stundenlang zu fesseln vermag.
Trotz einiger versteckter Anspielungen auf die Kantaki - Trilogie muss man diese vorher nicht gelesen haben. (Sollten Sie diese noch nicht gelesen haben, bitte holen Sie es unbedingt nach).
Alles in allem hat Brandhorst ein weiteres Mal bewiesen welch guter Autor er ist, der nicht einmal von verantwortungslosen Klappentextschreiberlingen um die Früchte seines Erfolgs gebracht werden kann. Die Auflösung eines Spannungsbogens im Klappentext ist entweder Leserverhöhnung oder schlichtweg der Dummheit des verantwortlichen Redakteurs zuzuschreiben.
Leider ist dieser dumme Klappentext kein Einzellfall sondern fast schon Usus bei Heyne.
Höfliche Anfragen meinerseits an den Heyne Verlag, weshalb hier nicht mit mehr Sorgfalt vorgegangen wird, wurden bisher leider mit Ignoranz gestraft.

Auf alle Fälle ist Feuervögel wieder eine absolute Kaufempfehlung für alle Freunde von hervorragender SF.
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am 4. Oktober 2006
Der Krieg gegen die Graken ist verloren, ohne dass je ein wirklicher Kontakt stattgefunden hat - eine wunderbare Idee und ein in diesem Kontext unglaublich realistisches und planloses Umherirren der Hauptfiguren. Keiner weiss, wo die Bösen herkommen und was sie wirklich wollen. Nur sind die Bösen - so viel sei verraten - nicht die eigentlich Schuldigen.

Die technischen Ideen sind super - Sonnentunnel, die die Energie der Sonne direkt anzapfen und zur Nova aufgeschaukelt werden, technische und biologische Erweiterungen/Ersatzteile der Menschen, höhere Ebenen im Bewustsein der Menschen mit einer Geheimorganisation, deren Motive völlig anders sind, als alle glauben - ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und bin hin und weg. Manch einer wird sich an den plötzlich auftauchenden - ich nenne sie jetzt mal so - Superkräften Dominiks stören, aber die gehören einfach schon zum Kantaki-Universum, also nicht wundern, sie werden zum Schluß glaubhaft erklärt. Wer sich im Kantaki-Universum wohl gefühlt hat, sollte sich auf eine etwas härtere Gangart einstellen und den vergangenen Jahrtausenden die Schuld geben. Ein Buch für die Kategorie 6 Sterne! Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil.
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am 21. Februar 2012
Nach der ersten Trilogie (Diamant), die mich schon sehr begeistert hatte, war ich natürlich gespannt auf die folgenden Bücher und ich wurde nicht enttäuscht. Mit "Feuervögel", dem ersten Band, dieser Trilogie, wurde der Leser wieder in das Kantaki-Universum gebracht, wenn auch mittlerweile sehr viel Zeit seit dem letzten Aufenthalt verstrichen ist.

Und es hat sich einiges verändert: Graken bringen Unheil über die Menschen, ernähren sich von deren Träumen und manch ein Planet ist nicht wiederzuerkennen. Und wie es dazu kommen konnte ist ein Rätsel, das kaum zu lösen ist, denn in der Vergangenheit gibt es zwei große Lücken, Informationen über die Geschehnisse in der Zeit liegen nicht mehr vor.

Die Menschen, unter ihnen Tako, versuchen, gegen die Graken vorzugehen, doch ist es ein recht aussichtsloser Kampf, der das Übel nicht an der Wurzel greifen kann. Bis plötzlich ein Junge auftaucht, der besondere Fähigkeiten zu haben scheint...

Das Buch ist wieder sehr spannend erzählt und fasziniert wieder einmal durch die tollen Bilder und Filme, die beim Lesen im Kopf entstehen. Dabei meine ich nicht nur die Äußerlichkeiten, wie die fantasievollen Geschöpfe und die großartige Kulisse der aufbrechenden Schiffe oder die erschreckend schönen Erscheinungen der Feuervögel als Vorboten des nahenden Feindes. Sondern auch die "inneren Bilder", wenn Dominik seine Gedanken wandern lässt, Landschaften baut oder mit seinen Sinnen auf die Suche geht.

Die Stimmung war auch wieder sehr gut zu spüren. Die Bedrohung durch die Graken, die Verzweiflung der von ihnen benutzten Menschen, für die es keine Rettung mehr gibt, die Gefühlskälte auf der einen Seite und die Macht der Gefühle auf der anderen.

4,5 Sterne
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Hab das Buch wie natürlich alle anderen von Andreas Brandhorst verschlungen. So wie er schreibt, IST es in der Zukunft. Ich liebe die Bücher von Andreas und kann sie jedem weiterempfehlen, die gerne in die Zukunft schnuppern wollen. Danke Andreas und alles Liebe BirgittaFeuerstürme: Roman
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am 15. Dezember 2010
Weit in der Zukunft: die Menschheit in der Allianz Freier Welten (AFW) kämpft seit über tausend Jahren einen schier aussichtslosen Kampf gegen die übermächtigen Graken, riesenhafte Wesen, die Planet um Planet seiner Menschen beraubt haben, indem sie durch Eindringen in deren Träume ihre Lebensenergie aussaugten. Tako Karides ist Offizier bei den Streitkräften der AFW und versucht wieder einmal, eine Welt vor den Graken zu retten.

Mit im Bunde gegen die Graken sind auch die uralten weisen Frauen des Tal-Telassi-Ordens, die Zugriff zu einer besonderen Kraft, dem Tal-Telas, besitzen und somit über große geistige Macht verfügen. Doch der Orden ist gespalten zwischen konservativen und fortschrittlichen Strömungen, die sich teils mit har-ten Bandagen bekämpfen.

Fast zufällig stößt Tako bei einem seiner Einsätze gegen die Brut der Graken auf Dominik, einen Jungen, der offenbar die Fähigkeit besitzt, sich in die Träume der Graken einzuschleichen. Könnte Dominik der Schlüssel zum Sieg über die große Bedrohung werden?

Andreas Brandhorst erschafft eine komplexe Welt aus Planeten und Galaxien, diversen Völkern und Wesen und zunächst recht kompliziert erscheinenden Zusammenhängen, wobei die Figuren anfangs eher blass wirken und der Kopf schwirrt von den zahlreichen fremdartigen Namen.

Hat man sich aber erst einmal eingelesen in die Gegebenheiten, stellen sich Spannung, Sympathie für die Protagonisten und Lesefluss quasi von selbst ein. Dies ist Science-fiction, die weit entfernt ist von Klischee-Aliens und stumpfem Hollywood-Heldentum. Tako und seine Kollegen von den Streitkräften sind in ihrem Denken und Handeln zwar eher technisch geprägt, und natürlich spielen die Möglichkeiten der hochentwickelten verfügbaren Technik besonders in Verkehr, Medizin und Verteidigung eine große Rolle (Brandhorst hat hier zahlreiche ziemlich faszinierende Ideen, die weit über Klonen und fliegende Autos hinausgehen), aber auch eine mystische Komponente kommt durch Dominik und die Tal-Telassi ins Spiel.

Ein solider, spannender und insgesamt sehr gelungener Science-fiction-Roman (der auch mir Sci-fi-Zweifler Lust auf die Fortsetzungen beschert hat).
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am 26. Dezember 2009
Ich habe Feuervögel angefangen, weil der vorherige Diamant-Zyklus ein Kracher war.
Hier dachte ich nun, direkt wieder in das vorher so faszinierende Universum einzutauchen.
Hierbei wird dem Leser allerdings eine hohe Leidensfähigkeit abverlangt. Auf ca. 300 Seiten baut Brandhorst im Prinzip nur seine Geschichte auf, ohne das den Leser wirklich science-fiction-fähige Elemente vom Hocker reissen. Die Charaktere und die Umwelt werden von Brandhorst solange auf das furiose Finale vorbereitet, dass man schon am Können des Autors zu zweifeln beginnt - nur um dann am Ende doch belohnt zu werden!

Das Finale ist so fantastisch, dass es das Buch von 2 auf 4 Sterne reisst! Kein elend langer Abspann nach dem eigentlichen Ende, wie es mittlerweile bei vielen Büchern fast zur Gewohnheit geworden ist. Ein langes Finale furioso, dass auf stets hohem Niveau überzeugt. So wird klar, das Brandhorst das komplette Buch einzig und allein als Vorbereitung auf dieses Finale zusammenbastelt.

Das schöne hieran ist - und auch der Grund warum ich froh bin durchgehalten zu haben - dass man sich nicht nur für 100 Seiten Finale (auf hohem Niveau) quält, sondern für zwei weitere Fortsetzungen! Also alles in allem:
Man MUSS nicht unbedingt mit den DIAMANT Bücher angefangen haben - es ist allerdings durchaus von Vorteil.
Eine Kaufempfehlung als Einstieg in eine sagenhafte Trilogie gibt es allemal!
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am 3. Dezember 2012
Science Fiction mit dem Inhalt das Gute gegen das Böse?
Der Anfang des Buches ist so geschrieben, dass man erstmal gar nicht verstehen kann, wovon überhaupt geschrieben wird: Eine Tal-Telassi will einen fatalen Traum in einen Graken pflanzen. Tako Karides ist Keil und dann kommen auch noch ein paar Kronn und ein Moloch und Gegenträumer. Hä?
Hat man das erstmal über sich ergehen lassen, dann entwickelt sich das Buch zum Ende zur einer spannenden Geschichte.
Viele Ideen wecken in mir Erinnerungen an andere Geschichten oder Filme. Man gebe den Tal-Telassi noch ein Lichtschwert und sie erinnern mich an Jedi. Ein Raumschiff mit einer denkenden KI, gibts auch bei Dan Simmons Hyperion Trilogie. Gerade einer der Hauptfiguren erinnert mich doch irgendwie auch an jemanden aus dem Krieg der Sterne. Teile des Buches sind so geschrieben, dass jeweils ein Kapitel aus dem einen Handlungsstrang erzählt das nächste Kapitel von dem anderen Handlungsstrang. Schön für jemanden, der gerne zwei Bücher parallel lesen mag. Am Ende kommen natürlich die Handlungsstränge zusammen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass mir unklar bleibt, warum die Graken nun mal die Bösen sind. Am Ende erscheint offensichtlich auch mal wieder Olkin der ein Spiel spielen will und das bedeutet für mich jedenfalls, dass ich die weiteren Bände nicht mehr lesen werde. Olkin kam doch auch schon mal im Zeitkrieg vor. Noch so ein Überwesen, dessen Existenz für mich doch eher in ein Märchen gehört, als in eine S.F. Geschichte,
Für mich ist der Roman S.F. ohne grosse Ideen, ohne Aha Effekte, oft oberflächlich und eher so eine Krieg der Sterne Roman. Aber ohne dessen Charisma. Das Buch gehört für mich zu der Kategorie: Es war einmal ... Science Fiction. Doch die ist heute schwer zu finden.
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