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  • Spin
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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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3,7 von 5 Sternen
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am 4. August 2008
Mit dem vorliegenden Werk hat der, bislang wahrscheinlich nur Insidern und Sci-Fi-Liebhabern bekannte, Autor R. C. Wilson einen wahren Lichtblick moderner Science Fiction vorgelegt.

Während viele seiner Vorgänger in vergangenen Jahrzehnten dieses Genre hauptsächlich durch ihren Hang zur Gigantomanie oder faschistoiden Zukunftsvisionen geprägt hatten, zeigt Wilson, wie auch viele andere zeitgenössische Sci-Fi-Schriftsteller, dass die Etymologie des Wortes "Science Fiction" in erster Linie immer noch für WISSENSCHAFTLICHE Fiktion steht.

Eines Nachts legt sich ein gigantischer Energieschirm, der sich später als temporales Dämpfungsfeld herausstellt, um die Erde und verdunkelt die Sterne. Dieses Phänomen wird als "Spin" bekannt und prägt von da an für ca. 50 Erdenjahre die Geschicke und die Geschichte der Menschheit. Erzählt wird die ganze Geschichte der Erde während des Spins anhand der Leben der drei Hauptfiguren, Tyler Dupree, sowie der Geschwister Jason und Diane Lawton, welche zum Eintreten des Spins noch Kinder sind. Man erlebt, wie sie in einer Welt aufwachsen, die sich verändert hat. Dazwischen gibt es immer wieder hochinteressante wissenschaftliche Einblicke in die Natur des Spins und des Universums selbst.

Für alle, die zum Beispiel die Werke von A. C. Clarke und Stephen Baxter lieben, kann ich Wilsons "Spin" nur empfehlen. Dieser Roman ist es wert, sich darin zu vertiefen, und wird einen so schnell nicht mehr loslassen.
Die Fortsetzung, "Axis", ist seit Mitte 2008 erhältlich, der dritte und abschließende Band wird voraussichtlich 2010 unter dem Titel "Vortex" erscheinen.
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am 4. Dezember 2006
Es ist immer ein Dilemma mit der Science Fiction:

Von einem Großteil der Gesellschaft als "trivialer Schund" angesehen, und wenn ein Roman dieses Cliché nicht mit flachen Charakteren, Laserkanonenschiessereien und schleimigen Aliens bedient, dann reagieren viele enttäuscht und fragen wo das denn bitte schön Science Fiction wäre und wo die schleimigen Aliens...

Spin ist eine schöne wirklich gute SF-Geschichte im besten Sinne.

Es gibt einen fiktionalen phantastischen Hintergrund und es entwickeln sich im Laufe des dicken Buches interessante glaubwürdige Charaktere, die vor diesem Hintergrund realistisch handeln, man erfährt etwas über Gefühle und gesellschaftliche Folgen einer aussergewöhnlichen, rein fiktionalen, Situation.

Die wissenschtliche Seite der Geschichte wirkt niemals hahnebüchen oder albern, sondern im Rahmen des Phantastischen, der Fiktion, jederzeit glaubwürdig, wir haben es hier also mit wirklich gut geschriebener spannender Science Fiction zu tun.

Einziger Kritikpunkt, das Ende hätte ich mir etwas phantasievoller oder weniger konkret gewünscht.

Spin ist nicht ganz große Literatur, sondern eine spannende gute Geschichte, bekommt daher vier Sterne innerhalb seines Genres und ist vielleicht sogar ein SF-Roman für vorurteilsfreie Leser, die SF sonst skeptisch betrachten.
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am 23. Juli 2014
Ohne jede Vorwarnung verschwinden die Sterne. Dieses Phänomen lässt sich nicht so einfach erklären. Doch nach und nach entdecken die Forscher, dass dies die Folge einer Art Schutzhülle um die Erde ist. Denn auf der Erde wird die Zeit verlangsamt, während draußen im Universum die Zeit normal weiterläuft. Den Menschen erscheint dies aber anders herum, denn für sie scheint der zeitliche Ablauf unverändert zu sein, und draußen geht alles viel, viel schneller. Eine Minute sind mehrere hundert Jahre. Das ist schwer zu begreifen. Aber noch schwerer ist es, zu begreifen, warum dies geschieht. Einige glauben, es wären Außerirdische, die diesen "Spin" errichtet haben. Andere glauben an göttliche Fügung. Es kommt zu politischen und religiösen Verwirrungen, die zum Teil auch gewalttätig enden. In all diesem Durcheinander versucht Tyler Dupree sein Leben und seine Beziehungen in den Griff zu bekommen. Dabei steht er immer recht nah an den großen Ereignissen, denn sein bester Freund ist der leitende Verantwortliche bei der NASA. Am Ende ist er jedoch trotzdem nur ein Beobachter.
Das ist ein faszinierender Roman, der vor allem von seiner sehr einfühlsamen Art und Weise lebt. Der Hauptheld, der diese Geschichte erzählt, wird während des Lesen zu einem Freund und Vertrauten. Man kann ihn sehr gut verstehen und seine Probleme gehen recht nah. Gleichzeitig ist die Story überaus interessant und spannend. Die fantastische Dimension, die hier erreicht wird, ist im Genre ziemlich selten. Dem Autoren ist es dabei wunderbar gelungen, diese SF-Elemente mit dem nachvollziehbaren Alltagsleben einer sehr sympathischen Hauptperson zu verbinden. Ein tolles Buch für Fans und alle, die nur mal reinschnuppern wollen. Die Länge in diesem Roman ist dabei viel zu kurz. Am Ende möchte man gerne weiterlesen.
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am 18. Juli 2014
Woran liegt es, dass eine Rezension mir in den meisten Fällen leichter von der Hand geht, wenn es sich um ein mittelmäßiges oder gar um ein schlechtes Buch dreht, als wenn es um eines meiner Lieblingswerke geht? Vielleicht weil der typisch notorisch unzufriedene Deutsche dann im Keller bleibt? Weil es nichts zu meckern gibt? Weil man so in tollen Erinnerungen an das Buch schwelgt, dass man keinen Gedanken an die richtigen Wörter für eine Rezension verschwendet?

Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist, dass „Spin“ definitiv eines meiner Lieblingsbücher geworden ist. Das weiß ich, weil die Bilder in meinem Kopf, die Robert Charles Wilson durch seine Worte erzeugt hat, so lebendig, so farbenfroh und so warm sind, wie eine schöne Urlaubserinnerung. Ich bin großer Fan von Geschichten, die eine ganze Lebensspanne beschreiben. Und ich liebe Science-Fiction von klein auf. Hier wird beides vereint. Wir begleiten Tyler, Jason und Diane, deren Leben, durch unbekannte Hand beeinflusst, einen ganz anderen, außergewöhnlichen Verlauf nimmt, als ihnen wohl ursprünglich zugedacht war. Wir nehmen Teil an ihren Problemen, beruflichen, spirituellen und zwischenmenschlichen, und manchmal auch an deren Lösungen. Alles ist wohl dosiert, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Dazu kommen diese unglaublich faszinierende Idee und der Kniff des Autors, die es ihm erlauben, Jahrmillionen der Evolution des Weltraums zwischen zwei Buchdeckeln unterzubringen. Über allem schwebt dieses Unbekannte, diese Frage nach dem Woher und Warum, und es lässt mich absolut nicht unbefriedigt zurück, dass nicht alle dieser Fragen am Ende beantwortet werden. Im wirklichen Leben gibt es eben auch nicht immer auf alles eine Antwort. Dafür werden schlussendlich zwei Zeitebenen mit ruhiger Hand und sauberen Nadelstichen miteinander verknüpft, die über den gesamten Verlauf des Buches auf- und ausgebaut wurden.

„Spin“ ist kein Roman der mitreißenden Action oder der epischen Schlachten. „Spin“ ist ein soziologisches Experiment, Evolution des Geistes, Science-Fiction, so ruhig und still wie ein Sommerabend auf der Veranda. Ja, ich verfalle in schwulstige Schwärmereien. Aber dazu neige ich, wenn ich mich in etwas verliebt habe. Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk der Science-Fiction, ganz anders als manch andere Romane, die diesen Titel offiziell auf ihrem Cover tragen. Ich werde mich, trotz der schlechten Kritiken, mit Freude an den zweiten Teil „Axis“ begeben, und wenn ich dann enttäuscht werde, ist das – wie so oft im Leben – halt so. „Spin“ aber wird weiter ganz weit vorne in meiner Rangliste zu finden sein. Danke, Mr. Wilson!
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am 4. Mai 2008
Hätte ich nicht gerade vorher "Oryx und Crake" gelesen und hätte Robert Charles Wilson nicht beinahe das Ende seines Romans "vergeigt", dann hätte ich ihm begeisterte 5 Sterne gegeben. Aber auch mit 4 Sternen ist es ein Super Science-Fiction, der unbedingt das Lesen lohnt.
Im Jahre 4x10hoch 9 nach Chr. treffen wir Diane und Tyler, ein nicht mehr ganz junges Paar, in einem Hotel in Padang, wo sich Tyler einer offensichtlich nicht ganz ungefährlichen medizinischen Behandlung unterziehen will. In Rückblenden, die in etwa in unsere heutige Zeit zurückreichen, wird die Geschichte der genialen Zwillinge Jason und Diane und ihres Freundes Tyler erzählt, die geprägt ist durch die Veränderungen der Welt nach dem "Spin".
Beim "Spin" handelt es sich um einen riesigen Energieschirm, der plötzlich die Erde vom Rest des Universums abgekapselt hat.
Die drei Hauptpersonen des Romans zeigen uns stellvertretend für die übrige Menschheit, wie die Menschen mit dem verstörenden Ereignis umgehen. Der geniale Jason widmet sein Leben der Lösung des Rätsels und dem Versuch, das Schicksal der Menschheit wieder in deren eigene Hände zu legen. Diane versucht, in den Glauben zu flüchten und gerät in eine Sekte, und Tyler bemüht sich, sein Leben so weit wie möglich "normal" zu leben.
Diese individuellen Schicksale spielen sich vor dem Hintergrund der globalen Ereignisse ab, die das Schicksal der Menschheit und des Planeten Erde bestimmen.
Wilson schreibt packend, es entstehen äußerst interessante Denkansätze und "Was wäre wenn?" Phantasien. Die einzelnen Charaktere sind glaubhaft und sorgfältig gezeichnet. Es gibt Liebe, Tod, Intrigen und politisches Kalkül. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen.
Aber dann, auf den letzten 60 von 555 Seiten geht Wilson der Schwung aus. Zwar bringt er das Buch zu einem sinnvollen und schlüssigen Ende, aber man erlebt die Lösung nicht mit. Es wird alles von Jason erzählt, der unter einer Art "Erkenntnisdroge" zu Wissen und Lösungen gekommen ist.
Das ist platt! Das ist, als wenn der Held im Groschenroman erfährt, dass seine Liebste ihn doch nicht betrogen hat, weil er an der Tür lauscht und die Wahrheit hört! Und das ist schade!
Ich denke, ein so guter Geschichtenschreiber und -'erfinder wie Wilson hätte es besser machen können.
Dennoch, ich werde ganz sicher noch weitere Bücher von Charles Wilson lesen und kann Fans von guter Science-Fiction das Buch trotz der Schwäche am Ende wärmstens empfehlen.
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am 15. November 2014
Die Grundidee ist sicherlich überragend, sofern man irgendetwas mit SF anfangen kann, und auch der Einstieg ist gelungen. So sehr, dass es mich nach der Leseprobe zum Kauf gelockt hat, nur um dann zu sehen, dass sich die Handlung leider in zu viel "Familiendrama", Bla Bla und dergleichen verliert. Somit hat mich leider die Lust verlassen, und ich habe irgendwann das Lesen abgebrochen. Auch wer glaubt, sehr gut Englisch zu verstehen, wird auf so manches unbekannte Wort stoßen.
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am 15. November 2008
Ein mitreißendes Buch über drei Menschen, deren Leben in den Wirren einer Endzeit-Situation der Erde miteinander verwoben sind. Endlich mal wieder ein Science-Fiction, der die Charaktere in den Mittelpunkt stellt und von Laserschwertern und Weltraumgefechten völlig abstrahiert. Eine Geschichte von Freundschaft, der ersten, großen und einzigen Liebe und den religiösen und ethischen Auswirkungen der erwarteten, unvermeidlichen Apokalypse auf die Menschheit. Die Glaubwürdigkeit der Story ist sehr hoch - es kommt kein Held oder Deus ex Machina vor, die die Menschheit am Ende retten.

Sprachlich gut geschrieben und übersetzt - das Buch hebt sich damit handwerklich von den üblichen amerikanischen Schmalspur-"Pageturnern" ab.

Leider sind zu viele Rechtschreib- und Druckfehler enthalten. Manchmal frage ich mich, was die Lektoren in den Verlagen den ganzen Tag machen. So etwas darf einfach nicht vorkommen.
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am 23. September 2006
... ich denke dieses Buch ist ein Lichtblick im Einheitsbrei der Space Operas. Ich gehöre auch eher zu den Lesern, die sich an einen Charakter gewöhnen und immer wieder gern von ihm lesen wollen, aber was da so alles an Reihen und Serien auftaucht ist im Moment zuviel des Guten! Ich will nicht zu laut spekulieren, doch denke ich, es wird keine Fortsetzung geben und das ist nur einer der vielen positiven Aspekte dieses Buches.

Ich empfehle jedem, der mehr als nur Schlachten zwischen Imperien oder zwischen zurückgebliebenen Menschen und überlegenen und dann doch verlierenden Aliens lesen will, genau dieses Buch.

Es ist anrührend, philosophisch und trotz der unwahrscheinlichen Ausgangssituation absolut glaubhaft. Wie die Menschen mit der Situation umgehen, die letzte Generation der Menschheit zu sein, das ist meiner Meinung nach der Inhalt dieses Buches! Diese Frage ist auch nicht konsequent gelöst, sondern so gut dargestellt, das endlich einmal im Kopf ein Klick zu vernehmen ist und der Schalter mit der Aufschrift DENKEN an geht, leider selten genug bei heutiger SF Literatur.

Einziges Manko, der ICH Erzähler kann natürlich nur seine Sicht der Welt darstellen und so gehen viele Aspekte der bizarren Situation verloren, aber wie gesagt da ist ja noch der eigene Kopf!

Kurz zum Inhalt: Nachdem die Sterne verschwinden und man auf Erden feststellen muss, dass die Zeit außerhalb der Erde in einem wahnwitzigen Tempo vergeht, ist es an der Zeit Ressourcen neu zu bewerten und zu ordnen, ist es Zeit über den Sinn des Lebens nachzudenken und ist es Zeit etwas zu unternehmen um die Sitaution zu verstehen. Um dann zu "normalen Verhältnissen" zurückkehren zu können??? Ich denke nein, das Überleben der Menschheit zu sichern und wie gesagt mal nicht mit Gewalt, das ist das Ziel zumindest der Protagonisten. Den Mars zu besiedeln - eine geniale Idee und die Folgen für die Erde in der typischen amerikanischen Pranoia dargestellt. Großartig!

An dieser Stelle habe ich alle Vorbehalte, die sich aus der Liebesbeziehung des ICH Erzählers ergaben (was zu ein paar Längen führte), über Bord geworfen und das Buch in meine persönlichen Top Ten einsortiert.

Man darf gespannt sein, was dieser Autor noch so alles an Ideen umsetzen kann.
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am 10. Dezember 2013
Als Sci-Fi-Roman-Neuling kann ich kaum professionell auf das Buch eingehen. Ich habe keine Bücher zum vergleichen, keinen Maßstab, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen! Es ist nicht das Sci-Fi, das sich viele unter dem Begriff vorstellen würden: Rießigen Raumschiffe, Zeitreisen, Laserschwerter/ -gewehre, usw. Aber nichts von all dem, nur eine Menschheit, die mit einer ungewöhnlichen Situation klarzukommen versucht.

Meine Ansichten:

+ Die Charaktäre sind allesamt gut gelungen. V.a mit dem Hauptchrakter konnte ich mich sehr gut einfühlen.
+ mitreißende Geschichte, die viel zu Verarbeiten bietet
+ guter Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit
+ Hintergedanke ist eine Thematik die die Menschheit nicht nur im Buch betrifft: Die Erde und die Menschheit sind nicht ewig (z.B. die knappen Rohstoffe)

- Einziger Kritikpunkt, aber sehr enttäuschend fand ich, dass, mit oder ohne Absicht, der Autor einige wichtige Ereignisse, noch bevor sie im Buch auftreten, ganz nebenbei enthüllt oder verrät, bzw diese schon von Anfang an bekannt sind. Dadurch wird der Überraschungeffekt, entrissen. Man denkt die ganze Zeit "Wann passiert es denn endlich?" anstelle von "Ok, das war jetzt überraschend!". Meistens wird ein Zustand schon verraten, da das Buch in einem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit geschrieben ist. Sagen wir mal ein Atomkrieg hätte die Erde zum größten Teil verwüstet: Im Buch wüsstest du das schon ab dem ersten Kapitel, da dieses in der Gegenwart spielt, aber in den Vergangenheits-kapiteln wartest du nur darauf, bis es endlich passiert. Das Beispiel ist jetzt natürlich übertrieben und trifft auch nicht auf das Buch zu, aber so in etwa kann man es sich vorstellen. Es nimmt einfach die Spannung!

+- Der Autor beschreibt gewisse Techniken nicht so detailliert, wie es sich manche wünschen würden. Mich persönlich hat es nicht gestört. Wen z.B. eine seitenlange Erklärung der Technik einer Trägerrakete interessiert hätte, wird enttäuscht sein, ich hab es jedoch nicht vermisst.

Fazit: Ein Buch das man schnell durchlesen kann, da es einen, dank der mitreißenden Geschichte, fesselt und ein Buch, das einem auch Kopfschmerzen bereiten kann, da dieser ganze "Spin" ein unglaubliches Ereignis ist, welches Möglichkeiten eröffnet, die man sich erstmal vorstellen muss. Also Buch bestellen und Aspirin am besten gleich mit dazu! ;)
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am 24. Juli 2006
Ich habe diesen Roman verschlungen. Von den 550 Seiten waren nur ca. 20-30 etwas langweilig, den Rest habe ich in einem rauschähnlichen Zusatnd gelsesen. Die Geschichte in Kürze, ohne zu viel zu verraten: Eines Tages umschliesst von einer Sekunde auf die andere eine schwarze Kugel die Erde. Alle Sateliten geben ihren Geist auf, die weltweite Telekommunikation bricht zusammen. Der Roman beschreibt die Geschichte 3er Freunde über 40 Jahre, die in der Zeit nach dieser unheimlichen Erscheinung leben. Ihre Lebenswege in Zeiten einer weltweiten Endzeitstimmung, die Kugel ist nämlich bedrohlicher als alles, was der Erde zuvor zugestossen ist, sind gezeichnet durch die Suche nach Erkenntnis über das Phänomen. Wilson hat einige geradezu wahnwitzige aber dennoch schlüssige Ideen, die das Herz eines jeden Science Fiction Fans höher schlagen lassen. Wer Endzeitstimmung, interessante Ideen und epische Romane mag, sollte sich Spin nicht engehen lassen.
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