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am 12. Juli 2017
Als Fantasy Fan bin ich etwas enttäuscht und hatte mich r mehr erwartet. Aber die Menge an Menschen, Ländern, Völkern, Städten, Sprachen und Religionen ist unübersichtlich und zu viel. Und vor allem fehlen mir tiefere Einblicke in Kulturen und Religionen um so manche Zusammenhänge zu verstehen. Auch wird mit begriffen hantiert deren Bedeutung ich nur mutmaßen kann. Ein Erstlingswerk das mich irgendwie in seiner eigenen Welt verloren hat - schade
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am 16. Februar 2015
Sendung schnell, Verpackung einwadfrei, Inhalt: super. DAs Buch liest sich weg. Hab es noch nicht durch aaher kann ich zur Handlung nichts sagen, aber es ist super geschrieben, und man möchte es nicht aus der Hand legen.
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am 4. April 2017
Ich bin durchaus ein Fan von Sanderson und habe mich jetzt an seinem Erstling versucht:
Im prinzip dreht sich alles um die Stadt Elantris, die vor langer Zeit eine magische Stadt voller mächtiger Magier war. Dann passierte etwas (niemand weiß was) und die Magie versiegte und die Magier galten als verflucht. Nun traf es ausgerechnet den Prinzen des Landes drumherum - er bekam den Fluch und wurde in die Stadt exiliert. Gleichzeitig versucht der große Bösewicht das Land für sich zu vereinnahmen.
Wie immer bei Sanderson steckt auch Elantris voller cooler Ideen und großartigem World Building. Insbesondere die Stadt und der "Fluch" ist wirklich gut ausgearbeitet. Insbesondere (und das ist kein Spoiler, weil das schon auf Seite 3 steht) hat er es geschafft "Unsterblichkeit" als etwas negatives darzustellen. Hier liegt die Stärke des Buches und der Grund, warum ich lange noch geneigt gewesen wäre, vier Sterne zu geben.
Man merkt dem Buch aber an, dass Sanderson noch unerfahren war, als er dieses Buch schrieb: Einmal enthält das Buch nicht nur eine "Deus Ex Machina" sondern mindestens zwei. Die Auflösung am Ende ist vorhersehbar, überhastet und auch nicht komplett logisch (insbesondere der Gegenspieler). Das Ende enttäuscht also - was besonders auffällt, weil der Mittelteil schlicht zu lang ist. Da die Geschichte im Wechsel aus drei Perspektiven zu sehen ist, aber nicht alle drei immer spannendes erleben, sind viele Kapitel reiner Füllstoff, in denen über dies oder jenes philosophiert wird. Man hätte das Buch gut um 100 Seiten kürzen können... Damit ist der Ausgleich zwischen Spannungsaufbau und Auflösung leider nicht gerade optimal.
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber gerade auch im Vergleich zu anderen Werken desselben Autors trotz guter Ideen kein Highlight. Fans von Sandersons lesen es vermutlich sowieso, alle anderen sollten lieber zu anderen Büchern Sandersons greifen.
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am 29. April 2010
Elantris, die Stadt der Götter, ist vor zehn Jahren gefallen. Einst bewohnt von mächtigen Magiern (oder sowas in der Art), ist sie nun der Heimatort der Verdammten. Die Magie der Welt ist verschwunden, Arelon wird von einem unfähigen König regiert und ruiniert, und die einzige Hoffnung, Kronprinz Raoden, wird von der "Shaod" ereilt, dem Fluch, der einen Menschen zu einem Elantrier macht und der einst ein Segen war.
Eingesperrt in der verrotteten Stadt Elantris, versucht er, das Beste aus seinem Los zu machen.
Derweil kommt Prinzessin Sarene aus Teod in Arelon an, die seine Verlobte war. Sie beginnt die Politik des Landes durcheinanderzuwirbeln wie ein Sturm. Sie versucht, die Pläne Hrathens zu durchkreuzen, einem skrupellosen religiösen Fanatiker, der Arelon zur derethischen Religion bekehren will, um den Machtbereich seines Heimatlandes Fjorden auszuweiten.
Mit der Zeit gerät die Situation außer Kontrolle, und ein furchtbarer Krieg bahnt sich an. Und Raoden scheint den Schlüssel zu Elantris' Wiedergeburt und somit der Rettung seines Landes in der Hand zu halten.

Nachdem mich die "Mistborn Trilogy" von Sanderson vollkommen verzaubert hat, hatte ich große Erwartungen in "Elantris", die keineswegs enntäuscht wurden. Die Geschichte fesselt beinahe vom ersten Augenblick an, die Charaktere sind sympathisch (insbesondere Galladon - ich liebe Figuren wie ihn), die Handlung erinnert stark an real existierende Probleme - religiöser Fanatismus in der Form, wie er hier beschrieben wird, gibt es auch in unserer Welt zur Genüge.
Ich bin kein gläubiger Mensch, aber die religiöse Botschaft in den Büchern war für mich keineswegs störend. Das Ende ist spannend und wartet mit einigen erstaunlichen Enthüllungen auf, die Sinn ergeben.
Es bleiben Fragen offen, die durchaus Potential für eine Fortsetzung bieten würden.
Volle fünf Punkte für eines der besten Bücher der High Fantasy-Welt
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am 1. Mai 2011
Die Stadt Elantris in dem Land Arelon war einst eine Stadt voller Magie. Menschen, die zufällig verwandelt wurden, lebten dort wie Götter. Doch dann änderte sich alles. Sie verloren ihre Macht, es gab einen Umsturz im Land und auf den Elantriern scheint nun ein Fluch zu liegen. Die Haut wird fleckig, die Haare fallen aus, das Herz schlägt nicht mehr, Wunden heilen nicht. Jeden, den nun die Verwandlung ereilt wird in die Stadt gesperrt, keiner will mehr über sie reden. So trifft es auch Kronprinz Raoden, der anfängt die Geheimnisse von Elantris zu ergründen. Parallel zu seinem Weg in Elantris verfolgen wir den Weg seiner Witwe Sarene, die ihn nie kennenlernte, ihn für tothält und sich nun politisch zum Wohle Arelons engagiert. Der letzte Hauptcharakter ist der Gyorn (eine Art Hohepriester) Hrathen, der 3 Monate Zeit hat das Land zu seinem Glauben zu bekehren - ansonsten zieht das mächtige Fjorden in den Krieg gegen Arelon.

Ich finde den Erstling merkt man diesem Buch an. Es besitzt Potential und auch ungewöhnliche Ideen (eine Stadt voller verfluchter Menschen, die langsam versuchen Ordnung und Perspektive in ihr Leben zu bringen). Doch die Umsetzung gelingt nicht immer.

Brandon Sanderson wirft in diesem Buch mit einer Vielzahl an Landesnamen, den Namen der dazugehörigen Völker, Hauptstädte, Sprachen und Religionen um sich. Und die Hauptreligion des Buches hat dann noch einmal viele fremde Begriffe für die Ränge und Beziehungen ihrer Anhänger. Das verwirrt erst einmal (besonders wenn man sich dann auch noch einen Haufen neuer Charaktere und wie sie zueinander in Beziehung stehen merken muss) und ich stelle mir die Frage ob nicht ein paar Begriffe weniger auch gereicht hätten um der Welt etwas mehr Tiefe zu verleihen.

Politische Diskussionen und Intrigen beschreibt Sanderson schon in diesem Buch mit großer Akribie und die Spannung baut sich so nur sehr langsam auf. Im Vergleich zu diesen ausschweifenden Beschreibungen überstürzen sich am Ende die Ereignisse. Zu schnell entwickeln sich da plötzlich Fähigkeiten, zu viel passiert auf zu wenig Seiten, zu einfach und zufällig sind manche Lösungen, zu abrupt ist das Ende. Teilweise wirken die Beschreibungen auf den letzten 100 Seiten eher wie eine zusammenfassende Rückblende. Diese Mischung aus langsamer Entwicklung / detaillierte Politik und überstürzter Action am Ende sorgt leider für ein starkes Ungleichgewicht im Buch und somit für Unzufriedenheit bei mir.

Doch trotz dieser Kritik hat das Buch ebenfalls positive Seiten. Der Stil flüssig zu lesen ist und der Autor bringt mir zumindest zwei der Charaktere (Sarene und Raoden) sehr nahe. Sie sind zwar eher gewöhnliche - und leider etwas zu glatte / starke - Charaktere, aber dafür sehr sympathisch beschrieben. Ja, das Buch war etwas zu lang, aber die Seiten flogen nur so unter den Fingern hinweg. Keine herausragende, aber eine angenehme Lektüre.

Wer die anderen Bücher von Brandon Sanderson schon gelesen hat und mag, der kann es mit Elantris versuchen, sollte aber ein paar Abstriche machen. Wem Sandersons politische Intrigen in den übrigen Büchern schon nicht so sehr gefallen, für den ist Elantris wohl eher nichts. Und wer noch gar nichts von dem Autor kennt, kann mit diesem Buch erkennen ob der Sandersons Schreibstil einem liegt. :-)

Mein Fazit: Es scheint so als könne mich Brandon Sanderson einfach nicht wirklich enttäuschen. Trotz einiger Kritikpunkte habe ich es genossen dieses Buch zu lesen. Ich vergebe 3 Sterne mit einer Tendenz zu mehr.
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am 14. August 2007
Wer die Nase voll hat von Endloszyklen und Trilogien wird mit Brandon Sandersons Debüt-Roman ELANTRIS seine Freude haben. Es ist ein Einzelroman, in dem alles verpackt ist, was eine Fantasygeschichte braucht: religiöse Konflikte, Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, die Kraft des Optimismus, die Zerstörungskraft von Macht- und Habgier, eine kleine Romanze, Zombies, etc.
Zugleich muss sich der Autor den Vorwurf der Oberflächlichkeit gefallen lassen, denn obwohl er versucht Fantasy mit "intellektuellem Anspruch" zu schreiben, werden diese Themen nur angerissen. Dabei fehlt es ihm an der nötigen Subtilität und seine Botschaften überschreiten des Öfteren die Grenze zur Aufdringlichkeit.

Einst war der Shaod ein Segen. Niemand wusste wieso, aber über Nacht verwandelten sich gewöhnliche Menschen in nahezu allmächtige, unsterbliche Wesen. Diese zogen nach Elantris, der strahlenden Stadt. Doch vor 10 Jahren wurde aus dem Segen ein Fluch - aus gottgleichen Wesen, von Qual zerfressene Zombies - aus der strahlenden Stadt, ein modernder Haufen Steine und ein Gefängnis.
Als Kronprinz Raoden von Arelon dem Shaod zum Opfer fällt und er klammheimlich nach Elantris verbannt wird, will er sich nicht seinem Schicksal ergeben, sondern versucht Ordnung aus dem Chaos zu schaffen.
Inzwischen kämpft seine Braut, Prinzessin Irene (mittlerweile offiziell verwitwet), um Anerkennung in der ihr fremden patriarchalischen Gesellschaft und gegen ihre Nemesis, den Prediger Hrathen. Dieser soll Arelon zum Shu-Dereth Glauben bekehren oder für seinen Untergang sorgen.

ELANTRIS ist gute, solide Fantasy, die durch einige originelle Ideen besticht (vor allem das Magiesystem), auch wenn Wertvorstellungen manchmal zu großzügig verabreicht werden.
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am 26. Februar 2013
Schon bei den allerersten Seiten merkt man, dass man ein Epos (fast) in seiner Reinform vor sich hat. Alles, die Welt, die geschildert wird, die Sprache, die verwendet wird, die Probleme, die skizziert werden schreien: Epos! Und diesem Stil bleibt der Roman meisterhaft treu. Für alle, die bei Elantris gleich an Atlantis denken: Nein, es geht nicht um die versunkene Stadt, allerdings weist Elantris so viele Parallelen zu den Sagen um Atlantis auf, dass der Name mit Sicherheit keine Zufallsschöpfung war. Menschen, die sich für Götter hielten, werden von Gewalten, die ihre Macht übersteigen bestraft und einstiger Reichtum vermodert (wenn auch nicht auf dem Grund des Meeres). Was bleibt, ist nur die Erinnerung an den alten Glanz. Dann, durch eine Wandlung, die früher Götter aus Menschen machte, und nun verabscheuungswürdige Wesen, gerät ein Kronprinz als Befallener nach Elantris. Und mit ihm sein Optimismus. Hier würde ich mit ein wenig Kritik ansetzten. Schön und gut, dass es den Leuten in Elantris so richtig schlecht geht. Aber irgendjemand dürfte doch schon vor dem Eintreffen des Prinzen (immerhin 10 Jahre) auf die glorreiche Idee gekommen sein, tatsächlich etwas anderes zu tun, als nur rumzusitzen und zu jammern? Und das für alle Ewigkeit? Nun ja. Leider trifft dieses – hier kommt einer und sofort klappt alles – nicht nur einmal zu, deswegen ein Abzug bei der Idee, die sonst drei Sterne verdient hätte (Positiv verbuchen muss man aber, dass zumindest am Höhepunkt tausend Wendungen eintreten, die man unmöglich vorausahnen konnte). Dieser Mangel wird jedoch durch die gut geschilderten, abwechslungsreichen Charaktere wettgemacht. Sie sind rund und vor allem: jeder ist anders. Mir hat vor allem die kämpferische Prinzessin gefallen und die Seonen – seltene Wesen aus Licht, die sehr treu, intelligent und fleißig ihren Besitzern dienen (Oh und der Autor schafft es – was wenige schaffen – aus der Sicht einer Frau anders zu schreiben als aus Männersicht! Die Charaktere sind nicht bloße Abbilder einer Fantasie sondern scheinen richtig zu leben (auch wenn natürlich ein unverbesserlicher Gutmensch als Held dabei sein muss – der hätte ruhig ein paar Ecken und Kanten haben können)). Ein wenig genervt hat mich ein Oberpriester, dem es weniger um das Seelenheil seiner Schäfchen, als vielmehr die Anzahl der Gläubigen seines Glaubens ging. Mit diesem konnte ich in 9 von 10 Fällen einfach nicht warm werden. Weder in die positive, noch – als „Feindbild“ – in die negative Richtung. Die Welt wird facettenreich geschildert, mit einigen Aspekten, die die Welt umso plastischer und realistischer wirken lassen (wirtschaftliche, militärische, ideologische Details, versteckt in einem Satzteil etc.). Da so einiges droht und das Geheimnis um den Fall der Stadt Elantris nicht sofort aufgedeckt wird, bleibt die Spannung immer aufrecht erhalten. Das Buch ist dick, hat aber wenig Längen (auch wenn der Leser jedes Kapitel auf ein (unwahrscheinliches) Treffen zwischen dem (totgeglaubten) Prinz und (uneingeweihter) Prinzessin hofft ^^). Die Geschichte ist sehr schön zu lesen, aber kein zu starkes Suchtmittel. Erst am Höhepunkt entwickelt es sich zu einem Pageturner. Das Ende ist überraschend. Irgendwie gut, irgendwie abgeschlossen und irgendwie mit verdammt viel Potential für einen Folgeband. Gerade am Ende werden, wenn schon nicht Fragen, dann doch weitere Problematiken aufgeworfen. Ich würde es jederzeit wieder lesen und schwanke sehr zwischen wirklich empfehlenswert und wirklich sehr empfehlenswert. Insgesamt besticht das Werk vor allem durch sein episches Flair, der super zu lesenden Geschichte, eine in die tiefe gehenden Welt und gut ausgestaltete Charaktere. Eine Zierde für das Buchregal. P.S. Eine Fortsetzung ist für ca. 2015 angesetzt (in den Hauptrollen die Kinder Kiins)
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am 14. September 2016
Elantris, die magische Stadt in Arelon, die heute in Ruinen liegt. Die Elantrier, einst ausgestattet mit der Macht der Aonen, sind längst untergegangen und brachten einen Fluch über die Menschen ....
Als Kronprinz Raoden von Arelon plötzlich mit dem Fluch von Elantris aufwacht und in die Stadt ewigen Verderbens verbannt wird, steht für ihn fest, dass er herausfinden muss, was Elantris so sehr vernichtet hat. Während er im Kampf gegen Schmerzen und Hunger das Geheimnis zu entdecken versucht und von seinen Leuten totgeglaubt wird, steht Arelon am Rande des Zerfalls: der Religionskonflikt zwischen der korathischen und derethischen Kirche ist so zugespitzt, dass nur der derethische Hrathen vielleicht einen blutigen Krieg gegen Arelons König verhindern kann. In diese Zeit der Intrigen taucht die scharfsinnige Prinzessin Sarene auf, die ebenso bestrebt ist, einen Krieg zwischen den einzelnen Ländern zu verhindern ...

Brandon Sanderson ist mir als Fantasy-Fan natürlich ein Begriff, aber bisher habe ich nur viel Begeistertes über seine Bücher gelesen als mich selber daran zu wagen. Dass Sandersons Debüt ,,Elantris" ein Einzelbuch ist (ausnahmsweise keine Fantasy-Reihe, hurra!!) hat mich dann völlig überzeugt, etwas von ihm auszuprobieren.

Die drei Hauptfiguren hat Sanderson so perfekt gestaltet, dass ich fast schon glauben könnte, sie seien echte Persönlichkeiten. Besonders was Sarene angeht, könnte ich den Begriff "girlcrush" anwenden - sie ist fantastisch! Intelligent, scharfsinnig, eine begnadete Fechterin und lässt trotz allen Fehlschlägen und ihren persönlichen Problemen nie locker. Das nenne ich mal eine Heldin! Ich hoffe sehr, dass Brandon Sanderson in seinen weiteren Büchern öfters solche Protagonistinnen hat, denn wenn ja, ist das ein Grund, ALLES von ihm zu lesen.

Raoden, der von der Shaod betroffene Prinz, ist dagegen ein purer Sonnenschein, was sich auch im Schreibstil des Autoren bemerkbar macht: während die Handlung sich manchmal geradezu überschlägt, hatte ich angesichts des feinen Humors immer mehr als genug zu grinsen - außer zum rasanten Finale hin, in dem der wahre Held des Buches hervortritt. Mal beschreibt Sanderson bildlich den schleimigen Schmutz von Elantris, dann wie die magischen Linien der Aonen durch die Luft flimmern und mein Kopfkino hört gar nicht mehr auf, ich bin von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh in diesem Buch gefangen gewesen.

,,Elantris" ist das High Fantasy-Buch schlechthin, weil Sanderson für seine Welt ein ausgeklügeltes Magiesystem erschaffen hat. Wisst ihr, wenn ich eines nicht wirklich ausstehen kann, dann Bücher, die sich vom Genre als ,,epische Fantasy" bezeichnen, aber der Autor keine Lust hatte, seine Welt genauer auszuformen. Ich meine, schaut euch nur Elantris an, da hat Sanderson wirklich an alles gedacht: verschiedene Religionen, die Macht - und Gesellschaftsordnung, Beweggründe aller Figuren, politische Intrigen, abgrundtiefe Geheimnisse ...
Ach, verdammt, was schwafel ich rum - kurz gesagt ist dieses Buch in allem völlig perfekt. Ich kann mir selbst nicht verzeihen, so lange nichts von Sanderson gelesen zu haben. Für Leute, die eher weniger für Fantasy zu begeistern sind, kann der gesamte Buchinhalt vielleicht zu überladen wirken, doch trotzdem würde ich es allen empfehlen, die sich einfach nur mal zurücklehnen und in eine faszinierende Stadt abtauchen wollen. Meisterwerk, Prachtstück, Lieblingsbüch-Für-Immer-Und-Ewig - wie auch immer ich ,,Elantris" nenne, es wird dem Buch einfach nicht gerecht genug.
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am 13. April 2015
Nach längerer Lesepause von Fantasy Romanen bin Ich auf Brandon Sanderson's Elantris gestossen.
Nachdem Ich vor einiger Zeit mit "Das Schwert der Wahrheit" und dem "Drachenbeinthron" jeweils Fantasy Zyklen gelesen habe und auch die ersten Bücher von " Das Lied von Feuer & Eis" begeistert gelesen habe, wollte Ich jedoch nicht wieder mit einem längeren Zyklus starten. Grade nach der Enttäuschung der jahrelangen Warterei bei "Das Lied von Feuer & Eis" auf den nächsten Band, bei der Ich dann wieder alles vergas was vorher passierte, sollte es ein abgeschlossener Roman sein.
Somit viel meine Wahl auf Elantris und Ich muss sagen...WOW diese Buch war total spannend und flüssig zu lesen.
Ein tolles Fantasybuch. Zwar kommt einem die Welt von Opelon recht klein vor, aber in einem 900 Seiten Buch kann man da auch nicht so viel verschiedene Gebiete erklären und erzählen. Auch ist das ganze recht actionarm, aber die Geschichte fesselt und ist wie geschrieben sehr flüssig zu lesen. Die Charaktere sind allesamt liebenswürdig auch wenn vll. DER Bösewicht fehlt. Auch ein Dilaf konnte dem ganzen nicht ganz gerecht werden.
Fazit: Ein wirklich tolles in sich abgeschlossenes Fantasybuch. Eine Seltenheit in der Fantasywelt. Werde mir weitere Bücher von Sanderson zulegen.
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am 27. September 2016
Eines gleich zu Beginn vorweg: Die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext stimmt bei diesem Roman leider nicht wirklich mit dem eigentlichen Inhalt überein.
Elantris war einst die Stadt gottähnlicher Wesen, der Elantrier. Die Elantrier hatten silberne Haut, weiße Haare und konnten mithilfe von Aonen, mächtiger Zeichen, Magie wirken. Doch vor 10 Jahren befiel die sogenannte Shaod die Elantrier und machte sie somit zu zombieähnlichen Gestalten mit schwarz befleckter Haut und ohne Herzschlag. Seit diesem Zeitpunkt werden alle Menschen, die von der Shaod heimgesucht werden, nach Elantris gesperrt und ihrem Schicksal überlassen. Doch als den Kronprinzen Raoden dieses Schicksal ereilt, unterwirft er sich nicht einfach der Stadt, sondern beginnt etwas zu verändern und das Geheimnis zu lüften. Zeitgleich kommt seine zukünftige Ehefrau, Prinzessin Sarene, in seinem ehemaligen Königreich an und wittert sofort eine Verschwörung, welcher sie auf die Schliche kommen will.

Ich fand die Grundidee mit den verfluchten ehemaligen Göttern sehr interessant und auch die Hauptprotagonisten waren mir sofort sympathisch. Raoden, der Kronprinz, ist ein guter Diplomat und stets optimistisch. Sarene, die Prinzessin, ist eine sehr starke Frau, die sich in der männerdominierten Welt nicht unterkriegen lässt. Aber vor allem das Seon Ashe, eine Art magische Lichtkugel, hat es mir irgendwie besonders angetan. Grundsätzlich sind jedoch sämtliche Charaktere sehr gut ausgearbeitet und handeln auch meistens glaubwürdig und nachvollziehbar.

Bei der Welt, die Brandon Sanderson erschaffen hat, merkt man wieder einmal das geniale Talent des Autors. Worldbuilding ist wirklich eine der absoluten Stärken Sandersons. Er hat es geschafft die Stadt Elantris vor meinem inneren Auge erstehen und lebendig werden zu lassen. Natürlich gibt es, wie für den Autor typisch, wieder ein tolles durchdachtes Magie-System, dieses Mal mithilfe von Aonen, Zeichen, die in die Luft gemalt werden und dann mithilfe von Dor, der Macht, verschiedenste Dinge bewirken könne. (Dieses System der Magie erinnerte mich jedoch an „Der Rithmatist„, wo Magie mithilfe von Kreidezeichnungen gewirkt wird.)

Pro Kapitel wechseln sich die Hauptprotagonisten, welche der Leser begleitet, ab und die Story ist somit sehr abwechlungsreich, da man einmal mit Raoden in Elantris ist, dann wieder mit Sarene Intrigen schmiedet. Dabei bleibt der Schreibstil von Brandon Sanderson das ganze Buch über sehr flüssig zu lesen und auch der Spannungsbogen fällt den gesamten Roman über nie ab. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass es sehr viele politische Verschwörungen gibt und dafür nicht ganz so viel Action. Ich persönlich mag es meistens nicht so gerne, wenn Politik eine so große Rolle spielt, jedoch hat es der Autor geschafft dies so interessant zu gestalten, dass es selbst mir gefiel. Dies erreichte er insbesondere auch dadurch, dass es immer wieder eine überraschende Wendung gibt, mit welcher ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Was jedoch nicht ganz so einfach für mich war, war der Einstieg in den Roman, da der Leser mit sehr vielen Namen, geographischen Orten, Religionen, und deren verschiedensten Abspaltungen, überhäuft wird. Allerdings wird das Meiste mit der Zeit erklärt und ich fand mich dennoch sehr schnell zurecht.

Fazit

„Elantris“ von Brandon Sanderson ist ein genialer, alleinstehender Fantasyroman mit einer extrem spannenden Welt und einer originellen Story. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.
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