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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
5
Conan 2
Format: Taschenbuch|Ändern

am 16. März 2013
Meine Geduld hatte sich in Bezug auf Conan von Robert E. Howard gelohnt.

Nun habe ich diesen zweiten Sammelband erhalten und habe es in kurzer Zeit gelesen.

Dieser Band enthält zwei Conan-Erzählungen

DER SCHWARZE KREIS

SALOME, DIE HEXE

und den einzigen Conan-Roman DIE STUNDE DES DRACHEN (erschien zunächst aus unerklärlichen Gründen unter dem Titel CONAN DER EROBERER), alle erschienen im Jahr 1934.

Den einzigen Conan-Roman von Robert E. Howard finde ich ausgezeichnet und von den zwei Erzählungen finde ich DER SCHWARZE KREIS am besten.

Neben den Erzählungen und dem Roman findet man auch die vielen Exposes zu den Werken.

Wer Conan als Kinohelden kennt, sollte man auf jeden Fall die literarischen Vorlagen richtig kennen lernen.

Robert E. Howard hat seinen großen Beitrag zu Schwert-und-Magie-Erzählungen geleistet.

Alle Fans von Barbaren, Monster und Magische Welten können sich an diesen Geschichten erfreuen.
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am 17. Oktober 2011
Die Geschichten sind länger, der Autor tummelt sich sozusagen im hyborischen Zeitalter, und zeichnet dabei ein genaueres Bild von Conan. Ebenfalls ein absolutes Muß für Conan Fans. Nach dem durchlesen bleibt eigentlich etwas Wehmut, denn es folt nur noch ein weiter Sammelband, bis alle Geschichten des Cimmeriers erzählt sind.

Gerade in unserer verweichlichten, ungradlinigen Zeit, macht Conan mehr Spaß den je. Leider sind Band 2 und Band 3 vergriffen, wer möchte kann sich mir hier gerne anschließen und eine geharnischte Email Richtung Verlag schicken!
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am 24. Juli 2006
Dieses Buch ist der absolute Renner.

Jeder der Abenteuer und Fantasy Geschichten liebt wird von diesem Buch begeistert sein.

Die Conan Bücher erzählen von einer Atemberaubenden Welt voller Mythen, gigantischen Landschaften, Leidenschaft, Monstern, Dämonen sowie Geistern und halb nackten Jungfrauen.

Conan ist und bleibt Kult!

Ein Wortgewaltiges Buch was sich niemand entgehen lassen sollte.
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am 2. November 2006
In dem zweiten grossen Conan Buch sind insgesamt drei Geschichten enthalten, die alle deutlich laenger sind, als in Conan1. Hinzu kommen wie schon im ersten Band Hintergrund Informationen und Ideen und Konzepte Howards. Insgesamt also ueber 600 Seiten Lesespass.

Die zweite Geschichte des Buches ist ein wirkliches Kunststueck, vielleicht sogar das Kunststueck der Conan Kosmologie, und laesst Conan so grossartig vor dem Inneren Auge des Lesers auferstehen und leben. Die beiden anderen Abenteuer koennen da nicht mithalten und bleiben so dessen Schatten zurueck, jedoch ungerechtfertigt, gibt es doch weitaus schlechtere Conan Geschichten.

Alles in allem kann der zweite Band nicht so ueberzeugen wie der Erste, zumal die im Buch enthaltenen Zeichnungen nciht so sehr das Flair einfangen konnten wie dort. Trotzdem eine Kaufempfehlung fuer alle treuen Fans und jene die es werden wollen.
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am 3. November 2006
Der Sammelband enthält 2 längere Erzählungen und den einzigen Roman, den

Howard über Conan geschrieben hat. Offenbar gibt Heyne in drei Bänden

Howards gesammelte Conan-Werke heraus.

Conan ist ein Klassiker, er hat ein ganzes Genre gegründet (Sword and

Sourcery). Die Geschichten stehen in der Tradition der

Adventure-Geschichten, die in den Dreissigern in Amerika in

Magazinform erschienen sind. Es gab damals eine Reihe beliebter

Kurzgeschichten-Magazine (Pulp-Magazine), von denen man auch heute

immer noch gelegentlich liest: "Weird Tales", "Action Stories",

"Adventure".

Im Rückblick kann man feststellen, dass es die Zeit der Supermänner

gewesen ist. Der blaurote Kerl in Strumphosen (Superman) hatte seine

Geburtstunde in dem, was wir in Deutschland unpassendweise "Comics"

nennen. In Deutschland dämmerte eine Zeit, in der jemand versuchte,

ganz Deutschland einzureden, es bestände nur aus Supermännern. Und irgendwo

in Texas hat ein junger Schriftsteller in seinen späten Zwanzigern den

Conan erfunden.

Der Charakter steht für Barbarentum, rohe Gewalt, Freiheit,

Vagandentum. Conan verkörpert einen unreflektierten, aber aufrichtigen

Menschentypus. Sein simples Wertesystem lässt sich auf das Motto

"Kämpfen und Siegen" reduzieren. Ein sehr bezeichnendes Zitat findet

man auf der Rückseite des Bandes:

"Ich lebe und das Leben brennt heiß in mir - ich liebe, ich kämpfe,

ich bin zufrieden."

Wie es solche Sätze schon vermuten lassen, sind diese Geschichten von

einer Blut- und Bodenmythologie geprägt. Conan entstammt dem als zäh

und ausdauernd geschilderten Barbarengeschlecht der Cimmerier. Howard

hat eine Vielzahl von Ländern und Völkern erfunden, die allerdings

relativ eng an echte Länder wie Afghanistan (Afghulistan) und Indien

(Vendya) angelehnt sind. Seine Welt ist im sogenannten hyborischen

Zeitalter angesiedelt, und er ist damit einer der ersten, die eine

solche eigene Phantasiewelt erschaffen hat, wie sie heutzutage in

hunderten dicker Fantasy-Schmökern Gang und Gäbe ist.

Conans Leben besteht aus einer endlosen Aneinanderreihung von

Schlachten, Fluchten, Zweikämpfen, kurzen Liebschaften, Wanderschaften

und Rückschlägen aller Art. Auf den sechshundert vorliegenden Seiten

überlebt er diverse Gefangennahmen, Lähmungen durch Zauberkräfte und

sogar die eigene Kreuzigung. Die Schilderungen sind überaus

plastisch und verraten ein überragendes erzählerisches

Talent. Die Detailfülle und die sich überschlagende Erzähllust wird in

ihren besten Momenten Literatur. Howard kann auf jeden Fall auf eine

Art und Weise fabulieren, die viele heutige Fantasyautoren blass und

vor allem langweilig erscheinen lassen.

Natürlich gibt es Längen und eine gewisse Monotonie in den

Schlachtenszenen. Es ist Lektüre für kleine Jungs, oder für solche,

die nicht ganz erwachsen geworden sind. Wer Muskelmänner und Machotypen

verachtet, wird schon durch das Titelbild gewarnt sein. Für die

anderen heißt es, Zugreifen und Lesen, wenn sie wieder mal vom eigenen

Bierbauch, den Pantoffeln unter den Füßen und der nörgelnden Ehefrau

die Nase voll haben. Frauen haben in Conans Welt jedenfalls nicht viel

zu sagen, es ist eine Machowelt. Trotzdem: In den stärksten Szenen

tauchen dann doch plötzlich Frauengestalten auf, die einen eigenen Kopf haben

und sich durchsetzen können. Howard war ein kluger Kopf, und lässt

sich nur dann auf einfache Klischees reduzieren, wo er dies auch

selbst wollte.

Der Autor ist ohnehin ein interessanter Charakter gewesen. Zeitlebens

unter Depressionen leidend, hat er seine Heimat Texas nie

verlassen. Eine starke Muterbindung muss ihn geprägt haben; kurz

vor dem Ableben der Sterbenskranken schießt er sich in den Kopf und

stirbt wenige Tage darauf im Alter von nur dreißig Jahren. Ein Conan

hätte das nicht getan ...
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