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am 1. Juli 2013
Hatte in der Zeitschrift STERN eine Bewertung gesehen und ihn mir darauf das Buch als KINDLE Datei bestellt.
Muss sagen ein wirklich guter Thriller, nimmt schnell Fahrt auf, hart erzählt und ohne Leerlauf.
Die Charakteren sind hier und da ein wenig übertrieben, aber passen zum Stil.
Von mir 5-Sterne.
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am 9. Februar 2014
In „The Remarkable Case of Davidson’s Eyes“ [...] befindet sich der Körper von Sidney Davidson an einem Ort, während er gleichzeitig mit seinen Augen einen Ort am anderen Ende der Welt sieht. Die grundlegende Idee von „The Gun Machine“ erinnert an diese Kurzgeschichte von H. G. Wells von 1895.

Allerdings sieht der Mann, der bei Ellis unter ähnlichen Symptomen wie besagter Davidson leidet nicht einen anderen Ort, sondern gleich in eine andere Zeit. Er wähnt sich in der Zeit vor der Eroberung New Yorks durch die Niederländer. Hier ist die Insel noch von ihrer Natur durchdrungen und nicht zum Großstadtmoloch mutiert. Als Ureinwohner vermischen sich für diesen Geistesgestörten immer wieder die Bilder des heutigen Manhattan und mit denen seines „Manahatta“. So schwer hat es ihn getroffen, dass er in den vergangenen 20 Jahren unerkannt mehr als 200 Menschen ermordete, dabei einer Clique von machthungrigen Männern half und eine bizarre Waffensammlung anlegte. Letztere findet wiederum der New Yorker Detective John Tallow. Zufällig. Nachdem seinem Partner der Kopf weggeschossen wurde. Von einem benachbarten Wahnsinnigen des eigentlichen Mörders, der seit 20 Jahren das Kriegsbeil in Form berühmter Waffen schwingt.

Nun ist Tallow auf sich allein gestellt, bevor er doch Hilfe von einem autistisch-Big-Bang-Theory-mäßigem Duo aus der Forensikabteilung erhält. Gemeinsam bauen sie clevere Gadgets, führen coole Wortduelle und lassen locker private Sicherheitsdienste kraft ihrer NYPD-Blues-Power erblassen.

Viele Zufälle (Tallow trifft die Frau eines Verschwörers zufällig im Sandwichladen und bleibt mir ihr in Kontakt? Come on!), ein bisschen Glück (der Jäger lässt Tallow mindestens zweimal am Leben) und Cop Voodoo greifen den drei lustigen Zwei dann doch immer im richtigen Moment unter die Arme. Ihr Gegner, den sie lieblos CTS, also Crazier Than S*** taufen, ist zwar so knallhart und unentdeckbar, dass ihn alle fürchten – aber dann im entscheidenden Moment doch nicht zäh genug. Obwohl man das schon nach zwei Dritteln weiß, liest man weiter, weil die Sprüche gut und die Actionsequenzen manierlich sind. Und auch wenn es am Ende nochmal ordentlich wummst, fehlt der große Knall, der den Thriller am Ende auf ein noch höheres Level gehoben hätte.
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am 16. Juli 2013
John Tallow hat es echt nicht leicht: Sein Gegner ist ein engagierter Killer, der seit Jahrzehnten unerkannt tötet. Der »Jäger« hat mindestens 200 Menschen auf dem Gewissen und bewegt sich in New York City so gespenstisch sicher wie seinerzeit die Ureinwohner Amerikas auf dem Boden der heutigen Großstadt.

Schon bald bestätigt sich, dass jede Waffe in einem verrammelten Apartment jeweils einem unaufgeklärten Mord zugeordnet werden kann. Der Jäger fühlt sich offenbar gestört und mordet zornig weiter. Er will seine Waffensammlung zurück und sein Werk vollenden – oder er wird es wiederholen.

John Tallow zur Seite stehen Bat und Scarly, ein skurriles Team der Spurensicherung, die im 1st Precinct ebenfalls nicht sonderlich gut gelitten sind. Anscheinend haben die Vorgesetzten John Tallow die B-Mannschaft zugeordnet, um die Aufklärung der Fälle zu verhindern, während der ewig unentdeckte Killer schon bald seine Häscher ins Visier nimmt. John Tallow muss lernen zu denken wie der Jäger und lässt dessen Apartment nachstellen. Denn die Anordnung der vielen Waffen kann einfach kein Zufall sein.

Warren Ellis ist Comic-Autor und schreibt bildreich, schnell und jederzeit für eine Überraschung gut, während Jäger und Gejagde dem unvermeidlichen Showdown entgegenstrebt. »Gun Machine« - insgesamt einer der erfreulicheren Thriller aus dem waffenstrotzenden Amerika.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Mai 2013
Schlechter kann ein Tag wohl kaum laufen: Detective John Tallow wird in NYC gemeinsam mit seinem Partner zu einem abgewrackten Mietshaus am Rande Manhattans gerufen, um einem nackten, ausgeflippten Mieter Einhalt zu gebieten, der wild um sich schießt. Bei dem Einsatz wird nicht nur sein Partner getötet, auch gestattet ein durch die Schüsse verursachter Krater in den dünnen Wänden einen Blick in eine eigentlich hoch gesicherte Wohnung, die mit hunderten von Waffen gefüllt ist, die wie ein Museum an Wänden und Decken hängen. Spätere Stichproben zeigen, dass mit jedem Revolver, jedem Gewehr, jeder Pistole ein bislang nicht aufgeklärter Mord begangen wurde: Spätestens damit macht sich Detective John Tallow bei Kollegen, Vorgesetzten und Forensikern äußerst unbeliebt, denn die Aufklärung von bis zu 20 Jahre zurückliegenden Fällen ist das letzte, was die ohnehin schon überlastete Polizei gebrauchen kann. Tallow macht sich dennoch mit zwei Forensikern auf die Suche und stösst damit in ein politisches und brisantes Wespennest und entdeckt dabei den 'Jäger', der es längst auch auf ihn abgesehen hat.

Mit der 'Gun Machine' ist dem Autoren Ellis ein perfekter, brutaler, harter und unglaublich spannender hardboiled-Thriller gelungen: Wunderbar kauzige und skurrile Figuren, sarkastisch schwarzer und zynischer Humor, eine clevere und durchdachte Handlung, gemeine Cliffhanger und eine passende, sehr stimmungsvolle Beschreibung des heutigen New Yorks sorgen für grandiose Unterhaltung. So verblüfft es mich nicht, dass dieser nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignete Thriller hervorragende Rezensionen in den USA (u.a. Wired-Magazin, New York Times, Los Angeles Times, Chicago Tribune, USA Today) erhalten hat und Autoren-Kollegen wie Ian Rankin bis hin zu William Gibson diesen Roman loben.

Zwar handelt es sich um sein Debut hinsichtlich des klassischen Romans, Ellis selbst aber ist tatsächlich längst kein unbekannter Autor mehr, denn er zeichnet sich u.a. für einige Comics aus der Iron Man sowie Spider-Man-Reihe verantwortlich und ist zugleich Erfinder des zwischenzeitlich u.a. mit Bruce Willis verfilmten Cartoons 'RED': 'Gun Machine' zeigt damit, dass hier ein erfahrener Autor weiss, wie man dem Leser dank großartiger Spannung den Schlaf raubt. Damit meine uneingeschränkte Empfehlung für alle Freunde starker, schneller, harter und action-reicher, kurzweiliger Thriller, die selbst in den krassesten Situationen noch über bitterbösen, schwarzen Humor lachen können.
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am 29. Juli 2013
...scheint bedient zu werden: psychisch kranker Serienkiller, bizarre Wahnideen, miesepetrige Polizisten, erschossene Partner letzterer. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf: Und zwar derart temporeich, das jedes Klischee auf der Strecke bleibt. Wie übersteigert, exzessiv wahnhaft das Changieren der Realitäten - Manhattan und Manahatta - auch sein mag, niemals wirft es den Leser aus seinem Bann. Vielleicht ganz am Ende ist etwas die Luft raus. Ansonsten: hunderte Morde (im Vorfeld), gesammelte Mordwerkzeuge, jeweils passend zum Opfer in einem Appartement mosaikartig angeordnet und unser Hauptdarsteller in Gefahr.
Und niemand stellt den Polizeifunk ab: eine glatte Empfehlung
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Juni 2013
Nach Gott schütze Amerika" ist Gun Machine" der zweite Thriller des Briten Warren Ellis, der als Autor erfolgreicher Graphic Novel Serien einen sehr guten Namen in der Comic-Szene hat.

Die Geschichte startet mit einem Paukenschlag: bei der Zwangsräumung eines alten Mietshauses kommt es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf einer der beiden Polizisten vor Ort getötet wird. Per Zufall schaut der Überlebende, Detective John Tallow, durch die massiv beschädigte Wand des benachbarten Apartments und sieht darin eine große Anzahl von Handfeuerwaffen, die in Form eines riesigen Wampum-Gürtels angeordnet sind. Die anschließende kriminaltechnische Untersuchung der Pistolen ergibt, dass jede einzelne eine Tatwaffe ist und einem ungeklärten Mordfall aus den vergangenen zwanzig Jahren zugeordnet werden kann. Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen und John Tallow wird mit der Aufgabe betraut, sich der ungelösten Fälle anzunehmen, denn das Morden in New York geht weiter ...

Gun Machine" ist sowohl Hardboiler als auch ein New York-Roman mit zivilisationskritischen Elementen, denn die Taten des Serienkillers, der in den Straßen des Big Apple sein Unwesen treibt, haben ihre Motivation offenbar in dem Unrecht, dass den ursprünglichen Bewohnern Manhattans, den Lanape Indianern, angetan wurde.

In Ellis Thriller gibt es einen Jäger und einen Gejagten, wobei nicht immer eindeutig zuzuordnen ist, wer von beiden wer ist, Detective Tallow oder der Serienmörder. Schon allein diese Konstellation birgt ein großes Maß an Spannung in sich. Dazu kommt, dass die Story virtuos und höchst intelligent geplottet ist, mit Cliffhangern an den richtigen Stellen und dem nicht zu verleugnenden Gegensatz zwischen Vergangenheit und Gegenwart, für den die beiden absolut nicht stromlinienförmig angelegten Protagonisten stehen.

Gewürzt mit einer Prise Ironie und einer kräftigen Portion Zynismus, haben mir speziell die Dialoge großes Vergnügen bereitet. Dazu die stimmige Beschreibung New Yorks und ein Detective, der mich des Öfteren an Ian Rankins John Rebus erinnert hat- ein spannender Thriller, den ich in einem Rutsch verschlungen habe.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2013
Detective Tallow und sein Partner werden zu einem Einsatz in einem Mietshaus gerufen. Bei der Schießerei stirbt zuerst Tallows Partner und dann der Schütze. Die verirrten Kugeln, die Tallow abgegeben hat, erzeugen ein Loch in der Wohnungswand eines Bewohners. Und durch dieses Loch offenbart sich der bizarrste Fall des Detectives: in dem Apartment befinden sich über 100 Waffen, jede einzelne für einen Mord genutzt. Kann der Täter überhaupt geschnappt werden?

Warren Ellis war mir bisher kein Begriff. Durch eine Internetseite bin ich auf "Gun Machine" aufmerksam geworden und bin nach der Lektüre restlos begeistert.

Die Geschichte um den Detective Tallow ist von Beginn an spannend und fesselnd. Ich habe Tallow, der auch als Hauptfigur agiert, sofort ins Herz geschlossen, obwohl er die ein oder andere Macke hat. Doch genau diese Macken machen ihn so liebenswert. Das ist aber nicht mit Weichheit gleichzusetzen. Tallow ist knallhart und analytisch top. Neben ihm brillieren noch die beiden Ermittler der CSU. Diese beiden schrägen Vögel kann man nur gern haben. Und so kommt es, dass man zwischen all dem Blut und all den Grausamkeiten in New York City mit den 3 Ermittlern lachen kann. Hier hat Warren Ellis das perfekte Gleichgewicht geschaffen.

Der Stil des Autors ist sehr gut und locker zu lesen. Ellis nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, wird aber nicht unnötig obszön. Das hat mir sehr gut gefallen und hat mir viel Spaß beim Lesen bereitet.

Fazit: ein sehr guter Thriller, der hoffentlich bald einen Nachfolger bekommt. Eine klare Leseempfehlung.
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am 21. März 2014
Gun Machine ist eines der schlechtesten Bücher, das ich in den letzen Jahren gelesen habe. Voll von Eingebungen, Intuitionen, Glücks- und Zufällen...nur sehr schwer zu ertragen. Der Protagonist (Hauptcharakter würde unterstellen, dass er irgendeine Form von Charakter hat) wirkt wie ein Peter Parker ohne die Superkräfte von Spiderman. Absolut trostlos, uninteressant und schwer ernst zu nehmen. Auch sein Gegenspieler wirkt blas...seine Beweggründe bleiben bis zum Ende weitestgehend unklar.

Die Story beginnt zwar durchaus interessant entwickelt sich aber lediglich sehr zögerlich und verwirrend weiter. Die Hintergründe erschließen sich auch nicht wirklich. Am Ende steht ein Fall der sich nur durch Zufälle zu entwickeln scheint. Echte Ermittlung gibt es praktisch nicht.

Fazit: Absolut enttäuschend und nicht zu empfehlen...
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am 26. Juli 2013
Inhalt:
Bei einem Einsatz wird Detective Tallows Partner erschossen. In einer Wohnung am Tatort entdeckt Tallow per Zufall eine große Waffensammlung. Bei näherer Untersuchung wird festgestellt, dass die Waffen alle bei Morden eingesetzt wurden, die unaufgeklärt geblieben sind. Tallow stellt schließlich fest, dass sich der offensichtlich wahnsinnige Täter auf einer Art Kriegspfad befindet. Hierbei orientiert er sich an den ehemaligen indianischen Siedlungsstätten auf dem heutigen Manhattan. Seine Auftraggeber sind jedoch nur allzu diesseitig. Als Tallow ihnen zu nahe kommt, schlagen sie zurück.

Perspektive:
Wechselnde personale Perspektiven insb. des Protagonisten Tallow und des Täters.

Setting:
New York – mit dem Schwerpunkt Manhattan. Ellis gibt seinem Krimi eine interessante historische Komponente, indem er sich an den ehemaligen Siedlungsschwerpunkten des Indianerstammes orientiert, der Manhattan vor den Weißen bewohnt hat.

Sprache:
Ellis Sprache ist hart, kraftvoll und reich an Metaphern. Zum Teil ist sie absurd überdreht. Sie korrespondiert perfekt zur Hard Boiled Action der Story.

Charaktere:
Alle Figuren der Story sind unverwechselbare Originale, die einfach Spaß machen. Insbesondere der einsame Protagonist, der erst durch den Tod seines Partners aus seinem ‚Schlaf’ erwacht und der antagonistische Großstadtindianer auf seinem ganz eigenen Kriegspfad sind charakterlich tief ausgeleuchtet.

Fazit:
‚Gun Machine’ ist ein comicartig überdrehter Hard Boiled Thriller, der seine eigene unverwechselbare Sprache findet. Er ist spannend, reich an Action und bietet neue Einblicke in den Bad Big Apple. Der Roman wurde u. a. in der Krimi-Bestenliste der ZEIT (Juli 2013) empfohlen und dieser Empfehlung schließe ich mich gerne an. Die einzige Schwäche des Buches, eine stellenweise zu große Metapherndichte, die den Blick auf das Wesentliche verstellt, ist zu vernachlässigen.
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am 19. August 2013
Gun Machine ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das darüber hinaus allerdings nicht viel zu bieten hat.
Der Schreibstil und der auf dem Buchdeckel angepriesene schwarze Humor wirken erzwungen und zu gewollt. Die Handlung und die Grundidee sind nicht schlecht, allerdings nicht wirklich gut umgesetzt. Ellis reißt viele unterschiedliche (auch durchaus interessante) Themen an, schafft es aber nicht dem ganzen eine stimmige Abrundung zu verleihen.
Ein seichter Lesespaß für zwischendurch, allerdings nichts für Liebhaber von künstlerisch verwobenen Handlungssträngen und überraschenden Twists.
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