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am 7. Juli 2013
Interessante Innenansicht in den Polizeibetrieb, aber der Rest kann nicht überzeugen. Schlimme Dialoge, zu viele Figuren und sehr schleppende Handlung.
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am 19. Juni 2012
Dieses Buch hat meine Tage mehr bereichert, als eine Urlaubsreise - und auf die steh ich. Sensationell! Außerordentliche Spannung, sympatische und authetische Charaktere. Vor allem begeistert aber der farbige, anschauliche Stil, durch den sich beim Leser das Gefühl einstellt, mitten im Geschehen zu sein. Teilweise hat sich das Lesen dieses Buches eher angefühlt wie ein Film, so sehr taucht der Leser in das Geschehen zwischen Hermannplatz und dem Columbiadamm ein. Anders als bei leider unzähligen anderen Krimis hat man nie das Gefühl, dass sich hier jemand einen Text ausgedacht hat und seinen Protagonisten (seiner Meinung nach) coole Sprüche in den Mund legt. Im Gegenteil. Die gesprochene Sprache ist authentisch und sprüht nur so von originellen Einfällen und schaften Beobachtungen. Auch die handwerklich tadellose Übertragung zahlreicher tatsächlich existierender Schauplätze in die Romanwelt macht ein ungeheures Vergnügen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Leser mit einem Exzerpt der wichtigsten Handlungsschauplätze auf den Weg machen und eine Südsterntour durch Berlin unternehmen. Verdient hätte es dieses herausragende Buch auf jeden Fall.
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am 18. Mai 2012
Ein sehr spannender Kriminalroman mit einer tollen Story und immer wiederkehrenden Wendungen. Ich bin auf das Buch durch eine Buchkritik auf RadioEins gekommen, die äußerst positiv ausgefallen ist. Berliner werden die Ecken in Neuköln und Kreuzberg wieder erkennen. Jonas Hartmann schafft es realistische Bilder zu schaffen, beschreibt Personen,Situationen und Orte brilliant. Einfach großartig!
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am 8. Juni 2012
Das Buch bereitet viel Spaß am Lesen - besonders wenn man selbst Neukölln / Kreuzberg und die Menschen, die dort leben, gut kennt. Das Buch ist weiter zu empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Februar 2013
In Berlin-Neukölln wird in einem Lokal ein Mann erschossen, seine Begleiter flüchten, Zeugen gibt es keine. Dieser Mord ruft das BKA auf den Plan. Bei dem Ermordeten handelte es sich um einen verdeckten Ermittler, eine Razzia wird geplant, um einen weiteren verdeckten Ermittler aus dem Umkreis der Täter abzuziehen. Dabei beobachtet ein junger Polizist einen Mord, der von den ermittelnden Beamten des BKA als Unfall deklariert wird. Weder das BKA noch die Berliner Kollegen schenken den Beobachtungen des Zivilpolizisten Paul Beachtung. So fängt Paul zusammen mit seinem Freund und Kollegen Erkan auf eigene Faust an zu ermitteln und stößt dabei in einem Wespennest.

Das organisierte Verbrechen, die Drogenmafia, verdeckte Ermittlungen und mitten drin zwei junge Zivilpolizisten, die meinen, schlauer als das BKA zu sein. Jonas Hartmann startet seinen Krimi sehr temporeich und rasant setzt sich die Story auch bis zum actionreichen Ende fort. Es dauert eine Zeitlang bis man einen Überblick über die Geschehnisse erhält, der Krimi überrascht immer mal wieder mit unerwarteten Wendungen und gestaltet sich durchweg recht spannend.

Allerdings gestalten sich die Aktionen von Paul und Erkan ziemlich überzogen. Mir kamen Beide, aber besonders Paul, wie zwei kleine Jungs vor, die mal eben ein wenig Räuber und Gendarm spielen möchten und dies alles mit einer Polizeimarke. Gerade Paul sind Regeln und Respekt absolut fremd, impulsiv und stellenweise ziemlich unüberlegt macht er sich auf zu beweisen, dass er einen Mord und keinen Unfall beobachtet hat. Da wird schon mal illegal ein Auto verwanzt und eine Verfolgungsjagd mit quietschenden Reifen durchgezogen oder sich über Anweisungen von Vorgesetzten hinweggesetzt.

Die unbedachten, leichtfertigen Aktionen von Paul, die schlussendlich auch noch zum Erfolg führen, nehmen dem ansonsten gut durchdachten Krimi jegliche Authensität. Nichtdestotrotz versteht es Jonas Hartmann gut, seinen Krimi atmosphärisch dicht zu erzählen und wer mehr Wert auf Action und weniger Wert auf ausgereifte Charaktere legt, wird sicherlich seinen Spaß mit dem Krimi haben. Der Sprachstil des Autors ist meist sehr direkt, frech, locker und auch mal deftig und roh, entsprechend der Sprache der Straße angepasst bzw. wie man es im Drogenmilieu erwarten würde und somit absolut passend für den Krimi.

Die Charaktere sind allerdings ein Handicap des Krimis. Weder Paul noch Erkan - sein Freund aus Kindertagen - nehmen Konturen an, wirken unausgereift, überdreht und sind recht oberflächlich beschrieben. Ähnlich unauffällig bleiben die weiteren Akteure des Krimis. Gerade die Figur von Murat Genc hätte einiges an Potential bieten können und bleibt dennoch ziemlich blass. Der BKA-Beamte hat eine Schlüsselrolle inne, er ist der große Bruder von Erkan und der Ziehbruder von Paul. Sein unterkühltes Verhalten gegenüber den beiden Freunden war für mich unverständlich wie auch einige Aktionen der BKA-Beamten während der laufenden Ermittlungen, die stellenweise etwas testosterongesteuert wirkten.

Fazit: Trotz durchdachter, komplexer und rasant erzählter Story konnte mich der Krimi nicht restlos überzeugen. Die Charaktere bleiben durch die Bank weg recht konturenlos und die Handlungen der jungen Zivilpolizisten Paul und Erkan wirken oftmals überzogen und unrealistisch.
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am 25. Juni 2012
Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt neu, die Jonas Hartmann in seinem ersten Thriller auf den Weg schickt.

Dunkle Geschäfte, Drogendeals, verdeckte Ermittler und natürlich dann das, was bei solchen Sachen daneben gehen kann. Das der ein oder andere verdeckt arbeitende Polizist auffliegt, das es Verräter geben könnte in den eigenen reihen, dass der ein oder andere den Boden unter den Füßen zu verlieren droht. Was den Job angeht, aber auch, was das Privatleben angeht.

Wobei in diesem Buch so manches gleich in doppelter Ausführung kommt. Zwei verdeckt arbeitende Ermittler, beide mehr und mehr mit Problemen behaftet. Was die eigentlichen Protagonisten des Buches auf den Plan ruft.

Einerseits Erkan und Paul, in Berlin aufgewachsen, seit ihrer Jugendzeit miteinander befreundet, mit dem Milieu bestens vertraut. Aber (noch) als einfache Zivilstreife unterwegs. Und daneben Erkans Bruder Murat, der Beschützer in der Kindheit. Der, der rasch Karreire im Polizeidienst gemacht hat und nun als stellvertretender Leiter einer SoKo aus LKA und BKA nach Berlin zurückkehrt, denn einer der beiden verdeckten Ermittler wurde von ihm geführt und ist, nebenbei, sein Freund.

Professionell geht die SoKo vor, plant, versucht an die Hintermänner heranzukommen, versucht überhaupt erstmal, Kontakt zu bekommen mit den eigenen Ermittlern. Vor Ort in Berlin, weil es einen Mord gab, am helllichten Tag in einem voll besetzen Restaurant.

Weniger professionell, aber überaus leidenschaftlich mischen sich Erkan und Paul in die Ermittlungen hinein. Auch sie wollen sich Erfolge auf die Fahnen schrieben können, auch sie wollen Murat zeigen, dass sie 'was drauf haben'. Haben sie auch, aber keiner will es so recht merken, zunächst. Und zudem, zumindest Paul muss da auch einiges in seinem Privatleben auch richten. Mit zunächst deutlich weniger Erfolg als bei seinen Ermittlungen.

So entsteht ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Handlungs- und Ermittlungssträngen, die gerade zu Beginn eher gegeneinander laufen als sich miteinander zu verbinden. Nicht unbedingt neu im Plot und den zunächst eher für sich hin arbeitenden Protagonisten.

Wohl aber versteht es Jonas Hartmann, seine Geschichte mit Tempo und, vor allem, Atmosphäre auf den Weg zu schicken. Berlin ist hervorragend getroffen, seine Personen sind durchaus realistisch charakterisiert und dabei nicht eindimensional angelegt. Fehler und Schwächen stehen im Raum, milieugerechte Prägungen und die alltäglichen Versuche, das eigene Leben gut auf die Reihe zu bekommen (und doch manches Mal einfach daran zu scheitern).

So liest sich der Thriller flott und durchaus mit Spannung, bietet einen interessanten Blick auf die Berliner 'Szene' und wartet mit durchaus überzeugenden Protagonisten auf. Alles in allem eine solide und gute Unterhaltung, der man die Erfahrungen des Autors aus Film und Fernsehproduktionen her anmerkt. In und mit einer relativ schnörkellosen Geschichte.
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am 30. September 2014
Ich habe das Buch kaum aus den Händen legen können. Seither warte ich sehnsüchtig auf eine Fortsetzung oder einen weiteren Roman dieses sehr begabten Autors!
Kategorie Berlin - Krimi mit vielen interessanten Wendungen.
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am 12. August 2012
Wenn man einen Berliner »mit türkischem Migrationshintergrund« abbilden möchte, dann heißt er am besten Erkan. Ähnlich chaotisch wie der Erkan von »Erkan und Stefan« ist in »Südstern« der Erkan von Paul. Dann wird Paul Zeuge eines Mords, den ein BKA-Agent begeht, eigentlich einer von den Guten.

Das Chaos-Niveau in der Beziehung zwischen Paul und seiner Freundin Nina sowie Paul und Erkan hält Jonas Hartmann lange durch. Es hat mir gefallen, dass die beiden Jungpolizisten in Zivil mit der Zeit reifen und dafür das eine und andere Mal heftig eins auf die Nase bekommen. Damit gewinnt auch die Geschichte. Ihr Erfinder macht auf vergleichbarem Niveau in der internationalen Drogenszene mit den verwickelten Beamten weiter, und das erfordert eine Menge Übersicht.

Die Geschichte ist manchmal so, wie bekifft in einen Spiegel schauen. So stelle ich mir das jedenfalls nach der Schilderung eines guten Freundes vor, der inzwischen weg vom Stoff ist. Paul ist das nicht immer, aber das macht ihn zumindest bei den Konsumenten in Berlin-Neukölln glaubwürdiger. Am Ende muss er nicht nur den mordenden BKA-Beamten überführen, sondern auch Nina endgültig aufgeben. Aber als Zivilpolizist wird er sich bewährt haben. Damit geht es ihm besser als seinen Ermittlern auf der anderen Seite.

Ein bisschen was von Berliner Luft, auch wenn die Guten mit all dem Koks in der Nase wenig davon mitbekommen dürften. Ist nicht meins, aber das Hartmann-Debüt hat unterm Strich trotzdem Spaß gemacht.
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am 5. Juli 2012
Als Berliner und Krimifan muss man das Ding lesen. Und wenn man's dann tut, verschlingt man "Südstern" schnell. Spannend, packend, mit sehr wohl sympathischen, aber auch emotional kaputten Charakteren. Und dann spielt alles vor der Haustür. Die immer wieder kurz anklingenden Beschreibungen von Hasenheide & Co. - super. Für alle Auswärtigen ein Trip ins echte Berlin abseits der Hochglanzprospekte. Das Restaurant E.T.A. Hoffmann, in dem der Bundestaatsanwalt speist, kriegt hier von mir doch auch glatt eine Empfehlung. Leider der bisher einzige Krimi vom Autor. Einziger Minuspunkt: Der Name "Südstern". Denn in Kreuzbegr, oder gar am Südstern, spielt die Handlung nzur partiell. Hartmann meinte, "Hermannplatz" sei kein guter Name für einen Krimi. Oh doch. ;)
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am 22. Juni 2012
Im Radio wurde das Buch als realistischer Polizeikrimi empfohlen. Weil ich ein Fan von Serien wie '"The Wire"' und '"Im Angesicht des Verbrechens"' bin, wurde ich neugierig - und verbrachte zwei schlaflose Nächte mit einer spannenden Lektüre.

Die Handlung: ein Mann wird in einem Neuköllner Asia-Imbiß brutal ermordet. Ohne Wissen ihrer Behörde ermitteln zwei junge Zivilpolizisten in dem Fall - und decken einen Komplott auf, in dem sowohl der BKA als auch die internationale Drogenmafia eine Rolle spielen.

Der Autor berichtet mit erstaunlichen Insider- Kenntnissen über Polizeihierarchien, Ermittlungsarbeit und Strukturen der organisierten Kriminalität. Fast könnte der Roman als Sachbuch durchgehen - hätte Jonas Hartmann nicht so ein gutes Gespür für Spannung, Timing und Dialoge.

Mein Fazit: Jonas Hartmann kann erzählen, und er kann schreiben. Ein gelungener Krimi, der durch spannenden Realismus und schillernde Figuren überzeugt.
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