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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
85
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. März 2017
Ein wirklich spannender Thriller voller Wendungen.
Ein korrupter Cop in Südafrika mordet sich durch die Slums. Ein vor dem Gesetz geflüchteter Amerikaner macht Jagd auf ihn und muss sich dabei aber vor Entdeckung fürchten. Ein gerade aus dem Knast entlassenes Gangmitglied will Rache.
Also wenn das nicht Stoff für eine gute Story ist …
Eine Warnung: das Hörbuch ist nichts für zarte Gemüter.

Matthias Brand liest das Hörbuch souverän. Er spielt sich nicht in den Vordergrund und lässt der Story allen notwendigen Raum.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. November 2016
Kapstadt wird von seiner übelsten und hoffnungslosesten Seite geschildert. Die Apartheid, eigentlich vorbei, wirft doch noch ihren langen Schatten.

Jack Burn ist mit seiner Familie erst kürzlich aus den Vereinigten Staaten geflohen - nach Kapstadt. Der spielsüchtige Ex-Soldat hat sich in der Heimat mit den falschen Freunden eingelassen....

In Südafrika glaubt sich die Familie in Sicherheit - bis eines Abends zugedröhnte Mitglieder einer Gang im Wohnzimmer der Familie Burn auftauchen und sich die Büchse der Pandora öffnet.

Bereits während der ersten 20 Seiten zieht einem der Autor in diesen packenden Thriller hinein.

Rasant, brutal und dabei die ganze Zeit über genial durchdacht - dieses Buch gleicht einem Strudel, dem man bis zur letzten Seite nicht mehr entkommt.

Alle Figuren der Geschichte und mögen diese nur wenige Seiten lang eine Rolle spielen, wirken glaubwürdig, strahlen eigenes Leben aus, dieser Autor versteht sein Handwerk komplett.
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TOP 500 REZENSENTam 9. September 2009
Hintergrund:
Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. 1985 war Kapstadt die Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war. Auch nach dem Ende der Apartheid ändert sich der Zustand nur langsam und nur einem geringen Teil der ehemals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist es bisher gelungen, in die teureren weißen Wohngebiete umzusiedeln. Die Mehrheit der Einwohner lebt in den Cape Flats, wo Drogen, Gewalt, HIV / AIDS und Armut noch immer eine entscheidende Rolle spielen.

Inhalt:
In diese Szenerie eines Kapstadt fernab touristischer Blauäugigkeit entführt uns Roger Smith. Der moralisch gestrauchelte Amerikaner Jack Burn befindet sich auf der Flucht vor dem Gesetz und hat sich inkognito mit seiner Familie in Kapstadt niedergelassen. Die geplante Anonymität findet jedoch bald ein Ende, als Burn zwei Einbrecher tötet. Eine Hetzjagd durch Kapstadt beginnt.

Mein Eindruck:
Roger Smith steigt rasant in die Geschichte ein, als Leser ist man sofort in der Handlung gefangen und erlebt ein schonungsloses Kapstadt, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Die Sprache ist häufig sehr derb, was jedoch perfekt zu den beschriebenen Schicksalen, der Verzweiflung und der Armut in den Ghettos passt. Die Protagonisten sind dabei allesamt und ohne Ausnahme Antihelden - kriminell, drogenabhängig, skrupellos, egoistisch, brutal, emotional abgestumpft und gierig. Jede bei mir aufkommende Sympathie wurde spätestens auf der nächsten Seite zunichte gemacht. Roger Smith schaffte es damit jedoch, mich in seine Hölle mitzunehmen und mir ein Kapstadt zu zeigen, welches man sich im gut behüteten Deutschland kaum vorzustellen wagt.

Mein Resümee:
"Kap der Finsternis" ist kein Buch zum Entspannen. Es ist für mich eine psychologische Studie zu Verbrechen und Hass, Armut und Drogenkonsum, Rassenbenachteiligung lange nach dem Ende der Apartheid. Großartig!
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TOP 1000 REZENSENTam 17. April 2009
In dem außerordentlich spannenden Roman "Kap der Finsternis" ist nichts nur schwarz und weiß. Die Guten sind nicht nur gut, und die Bösen nicht nur Böse.
Roger Smith stellt uns zu Beginn auf wenigen Seiten folgende Protagonisten vor: eine amerikanische Kleinfamilie - Vater, schwangere Mutter, ein kleiner Sohn; zwei Gangster auf Abwegen; ein korrupter Bulle mit Namen "Gatsby", sozusagen der "Hot Dog" Südafrikas :-) und einen ehemaligen entstellten Gefängnisinsassen, der nach seiner Entlassung aus dem Knast als Wachmann arbeitet. Näheres zu den einzelnen Personen verrät der Klappentext.
Den gewählten Ort der Handlung - Kapstadt - finde ich gut gewählt. Ein Ort, den ich nur aus Erzählungen kenne, und ein Ort, der sich in positiver Weise abhebt von den bekannten Schauplätzen der Kriminalliteratur. Einen Krimi oder Thriller, der in Skandinavien oder den USA spielt, hat ja fast jeder schon einmal gelesen, aber Kapstadt?
Der Leser wird in Windeseile in den Bann der miteinander verwobenen Einzelschicksale gezogen. Ich finde, man merkt diesem Buch an, dass der Autor auch im Filmgeschäft arbeitet. Mich hat der Stil an Episodenfilme und an Verfilmungen der Romanvorlagen von Elmore Leonard erinnert. Der aus verschiedenen Perspektiven erzählte Roman ist - wenn auch auf äußerst brutale Art - unterhaltsam und von der Erzählweise anspruchvoll. Sowohl mich als auch meinen Mann haben der flüssige Schreibstil, die authentische Sprache und die Handlung sehr begeistert. Die teilweise verwendete Fäkaliensprache hat uns nicht gestört, weil sie zur Handlung und den Protagonisten passt. Wir beide haben diesen Roman innerhalb kürzester Zeit verschlungen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. September 2010
Das Buch fällt mir großer Wucht über den Leser her.Burn,ein spielsüchtiger Verbrecher aus den USA flieht mit der Beute des letzten Überfalls,schwangerer Ehefrau und 3-jährigem Sohn nach Kapstadt.Im "Paradies,das auf einer Kloake steht" werden sie zuhause von 2 farbigen Gangstern überfallen.Burn tötet den einen in Notwehr,den zweiten ermordet er,um die Sache zu vertuschen,die Leichen werden neben dem Township im Gebüsch entsorgt.Ein Polizist,fetter stinkender Widerling,Mörder und Erpresser,Relikt aus der Arpartheid,schnüffelt nach und kommt Burn auf die Spur.Ein entlassener Sträfling,auch kein Kind von Traurigkeit,bekommt die Sache auch mit.Zwischen diesen 3 Personen tobt der Kampf,motiviert von Gier,Angst und Rachedurst.Geschildert wird besonders das Leben in den Hüttensiedlungen der armen Schwarzen und Farbigen,eine Hölle aus Drogen,Gewalt und Hoffnungslosigkeit.Gibt es in einer Hütte ein Gemetzel,sind sofort die lieben Nachbarn da,um wertvolle Habe wie Fernseher"sicherzustellen".Dort gilt das Gesetz des Dschungels:Fressen oder gefressen werden.Wer nicht über Morde an Kindern,Vergewaltigungen,blutige Leichen,Verbrennungen bei lebendigem Leib,Verstümmelungen u.s.w. lesen kann,für den ist das Buch eher nicht geeignet.Das Buch ging mir unter die Haut,jede Person ist eine hoffnungslos tragische Figur.
Aber es ist unglaublich spannend,alle Schilderungen sind glaubhaft,alle Figuren plastisch,man ist in dem Buch richtig "drin".Es ist ein schockierdendes,grausames aber meisterlich geschriebenes Werk.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. August 2009
Die Leseprobe war Hochspannung pur von Anfang an. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Erzählt wird die Geschichte von Jack Burn, einem amerikanischen Glücksspieler, der mit seiner kleinen Familie in Kapstadt untertaucht. Diese Wahl war nicht so gut, denn die Familie wird Opfer eines Raubüberfalles, der allerdings für die Täter tödlich endet. Durch diesen Vorfall gerät die Familie ins Visier von Gatsby, einem korrupten und rassistischen Polizisten, der allerdings auch die Antikorruptionseinheit im Nacken hat.

Das Buch ist in mehrere Erzählstränge aufgegliedert. Dadurch ist Spannung garantiert und man fühlt sich beim Lesen wie in einem Actionthriller. Die Sprache ist sehr direkt und teilweise auch sehr gewöhnlich. Dies passt zwar sehr gut zur Story, hat mir persönlich aber nicht so gut gefallen. Das Leben in den Elendsvierteln wird sehr detailliert und schonungslos beschrieben, die Lust auf eine Reise in diese Stadt wird einem eher genommen.
Die Spannung steigert sich in der zweiten Hälfte noch mal und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Sprachlich hätte es allerdings besser sein können.
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am 1. Mai 2009
Südafrika - was kennt man schon davon, wenn man selbst noch nicht dagewesen war? Ein Urlaubsparadies mit weißen Stränden und einer unglaublichen Naturidylle?!? Klar, da gab es mal Probleme mit der Apartheid und die Kriminalitätsrate soll schon hoch sein, aber SO schlimm kann es doch nicht sein...

Oh, doch: Glaubt man diesem Buch - und das tue ich zumindest in Ansätzen - dann ist es noch wesentlich schlimmer! Durchaus spannend erzählt der Autor in seinem Debütroman die Geschichte der amerikanischen Familie Burns, die sich zum Untertauchen ausgerechnet Kapstadt ausgesucht haben und schnell in die südafrikanische Banden- und Drogenkrimininalität verstrickt werden, die auch vor den staatlichen Organen nicht halt macht.

Der Autor zeigt sehr offensichtlich viele Probleme der südafrikanischen Realität - von der Bewältigung der Apartheidjahre ist da noch lange nichts zu spüren, auch wenn es erste Lichtblicke in Gestalt des Sonderermittlers Disaster Zondi gibt.

Der Thriller liest sich schnell "weg", trotz seiner teilweise doch brutalen Schilderungen, die der Autor durch eine herbe Sprache betont. Ein anderer Sprachstil jedoch würde m.E. das Geschehen an Glaubhaftigkeit verlieren lassen. Ein Buch für zarte Gemüter ist "Kap der Finsternis" somit definitiv nicht! Wer davor nicht zurückschreckt und sich gerne für einige Stunden unterhalten lassen möchte, für den ist das Buch gut geeignet.

Die Charaktere wurden nach meinem Geschmack teilweise etwas zu oberflächlich gezeichnet. So konnte ich aufgrund des vorher vermittelten Gesamtbildes einer Person nicht immer plötzliche Entscheidungswechsel nachvollziehen.

Insgesamt jedoch ein gutes Debüt des Autors, allerdings blieb leider bei den letzten Seiten das Gefühl, das Buch möge nie enden, bei mir aus.
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am 10. August 2015
Dieses Buch hat Spaß gemacht. Ein grundsolider Thriller/Krimi, der einen auch einiges von der Zerissenheit Südafrikas vermittelt. Das war mein erster Smith, aber wahrscheinlich nicht mein letzter.
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am 7. März 2013
Inhalt:
*********

Burns lebt mit seiner schwangeren Frau und seinem vierjährigen Sohn in einer gemieteten Villa in Kapstadt. Während des Abendessens kommt es bei ihm zu einem Einbruch mit tödlichen Folgen. Burns muss die Leichen wegschaffen. In der Zwischenzeit sucht ein korrupter Polizeibeamter nach den beiden Einbrechern und landet schließlich bei Burns. Für Burns steht viel auf dem Spiel, da er in Amerika polizeilich gesucht wird. Er versucht den Polizisten zu täuschen. Doch dieser greift zu drastischen Mitteln, er entführt seinen Sohn. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem nicht nur Burns der Jäger ist.

Meine Meinung:
***************

Vom ersten Moment an war ich von dem Buch gefesselt. Es spiegelt ein hartes und ungeschöntes Leben in Afrika wieder. Kriminalität, Gewalt, Verzweiflung und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Die Handlungen sind von Drogen beeinflusst und immer weiter verschwindet man im Sumpf der Selbstzerstörung. Dieses harte Bild konnte der Autor gut veranschaulichen und hat dadurch eine überzeugende Stimmung kreiert.

Leider fällt für mich die Story zum Ende hin etwas ab und meine anfängliche Euphorie ist etwas verflogen, da dann doch irgendwie kein richtiges Highlight heraus sticht oder sich eine Wendung ergibt, die mich überrascht hätte. Dennoch ist die Geschichte solide durchdacht und man hegt Sympathie und Antipathie gegenüber den Darstellern. Nur so richtig konnte mich das Buch jetzt nicht umreißen.

Gut hingegen finde ich aber, dass der Autor es geschafft hat die verschiedenen Personen und deren Leben miteinander zu verweben. Dies finde ich gut gelungen. Er versucht auch nicht krampfhaft ein Happy End herbei zu führen, sondern lässt den Dingen seinen Lauf.

Das Buch ist nicht schlecht, reißt mich aber jetzt nicht so ganz vom Hocker. Solide, aber ohne eine wirklich überraschende Wendung.
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am 30. März 2009
Kapstadt ' abseits der Touristenmetropole.
Hier haben unter falscher Identität Jack Burn, seine schwangere Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt vorübergehend Unterschlupf gefunden. Sie bewohnen im noblen Viertel Signal Hill ein großes Haus, doch das Glück währt nicht lange. Sie werden von zwei Mitgliedern einer berüchtigten Straßengang überfallen. Teils aus Notwehr, teils um seine wahre Identität zu schützen gelingt es Jack die beiden Männer zu töten. Doch die Gewaltspirale nimmt damit erst ihren Anfang. Die beiden Verbrecher wurden beim Betreten des Hauses von Benny Mongrel, Nachtwächter und Ex-Mitglied einer befeindeten Gang, beobachtet. Auch der brutale überaus korrupte Polizist 'Gatsby' hat noch eine Rechnung mit einem der Getöteten offen und macht sich ebenfalls auf die Suche nach deren Verbleib. Bei dem Versuch seine Familie zu schützen verstrickt sich Jack immer mehr in ein Netz aus Lügen, Gewalt und Tod.

Roger Smith zeichnet das Leben in Kapstadt abseits der Postkartenidylle. Seine Protagonisten gehen mit äußersten Gewalt und Brutalität gegeneinander vor. Auch das Leben vor und nach dem Apartheitsregime wird schonungslos skizziert.

Sicherlich kein Thriller für schwache Nerven, aber ein perfekt gelungenes Erstlingswerk. Die Geschichte wird flüssig, klar, hart erzählt und verfängt sich nicht in Nebensächlichkeiten.
Absolut lesenswert.
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