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Kundenrezensionen

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am 15. September 2008
Regen Sie sich schon über die Überschrift auf? ;-)
Keine Sorge, sie ist humorvoll gemeint.
Immerhin gehe ich gerade ein Risiko ein: ich kritisiere einen erfolgreichen, von der Kritik gelobten Krimi. Darf man das?
Ich denke ja. Man muss sogar.

Den ersten Teil "Verblendung" fand ich recht gut - sogar gut bis auf das meiner Meinung nach überflüssige allzu gute doppelte Ende. Ein bisschen Frust hätte ich dem doch recht eitlen Helden schon gegönnt.

Teil 2 "Verdammnis" beschäftigt sich nun intensiver mit Lisbeth Salander, sicher in Teil 1 als eine interessante Figur entworfen. Doch jetzt übertreibt der Autor meiner Meinung nach: Lisbeth wird von der schwierigen, unberechenbaren und verletztlichen Frau aus Teil 1 zu einer femistischen Kampfamazone und Intelligenzbestie, die zudem mit einem enormen Vermögen aus einer Gaunerei in Teil 1 ausgestattet ist. Dass Lisbeth eine "Weltklassehackerin" sei, muss wiederholt erwähnt werden. Auch Fermats letzten Satz löst sie angeblich "so aus Spaß", wobei Larsson ihre Lösung natürlich nicht verraten kann, da er sie selbst eben nicht weiß.

"Pippig Langstrumpf auf Acid" war mein spontaner Gedanke zu diesem Wandel. Ich war verblüfft, als ich später las, dass der Autor tatsächlich an Pippi Langstrumpf dachte, als er Lisbeth in Teil 2 beschrieb.
Das Problem ist allerdings: diese Pippi wirkt weitaus bizarrer und irrealer als das Original. Und trauriger.
Traurig, weil diese als so überlegen und geradezu perfekt beschriebene Frau etwas nicht hat, was Pippi in Übermaß hatte: Lebensfreude.

Larsson versucht eine Erklärung damit, dass Lisbeth ein sozial gestörter, vielleicht sogar seelisch kranker Mensch ist. Dem widerspricht das Buch jedoch eigentlich, da Lisbeth die meiste Zeit überhaupt keine Probleme im Umgang mit anderen Menschen hat. Sieht man genau hin, fällt sogar auf, dass Larsson nach einem einfachen Schema vorgeht: alle, die Lisbeth mögen oder von ihr gemocht werden, sind die Guten. Die schlechten Charaktere hassen Lisbeth oder werden von ihr gehasst. So schlicht scheint diese kleine Welt.

Die Story war schon in Teil 1 nicht unbedingt durchgehend stimmig. In Teil 2 kommen Elemente dazu, die ich fast trivial, weil kolportagehaft, finde: ein Bösewicht ist zugleich ein KGB-Handlanger, weitere finstere Gestalten kommen aus der zumindest rechtslastigen Szene und sind stark und dumm (einer davon ist sogar ein Deutscher, natürlich ein blonder Hüne) und alle Fieslinge sind auch Frauenfeinde. Naja.

Lisbeth wird einer Straftat verdächtigt und polizeilich gesucht, Michael will ihr helfen. Leider nutzt der Autor ein Mittel, die Spannung zu erhalten, dass mich nicht so überzeugte: Lisbeth, obwohl selbst in Gefahr, redet nur in kryptischen Botschaften mit ihrem Freund. Nach einer Weile fand ich das nur noch anstrengend und zunehmend unglaubwürdig.
Hier sollte die Handlung einfach in die Länge gezogen werden, die Auflösung war dann auch nicht sonderlich überraschend, denn wer hätte ehrlich gedacht, dass Lisbeth...?

Fazit: sicher hat der Hype um den Autor einen nicht geringen Anteil an der Popularität der Bücher. Die Romane sind rein inhaltlich sicher nicht schlecht, aber eben auch keine Meisterwerke. Meiner Meinung nach sogar eher ein wenig unter dem Durchschnitt guter Krimis.
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am 26. Juli 2016
Der zweite Zeit der Millenium-Trilogie hat die gleichen Akteure wie der erste Teil, beschäftigt sich aber mit einer ganz anderen Thematik. In diesem Buch wird endlich das Mysterium um Liesbeth Salander weiter beleuchtet. Ich fand es sehr spannend und habe das Buch verschlungen.
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am 4. Dezember 2012
Nach meiner euphorischen 5-Sterne-Beurteilung von Band 1 muss ich hier doch wieder ein Sternchen entziehen. Fraglos auch dies eine hochspannende Geschichte, der aber in erster Linie wieder das Ermittlerpärchen Leben einhaucht. Larson schwärmte zu Lebzeiten bestimmt für Wimmelbilder, denn so muten beide Thriller an: haufenweise Personen, Orte und Straßen, deren schwedische Namen sich ein mittelmäßig sprachbegabtes deutsches Hirn erst mal merken muss. Dazu mäandert die Story diesmal zu viel auf Nebenkriegsschauplätzen bzw. bei Nebendarstellern herum, was das Ganze unnötig in die Länge zieht, während das eigentliche Sujet, nämlich der Mädchenhandel, an keiner Stelle so wirklich beleuchtet wird. Eines sind Larsons Thriller Gottlob allerdings nie: vorhersehbar. Ein Attribut, das man traurigerweise nur wenigen Werken ähnlicher Machart attestieren kann. Nun denn, stürzen wir uns also auf den letzten Band und freuen uns in erster Linie auf Frau Salander und - vielleicht - die Antwort auf eine der ältesten Fragen der Literatur: Kriegen sie sich am Ende doch noch? (Was mich übrigens noch interessieren würde: Haben sich Ikea und die anderen schwedischen Markenerzeugnisse eigentlich an den Produktionskosten beteiligt? Würde nahe liegen, so oft wie sie im Buch erwähnt werden.)
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am 23. März 2016
Bei diesem Autor, bzw. Story habe ich zu erst die Filme gesehen und mich dann über die Bücher hergemacht. Kann ich nur jedem empfehlen....Buch und Film. Leider ist Stieg Larsson nicht mehr unter uns und das merkt man auch an dem 4. Teil......der kommt nicht an de Schreibweise eines Stieg Larsson heran.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2015
Das, was in Verblendung begonnen hat wir hier ebenso genial fortgesetzt. Stieg Larsson zieht die Spannungsschrauben gewaltig an. Logisch aufgebaut. Flüssig geschrieben. Die Trilogie ist das Referenzbuch für nordische Krimis.
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am 8. Dezember 2014
Ich hatte im Urlaub mit den ersten Band angefangen, was soll ich sagen. Spannend geschrieben und
so hab ich beide Bände (3) noch nachgekauft und mich durch gefiebert.
Toll - schade, dass Herr Larsson das nicht mehr mit erlebte.
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am 28. Februar 2015
Originaltitel: Flickan Som Lekte Med Elden (dt. Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte)

Übersetzt von Wibke Kuhn

HANDLUNG:
Die Zeitschrift Millennium hat einen neuen Aufhänger: Mädchenhandel. Mit dem Versprechen auf ein besseres Leben, werden junge Russinnen von Schleusern nach Schweden gelockt, um ihnen dann die Pässe abzunehmen und auf den Strich zu schicken. Als die beiden Millennium-Mitarbeiter Mia Bergman und Dag Svensson, sowie der Rechtsanwalt Nils Bjurman erschossen aufgefunden werden, findet die Polizei auf der Tatwaffe Lisbeth Salander's Fingerabdrücke. Während Lisbeth sich auf die Suche nach ihrem Vater macht um ihn zu töten, stochert Mikael Blomkvist in Lisbeths Vergangenheit rum und erfährt von ihrem ehemaligem Vormund Holger Palmgren, Lisbeths düsteres Geheimnis - sie war "Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte"!

BEWERTUNG:
5 lesefreudige Sterne! Zwar bröselt sich der Anfang des 768 seitigen Buches etwas hin , doch ab Seite 89 nimmt Stieg Larsson's Roman endlich Fahrt auf. Die Story ist wieder klasse und man erfährt nun sehr viel mehr über Schwedens Heldin Lisbeth Salander. Für mich war es wieder Lesegenuss pur.

FAZIT:
VERDAMMNIS - die packende Vorgeschichte zu VERGEBUNG, der den Abschluß der Millennium-Trilogie markiert!

TIPP:
Das Hörspiel zum Roman mit Ulrich Matthes, Sylvester Groth, Anna Thalbach, Hans Peter Hallwachs uvm., 3 CDc, 165 Minuten, ein Booklet mit Infos liegt bei.
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am 3. Juni 2012
Nachdem ich "Verblendung" binnen weniger Tage verschlungen habe, konnte ich kaum warten, das nächste Buch der Trilogie zu lesen. Und auch mit "Verdammnis" hat Stieg Larsson ein hervorragendes Werk geschaffen. Dass man die Personen aus dem ersten Buch teilweise schon kennt und deren Beziehungen, vereinfacht das Lesen und lässt die Geschehnisse gut nachvollziehen. Man erfährt mehr hinsichtlich der HIntergründe und dem bisherigen Leben von Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und Co. und wird mehr und mehr von der Geschichte um die Protagonistin gefesselt! Schnell wird man vom einem gewissen Fieber erfasst - man will wissen, was wirklich in der Mordnacht in der Wohnung von Dag & Mia Bergmann geschehen ist, man kann nicht glauben, welche Vorurteile in der heutigen Gesellschaft noch existieren und verfolgt die Ermittlungen von Mikael Blomkvist mit Spannung! ich konnte auch dieses Buch kaum aus der Hand legen und meiner Mutti, die es sich mittlerweile ausgeliehen hat, geht es genauso!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Mai 2009
Der zweite Teil der Trilogie birgt deutliche Unterschiede im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Ich muss gestehen, mich hat diesmal weniger die Geschichte fasziniert, sondern vielmehr die Tatsache oder das Gefühl alte Bekannte wiederzutreffen und deren Lebensweg zu verfolgen. Stand noch im ersten Teil eine verworren-komplizierte Geschichte um das düstere Familiengeheimnis des Vanger-Clans im Vordergrund, so treffen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander diesmal auf ein unschönes Kapitel der Neuzeit und ein grosses Problem der Gesellschaft: den Mädchenhandel.

Salander gerät mehr oder weniger durch einen Zufall ins Fadenkreuz der Ermittlungen eines Dreifach-Mordes. Somit beschäftigt sich der Roman auch überwiegend mit ihr und lässt Blomkvist sogar zeitweise links liegen. Dafür werden häufiger der Leiter der Ermittlungen, Kommissar Bublanski und sein Ermittlerteam ins Spiel gebracht. Dementsprechend schildert das Buch die Geschichte aus drei Sichtweisen.

Zur Story selbst will ich nicht mehr sagen, da vieles auf dem ersten Teil aufbaut und man ihn unbedingt gelesen haben sollte um nicht des öfteren mit einem Fragezeichen auf dem Gesicht dazusitzen.

Ansonsten wird wieder fleissig Kaffee gekocht und getrunken, Powerbooks hochgefahren, IKEA-Möbel aufgebaut und natürlich, als wäre es das normalste auf der Welt, hingegangen, gefragt: "willst du sex?", gerne, danke, bett.

Nüchtern betrachtet fehlt "Verdammnis" einfach die Dichte, die "Verblendung" hatte. Die Geschichte hat mich nicht so berührt und auch die Spannung hielt sich in Grenzen. Trotzdem sind mir Mikael und Lisbeth so richtig an Herz gewachsen und deswegen freue ich mich auch auf den dritten und letzten Teil den ich mir für den Urlaub aufhebe und übe mich solange in "Vergebung".
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am 16. Oktober 2008
Wieder mal ein Buch, welches überschwenglich gelobt wird und letzlich doch sehr enttäuscht.
Viele kritisierte Eigenschaften des Romans (Produktnennungen, viele Personen, "später Beginn des eigentlichen Krimis nach rd. 250 Seiten) sind bestimmt Geschmackssache und haben mich persönlich gar nicht so sehr gestört.
Was ich aber unglaublich finde, ist das total unglaubwürdige Ende des Romans. Da liest man über 700 Seiten und wird mit so einem Mist abgespeist!

! Spoiler !

Zuerst dachte ich noch, Respekt, er lässt seine Hauptprotagonistin sterben, wow!
Aber dann die folgende "Zombie-Fortführung" war einfach zu viel des Guten.
Lisbeth steht von den Toten auf, buddelt sich aus Ihrem Grab, und masakriert anschliessend Zala.
Das ganze mit erlittenem Kopfschuss und 2 weiteren Körpertreffern. Der blonde Riese bekommt Angst und läuft weg, statt ihr den Rest zu geben.

Es wundert mich wirklich, dass die Leute die 5 Sternchen verteilen, sich an diesem Blödsinn nicht stören. Ich fühle mich jedenfalls ziemlich verar.... vom Autor.
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