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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
82
3,7 von 5 Sternen
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am 21. November 2009
Zuallererst kann man alle Ansprüche an einen halbwegs realistischen Plot bei "Die Toten schweigen nicht" (der Originaltitel "Cemetery Lake" kommt wesentlich cooler daher) getrost auf dem Friedhof am See beerdigen.

Womit der Privatdetektiv Theodore Tate hier durchkommt, ist definitiv haarsträubend, das Gemetzel, welches der Täter anrichtet, grenzt an Massenmord, und die Menge an abenteuerlichen Geschehnissen in kürzester Zeit würde für fünf Durchschnittskrimis reichen. Kaum zu glauben, was für ein heißes Pflaster das beschauliche Christchurch ist, das haben uns alle Neuseeland-Reiseführer bisher verschwiegen - dafür geraten nun die Toten mächtig ins Plaudern.

Aber alle Klischees in der Figurenzeichnung und der wild wuchernde Einfallsreichtum eines Paul Cleave reiten die Geschichte nicht zu Schanden, und ist das vor allem der Figur des Ermittlers Theo Tate zu verdanken. Den Köcher voll zynischer Sprüche, eines Harry Callahan würdig, ewig Prügel einsteckend und über die unaufhaltbare Flut des Verbrechens und die Bürde eines verpfuschten Lebens philosophierend, säuft sich der kaputte Ex-Cop durch alle Untiefen dieser flüssig erzählten Geschichte. Über Spannungsarmut muss hier niemand klagen: Theo wird es schon richten und weder bissige Journalisten, Autounfälle im Suff, genervte Ex-Kollegen, Selbstmörder, bekiffte Langzeitstudenten, Priester-Gespielinnen und der Bourbon werden ihn aufhalten (kein Witz, kommt alles vor!). Klar das beste Buch, das man für nicht mal zehn EUR abends im Supermarkt kaufen kann (oder bei bewährten Online-Anbietern). Vor diesem Hintergrund sind die fünf Sterne zu verstehen.
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Nachdem der Debüt-Thriller 'Der siebte Tod' von Paul Cleave eines meiner Highlights 2007 war, der Autor in meinen Augen dann bei seinem zweiten Buch 'Die Stunde des Todes' allerdings ein wenig schwächelte, ich aber in meiner damaligen Rezension schrieb, dass ich mir sicher bin, dass er mit seinem dritten Thriller an den Erfolg seines ersten anschließen könnte, freue ich mich nun, dass ich mit dieser Aussage Recht behalten habe.

Der Privatdetektiv Theodore Tate läßt auf einem Friedhof eine Leiche exhumieren und stößt dabei auf ungeahnte Entdeckungen. Da ist die Leiche einer Frau, die anstatt des vermuteten Mannes aufgefunden wird, nur eine der Ungereimtheiten, der Tate nun auf die Spur kommen muss. Bei der Suche nach einer Lösung gerät er selber immer mehr in den Strudel eines Serienmörders, der ein falsches Spiel mit ihm zu spielen scheint. Wird Tate auf dem Weg zur Lösung des Falles irgendwann selber das Opfer? Wird ein Jäger irgendwann zum Gejagten? Und wer wird am Ende siegen? Fragen, die Paul Cleave dem Leser beantwortet, wenn man, wie ich, an den Seiten kleben bleibt und die Spannung den Besitz der eigenen Denkfähigkeit übernimmt.

Was ich persönlich so grandios an Cleave finde, ist die Tatsache, dass er nicht nur spannend und absolut verzwickt schreibt, sondern dass auch immer eine gute Portion schwarzer und skurriler Humor eine tragende Rolle in seinen Büchern spielt. Obwohl das Thema 'Mord' sicher den Vordergrund dieser Geschichte beschreibt, so bleiben auch Szenen, in denen man schmunzelt nicht in der Hinterhand. Eine spezielle Art des Humors, den man natürlich mögen muss. Mir gefällt er und ich warte nun gespannt auf das vierte Buch von Cleave, in der Hoffnung, dass es wieder im gleichen Stil geschrieben wird.
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am 18. September 2009
... zumindest von denen, die ich bislang gelesen habe, und das warn schon ein paar. Paul Cleave ist wieder auf dem Niveau von "Der siebte Tod", wenn ers nicht sogar noch übertrifft. Die Story ist von der ersten Seite an fesselnd, und erfreulicherweise lässt dieser Zustand bis zur letzten Seite nicht nach. Nachdem sich die Handlung sehr offen entwickelt, und man andauernd überlegt, wer denn nun der Mörder sein könnte, kommt es zum finale furioso. Besonders spannende fand ich die zwei "Erzählrichtungen": zum einen fiebert man mit dem Privatermittler Theo Tate mit, was ihm als nächstes widerfahren könnte, zum anderen weiß man, dass alles irgendwie mit einer Geschichte zusammenhängt, die zwei Jahre vorher passiert ist, und die nach und nach aufgelöst wird.

Wer mal wieder ein Buch lesen möchte, das man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legt, dem sei "Die Toten schweigen nicht" wärmstens empfohlen - volle Punktzahl, für mich spielt Paul Cleave mittlerweile in einer Liga mit Charlie Huston oder Jo Nesbo.
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am 26. Juni 2015
Ich bin ein großer Fan von Cleaves durchgeknallten Serienkillern, er hat mich quasi mit "Der siebte Tod" geködert, seitdem hänge ich an seiner Leine. Allerdings ist "Die Toten schweigen nicht" eines seiner schwächeren Bücher, denn ganz so wunderbar wie die meisten anderen fand ich dieses nicht (ist natürlich Geschmacksache). Theo Tate ist es zu verdanken, dass ich fast volle Sternchen gebe, denn mit ihm ist Cleave eine Figur gelungen, die ich wirklich sehr mag, auch wenn die Story drumherum ein bisschen fahl bei mir ankommt.
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am 31. Januar 2010
Die Toten schweigen nicht ist eines der besten Bücher der letzten Jahre... Paul Cleave bleibt seinem Stil treu und gönnt einem sogar ein kurzes Wiedersehen mit Joe (Der siebte Tod). Das Buch reisst einen mit in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und die Kante zwischen Gut und Böse, Verboten und Erlaubt wird gefährlich schmal. Einfach nur genial und absolut empfehlenswert!
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am 24. Oktober 2009
Ich bin nicht geübt bei Rezensionen und kann aber auch nur eines sagen: Echt genial! Das Buch ist packend, man möchte es nur ungern aus der Hand geben und freut sich schon auf den Feierabend, wenn man dann wieder hingreifen kann. Fesselnd, spannend, mitreissend - man fühlt sich auch durch die "Ich-Form" der Erzählung mehr in das Geschehen eingebunden.

Das war nun mein 2tes Buch von Paul Cleave - beide hab ich in einem Supermarkt am Buchstand erworben und beide haben mich nun so mitgerissen, daß ich mich eigens wegen diesem Schriftsteller hier auf die Suche machte, um weitere Werke zu finden und das will was heissen, denn das ist das erste Mal, daß ich mir diese Mühe mache.

Paul Cleaves Vorbild ist laut einem Buchprolog Stephen King - ich habe mich selbst lange lange Zeit zu den Stephen King Fans gezählt - Paul Cleave hat das Zeug mit seinem Vorbild mitzuhalten, wenngleich nicht auf einer Ebene des Horrors, aber deswegen nicht weniger packend.
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am 25. Oktober 2009
Ich habe ewig und voller Vorfreude auf das Buch gewartet und mich riesig gefreut es in den Händen zu haben. Kein Krimi oder Thriller wie jeder andere. Sein Schreibstil ist einmalig, der schwarze Humor bringt einen immer wieder ein Grinsen aufs Gesicht. Ich muss zugeben, der Anfang war kurzzeitig Mühselig aber dann gings richtig in Fahrt. Ein knaller nach dem anderen und zwischendrin auch die ein oder andere Überraschung ohne was Veraten zu wollen.
Mein Tip ist kaufen! Lernt Paul Cleave und seine Bücher kennen und lieben. Da steck eine Menge Potenzial drin und ich wette es kommen noch so einige Kracher nach, nur hoffe ich, dass das nächste Buch nicht so lange auf sich wartenlässt wie dieses!
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am 1. Juni 2016
»Intro«

"Die Toten schweigen nicht" ist ein weiterer Roman des neuseeländischen Autors Paul Cleave. Zwei Bücher von ihm habe ich bereits gelesen, ein paar liegen noch ungelesen im Regal. Bislang hat mir immer noch "Der siebte Tod", seine erste Veröffentlichung, am besten gefallen. Auch "Die Toten schweigen nicht" gelingt es nicht, daran etwas zu ändern. Der Roman ist leidlich spannend und braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Dafür erfährt man viel zu viel über das Leben eines Privatdetektives, das mehr und mehr aus dem Ruder läuft. Zu viel zähe Ermittlungsarbeit, bis es dann endlich zum recht spannenden Showdown kommt - der dann wiederrum zu hastig abgehandelt wird. Cleave scheint sich (zumindest bislang) eher von oben Richtung Mittelmaß zu bewegen, aber vielleicht belehren mich seine Folgewerke ja eines Besseren.

»Writer«

Paul Cleave wurde 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren. Er arbeitete jahrelang in einer Pfandleihe, bevor er 1999 mit dem Schreiben begann. Sein erster Roman, der aber erst nach "Der siebte Tod" veröffentlicht wurde, hieß "Die Stunde des Todes" und erschien 2008. Bereits 2007 erschien "Der siebte Tod", darauf folgten 2009 "Die Toten schweigen nicht", 2010 "Der Tod in mir", 2011 "Die Totensammler", 2012 "Das Haus des Todes", 2013 "Opferzeit" und 2015 "Der Fünf-Minuten-Killer". Im August 2016 folgt Cleaves nächstes Werk, "Zerschnitten". Wenn Cleave nicht gerade schreibt, renoviert er Häuser. Er lebt in Christchurch.

»Wassup?«

Der Privatdetektiv und ehemalige Polizist Theodore Tate, ist gerade auf dem Friedhof von Christchurch dabei, eine Leiche exhumieren zu lassen, um deren genaue Todesumstände zu klären, als aus dem nahegelegenen Friedhofssee ein paar Leichen hochploppen. Zudem befindet sich im geöffneten Sarg nicht wie erwartet die Leiche eines alten Mannes, sondern die einer jungen Frau. Dann ergreift der junge Friedhofsgärtner die Flucht, nur, um Tate wenige Stunden später aufzulauern und sich in Tates Büro zu erschießen. Mehr und mehr rückt nun auch Tate in den Fokus der Ermittlungen seiner ehemaligen Kollegen. Darüber hinaus ist Tate nicht gerade in bester Verfassung. Noch immer hat er den Unfalltod seiner Tochter und den Verlust seiner Frau nicht verwunden, und vom damaligen Unfallverursacher fehlt seitdem jede Spur. Nun jedoch geht es offensichtlich um einen Serienmörder, der fremde Gräber als Ablageort für seine Opfer benutzt. Können Tates separate Ermittlungen der örtlichen Polizei helfen oder macht er alles nur noch schlimmer?

»Let's get real«

Der Fokus in "Die Toten schweigen nicht" liegt hier eindeutig auf dem ermittelnden Privatdetektiv und den kläglichen Überresten seines Lebens. Ein ausgefeiltes Täterprofil oder überhaupt eine nähere Beleuchtung des hier agierenden Serienmörders enthält uns Cleave leider vor. Vielmehr konzentriert er sich auf das immer weiter aus dem Ruder laufende Leben von Theodore Tate. Dieser ist seit dem Unfalltod der Tochter und dem Verlust der Ehefrau nur noch ein Schatten seiner selbst. Mittlerweile arbeitet er als privater Ermittler und kann sich damit einigermaßen über Wasser halten. Als aber eine ehemalige Mandantin auf ihn zukommt, um den Tod ihres Vaters erneut beleuchten zu lassen, gerät Tate in einen Strudel aus Geheimnissen, Gewalt und vor allem Alkohol.

Je mehr er herausfindet, umso mehr wendet er sich dem Alkohol zu und verstößt gegen diverse Gesetze. Sein ehemaliger Kollege, Detective Landry, versucht, Tate wieder zur Vernunft zu bringen, kann aber nicht leugnen, dass Tate einige Dinge herausfindet, die die Polizei noch nicht wusste. Schnell beginnen sich Tates damalige Ermittlungen mit aktuellen und alten Vermisstenanzeigen junger Frauen zu verknüpfen, deren Schicksal bislang nicht geklärt werden konnte. Mehr und mehr jedoch muss Tate gegen seine eigenen Dämonen ankämpfen und es sieht so aus, als würde er diesen Kampf verlieren.

Erst einmal braucht "Die Toten schweigen nicht" ziemlich lange, bis er überhaupt in Fahrt kommt. Es geht mal in diese Richtung, dann wieder in jene, dann wird wieder seitenlang beschrieben, wie Tate irgendwelche Akten wälzt und nach Beweisen sucht. Dann geht es zeitlich zurück zu dem Zeitpunkt, an dem Tates Leben aus dem Ruder lief und seiner Familie beraubt wurde. Das Leben des damaligen Unfallverursachers wird auch gleich noch mit beleuchtet, alles Details, die den Roman unnötig in die Länge ziehen und zäh wirken lassen. Außerdem wird Tate von Cleave so eindringlich als disziplinloser Säufer, der sich einen Dreck um andere schert, dargestellt, dass man - trotz seines schweren Schicksals - kaum Sympathien für ihn aufbringen kann.

Als es dann irgendwann doch noch zum recht spannenden Finale kommt, hat man von Tate eigentlich schon die Nase voll. Dennoch freut man sich, dass der Roman nun endlich Fahrt aufnimmt. Doch kaum hat der Showdown begonnen, ist es auch schon wieder vorbei. Der gesamte Fall wird dann auf ein paar Seiten zu Ende gebracht, so dass man sich ein bisschen um ein etwas detaillierteres Finale betrogen fühlt.

»Quintessence«

Auch mit "Die Toten schweigen nicht" reicht Paul Cleave nicht an "Der Tod in mir" heran. Zu wenig schwarzer Humor, zu wenig Tempo, falscher Fokus, überhastetes Finale, alles Punkte, die den Roman in der Summe bestenfalls durchschnittlich machen. Passagenweise immer mal wieder spannend oder auch interessant und für Kenner anderer Werke von Cleave ein nettes "Wiedersehen" mit Charakteren aus vorangegangenen Büchern, aber alles in allem viel zu zäh und langweilig und mit überwiegend unsympathischen Charakteren versehen. Ein eher entbehrliches Werk und für mich leider nicht mehr als zwei von fünf Privatdetektiven, auf die man gut verzichten könnte.
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am 5. September 2009
Nachdem ich bereits die englische Originalausgabe (Cemetery Lake) gelesen habe, freue ich mich endlich die deutsche Ausgabe in den Händen zu halten.

Wer schon die ersten beiden Bücher von Paul Cleave (Der siebte Tod & Die Stunde des Todes) kennt, weiß, dass bei den Büchern Cleaves nichts unmöglich ist und er einen unvergleichbaren Stil in seinen Büchern verfolgt. Neben einem unglaublichen und unvorhersehbaren Spannungsverlauf und unvergleichbaren Humor, bei dem sich Sarkasmus und Ironie die Hände reichen, ist jedes Buch von Paul Cleave kein Fehlgriff und absolute Unterhaltung und Spannung vom Feinsten.

Das neue Buch von Paul Cleave "Die Toten schweigen nicht" stellt für mich einen weiteren Beweis dafür dar, dass sich Cleave in die Reihe der Spitzenautoren einreihen kann, denn dieses Buch konnte ich wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es beginnt sehr ausgeglichen und mit jeder weiteren Seite wird es immer spannender bis zu einem aufregendem Ende, nachdem man am liebsten das nächstes Buch von Cleave zur Hand nehmen würde. Und Tess Gerritsen sagt nicht zu Unrecht: "Paul Cleave ist ein Autor, den man genau im Auge behalten sollte." Ich werde dies auf jeden Fall tun!!!

Von mir eine absolute Kaufempfehlung: Spannung und Unterhaltung garantiert!

Viel Spaß beim Lesen!

Der siebte Tod
Die Stunde des Todes: Thriller
Die Toten schweigen nicht, 6 Audio-CDs
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am 25. Juni 2015
Neuer Buchtipp: Die Toten schweigen nicht
Allgemein, Literatur25. Juni 2015No comments

Hallo ihr lIeben, heute möchte ich euch gern mal wieder ein Buch empfehlen. Ich weiß, ich weiß, ich hab ziemlich lange gebraucht, diesen Monat. Tut mir sehr leid :( Aber im Moment habe ich ziemlich viel um die Ohren, dass kennt ihr sicher auch. Da bleiben die Hobbys eben manchmal auf der Strecke. Dafür gibt es nun heute endlich die Empfehlung zu “Die Toten schweigen nicht” von Paul Cleave.

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Infos zum Buch:

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 5. Auflage, (1. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453433084
ISBN-13: 978-3453433083
Originaltitel: Cemetary Lake
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,3 x 18,5 cm

Klappentext:

Vergib mir, Vater, denn ich habe gesündigt

Christchurch, Neuseeland. Am örtlichen Friedhof lässt Privatdetektiv Theo Tate eine Leiche exhumieren. Doch als der Sarg geöffnet wird, liegen darin nicht wie erwartet die Überreste eines alten Mannes, sondern der Körper einer jungen Frau. Kurz darauf treiben mehrere Leichen an der Wasseroberfläche des Friedhofssees. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und Tate setzt alles daran, ihn zu stellen. Doch bald gerät er selbst ins Visier der Polizei. Und auch der Killer hat es auf ihn abgesehen …

Mein Blick ins Buch:

Paul Cleave, ich glaube das brauche ich eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen, ist meiner Meinung nach ein Meister im Schreiben von Thriller. Durch seinen Thriller “Im Haus des Todes” zog er mich direkt auf seine Seite.

Die Geschichte um den Ex-Cop und jetzigen Privatdetectiv Theodore Tate beginnt etwas langatmig und ermüdent. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst etwas schwer, doch schon nach den ersten 20 Seiten kristallisierte sich ein flüssiger, lebhaft erzählter Schreibstil mit viel Spannung heraus. Wir sehen Joe im Aufzug der Polizeistation wieder, den wir ja noch aus Band 1 kennen, was mir persönlich ein Lächlen aufs Gesicht zauberte, da ich ein großer Fan davon bin, Bücher unauffällig zu verknüpfen, die in sich eigentlich abgeschlossen sind.

Als Privatdetectiv versucht “Tate” also mal wieder mitzumischen und einen Fall zu lösen der wohl in Verbindung mit ehemaligen Ermittlungen steht. Der Leser bangt regelrecht mit Theodore mit, welcher sich selber immer tiefer in den Mist manövriert und man fragt sich, welche Konsequenzen sein ungefragtes und aggresives Handeln wohl für ihn haben wird.

Mit der Tragödie, die seiner Familie wiederfuhr, hat er noch immer schwer zu kämpfen, weshalb er auch nicht gerade “ruhig” bleibt, als einer der Verdächtigen die Leiche seiner Tochter schänden will. Tates Frau ist ihm leider auch keine große Hilfe, denn sie sitzt in einem Pflegeheim und redet nicht mehr. Sie scheint völlig in Trance verfallen zu sein.

Dann ist da auch noch dieses total unausstehliche Jounalistin, die ihn unbedingt an den Pranger stellen will, um ihre verkorkste Karriere wieder auf Touren zu bringen.

Als Tate schließlich von dem Mann, der die Leiche seiner Tochter aus dem Grab gestohlen hat und dessen Sohn sich in Tates Büro eine Kugel durch den Kopf jagte, bedroht fühlt, stellt man sich insgeheim die Frage, wohin das alles noch führen mag. Noch dazu weiß der zuständige Polizist über Tates dunkle Geheimnisse bescheid. Gebannt und mit Adrenalin im Körper folgt man Seite für Seite dem Geschehen.

Mit der Zeit fiebert man richtig mit, als sich auch noch herausstellt, dass Vater Julian, der eigentlich ein Heiliger sein sollte, wohl mehr Sünden begangen hat, als die Gläubigen seiner Gemeinde insgesamt. Als herauskommt, was Vater Julian getan hat, konnte ich nur noch die Augen aufreißen… Paul Cleave.. überrascht mich immer wieder von neuem. Der Täter, der von Tate überführt wird zeigt einem, dass das Grauen für Paul Cleave keine Grenzen kennt!

Mein Fazit:

Die Toten schweigen nicht, ist ein gelungener und spannender Thriller mit einem schwachen Beginn. Die Geschichte zieht einen jedoch schnell in ihren Bann. Das Ende schien was Tate angeht, ziemlich offen zu sein. Eventuell wird man im nächsten Band erfahren, welche Konsequenzen er zu tragen hatte.

Von den vier Büchern die ich bisher von Paul Cleave gelesen habe, war ich trotz allem von diesem nicht ganz so überzeugt, auch wenn es wirklich gut war.
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