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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 7. November 2015
Ein faszinierender Abenteuerroman, mit gut recherchiertem historischen Hintergrund. Er spielt um die Jahrhundertwende in Russland, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Gesellschaft ist tief verunsichert, einige häufen immensen Reichtum an, die Mittelklasse und die einfachen Menschen darben. Die Erinnerungen an Stalin werden glorifiziert. Da taucht ein bisher unbekanntes Notizbuch vom Diktator auf. Es stellt sich heraus, dass er es nicht selbst geführt hat, sondern ein junge Frau, die von ihm noch im Jahre seines Todes geschwängert wurde. Kurz: Ein Sohn von Stalin wurde im Norden Russlands von einer kleinen Gruppe fanatischer Kommunisten von der Gesellschaft abgesondert hochgezogen. Die kommunistische Opposition von Präsident Jelzin will ihn den Massen präsentieren und einen Staatsstreich anzetteln. Der Roman hat mehrere Stränge, und hält immer eine plötzliche Wendung bereit. Absolut lesenswert, obwohl die Geschichte ab und zu in das Unglaubhafte abgleitet.
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am 13. November 2015
Wie immer gelingt es Harris, Fakten und Fiktion zu einem spannenden Konstrukt zu verweben. Zugegeben, die Vorstellung, dass ein "vergessener" Sohn Stalins in den Wäldern haust um dann von einer mafiösen Clique machtbesessener Altstalinisten wieder in "Amt und Würden" gehievt zu werden, ist recht abstrus, aber der Weg bis dahin ist voller Spannung. Die Charaktere sind voller Farbe, die Schilderung der Lokalitäten ist von beklemmender Authentizität, man fühlt sich in die vergessenen und verkommenen
Regionen der russischen Tundra z B. in (Archangelsk) förmlich hineingzogen. Ich hatte übrigen lange vorher den Film dazu gesehen (Die rote Verschwörung mit Daniel Craig) und sah bei jeder Seite des Buches die entsprechende Filmszene vor mir, eine seltene 1:1 Umsetzung von Film und Buch.
Beide Medien kann ich nur wärmstens empfehlen!
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am 31. Juli 2001
Das Buch erfüllt alle Erwartungen. Natürlich ist es kaum möglich, sich etwas wirklich passendes, was jeden Geschmack trifft, für das Stalin-Buch auszudenken. Aber die Lösung von Harris ist schon mal ziemlich gut. Für jemanden, der sich für Politik und Geschichte interessiert, ist das Buch erste Wahl. Auch die vielen Anekdoten sind sehr interessant
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am 16. März 2012
Robert Harris war für uns bereits nach dem ersten Buch, was Bekannte und ich von ihm gelesen haben, eine wirkliche Offenbarung.
Er besitzt etwas, wonach sich viele Autoren so sehnen und streben und es doch nie erreichen. Das meiste, was an Belletristik, Historischen Romanen auf dem Markt ist, kann man als Seitenschinderei bezeichnen.
Robert Harris besitzt die Gnade, auch ansonsten trockene Sachverhalte so wunderbar zu beschreiben, dass man nie in Versuchung verfällt, über Zeilen und Abschnitte hinwegzulesen.

Ein großartiges Talent in literarischer Wüste
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Mit seinen (zeit)historischen Romanen Vaterland, Enigma, Pompeji und Imperium hat Robert Harris ein Weltpublikum begeistertet und Geschichten von der römischen Republik bis in ein alternativgeschichtliches Deutsches Reich erzählt. Dabei immer im Blickfeld, ein möglichst authentischer Geschichtsbezug, dessen ungeachtet es dem Autor immer gelingt eine interessante Geschichte zu erzählen.

Da die sowjetischen Archive nach dem Zusammenbruch der Union endlich für die Forschung geöffnet wurden, haben sich auch für den britischen Historiker "Fluke" Kelso neue Chancen aufgetan und er wurde nicht zuletzt als Stalin-Experte zu einer Historikertagung in Moskau eingeladen. Doch der unkonventionelle Brite ist nicht sehr angetan von der Gesellschaft seiner Historikerkollegen. Es scheint ein belangloser Moskau-Aufenthalt zu sein, bis Fluke jedoch von einem mysteriösen alten Gulag-Überlebenden Besuch erhält. Nach einigen Flaschen Wodka offenbart ihm dieser eine Geschichte, welche als größter Fund des Jahrhunderts in die Geschichte eingehen könnte, denn der alte Mann weiß von einem geheimen Notizbuch Stalins, dass ihm kurz nach seinem Tod gestohlen und vergraben wurde. Nach anfänglicher Skepsis stößt Fluke bei Nachforschungen jedoch tatsächlich auf Beweise für die Existenz dieses Buches und als sein Informant ermordet wird, sieht er sich umso mehr in der Ansicht bestätigt, dass das Buch existiert...

Aurora entführt den Leser also in ein Russland der 90er-Jahre in dem noch immer unklare politische Verhältnisse herrschen, auch wenn die Kommunisten bereits entmachtet sind und nur noch weniger gesellschaftliche Vorrechte genießen. Aber von der Gegenwart wird man auch in die sowjetische Vergangenheit Russlands entführt, über die man gewissermaßen einen Crash-Kurs in Sachen Geschichte erhält. Der Histo-Thriller ist gut recherchier wie man sich eingestehen muss, aber irgendwie scheint auch etwas zu fehlen und das ist Spannung.

Robert Harris ist ein exzellenter Geschichtenerzähler, daran besteht nicht der geringste Zweifel, ebenso wenig wie an seinem historischen Kenntnissen, doch eines zieht sich wie ein roter Faden durch seine Bücher, ein problematischer Umgang mit Spannung. Seine Thriller scheinen nicht von sich aus spannend zu sein, sondern das erst zu werden wenn man sich für die geschichtlich-politischen Aspekte zu interessieren beginnt, was grundsätzlich kein Nachteil ist. Sein schriftstellerisches Handwerk beherrscht Robert Harris ja sehr gut, doch gerade in Aurora schafft er eine Handlung die oft nicht weiß wo sie jetzt hin soll, es entstehen zu viele Leerläufe, in denen der Plot einfach so dahin läuft, ohne Höhen und Tiefen durchzumachen. Zu geradlinig sind dabei auch die Charaktere, welche sich zudem sehr ähnlich sind. Im Endeffekt fehlt Aura genau eines - der Kick, der sich unter anderem dadurch bemerkbar macht, dass es zwar viele Handlungswendungen gibt, für die Charaktere jedoch kaum ernstzunehmende Risiken entstehen.

Fazit:
Handwerklich durchwegs gelungen und angenehm zu lesen, doch auch sehr farblos und ohne besondere Spannungselemente.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. April 2014
Vor allem die letzten Romane von Robert Harris haben mich zu einem begeisterten Anhänger seines Schaffens gemacht. Aurora zählt für mich zu den eher durchschnittlichen Werken. "Geschichte konnte nicht gemacht werden, ohne Risiken einzugehen, soviel war ihm klar. Also musste man vielleicht gelegentlich auch Risiken eingehen, um sie schreiben zu können." (S.299) Vielleicht ist der Autor bei der Konstruktion der Geschichte um Stalins vermeintliche Notizbücher etwas zu viel Risiko eingegangen.

Der Handlungsverlauf zeichnet sich zwar durch eine stetig steigende Spannungskurve, einer überzeugenden Logik und einer gewissen Stringenz der Geschehnisse aus, bleibt am Ende aber leider nur Konstrukt. Die letzten 100 Seiten stellen für mich jedenfalls einen belletristischen Coitus interruptus dar. Irgendwie bleibe ich unbefriedigt zurück.

Ich habe dieses 1998 veröffentlichte Werk erst 16 Jahre später zum ersten Mal gelesen. Für mich ist Aurora daher auch ein Artefakt einer längst vergessenen Zeit. Wer kann sich schließlich noch daran erinnern, dass es einst erlaubt war, in Flugzeugen zu rauchen? "Am Ende des Terminals war ein Zeitungsstand. Er brauchte Zigaretten. Wenn er im Flugzeug einen Rauchersitz verlangte, bestand die Chance, sich von den anderen absondern zu können." (S.204) Und wer heute erstmals durch Russland reist, wird auch schwer verstehen, welche Leistung von Wiederaufbau der russisch-orthodoxen Kirche in nur knapp zehn Jahren gelungen ist. "Dorfkirchen, die seit der Revolution als Getreidespeicher benutzt worden waren, wurden restauriert und waren von einem Gespinst aus Holzgerüsten umgeben." (S.255) "Die Kirche war voll. Neuerdings waren die Kirchen immer voll, im Gegensatz zur alten Zeit." (S.263)

Der Schwachpunkt dieses Buches liegt für mich in Sprache und Satzbau. "Jetzt hatte er zwei Möglichkeiten. Er konnte an der Tür stehenbleiben, oder er konnte weiter hineingehen. Er ging weiter hinein, und sofort musste er sich, wie eine Laborratte in einem Labyrinth, zwischen einer Vielzahl von Möglichkeiten entscheiden. Er konnte bleiben, wo er war, oder er konnte zu der Tür links von ihm gehen oder zu der Treppe oder den Korridor entlang, der neben der Treppe in der Dunkelheit hineinführte, oder zu einer der drei Türen zu seiner Rechten. Einen Augenblick lang lähmte ihn die Qual der Wahl." (S.104) Und mich quälten diese platten und für den Handlungsverlauf gänzlich unnötigen Passagen. Daher diesmal nur drei Sterne für Robert Harris.
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am 21. Februar 2000
Bester Roman des Autors bislang! Kurz genug, um die Geschichte rund rüberzubringen. Besser als Enigma, deutlich besser als Fatherland (habe ihm damals sein anglozentrisches Denken nicht ganz verzeihen können. Als ob Hitler bei seiner Siegeshalle die Höhe auf 1000 englische Fuss ausrichten würde...), das gegen die Berlin Noir Trilogie seines Landsmannes P. Kerr keine Chance hatte. Bin schon gespannt auf das nächste Werk.
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am 10. August 2009
Als der britische Historiker Kelso Einzelheiten über ein bislang unbekanntes Notizbuch Stalins zugespielt bekommt, wittert er eine Sensation. Kurze Zeit später wird der Informant ermordet und es beginnt eine lebensgefährliche Jagd, die Kelso quer durch Russland führt.

Was erst mal wie ein "Standard-Thriller" klingt, ist im Prinzip auch einer, aber auf hohem Niveau: glaubhafte Charaktere, keine Lücken oder Logikfehler in der Story, nicht allzu abgedroschene Klischees und überraschende und dennoch glaubhafte Wendungen. Als einziges Manko dauert es etwas sehr Lange bis die Story so richtig in Fahrt kommt. Ab einem gewissen Zeitpunkt fiel es dann aber umso schwerer, das Buch aus der Hand zu legen und das obwohl mir die Hauptfigur eigentlich nicht besonders sympathisch war.

Es enthält viele, vor allem auch persönliche, historische Fakten, die "wie man so liest" gut recherchiert und richtig sein sollen, was ich selbst aber nicht im Detail beurteilen kann. Vereinzelt sind diese in Form von Schriftstücken oder Vorträgen vorhanden, meistens jedoch in die laufende Geschichte verflochten. Das Buch spielt übrigens ca. Ende der 90iger Jahre.

Mit einem gewissen Grundinteresse an dem historischen Thema und mit etwas Lust auf einen "normalen" (Polit-)Thriller mit einer Spur (nicht mehr existierendem) KGB-Flair kann man bedenkenlos zugreifen, sonst eher nicht.

"Dankbarkeit", sagte er und zitierte damit Stalin, "ist eine Hundekrankheit."
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am 26. März 2012
"Fluke" Kelso ist ein englischer Historiker, der sich seiner eigenen Laster bewußt ist und dem trotz großem Talent der große Wurf noch nicht gelungen ist. Seit Jahren will er das Standartwerk über die untergegangene Sowjetunion schreiben, doch er verfängt sich immer wieder in Frauengeschichten und durchzechte Nächte.

Mit genau so einer durchzechten Nacht beginnt Robert Harris' Thriller "Aurora". Dieses Mal trinkt und feiert er nicht mit einer unbekannten Schönheit, sondern mit einem alten Mann. Der Alte nennt sich Papu Rapawa und hat eine bewegende Geschichte zu erzählen. Rapawa war Chauffeur und Leibwächter von Lawrenti Pawlowitsch Berija, dem Chef des sowjetischen Geheimdienstes und somit des zweitmächtigsten Mannes nach Stalin.
Rapawa berichtet Kelso von Folter, Tod und einem Mysterium: Stalins geheimes Notizbuch.
Der Historiker gerät zwischen die Fronten der alten und neuen russischen Geheimdienste und ihrer zwielichtigen Methoden und den Medien.
Kelso muss erkennen, dass in Rußland ein Menschenleben noch nie viel wert war...

Fazit: Ein spannendes Thema. Das Buch ist gut geschrieben, doch in der mitte hat es gewisse Längen - da ist der Spannungsbogen nicht optimal gelungen.
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am 7. Juni 2000
... ohne Menschen, keine Probleme.
Dieses Zitat Stalins steht dem neuesten Roman von Harris voran. Um das nötige Hintergrundwissen um Stalins und auch der russischen Geschichte zu erläutern, wählte Harris einen etwas langatmigen Beginn. Doch durchhalten! Schon bald begibt man sich mit dem Historiker Fluke Kelso auf eine nicht ganz ungefährliche Reise in die Geschichte Stalins. Und diese ist noch zu oft in Russland Gegenwart. Eine interessante und gut recherchierte Auseinandersetzung. Dennoch müssen bei dieser Bewertung 4 Sterne reichen, denn Harris "Vaterland" ist deutlich besser. Halt von Anbeginn spannend!
R.Wölfl
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