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am 5. Dezember 2005
Genausowenig ich es mag, das zur Zeit jeder neue Fantasy-Roman mit Tolkiens "Der Her der Ringe" verglichen werden muß (vor allem von den Marketingabteilungen der Verlage), mag ich es nicht, das sich jeder Roman, der sich mit der dunklen Seite der katholischen Amtskirche beschäftigt gleich mit den Meisterwerken von Dan Brown messen muß. "Die Vatikan-Verschwörung" hat einen solchen Vergleich auch nicht nötig. Bereits im Jahr 1999/2000 vom deutschen Autor Kai Meyer geschrieben, gehört dieser spannende Roman nicht zu der Schwemme von teilweise grausam schlechten Mystery-Romanen, die zur Zeit den Buchmarkt heimsuchen. OK, auch diese Geschichte enthält die genretypischen Zutaten: Ein ausländischer Mann, der irgendetwas beruflich mit Geschichte/Kunstgeschichte zu tun hat. Eine hübsche, junge Einheimische, ein längst verblichener Künstler und seine Kunstwerke und natürlich: Der Vatikan mit all seinen hellen und dunklen Facetten. Spannend und temporeich erzählt der Autor mehrere Handlungsstränge, die er natürlich am Ende zusammenführt, aber in der Zwischenzeit dem Leser genügend Spielraum lässt, um sich selber im Rätsellösen zu üben. Dieses Buch ist spannend und kurzweilig geschrieben. Genau richtig für lange Winterabende.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Mai 2007
Ich gebe zu: Ich lese sehr gerne die Bücher von Kai Meyer, besonders die Jugendbücher haben mir bislang alle super gefallen. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß andere schwarz-weiß schreiben, Kai Meyer aber in Farbe. Das empfinde ich genauso.

Nun zum Buch: Die junge Restaurateurin Carolina stößt bei der Restaurierung einer Kirche auf einen sensationellen Fund: Eine Druckplatte des Künstlers Piranesi, auf der ein geheimnisvoller Schlüssel abgebildet ist, sowie die Scherbe einer alten Tonschale, auf der noch geheimnissvolle Zeichen erkennbar sind. Gemeinsam mit einem Kunstdetektiv macht Carolina sich auf, dem Ursprung dieser Funde auf den Grund zu gehen. Die beiden merken jedoch schnell, daß dieser Fund eine große Sache ist und nicht jeder möchte, daß das Geheimnis ans Licht kommt.Tödliches Terrain tut sich vor ihnen auf. Rätselhafte Hinweise, Morde und unheimliche Erscheinungen führen sie in den Vatikan. Wird dort das Rätsel gelöst?

Dieses Buch ist ein total spannender Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Sicherlich hat er einiges von Sakrileg, aber man sollte diesen Thriller davon abgespalten genießen. Es hat ein Leben vor Brown gegeben und es gibt sicherlich auch eines nach ihm.
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am 23. Februar 2015
Eigentlich hat das "Haus des Daedalus" (auch: die "Vatikan-Verschwörung") alles, was eine erstklassige historische Schnitzeljagd im Stile Dan Browns braucht: Geradezu genial der Einfall, dass die Carceri-Stiche von Piranesi keine Phantasiebilder sind, sondern eine verborgene Unterwelt zeigen, die es wirklich gibt. Selten war ein Historien-Thriller so gut und so glaubwürdig in der Historie verankert! Der Geheimbund der Bewacher des Zugangs zur Unterwelt und seine verschiedenen Charaktere ist ebenfalls glaubwürdig. Die Parallelhandlung der Kapuzinermönche war gelungen und kreuzt sich gut mit der Haupthandlung. Kai Meyer schafft es auch, eine Spannung aufzubauen, die sich immer weiter steigert. Er versteht es, mit der Erwartung des Lesers zu spielen, die bei jedem neuen Puzzleteil neu darüber nachdenkt, wie sich am Ende alles zusammenfügen könnte. So viele Hinweise werden gegeben: Die endlose Treppe in die Tiefe. Das Getrappel von Hufen. Verbrennungen. Fußspuren an der Decke. Licht lockt "es" an. Ein mattes Leuchten aus der Tiefe. Dass auch ein wenig Esoterik mit hineinzuspielen scheint (schleichende Labyrinthisierung der Stadt Rom), stört ausnahmsweise überhaupt nicht, und auch das könnte immer noch eine natürliche Erklärung haben.

Doch dann ... ist das Buch plötzlich zu Ende!

Die Protagonisten sind nicht in die Unterwelt hinabgestiegen! Sie haben es nur bis zum obersten Treppenabsatz geschafft. Ob es dort unten wirklich wie auf den Stichen von Piranesi aussieht, erfährt man überhaupt nicht! Ob der Stier tatsächlich ein Minotaurus ist, und wie er dort unten Jahrtausende überleben konnte, bleibt offen. Das feurige Flügelwesen und der "Geist" grenzen dann wieder ans Esoterische, diesmal leider störend.

Kai Meyer hat hier einen grandiosen Ansatz verschenkt!

Selbstverständlich hätten die Protagonisten in die Unterwelt hinabsteigen müssen. Das, was Piranesi auf den Stichen gezeigt hatte, hätte in die Handlung einfließen müssen. Für den Stier hätte es eine plausible Erklärung geben müssen, z.B. dass es Daedalus gelang, eine Dampfmaschine zu konstruieren, die sich selbst am Laufen hält, und auf Licht und Geräusche reagiert. Auch das Flügelwesen hätte auf diese Weise zur Not gerade eben noch erklärt werden können. Wie üblich hätte es einen Showdown in der Unterwelt geben müssen, der durch einen Wissensvorsprung über Piranesis Stiche entschieden wird. Es hätte sich alles aufgelöst, und am Ende hätte man ja die Höhlen einstürzen lassen können.

Aber nichts davon. Es ist, wie wenn man gezwungen würde, eine spannendes Buch nach zwei Dritteln aus der Hand zu legen ... - das Spiel mit Erwartungshaltungen macht noch kein gutes Buch: Wer Erwartungen weckt, muss sie auch befriedigen können. Es ist kein akzeptabler Stil, am Ende alles in der Schwebe zu lassen.

Ebenfalls störend waren zahlreiche Rückblenden zu Ereignissen in der Zeit vor der Romanhandlung. Man hatte am Anfang ständig das Gefühl, dass man den zweiten Band einer Serie liest, den man vielleicht nur dann richtig verstehen könnte, wenn man zuvor den ersten Band gelesen hat. Doch es gibt keine Serie und keinen Vorgängerband.
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am 9. September 2007
Ich kannte das Buch nicht, bin auf das Hörspiel ebenfalls nur über den Namen "Kai Meyer" gestolpert. Bis auf die originelle Grundidee, Daedalus und die Katakomben, Hölle, usw., finde ich die Story eher stereotyp, sie lehnt m.E. an zu viele bekannte Bilder an, die schon hundertfach verbraucht sind: der mafiöse Vatikan, deie bösen Kardinäle, die banale Beziehung zwischen Jupiter und seiner Freundin. Da fehlte es mir an Einfallsreichtum.
Im Verlauf wir die zweite CD zwar sehr viel spannender, aber auch ich hatte hier ein paar Schwierigkeiten dem Plot zu folgen, wer ist an welcher Stelle der Wendeltreppe zu welchem Zeitpunkt. Also, alles in Allem von mir nur drei Sterne.
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am 26. Mai 2007
Ich habe in letzter Zeit viele Bücher von deutschen Autoren gelesen aber ich muss sagen das mir die Bücher von Kai Meyer immer besser gefallen. Jeder der "Sakrileg" gelesen und gut gefunden hat, wird von diesem Buch begeistert sein. Es ist rasant, voller Spannung und tollen Helden. Die Handlung besticht durch wahnsinnig interessante geschichten um und über den Vatikan sowie detailliertes Kunstwissen zu Giovanne Battista Piranesis Werk "Carceri". Also kommen auch Kunstfans voll auf ihre Kosten. Eigentlich geht die Action auf der ersten Seite los und hält nonstop an bis zur letzten, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Von mir eindeutig 5 Sterne für den besten Vatikan Thriller seit langem und die Bitte an Kai Meyer, mehr davon zu schreiben.
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am 27. Januar 2008
Es haut einen nicht vom Hocker, um es mal gelinde auszudrücken. Verschwörungen um alte Verbindungen, Geheimnisse und Geschichten rund um den Vatikan, find ich ja ganz nett. Aber hier bleiben am Ende zu viele Geheimnisse offen, ungelöst, unbeantwortet. Als wolle man wie bei einem Film einen zweiten Teil provozieren.
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am 30. Juni 2007
Ganz unscheinbar lächelte mich das Cover an...und ich wäre fast daran vorbeigelaufen, würde nicht der Name des Autors draufstehen: Kai Meyer! Dem Autoren, dem wir auch die Sieben Siegel - Reihe sowie das Wolkenvolk zu verdanken haben. Oh, dache ich mir, ein Buch im Sakrelig-Stil von Meyer, interessant. Warum nicht, also: gekauft!

Und dann tauchte ich ein in eine Geschichte voller Spannung, Verschwörung, Lügen, Morden und Mystik, die ihresgleichen sucht! Nicht lange braucht es, bis man vollends von der Spannung des Hörspieles ergriffen wird. Es läßt einem auch nicht wirklich lange die Zeit dafür...aber das ist auch nicht schlimm. 160 Minuten vollgestopft mit guter Story, hervorragenden Sprechern und tollen Effekten und Musik!

Wer sich überlegt mal wieder ein Video reinzuschmeißen, dem sei auch mal der Griff nach diesem Hörspiel empfohlen. Kinoreifer Sound und Story gekrönt mit einer phantastischen Besetzung machen dieses Hörspiel zu einem Ohrenschmaus für alle Sinne. Einfach zurücklehnen, Augen zu und packen lassen!

Die Effekte sind grandios eingesteuert und geben dem Hörspiel unheimlich Tiefe. Ebenso die Erzählweise, die Andreas Fröhlich ausführlich die Geschehnisse erzählen läßt und im Hintergrund mit Geräuschen und Gesprächsschnipseln untermalt wird. Es passiert viel in diesem Hörspiel, aber das was passiert, wird lobenswert dargeboten!

Spannung, Verschwörung und Mystik, das alles ist Kai Meyer und auch bei diesem Hörspiel wird der treue Hörer nicht enttäuscht. Von Lübbe Audio gekonnt in Szene gesetzt gehört dieses Hörspiel meiner Meinung nach auf jedenfall gehört! Kai Meyer Fans sowieso, Freunde von msytischen Verschwörungen ebenso oder auch einfach nur Hörspielhörer, die mal wieder ein richtig gut gemachtes Hörspiel hören wollen, denen allen sei hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung ausgesprochen! Auf diesen zwei Silberlingen, mit knapp 160 Minuten vollends vollgepackt, macht man einfach keinen Fehler!
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am 14. Juni 2005
Dieses Buch ist bereits im Jahr 2000 unter dem Titel "Das Haus des Dädalus" erschienen. Mit dem neuen Titel und dem neuen Cover möchte Heyne wohl auf der Dan Brown Welle mitschwimmen.
Ein großartiges Buch und ein Muß für alle Fans von Kai Meyer!
Spannung und aufregende Lesestunden garantiert - Mystik, eine Liebesgeschichte, überraschende Wendungen, spannende Verfolgungsjagden und wirklich gut recherchiert.
Temporeich und flüssig erzählt vom Meister der Fantasy Kay Meyer.
Aber dabei nicht zu abgedreht, sondern immmer noch im Bereich "des Möglichen"
Der Fund einer Druckplatte für einen Kupferstich, der eigentlich gar nicht existieren dürfte, bringt die junge Restauratorin Carolina und den Kunstdetektiv Jupiter auf die Spur eines Geheimnisses, das der Vatikan mit aller Macht zu verheimlichen versucht. Auf einmal stecken beide tief in einer Verschwörungsgeschichte.....
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am 24. November 2005
Die Vatikan-Verschwörung oder das Haus des Daedalus ist ein Roman der nach einer Fortsetzung schreit. Dies ist auch gleichzeitig das einzige Manko des Buches. Der Roman hat viel Potential, eine sehr interessante Hintergrundstory, hätte aber viiiel länger sein können. Insbesondere die Szene des Abstiegs und im Labyrinth hatte länger sein können, da sie so verdammt gut, unheimlich und beklemmend war.
Letztendlich ist es aber insgesamt ein sehr gutes Buch, dass ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.
Der Roman wurde bereits um das Jahr 2000 geschrieben, ist also kein Roman der auf der Illuminati-Welle mitschwimmt!!!!!
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am 13. Oktober 2012
Ich wollte auch mal etwas von Kai Meyer lesen - und bin nun ziemlich enttäuscht. Zum hunderttausendsten Mal wird da eine ganz schockierende Verschwörung der ganz schockierend schlimmen Kirche aufgedekt; und der Vatikan gründet sich auf ganz anderen Dingen, als es seinen Vertretern lieb ist, darum versuchen selbige, diese schlimme Wahrheit zu vertuschen - aber dann sind da ja glücklicherweise noch diese alten Kunstwerke, die dem kundigen Auge des kritischen Betrachters dieses düstere Geheimnis verraten... Gut, ich glaube Kai Meyer hat dieses Buch noch vor Dan Browns großen Erfolgen geschrieben - aber mal ehrlich, das Thema war doch auch schon vor 15 Jahren total durchgekaut, und heute dürfte der Vatikan wohl die literarisch meistverleumdete Institution der Weltgeschichte darstellen.... Also wer's braucht, dem sei dieses Buch gegönnt, mir wurde es zu öde - bis zur letzten Seite durchgehalten habe ich trotzdem, und ich war eigentlich ganz froh, dass niemand auf den untersten Stufen des Tempels angekommen ist; denn wer weiß, welch alberner Höllenfürst uns dort sonst noch angesprungen hätte.

Für mich kommt hinzu, dass ich auch den Erzählstil von Meyer nicht mag. Mir kommt sein Stil eher hölzern vor, er nimmt mich nicht wirklich mit - auch das ist sicher Geschmackssache, aber wie gesagt: Für mich war dieses Buch eine durchgehende Enttäuschung, darum hier nur ein einziger Stern.
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