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Kundenrezensionen

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am 27. März 2014
Die Kurzgeschichten sind alle irgendwie nach dem gleichen Muster, aber man bekommt die Art Geschichten, die man erwartet. Also in Ordnung.
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am 2. September 2015
Ich habe zwei Sterne vergeben, da ich einen Stern bei Büchern immer nur dann vergebe, wenn ich das Buch nicht bis zum Ende gelesen und ins Altpapier geworfen habe.

Bei diesem Buch habe ich mich bis zum Ende hindurch geqäult, auch wenn ich das Buch öde gefunden und zum Lesen sehr lange gebraucht habe. Ich fand von den Geschichten 2 bis 3 halbwegs interessant, die restlichen Geschichten fand ich einfach nur lanweilig und sinnfrei.

Was mich an diesem Buch aber richtig genervt hat, war, dass der Autor ständig von irgendwelchen Musikern und Musikstilen gesprochen hat die vor meiner Geburt angesagt waren und mit denen ich daher absolut nichts anfangen konnte. Meiner Meinung nach ist das Buch nur etwas für Liebhaber der Musik der 1940er und 1950er, alle anderen werden sich schwer damit tun.
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am 7. April 2014
Ry Cooder ein Buchautor ? Da musste ich zweimal hingucken und da die Musik von Ry Cooder seit bald mehr als 40 Jahren ein Begleiter ist, habe ich es dann im Sinne der Sammlung angeschafft.

Und… Ry Cooder ist auch als Buchautor einfach grossartig. Ich habe das Buch praktisch durchgelesen. Ob Musik oder nun seine Stories; sie haben Substanz, sind recherchiert und da ist Tiefgang drin. Die Stories bzw. Krimis sind spannend geschrieben und gespickt mit Anekdoten zu bekannten Musikern und zu den Musikstilen.

Die Hauptpersonen sind meist Randfiguren der Gesellschaft, die einfach zu überleben versuchen. Das Buch ist ein Abriss über Musikgeschichte, Randgruppen, Existenznöte und gesellschaftliche Diskriminierung in den 50er Jahren in Kalifornien, in den USA (oder ist es heute noch so?).
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2013
Ry Cooder kennt man bisher in erster Linie als hochklassigen Slide-Gitarristen, sei es nun im Studio zusammen mit Berühmtheiten wie den Rolling Stones, Eric Clapton und Van Morrison. Ein weiteres Betätigungsfeld ist das Komponieren von Filmmusiken wie zum Beispiel zu Paris, Texas von Wim Wenders. Und dann gibt es noch seine Weltmusik-Projekte, bei denen er mit Künstlern anderer Kulturkreise höchst erfolgreich längst vergessene Rhythmen wieder in den Fokus der Zuhörer rückt, man denke nur an den erfolgreichen Buena Vista Social Club. Ein Hansdampf in allen Gassen sozusagen.

Und nun betätigt er sich mit seiner Geschichtensammlung "In den Straßen von Los Angeles" auch noch als Schriftsteller. Bei dem Titel dachte ich sofort an "Strahlend schöner Morgen" von James Frey, einen Episodenroman, in dem die Stadt der Engel die Hauptfigur ist, und der mich sehr beeindruckt hat.

"In den Straßen von Los Angeles" könnte man auch fast als Episodenroman bezeichnen, denn es gibt auch bei Cooder Personen, die immer wieder auftauchen. Der zeitliche Rahmen der acht Erzählungen erstreckt sich von 1940 bis 1950, und nicht nur die südkalifornische Stadt sondern auch die Musik ist immer ein elementarer Bestandteil seiner Geschichten. Er erzählt aber nicht von dem glitzernden Moloch, sondern von dem Leben in den einfachen "Neighborhoods", ob das nun die Flats oder Chinatown ist, von kleinen Leuten, ihrem Schicksal und den diversen Verstrickungen, in die sie geraten - das eine oder andere Mal bewusst, aber viel öfter einfach nur durch Zufall. Manchmal geraten sie auch mit dem Gesetz in Konflikt, und nicht immer geht die Sache gut aus. Aber sehr oft beschreibt Ry Cooder einfach nur lakonisch und in leisen Tönen den Alltag und die verlorenen Illusionen auf den Boulevards und Seitenstraßen der Metropole.

Müsste ich diesen Erzählungen eine musikalische Stilrichtung zuordnen, dann wären sie ein Blues: melancholisch, schwermütig, hochemotional und aus tiefstem Herzen - und zwischendurch das "Wah Wah" der Slide-Guitar von Ry Cooder!
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am 26. Juli 2015
Wirklich sehr toll und realistisch geschrieben. Leider kommt man machmal etwas durcheinander da es viele verschieden Geschichten in einem Buch sind!
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am 18. Januar 2013
Ry Cooder, was soll da ein "Fan"noch dazu schreiben. Er hat halt einmal ein Musik verlassen und geschrieben. Los Angeles aus seiner Sicht.
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