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Kundenrezensionen

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am 25. November 2012
Erstens wurde es Zeit, dass endlich ein Krimi über das norwegische Black Metal Milieu erscheint, zweitens kommen in dem Roman gehäuft ulkige Namen und bizarre Situationen vor, drittens ist dem Autor die bislang erste glaubwürdige Beschreibung eines Zombies gelungen, viertens wird in dem Roman HB geraucht, fünftens werden Venom als "Party Satanisten" bezeichnet - der treffendste Ausdruck für diese Darmwindcombo, den ich seit den 1980er Jahren gelesen habe, sechstens ist der Umschlag bezaubernd gestaltet und siebtens sind die Protagonisten zwar schlecht motorisiert, aber angemessen gekleidet ...
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am 10. Februar 2013
Vorweg: Ich bin mit Berni Mayer befreundet. Warum sag ich das? Für's gute Gewissen und letztlich für die Glaubhaftigkeit dieser Rezenstion. Warum diese Rezension trotzdem taugt und als unbefangen durchgehen soll/darf? Weil ich es ja eben zugebe.

Auf geht's: Meine liebsten Bücher haben nicht immer zwingend den allercleversten Plot. Wobei der Plot bei "Black Mandel" durchaus clever ist und vor allem ist das Setting ganz besonders innovativ. Trotzdem, ich bin mehr ein Stimmungsleser als ein "Plotleser". Solange die Charaktere glaubwürdig sind, der Autor feinfühlig mit Sprache und Witz umgeht und ich mich über die Klugheit des ein- oder anderen Gedankengangs erfreuen kann ("Die innere Rebellion kommt vor der äußeren Rebellion", echt super!) gefällt mir ein Buch.

Ganz besonders gut gefällt es mir aber dann, wenn ich durch das Buch in eine ganz eigene Stimmung versetzt werde...dann packe ich das Buch geradezu andächtig aus, wie ich eine gerade neu entdeckte Lieblingsplatte auflege, und richte mir bevor's losgeht Licht, Tee und Couchsessel ein, um gleich wieder in diese spezielle Stimmung einzutauchen. Solche Bücher dann, die liebe ich! (Ging mir so mit Stephen King's "Das Attentat", Lovecraft, Gayman und zuletzt Patrick Rothfuss). Genau das ist hier der Fall mit "Black Mandel". Dass ein solcher Wurf jemandem aus meinem Freundeskreis gelingt, verwundert mich ehrlich gesagt mehr als so manchen Leser dieser Rezension, freut mich dafür umso mehr.

Ich bin selber auch ein alter Metalhead, konnte (und kann) aber mit Black Metal wenig bis gar nichts anfangen. Ist aber für den Genuss des Buches nebensächlich; selbst wer von Venom noch nie was gehört hat, wird dieses Buch mögen. Andernfalls hätte ich es kaum mit wärmsten Empfehlungen den Eltern meiner Freundin geschenkt (die ich übrigens mag). Gleichzeitig ist "Black Mandel" aber (soweit ich das beurteilen kann) derart gut recherchiert, dass es auch jeden Black Metal-Nerd voll zufrieden stellen sollte. Das einzige, das einem komisch vorkommen kann ist die Frage, weshalb so ein Setting, dass geradezu nach einem Krimi schreit, nicht schon viel früher für unzählige Romane genutzt wurde. Andere extremistische Umfelder müssen für jeden zweite neuen Krimi herhalten, mit letztlich immer wieder denselben Motiven und von Bösewichten (Gähn)..dabei liegen norwegische Satanistenzündler doch derart auf der Hand!? Eigentlich wundert's mich immer noch. Umso größeren Glückwunsch an Berni Mayer für die Wahl hierzu.

**Achtung, jetzt kommt ein Spoiler** Die Auflösung hat mich erst etwas vor den Kopf gestoßen, ich geb's zu. Ich fand, dass das Tempo des Buches, das immer mehr an Fahrt gewinnt, (zu) jäh endet. Die Geschichte ist *zack* dann doch jetzt schon vorbei. Im Nachhinein finde ich das aber super. Ähnlich den Büchern von Wolfgang Haas ist die Auflösung dann doch ganz anders als man sie erwärtet hätte. Als Leser ärgert man sich erst über den Autor, dann über seine eigene Erwartungshaltung - und letztlich freut man sich aber (zumindest irgendwo), dass der Autor einen überrascht hat und alles eben nicht nach Schema F ablief. Sehr schön!

So, also ein saugutes Buch. Warum ich dann "nur" 4 Sterne vergeb? Weil ich eigentlich eine 4,5 vergeben hätte wollen, was ja aber nicht funktioniert. Und da ich nicht weiß, wie sehr der Leser dieser Rezension bis hierhin noch den Eingangssatz "befreundet mit dem Autor" als G'schmäckle auf der Zunge hat, runde ich das alles einfach ab. Und außerdem, nicht zuletzt, weil ich mir den 5. Stern aufheben möchte für eines der nächsten Bücher, die der Herr da noch schreiben wird. Denn er wird immer besser, und da ist er jetzt selber dran schuld. (Satzbau angelehnt an rezensiertes Buch)

Thumbs up!!!

**Über die Einstellung zu Bassiten als frustrierte Gitarristen müssen wir aber nochmal reden, Herr Mayer...**
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am 29. März 2013
jeder der dieses buch lesen wird und bock auf quere storys, helden und spaß hat,wird hier voll bedient. Deswegen daumen hoch und volle vier punkte. Habe viel gelacht...aber ich empfehle die DVD "untill the light takes us"(NORWIGAN BLACK METAL DOKU) anzuschauen.
Denn dann könnte das buch auch inspiered by ...im vorwort stehen haben...
Dennoch bekommt das buch von mir 4 höllensterne, weil gut geklaut,gut konstruiert, gut geschrieben und gut gelacht...keep on moshing
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am 3. Februar 2013
Band?
Tipps und Richtlinien anzeigen | 19 Wörter verbleiben erforderlich (aber nicht bei mir :) Diese Rezension ist für Amazon zu kurz.
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