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Kundenrezensionen

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am 30. November 2015
... und das weiß ich, weil der Mandel es mir im Nachhinein erzählt hat. Die Runninggags aus dem ersten Teil werden konsequent weitergeführt. Das Spannungslevel ist etwas höher und die Black Metal Szene bietet einen abstruseren Rahmen.

Insgesamt lohnt es sich allerdings in Mandels Büro zu starten bevor die Reise nach Skandinavien geht.
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am 4. Dezember 2012
Ich hab mir dieses Buch vor zwei Wochen eher skeptisch gekauft. So stand ich doch dem Black Metal vor allem in den glorreichen Neunzigern ziemlich nahe und kann so manches (schlechte) Geschreibsel über diese Zeit nicht mehr hören. Aber die Neugierde war mal wieder stärker- und das wurde auch belohnt.
Selten habe ich über die pseudohaftige Ernsthaftigkeit (auch von mir, also früher) mehr gelacht als hier. Kein Klischee das hier nicht beschrieben wird. Zu den Charakteren des Mandel und Singer: Diese sind absolut coole, aber unbeholfene Säue mit denen ich im echten Leben gerne mal den einen oder anderen Beefeater Tonic zischen würde.
Darüber hinaus ist der Schreibstil von Herrn Mayer wirklich sehr gelungen; es sind teilweise Satzgebilde dabei, die mir im Nachhinein immer noch im Kopf herumgeistern; nicht weil sie so hyperkomplex wären, aber weil sie einfach in sich jederzeit schlüssig und witzig sind.
Rundum ein geiles Buch, das einen fesselt, amüsiert, befremdet und was weiß ich noch. KAUFEN!
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am 26. November 2012
No spoiler

Das Wichtigste zuerst: Ist es ein gutes Buch? Also ist es eine gute Geschichte, bei der ich mir wie bei einer super TV Serie dachte: nur noch ein Kapitel, dann ist genug für heute, um dann doch so viel wie möglich zu lesen? Hat die Geschichte gute, starke Charaktere, die glaubwürdig und authentisch beschrieben werden und agieren? Hat mich das Buch gut unterhalten und gleichzeitig intellektuell beschäftigt, sodass ich mir über den Inhalt und die verschiedenen Aspekte auch nach dem Lesen immer wieder Gedanken machte? Hat es einen guten Stil der mich begeistert, weil er dem Buch und nicht der Eitelkeit des Schriftstellers dient? Ist der Stil charakteristisch, also typisch und neu, weil dem Autor eigen und sonst keinem? Ist das Buch spannend, lustig, ironisch, gescheit und verfügt es über überraschende und dennoch plausible Wendungen? Hat es mehrere Ebenen, die alle neben-, mit- und ineinander funktionieren ohne konstruiert zu wirken, sondern in ihrer Natürlichkeit überraschen? Habe ich genossen dieses Buch zu lesen und würde ich es weiterempfehlen, verschenken und auch selbstmotiviert das Thema darauf bringen? Ist es also ein gutes Buch?

Ja. Ja. Ja! Black Mandel ist ein sehr sehr gutes Buch und es begeistert mich auf vielen Ebenen.

Und worum geht es? Die detectives-by-accident Mandel und Singer wollen Urlaub machen in Norwegen. Sie ergaukeln sich den Trip indem sie eine Black Metal Reportage schreiben wollen. Dass es da oben in Bergen aber immerzu regnet ist schon bald ihr kleinstes Problem, weil das ganze wird weder Urlaub noch Spaziergang. Denn dann kommen Kriminalität, Faschismus, Religion, scheue Liebe und seltsame seltsame Autofahrten und viele andere Dinge daher von denen ich jetzt nichts schreibe, weil sonst verrat ich noch zu viel – was man bei Krimis ja wie ich höre nicht tun soll.

Aber ein Problem hab ich jetzt. Ich habe bereits den ersten Roman von Berni Mayer mit fünf Sternen bewertet, vor allem weil ich den Schreibstil des Autors irre gelungen finde und ich die Idee, Musik als Metaebene in einem Roman zu benutzen um Inhalte, Themen, Emotionen, Verwirrungen zu verdeutlichen für so logisch halte, weil wir alle doch genau aus diesen Gründen Musik hören, dass ich mich noch immer wundere warum das nicht jeder Roman nutzt. Jetzt ist der erste Roman noch immer super. Dieser hier aber viel superer. Man denke sich also noch ein zwei Sterne zur Bewertung hinzu.

Und wer noch ein zwei Rezensionsaspekte mehr will, lese doch bitte hier weiter:
[...]
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2012
Ein Gedicht. Nein, natürlich kein Gedicht, sondern ein Roman. Aber ein Gedicht von einem Kriminalroman. Ganz verliebt in den leichten und flockigen Stil, schöner ist über Metal und Totschlag nie geschrieben worden.
Nicht Mal von Burzum.
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"Black Mandel" von Berni Mayer habe ich mir in erster Linie nur wegen des Kernthemas zugelegt: Black Metal aus Norwegen. Dass auch die beiden ehemaligen Musikjournalisten und heutigen Privatdetektive Sigi Singer und Max Mandel eine Rolle spielen, war für mich zunächst zweitrangig. Überhaupt kannte ich zuvor noch kein Buch aus der Mandel-Reihe, ich kann also keine Vergleiche zu den anderen Krimis von Mayer ziehen. Darum geht's in "Black Mandel":

Max Mandel und Siegfried Singer sitzen gelangweilt in ihrer Detektei, die Bude wird ihnen nicht gerade eingerannt. Beide haben früher für ein Musikmagazin geschrieben und haben die Musik noch immer als großes Hobby. Der Unterschied ist, dass der Mandel (wie er von seinem Kollegen immer genannt wird) sich heute meist auf obskuren Kram wie Blues aus der damaligen DDR stürzt, während Sigi eher Metal (mit scheinbar großer Vorliebe Thrash) bevorzugt. Anfang der 90er, als in Norwegen die zweite Black-Metal-Welle losbrach, waren sie voll in dem Thema drin. Plötzlich entdeckt der Mandel, dass sich die (fürs Buch erdachte) Kultband Dark Reich reformiert hat und im norwegischen Bergen ein Reuion-Konzert gibt. Aus einer Laune und reiner Langeweile heraus beschließen die Detektive, den weiten Weg zum Konzert auf sich zu nehmen. In Bergen angekommen, werden Mandel und Singer unfreiwillig in einen Fall verwickelt: Der Dark-Reich-Sänger ist verschwunden, und dann taucht eine junge Black-Metal-Band namens Utgang auf, die nicht nur das Foto des gekreuzigten Dark-Reich-Sängers auf dem Cover ihres Debütalbums haben, sondern auch das Radikale wieder aufleben lassen, was manche Black-Metal-Bands in den frühen 90er in Norwegen berüchtigt gemacht hat. Stichworte: Kirchenbrände und Gewalt. Die beiden deutschen Detektive tauchen in die Szene ein und bringen dabei einige unerwartete Dinge ans Tageslicht.

Geschrieben ist "Black Mandel" komplett aus der Sicht von Sigi Singer, der seinen schrulligen Kollegen Max Mandel mit viel Humor beschreibt. Passagen, in denen Singer nicht persönlich anwesend ist, gibt er als Erzählung vom Mandel wieder. Der Schreibstil Mayers ist locker und unterhaltsam - lediglich bei seinem konsequenten Ignorieren des Genitivs zucke ich jedes Mal innerlich zusammen. Dafür sind die beiden "Helden" sehr sympathisch gemacht, und auch die anderen Charaktere des Buchs sind lebhaft beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. Die Geschichte ist spannend und witzig, obwohl es doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen ist, wie Mandel und Singer in den Fall verwickelt werden. Besonders als Metal-Fan muss ich anerkennend erwähnen, dass sich Berni Mayer gut mit der Materie auszukennen scheint: Neben den fiktiven Bands, deren Mitglieder im Buch eine Rolle spielen, nennt er auch zahlreiche reale, die in den Kontext passen (Emperor und Mayhem beispielsweise). Auch Singers bevorzugte Thrash-Metal-Bands werden teilweile mit ein wenig Hintergrundwissen (Bandmitglieder, Diskographie) ins Spiel gebracht. Klar, beim Black Metal stürzt sich Mayer auf viele Klischees - doch die gibt es ja nicht ohne Grund. Es wirkt außerdem nie so, als würde er über etwas schreiben, wovon er eigentlich keine Ahnung hat. Für die fiktiven Bands, Musiker und Alben verwendet er witzigerweise teilweise Vorlagen aus der realen Black-Metal-Welt, die man identifizieren kann, wenn man sich ein bisschen mit der Thematik auskennt. Kurzum: "Black Mandel" ist ein sehr unterhaltsamer Krimi der etwas anderen Art, und obwohl die weiteren Mandel-Romane wohl kaum noch einmal das Thema Black Metal aufgreifen werden, sind mir die beiden Hauptcharaktere doch so ans Herz gewachsen, dass ich auch da mal reinlesen werde.
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am 28. Januar 2013
Berni Mayers Zweiter um die Privatdetektive Sigi Singer und Max Mandel ist FANTASTISCH. Der erste Detektivroman, MANDELS BÜRO, war schon eine ungetrübte Freude, aber mit BLACK MANDEL legt Mayer nochmal eine Schippe drauf. Singer und Mandel, Musikjournalisten a.D., betreiben gemeinsam eine Privatdetektei in Berlin, die nicht mal mäßig läuft. Zwischen IHK-Kursen, sich gegenseitig auf den Wecker gehen und um den bevorzugten Fensterplatz im Büro streiten, rutschen sie in völlig verwegene, abstruse Fälle hinein. Im Hintergrund rauscht die Musik (diesmal Black Metal), auf der Plotbühne geht's richtig zur Sache. Sigi Singer als ewig latent beleidigter zweiter Mann muss die Alleingänge von Kompagnon Max Mandel ertragen. Mandel gibt einen dandyesken Marlowe, fraternisiert wieder Willen mit den Verdächtigen, norwegischen Black Metallern mit Hang zum Wahnsinn - und beide geraten mehr als einmal in heikle Situationen.
Das Ganze ist vor allem ein großer Spaß (auch für alle, die mit Black Metal nichts am Hut haben, so wie ich), wird zur hinteren Hälfte aber auch wirklich spannend und nervenzerrend. Und Mayer hat einen ausgezeichneten Stil. Favoritenpassagen: Singers larmoyante Reflexionen über den Mandel.
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am 16. Februar 2013
Ich finde die Mandel Reihe und besonders "Black Mandel" eine ziemliche Entdeckung. Zwei einerseits sehr bayrisch bodenständige Privatermittler, die durch ihre alten Jobs als Berliner Musikjournalisten aber völlig auf der Höhe der Zeit sind, kämpfen sich durch einen düsteren Fall in der norwegisch Black Metal Szene. Das Ganze bleibt stets unterhaltsam, ist extrem spannend und zeigt immer das Menschliche hinter dem Okkulten.
Tolle Figuren, denen man gerne in dieses doch recht besondere Mileu folgt, ich gebe fünf Sterne.
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am 28. Juni 2013
Der Autor Berni Mayer meinte in einem Interview: „Ich will keine Popliteratur, ich will Abgründe“ und das ist ihm mit dem zweiten Teil der Krimi-Trilogie über die beiden Ermittler Mandel und Singer auch wahrlich gelungen. Es ist ein düsterer Roman mit Handlung im feucht kalten Norwegen, der in einer Sub-Welt spielt, über die ich bisher nichts wusste: Black Metal
Allein daher kann ich den Roman nur empfehlen: Eine sehr spannende Geschichte mit großem Show-Down!
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am 21. Juli 2015
Spannend, unterhaltsam, mal was anderes.

Wie der Mandel und der Singer sich wieder durchschlagen - irgendwie kommt es einem beim zweiten Buch schon so vor, als kenne man die beiden von irgendwoher. Vom Gin Tonic trinken vielleicht in irgendeiner Bar. Aber was ihnen diesmal passiert...noch packender als im ersten Teil.
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am 16. Juli 2013
Nachdem ich den ersten Teil der Reihe in zwei Tagen gelesen hatte, musste der zweite Band direkt folgen. Man muss den ersten nicht gelesen haben, es empfiehlt sich aber, um die Beziehung zwischen Singer und Mandel besser zu verstehen, wie einige Vorrezensenten bereits angemerkt haben.
Die Geschichte mutet sehr wirr und stellenweise grotesk an, aber wer sich einmal mit Black Metal und speziell der norwegischen Szene befasst hat, weiß, wie realistisch die Geschehnisse sind. Wie auch im ersten Teil erinnern einige Figuren stark an reale Personen: Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, meine ich u. a. Gaahl (Gorgoroth), Count Grishnackh (Burzum) oder Fenriz (Darkthrone) unter den Schuhcremespachtlern wiedererkannt zu haben. Auch die Örtlichkeiten (Plattenladen als Szenetreff) und Geschehnisse (Mord, Kirchenbrand) erinnern natürlich an RL-Vorlagen. Dennoch ist die Geschichte eigenständig genug, um zu unterhalten und die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.
Dieser Band ist aufgrund des Bezugs zum Black Metal vielleicht nicht so universal empfehlenswert wie der erste, ein Grundverständnis der Szene sollte schon da sein. Dann ist es aber eine klasse Mischung aus Krimi-Roman, Szeneportrait und Unterhaltung und sollte sofort weggelesen werden!
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