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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
157
4,2 von 5 Sternen
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am 22. Mai 2017
Ich liebe John Grisham!! Das Hörbuch war, wie fast alle seine Werke, unheimlich spannend und sehr unterhaltsam. Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir.
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am 7. September 2011
Wer die alten Erfolge >Die Firma<, >Die Akte<, >Die Jury< oder >Das Urteil< des Autors John Grisham geschätzt hat, wird >Das Geständnis< lieben!

Am Anfang steht ein Geständnis. Travis Boyette, ein verurteilter Sexualstraftäter kommt zu Reverend Keith Schroeder in dessen Kirchengemeinde in Kansas und gesteht den Mord an Nicole Yarber, einem weißen Mädchen aus Texas. Für diesen Mord wurde allerdings der Schwarze Donte Drumm unschuldig verurteilt. Dieser sitzt seit neun Jahren in der Todeszelle und soll in vier Tagen durch die Todesspritze hingerichtet werden. Der Gewissenskonflikt des couragierten Reverend, die zweifelhafte Glaubwürdigkeit des Verbrechers Boyett, die Bemühungen des Anwalts der Verteidigung Robbie Flak sowie der sich zuspitzende Wettlauf gegen die Zeit sind in kurzen Worten auch schon die Fakten, die für atemlose Spannung in dem hochkarätigen Justizthriller sorgen. Zudem kommen die Mütter der beiden Opfer (Opfer des Verbrechens und Opfer der Justiz) zu Wort, was die emotionale Ebene verstärkt.

Die brisanten Themen Todesstrafe, Verstrickungen der Staatsgewalt, erzwungene Geständnisse und Ungerechtigkeit im Namen des Gesetzes stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Darüber hinaus geht es um die Rolle der Medien in der Gesellschaft. Neben der Hinterfragung der amerikanischen Gerichtsbarkeit versteht es Grisham, "typisch amerikanisches" wie Rassendiskriminierung und den Stellenwert von Football in den USA mit in die Handlung einfließen zu lassen. Zu den Hauptakteuren gesellen sich viele weitere Personen, die allesamt gut abgegrenzt und charakterisiert sind. Somit behält man den Überblick und kann den einzelnen Standpunkten besten folgen. Obwohl diese Standpunkte vorhersehbar sind, tut das der Spannung zu keinem Zeitpunkt einen Abbruch. Die einzelnen Handlungsstränge bauen sich stimmig auf, laufen parallel nachvollziehbar nebeneinander bis sie schließlich zusammenlaufen. Die Handlung selbst bleibt bis zum Ende fesselnd. >Das Geständnis< ist rasant und lässt aufgrund des vorgegebenen Tempos unweigerlich schneller lesen. Das hohe Maß an Identifikation des Lesers mit den handelnden Personen machen diesen Pageturner aus.

Ich habe von Anfang an mitgefiebert; habe mich parteiisch gefühlt als wäre ich mittendrin im Pulk des Verteidigungsteams. Das war der Grund, warum ich es kaum erwarten konnte, das Buch weiterzulesen. Ich habe zwei atemlose Nächte mit "John" im Bett verbracht, und empfehle >Das Geständnis< uneingeschränkt all jenen, die sich gerne die Nächte mit Lesen um die Ohren schlagen.

Die "Gerechtigkeit nach texanischer Art" sorgt für erstklassige Unterhaltung, dabei stimmt das Plädoyer des Autors gegen die Todesstrafe nachdenklich und klingt nach. Grisham ist back!
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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2011
Mit seinem neuen Roman "Das Geständnis" hat John Grisham mich nach seinen vorherghenden Flops wieder etwas versöhnt. Das Buch ist ein engagiertes Plädoyer gegen die Todesstrafe und eine große Kritik am Rechtssystem bestimmter Staaten Amerikas.

Als eines Tages ein mehrfach verurteilter Sexualtäter, Travis Boyette, im Haus des Revernd Keith Schroeder auftaucht und den Tod an einem jungen Mädchen gesteht, dessen vermeintlicher Mörder in einigen Tagen hingerichtet werden soll, weiss Keith Schröder zuerst nicht, wie er darauf reagieren soll.Boyette begündet sein Geständnis damit, dass er bald sterben wird, da er einen inoperablen Hirntumor habe und er vorher die Unschuld des verurteilten Farbigen Donte Drumm bezeugen will. Außerdem wisse er wo die Leiche Nicole Yarbers vergraben liege, da er dies selbst getan habe. Donte Drumm wurde nämlich zum Tode verurteilt, obwohl niemals eine Leiche gefunden wurde und er nach einem erpressten Geständnis,das er später widerrief, immer wieder seine Unschuld beteuerte.
Der Leser erfährt nun in diesem Buch, wie die Mühlen der Justiz im Staate Texas malen. Ein engagierter Rechtsanwalt"Robbi Flagg"setzt sich für die Aussetzung der Todesstrafe des Beschuldigten ein und beginnt ein Rennen gegen die Zeit.Wird er es schaffen Donte vor der Todesspritze zu bewahren?

Ich fand das neue Buch des Autors streckenweise sehr berührend, vor allem die Szenen aus der Todeszelle, Spannung kam auch streckenweise auf, was mich aber am meisten begeistert hat, war die Darstellung der verantwortlichen Personen, die mit der Rücknahme dieses Urteils zu tun hatten.Man hatte nicht das Gefühl, dass sie über einen Menschen urteilten, sondern es ging ihnen eigentlich immer nur um Prestige und ihre Wiederwahl.Auch die Darstellung des zum Tode Verurteilten ist dem Autor meiner Meinung nach gut gelungen, seine Gedanken und Gefühle wurden sehr überzeugend rübergebracht.
Auch die Mittel, die Justiz und Polizei anwenden,um ein Geständnis aus dem Beschuldigten herauszupressen,wurden spannend erzählt.Die überall anzutreffende Presse, die sich wie die Schmeißfliegen auf diese Sache stürzten und sogar von der Mutter des Opfers sehr medienträchtig eingesetzt wird,machen dem Leser noch einmal sehr deutlich, dass es weniger um den Menschen, als vielmehr um sensationsheischende Effekte geht, die die Zuschauer gierig aufsaugen.

Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte und desshalb auch keine 5 Sterne.
Stellenweise ging es mir etwas zu pathetisch zur Sache und einige Situationen waren auch etwas unglaubwürdig.Ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen, da ich dann zu viel verraten würde.

Trotz aller kleinen Schwächen, hat mir das neue Buch des Bestsellerautors wieder gut gefallen und ich finde es wesentlich gelungener, als seine Vorgänger
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am 7. September 2011
Es ist schon lange her, als ich "Die Firma", "Die Akte" und mein bisheriges Lieblingsbuch von Grisham "Die Jury" las. Daher kann ich meine selbst gestellte Frage nicht wirklich beantworten. Fakt ist, daß Grishams "Formkurve" eindeutig wieder nach oben zeigt. Nach teilweise furchtbar langweiligen Büchern wie "Berufung" oder "Die Begnadigung", ging es mit "Der Anwalt" und "Das Gesetz" doch deutlich nach oben und hat mit "Das Geständnis" einen neuen Höhepunkt in der Autoren-Karriere von Grisham erreicht.
Es ist ein tolles Buch. Spannend und erschreckend. Das Katz-und-Maus Spiel das Travis zu Beginn mit Keith spielt, die Fahrt der beiden, der verzweifelte Versuch von Robbie Flak die Hinrichtung zu verhindern, welcher am Anfang meint, daß Travis nur ein weiterer Spinner ist, der sich nur profilieren will. Als Robbie allerdings keinen Ausweg mehr hat, klammert auch er sich an den letzten Strohhalm. Die Rechts-Maschinerie mit Polizisten (die Geständnisse erzingen), Anwälten (die sochle Geständnisse nicht hinterfragen), Richtern (die solche Geständnisse, obwohl widerrufen vor Gericht zulassen) und Politikern (die Entscheidungen treffen, je nachdem ob sie meinen, daß damit die nächste Wahl gewonnen wird), wird (wie schon des öfteren bei Grisham) gründlich durchleuchtet und die Schwächen aufgezeigt. Grisham beschreibt auch die Menschliche Seite, welche den zuvor genannten abhanden gekommen ist.
Rein zufällig habe ich eine Dokumentation über das im Buch beschriebene Huntsville gesehen und wie es aussieht stimmen diverse Zahlen, die Grisham im Buch beschreibt (Todeszellenaufenthalt bis zur Hinrichtung 10 Jahre, usw.). Auch diverse "Nebenprodukte" einer solchen geplanten Hinrichtung hat Grisham großartig und nachvollziehbar beschrieben. Angefangen mit den Medien, die sich natürlich auf soetwas wie die Geier stürzen würden, bis hin zu den bürgerkriegsähnlichen Zuständen und dem eingreifen der Nationalgarde.

Zuletzt eine "Kennzahl" von mir. Ich komme nicht sehr oft zum lesen und daher dauert es immer doch eine Weile bis ich so einen 500 Seiten-Schmöker durch habe. Normalerweise brauche ich für ein durchschnittliches Buch 1 Monat. Für "Das verlorene Symbol" von Dan Brown (etwa 800 Seiten) habe ich 3 oder 4 Monate benötigt, da es so zäh war. Für dieses hier habe ich gerade mal 10 Tage gebraucht. Während des lesens war ich gefesselt, gespannt, traurig, zornig, habe ungläubig den Kopf geschüttelt und war erheitert. Braucht ein Buch mehr Emotionen?
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am 25. Januar 2017
...das Buch herrenlos bei uns in der Arbeit rumlag... Nach ca. 2 Wochen habe ich mich seiner erbarmt, nachdem ich irgendwann in grauer Vorzeit mal "Die Akte" von Grisham gelesen und eigentlich gar nicht übel gefunden hatte. Aber "Das Geständnis" zieht sich wie alter Fensterkitt. Und wer noch ernsthaft vorhat, das Buch zu lesen, sollte an dieser Stelle aufhören, denn ich werde um das Spoilern nicht herumkommen... Denn eigentlich ist die Story nach 2/3 des Buches rum ums Eck, und man fragt sich, womit der Autor denn wohl die restlichen fast 200 Seiten seines Werkes noch füllen möge, wo doch der Waschzettel deutlich macht, dass es eigentlich um einen Wettlauf mit der Zeit und gegen eine Hinrichtung gehen sollte. Wenn dieser Wettlauf amtsärztlich bestätigt auf Seite dreihundertundnochwas verloren ist, wie will man dann noch die Spannung aufrecht erhalten? Ich weiß es nicht, und Grisham wusste es leider auch nicht. Wiederholungen, Redundanzen, zähe, detailverliebte, überflüssige Ausführungen, Schwarz-Weiß-Malerei im wahrsten Sinne des Wortes. Den zweiten Stern habe ich mir abgerungen, weil es mir im Gegensatz zu manch anderem Buch diesmal tatsächlich gelungen ist, keine Seiten zu überspringen. Weil ich immer noch gehofft habe, dass doch noch was Entscheidendes passiert. Is nich...
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am 3. August 2012
...hat mich diese Geschichte gekostet; und es hat sich gelohnt. Egal, ob Drumm am Ende nun hingerichtet wird oder nicht, Grisham zeigt schonunglos auf, dass in den Staaten mit Todesstrafe, aber insbesondere in Texas jede vollzogene Exekution nur ein Beweis ist, dass die Justiz funktioniert.
Die Geschichte packt von Beginn an und laesst einen nicht mehr los. Zwischen Fassungslosigkeit und atemloser Spannung, Mitleid und Wut, las ich dieses Buch.
Die einzelnen Charaktere (Keith, Robbie, Travis, aber auch die Boesewichte Koffee oder Kerber) sind gut gezeichnet und der Plot geht flott voran.
Grisham ist ein Buch gelungen, das beste und knisternde Unterhaltung auf der einen und faktentreue Informationen zum texanischen Justizsystem auf der anderen Seite bietet, ohne langweilig oder belehrend zu wirken.
Und er uebertreibt leider wirklich in keiner Weise. Nach mehrjaehrigem Brief- und Besuchskontakt mit einem Insassen der Death Row in Arizona kann ich die im Buch aufgezeigten Vorgaenge bestaetigen. Leider...
Wie auch immer; Grishams "Gestaendnis" ist beste Lektuere und lerreich dazu; dafuer verdient ein Roman alleweil 5 Sterne.
Empfohlen!
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am 20. September 2012
Zum Inhalt

Reverend Keith Schroeder hat in seiner Gemeinde wenig Sorgenkinder, bis eines Tages Travis Boyette bei ihm auftaucht und beichten möchte. Der rechtskräftig verurteilte Sexualstraftäter ist sterbenskrank und er berichtet dem Reverend, dass er einen Mord begangen hat, für den ein junger Mann in vier Tagen hingerichtet werden soll. Reverend Schroeder sieht sich berufen, den unschuldigen Donté Drumm aus der Todeszelle zu retten.

Er macht sich gemeinsam mit dem Schwerverbrecher an seiner Seite auf die lange Reise nach Huntsville, Texas.

Mein Fazit

Grisham zeigt, dass Rassenhass Justizia nicht nicht immer unparteiisch lässt, dass die Unschuldsvermutung nicht für jeden gilt und dass die "Maschinerie Todesstrafe" kaum einen Rückwärtsgang hat. John Grisham ist bekannt für seine Justizthriller. Aber dieses mal hat er mich echt gepackt – Das Geständnis ist ein Hörbuch a la "Achterbahn der Gefühle". Ich hätte mir nur gern ein Happy End gewünscht.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sternen
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am 25. Februar 2012
Hui, ist dieses Buch unterhaltsam! Es ist traurig, tragisch, und spannend, spannend, spannend! Es beinhaltet alles, was man/frau von einem Grisham erwartet/erwarten darf - nicht mehr und nicht weniger.
Zu empfehlen allen Fans gediegener Gerichtsliteratur.
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Keith Schroeder, Pfarrer einer lutherischen Kirche in Topeka, Kansas, ahnt nicht, was auf ihn zukommt, als eines Morgens ein Fremder sein Büro betritt, um sich etwas von der Seele zu reden. Solche seelsorgerlichen Gespräche sind für einen Pastor normal, jedoch hat dieser Besucher etwas zu beichten, was auch ein Geistlicher selten zu hören bekommt. Er sterbe demnächst an einem Gehirntumor, erklärt der Mann, und wolle vielleicht bekennen, dass er der Mörder eines seit 10 Jahren aus der Kleinstadt Slone in Texas verschwundenen Mädchens sei.
Für den Mord an Nicole Yarber, die bei ihrem Verschwinden 17 Jahre alt war, sitzt allerdings ein anderer Mann in der Todeszelle, seine Hinrichtung steht nur wenige Tage bevor. Die Leiche wurde nie gefunden und der Verurteilte, Donté Drumm, hat sein Geständnis längst widerrufen und beteuert seither seine Unschuld.
Bild von John Grisham via Amazon.comDamit beginnt ein Buch, wie es John Grisham schon länger nicht gelungen ist. Ein Buch, das den Leser fesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Ein Roman, dessen Handlung mitunter Wege nimmt, die der Leser nicht zu gehen wünscht. Ein realistisches, ein ehrliches Buch. Eine aufwühlende, eine tief beeindruckende Erzählung.
Es gibt Bücher, auch von John Grisham, in denen findigen Juristen auch das unmöglich scheinende Herumreißen einer Situation gelingt, in denen dann doch noch das Gute siegt. Solche Bücher zeichnen nicht immer ein akkurates Bild des Lebens, aber sie haben zweifellos ihre Vorteile: Man schöpft Hoffnung, dass es eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt.
The Confession hat auch seine Vorteile, aber die liegen auf ganz anderen Ebenen.
In erster Linie ist es natürlich ein spannender Roman, der dem Leser keine Atempause gönnt. Man müsste ja eigentlich schlafen gehen, aber man kann das Buch nicht beiseite legen. Nur noch eine Seite … nur noch das Kapitel … nur noch ein paar Seiten …
Das Buch kann aber auch Augen öffnen: Realistisch schildert der Autor, mit welcher tiefen Überzeugung, Gott auf ihrer Seite zu haben, schwarze und weiße Christen ganz unterschiedliche Meinungen und Einstellungen biblisch begründen. Er schildert, warum und wie Donté in neun Jahren, unschuldig im Gefängnis, seinen einst lebendigen und zuversichtlichen Glauben verloren hat.
Keith plunged ahead. “Robbie tells me you were raised in a church, batized at an early age, had a strong faith, raised by parents who were devout Christians.”
“All true. I was close to God, Mr. Schroeder, until God abandoned me.”

“You blame God for the past nine years?”
“Yes, I do. … I was eighteen years old, a longtime Christian, still active in church, but also doing some things that most kids do, nothing bad, but, hell, when you grow up in a house as strict as mine, you’re gonna rebel a little. … I stayed off the streets. I was looking forward to college. Then, for some reason I guess I’ll never understand, a bolt of lightning hits me square in the forehead. I’m wearing handcuffs. I’m in jail. … My fate is determined by twelve white people, half of them good, solid Baptists. The prosecutor was a Methodist, the judge was a Presbyterian …”
John Grisham schildert auch, mit welchen Glaubenskonflikten Pfarrer Schroeder zu kämpfen hat. Und nicht nur das, seitens seiner Kirchenobrigkeit gerät er zusätzlich unter Druck. Überall finden sich Menschen, die ganz genau mit der Bibel in der Hand erklären können, was richtig ist, was Gottes Wort sagt - und die Widersprüche könnten kaum gewaltiger sein. Schließlich gehen Kirchen in Flammen auf, der Hass lodert in Slone. Politiker und Juristen suchen nach Lösungen und finden keine. Die Lage wird immer prekärer …
The Confession hat mich gepackt und bewegt, wie es selten einem Roman gelingt. Ich habe geweint beim Lesen – und das passiert mir kaum einmal.
John Grisham erspart weder sich noch den Lesern grauenhafte Erlebnisse und unbequeme Fragen. Keith Schroeder wird am Ende der Erzählung ein anderer Mensch sein als zuvor. Der Leser - das wäre sehr zu wünschen - auch. Mein Denken und Glauben hat sich durch diese Lektüre jedenfalls verändert.

Mein Fazit: Wie man es auch betrachtet, dies ist ein rundum packendes, durchdachtes, erschütterndes, spannendes Buch; eines der besten, die John Grisham bisher verfasst hat. Unbedingt lesen!

P.S.: Ich habe das Original gelesen, zur Qualität der deutschen Übersetzung vermag ich nichts zu sagen.
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am 21. Januar 2012
Kurz zum Inhalt: Travis Boyette, ein rechtskräftig verurteilter Sexualstraftäter, der mehr als sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hat, gesteht einen Mord, für den ein anderer verurteilt wurde: Donté Drumm. Dieser sitzt seit acht Jahren in der Todeszelle und soll in genau vier Tagen hingerichtet werden. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Roman ist in drei Teile unterteilt, sozusagen die Vorgeschichte, der Hauptteil, und wie es "danach" weitergeht.

Das Buch "Das Geständnis" von John Grisham ist ein sehr packendes Buch über die (Un-)Gerechtigkeit.

Es ist so lebendig geschrieben, dass man mit den jeweiligen Figuren richtig mitfiebert. Immer wieder habe ich mich gefragt, ob es möglich ist, die Hinrichtung aufzuhalten und habe mich teilweise richtig geärgert, wenn Travis Boyette, der sich als wahrer Täter ausgibt, mal wieder "querschießt" und die Zeit davon läuft.

Man spürt richtig die Beklemmung der jeweiligen Personen und macht sich auch unweigerlich Gedanken, ob man der Todesstrafe grundsätzlich zustimmen soll oder sie ablehnen soll. Grisham liefert hierzu auch Fakten im Buch und läßt deutlich werden, wie er dazu steht.

Man muß immer weiterlesen, um zu wissen, ob Donté Drumm gerettet werden kann oder nicht (das verrate ich hier natürlich nicht).

Wer sich fragt, ob eine Geschichte sich so zutragen könnte, sollte unter "Troy Davis" googeln.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen! Es ist wirklich packend und kurzweilig und lässt einem viel drüber nachdenken, wie man selbst zu dem Thema steht.
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