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Das Geständnis: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. September 2017
Der Roman ist spannend geschrieben und hat mich auch in seinen detaillierten Beschreibungen wieder beeindruckt. Nur die letzten Seiten ziehen sich in die Länge. Insgesamt sehr lesenswert.
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am 25. Januar 2017
...das Buch herrenlos bei uns in der Arbeit rumlag... Nach ca. 2 Wochen habe ich mich seiner erbarmt, nachdem ich irgendwann in grauer Vorzeit mal "Die Akte" von Grisham gelesen und eigentlich gar nicht übel gefunden hatte. Aber "Das Geständnis" zieht sich wie alter Fensterkitt. Und wer noch ernsthaft vorhat, das Buch zu lesen, sollte an dieser Stelle aufhören, denn ich werde um das Spoilern nicht herumkommen... Denn eigentlich ist die Story nach 2/3 des Buches rum ums Eck, und man fragt sich, womit der Autor denn wohl die restlichen fast 200 Seiten seines Werkes noch füllen möge, wo doch der Waschzettel deutlich macht, dass es eigentlich um einen Wettlauf mit der Zeit und gegen eine Hinrichtung gehen sollte. Wenn dieser Wettlauf amtsärztlich bestätigt auf Seite dreihundertundnochwas verloren ist, wie will man dann noch die Spannung aufrecht erhalten? Ich weiß es nicht, und Grisham wusste es leider auch nicht. Wiederholungen, Redundanzen, zähe, detailverliebte, überflüssige Ausführungen, Schwarz-Weiß-Malerei im wahrsten Sinne des Wortes. Den zweiten Stern habe ich mir abgerungen, weil es mir im Gegensatz zu manch anderem Buch diesmal tatsächlich gelungen ist, keine Seiten zu überspringen. Weil ich immer noch gehofft habe, dass doch noch was Entscheidendes passiert. Is nich...
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am 7. September 2011
Wer die alten Erfolge >Die Firma<, >Die Akte<, >Die Jury< oder >Das Urteil< des Autors John Grisham geschätzt hat, wird >Das Geständnis< lieben!

Am Anfang steht ein Geständnis. Travis Boyette, ein verurteilter Sexualstraftäter kommt zu Reverend Keith Schroeder in dessen Kirchengemeinde in Kansas und gesteht den Mord an Nicole Yarber, einem weißen Mädchen aus Texas. Für diesen Mord wurde allerdings der Schwarze Donte Drumm unschuldig verurteilt. Dieser sitzt seit neun Jahren in der Todeszelle und soll in vier Tagen durch die Todesspritze hingerichtet werden. Der Gewissenskonflikt des couragierten Reverend, die zweifelhafte Glaubwürdigkeit des Verbrechers Boyett, die Bemühungen des Anwalts der Verteidigung Robbie Flak sowie der sich zuspitzende Wettlauf gegen die Zeit sind in kurzen Worten auch schon die Fakten, die für atemlose Spannung in dem hochkarätigen Justizthriller sorgen. Zudem kommen die Mütter der beiden Opfer (Opfer des Verbrechens und Opfer der Justiz) zu Wort, was die emotionale Ebene verstärkt.

Die brisanten Themen Todesstrafe, Verstrickungen der Staatsgewalt, erzwungene Geständnisse und Ungerechtigkeit im Namen des Gesetzes stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Darüber hinaus geht es um die Rolle der Medien in der Gesellschaft. Neben der Hinterfragung der amerikanischen Gerichtsbarkeit versteht es Grisham, "typisch amerikanisches" wie Rassendiskriminierung und den Stellenwert von Football in den USA mit in die Handlung einfließen zu lassen. Zu den Hauptakteuren gesellen sich viele weitere Personen, die allesamt gut abgegrenzt und charakterisiert sind. Somit behält man den Überblick und kann den einzelnen Standpunkten besten folgen. Obwohl diese Standpunkte vorhersehbar sind, tut das der Spannung zu keinem Zeitpunkt einen Abbruch. Die einzelnen Handlungsstränge bauen sich stimmig auf, laufen parallel nachvollziehbar nebeneinander bis sie schließlich zusammenlaufen. Die Handlung selbst bleibt bis zum Ende fesselnd. >Das Geständnis< ist rasant und lässt aufgrund des vorgegebenen Tempos unweigerlich schneller lesen. Das hohe Maß an Identifikation des Lesers mit den handelnden Personen machen diesen Pageturner aus.

Ich habe von Anfang an mitgefiebert; habe mich parteiisch gefühlt als wäre ich mittendrin im Pulk des Verteidigungsteams. Das war der Grund, warum ich es kaum erwarten konnte, das Buch weiterzulesen. Ich habe zwei atemlose Nächte mit "John" im Bett verbracht, und empfehle >Das Geständnis< uneingeschränkt all jenen, die sich gerne die Nächte mit Lesen um die Ohren schlagen.

Die "Gerechtigkeit nach texanischer Art" sorgt für erstklassige Unterhaltung, dabei stimmt das Plädoyer des Autors gegen die Todesstrafe nachdenklich und klingt nach. Grisham ist back!
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am 3. August 2012
...hat mich diese Geschichte gekostet; und es hat sich gelohnt. Egal, ob Drumm am Ende nun hingerichtet wird oder nicht, Grisham zeigt schonunglos auf, dass in den Staaten mit Todesstrafe, aber insbesondere in Texas jede vollzogene Exekution nur ein Beweis ist, dass die Justiz funktioniert.
Die Geschichte packt von Beginn an und laesst einen nicht mehr los. Zwischen Fassungslosigkeit und atemloser Spannung, Mitleid und Wut, las ich dieses Buch.
Die einzelnen Charaktere (Keith, Robbie, Travis, aber auch die Boesewichte Koffee oder Kerber) sind gut gezeichnet und der Plot geht flott voran.
Grisham ist ein Buch gelungen, das beste und knisternde Unterhaltung auf der einen und faktentreue Informationen zum texanischen Justizsystem auf der anderen Seite bietet, ohne langweilig oder belehrend zu wirken.
Und er uebertreibt leider wirklich in keiner Weise. Nach mehrjaehrigem Brief- und Besuchskontakt mit einem Insassen der Death Row in Arizona kann ich die im Buch aufgezeigten Vorgaenge bestaetigen. Leider...
Wie auch immer; Grishams "Gestaendnis" ist beste Lektuere und lerreich dazu; dafuer verdient ein Roman alleweil 5 Sterne.
Empfohlen!
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am 20. September 2012
Zum Inhalt

Reverend Keith Schroeder hat in seiner Gemeinde wenig Sorgenkinder, bis eines Tages Travis Boyette bei ihm auftaucht und beichten möchte. Der rechtskräftig verurteilte Sexualstraftäter ist sterbenskrank und er berichtet dem Reverend, dass er einen Mord begangen hat, für den ein junger Mann in vier Tagen hingerichtet werden soll. Reverend Schroeder sieht sich berufen, den unschuldigen Donté Drumm aus der Todeszelle zu retten.

Er macht sich gemeinsam mit dem Schwerverbrecher an seiner Seite auf die lange Reise nach Huntsville, Texas.

Mein Fazit

Grisham zeigt, dass Rassenhass Justizia nicht nicht immer unparteiisch lässt, dass die Unschuldsvermutung nicht für jeden gilt und dass die "Maschinerie Todesstrafe" kaum einen Rückwärtsgang hat. John Grisham ist bekannt für seine Justizthriller. Aber dieses mal hat er mich echt gepackt – Das Geständnis ist ein Hörbuch a la "Achterbahn der Gefühle". Ich hätte mir nur gern ein Happy End gewünscht.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sternen
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am 18. August 2017
Ich bin momentan dabei diesen Roman zu lesen.(Überwiegend während meiner Zugfahrt zur Arbeit) Vor lauer Spannung kann ich es kaum erwarten weiter zu lesen. Hervorragend geschrieben, kein langweiliges Kapitel dabe, mal wieder ein Meisterwerk von John Grisham!!
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am 25. Februar 2012
Hui, ist dieses Buch unterhaltsam! Es ist traurig, tragisch, und spannend, spannend, spannend! Es beinhaltet alles, was man/frau von einem Grisham erwartet/erwarten darf - nicht mehr und nicht weniger.
Zu empfehlen allen Fans gediegener Gerichtsliteratur.
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am 25. August 2011
Mit seinem neuen Roman "Das Geständnis" hat John Grisham mich nach seinen vorherghenden Flops wieder etwas versöhnt. Das Buch ist ein engagiertes Plädoyer gegen die Todesstrafe und eine große Kritik am Rechtssystem bestimmter Staaten Amerikas.

Als eines Tages ein mehrfach verurteilter Sexualtäter, Travis Boyette, im Haus des Revernd Keith Schroeder auftaucht und den Tod an einem jungen Mädchen gesteht, dessen vermeintlicher Mörder in einigen Tagen hingerichtet werden soll, weiss Keith Schröder zuerst nicht, wie er darauf reagieren soll.Boyette begündet sein Geständnis damit, dass er bald sterben wird, da er einen inoperablen Hirntumor habe und er vorher die Unschuld des verurteilten Farbigen Donte Drumm bezeugen will. Außerdem wisse er wo die Leiche Nicole Yarbers vergraben liege, da er dies selbst getan habe. Donte Drumm wurde nämlich zum Tode verurteilt, obwohl niemals eine Leiche gefunden wurde und er nach einem erpressten Geständnis,das er später widerrief, immer wieder seine Unschuld beteuerte.
Der Leser erfährt nun in diesem Buch, wie die Mühlen der Justiz im Staate Texas malen. Ein engagierter Rechtsanwalt"Robbi Flagg"setzt sich für die Aussetzung der Todesstrafe des Beschuldigten ein und beginnt ein Rennen gegen die Zeit.Wird er es schaffen Donte vor der Todesspritze zu bewahren?

Ich fand das neue Buch des Autors streckenweise sehr berührend, vor allem die Szenen aus der Todeszelle, Spannung kam auch streckenweise auf, was mich aber am meisten begeistert hat, war die Darstellung der verantwortlichen Personen, die mit der Rücknahme dieses Urteils zu tun hatten.Man hatte nicht das Gefühl, dass sie über einen Menschen urteilten, sondern es ging ihnen eigentlich immer nur um Prestige und ihre Wiederwahl.Auch die Darstellung des zum Tode Verurteilten ist dem Autor meiner Meinung nach gut gelungen, seine Gedanken und Gefühle wurden sehr überzeugend rübergebracht.
Auch die Mittel, die Justiz und Polizei anwenden,um ein Geständnis aus dem Beschuldigten herauszupressen,wurden spannend erzählt.Die überall anzutreffende Presse, die sich wie die Schmeißfliegen auf diese Sache stürzten und sogar von der Mutter des Opfers sehr medienträchtig eingesetzt wird,machen dem Leser noch einmal sehr deutlich, dass es weniger um den Menschen, als vielmehr um sensationsheischende Effekte geht, die die Zuschauer gierig aufsaugen.

Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte und desshalb auch keine 5 Sterne.
Stellenweise ging es mir etwas zu pathetisch zur Sache und einige Situationen waren auch etwas unglaubwürdig.Ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen, da ich dann zu viel verraten würde.

Trotz aller kleinen Schwächen, hat mir das neue Buch des Bestsellerautors wieder gut gefallen und ich finde es wesentlich gelungener, als seine Vorgänger
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am 7. September 2011
Es ist schon lange her, als ich "Die Firma", "Die Akte" und mein bisheriges Lieblingsbuch von Grisham "Die Jury" las. Daher kann ich meine selbst gestellte Frage nicht wirklich beantworten. Fakt ist, daß Grishams "Formkurve" eindeutig wieder nach oben zeigt. Nach teilweise furchtbar langweiligen Büchern wie "Berufung" oder "Die Begnadigung", ging es mit "Der Anwalt" und "Das Gesetz" doch deutlich nach oben und hat mit "Das Geständnis" einen neuen Höhepunkt in der Autoren-Karriere von Grisham erreicht.
Es ist ein tolles Buch. Spannend und erschreckend. Das Katz-und-Maus Spiel das Travis zu Beginn mit Keith spielt, die Fahrt der beiden, der verzweifelte Versuch von Robbie Flak die Hinrichtung zu verhindern, welcher am Anfang meint, daß Travis nur ein weiterer Spinner ist, der sich nur profilieren will. Als Robbie allerdings keinen Ausweg mehr hat, klammert auch er sich an den letzten Strohhalm. Die Rechts-Maschinerie mit Polizisten (die Geständnisse erzingen), Anwälten (die sochle Geständnisse nicht hinterfragen), Richtern (die solche Geständnisse, obwohl widerrufen vor Gericht zulassen) und Politikern (die Entscheidungen treffen, je nachdem ob sie meinen, daß damit die nächste Wahl gewonnen wird), wird (wie schon des öfteren bei Grisham) gründlich durchleuchtet und die Schwächen aufgezeigt. Grisham beschreibt auch die Menschliche Seite, welche den zuvor genannten abhanden gekommen ist.
Rein zufällig habe ich eine Dokumentation über das im Buch beschriebene Huntsville gesehen und wie es aussieht stimmen diverse Zahlen, die Grisham im Buch beschreibt (Todeszellenaufenthalt bis zur Hinrichtung 10 Jahre, usw.). Auch diverse "Nebenprodukte" einer solchen geplanten Hinrichtung hat Grisham großartig und nachvollziehbar beschrieben. Angefangen mit den Medien, die sich natürlich auf soetwas wie die Geier stürzen würden, bis hin zu den bürgerkriegsähnlichen Zuständen und dem eingreifen der Nationalgarde.

Zuletzt eine "Kennzahl" von mir. Ich komme nicht sehr oft zum lesen und daher dauert es immer doch eine Weile bis ich so einen 500 Seiten-Schmöker durch habe. Normalerweise brauche ich für ein durchschnittliches Buch 1 Monat. Für "Das verlorene Symbol" von Dan Brown (etwa 800 Seiten) habe ich 3 oder 4 Monate benötigt, da es so zäh war. Für dieses hier habe ich gerade mal 10 Tage gebraucht. Während des lesens war ich gefesselt, gespannt, traurig, zornig, habe ungläubig den Kopf geschüttelt und war erheitert. Braucht ein Buch mehr Emotionen?
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am 22. Oktober 2011
Lange ist es her, dass ich einen Grisham gelesen und so richtig gut gefunden habe. Mit "Das Geständnis" hat Grisham thematisch an seine frühen Werke "Die Jury" und "Die Kammer" angeschlossen - und qualitativ sogar fast an "Die Firma". Wobei "Das Geständnis" viel mehr Substanz halt als der Action-Thriller - und die Spannung bei "Das Geständnis" zwar nicht im Vordergrund steht, aber man natürlich trotzdem sehr stark mitfiebert und hofft, dass alles noch ein gutes Ende nimmt. Es ist schwer über dieses Buch zu schreiben, ohne zuviel zu verraten. Aber es soll doch erwähnt werden, dass Grisham die letzen Seiten des Buches nutzt um dafür zu Sorgen, dass man das Buch nicht aus der Hand legt und sich hundeelend fühlt - obwohl es dazu mehr als genügend Anlässe geben würde. Er beschönigt nichts, hat aber das seltene Talent trotzdem Optimismus zu verbreiten.
Es gibt Leute, die dem Buch vorwerfen, dass es aufgrund der eindeutigen (Un)Schuldfrage als Manifest gegen die Todesstrafe nicht stark genug sei - aber diese Kritik trifft meiner Meinung nach nicht den Kern. Natürlich ist die Fehlbarkeit des Rechtssystems ein starkes Argument gegen die "ultimative Strafe" - aber Grisham verschweigt nicht, dass es auch ausreichend andere Gründe gegen diese Strafe gibt - ob finanzielle, moralische/ethische oder religöse oder andere. Und das ist es, was dieses Buch zu einem besonderen macht. Es ist ausnahmsweise mal ein Grisham, der einen auch dann noch beschäftigt, wenn man ihn ausgelesen hat. Es ist also nicht nur reine Unterhaltung. Und trotzdem ist das Buch sehr unterhaltsam - und das obwohl es sich von der reinen Handlung her in wenigen Sätzen zusammenfassen lassen würde. Das für mich gute und Interessante an diesem Buch liegt vor allem in der Tatsache, dass Grisham ein Meister darin ist, Personen lebendig und realistisch darzustellen. Die Zahl der Charaktere, die er in "Das Geständnis" lebensnah darstellt ist erstaunlich. Und oft (wenn auch längst nicht oft genug) gelingt es ihm sogar, die US-typischen Schwarz-Weiß-Malerei zu vermeiden. Das wichtigste an dem Buch ist meiner Meinung nach aber: Es zeigt wunderbar, wie die Todesstrafe als Spielball benutzt wird - von Medien, Politikern, Staatsanwälten, Anwälten - insofern kann es vielleicht sogar mit Meisterwerken wie "The Wire" mithalten...
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