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am 2. April 2011
Ich habe mich gleich festgelesen, das Buch ist trotz aufschlußreicher technischer Details sehr spannend zu lesen.

Die dargestellten Hacker kommen einem persönlich nahe, gleichzeitig erfährt man viel über die Anfänge des Internet. In der Zeit von der das Buch handelt, war es ein Ereignis, wenn sich ein neues Rechenzentrum ans Netz angeschlossen hat, es ist aufgefallen und hat für Neugier gesorgt. Angesichts des heute alles umspannenden Internet, das wir mit solcher Selbstverständlichkeit nutzen, ist es kaum mehr vorstellbar, daß es eine Zeit gab, in der die Datennetze noch ganz exklusiv für Regierungen und Forschungseinrichtungen vorbehalten waren.
Alleine die Tatsache, daß dieses Buch viele Jahre vor Wikileaks geschrieben wurde bedeutet auch, daß der darin unter dem Namen Mendax auftauchende Julian Assange in diesem Buch ohne den ganzen Bohei um Wikileaks dargestellt wird. Und wenn man sich das anschaut und dann schaut, was aus dem kleinen Hacker Mendax geworden ist, dann ist deutlich zu erkennen, daß es eine sehr gerade Linie ist von dort zu Wikileaks.
Insofern bin ich sehr froh, daß ich mir die Wartezeit auf die Autobiographie von Julian Assange so spannend und aufschlußreich vertreiben konnte.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
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am 2. September 2012
... zu einem wirklich guten Tatsachenroman. Dieses Buch hätte einer werden können, wenn bloß der Schreibstil nicht so unsagbar holprig, die Erzählung so fürchterlich unstrukturiert wäre. Was den Stil angeht, so mag das mitunter an der Übersetzung liegen, aber die trägt eben auch zur Qualität eines Textes bei und darf daher nicht als Entschuldigung gelten.

Die Geschichte als solche ist spannend und macht das Buch trotz aller Mängel lesbar. Wer sich - wie in einer anderen Rezension geschehen - daran stört, dass die beschriebenen Computersysteme und Einbruchszenarien von vorgestern sind, hat wohl den Untertitel des Romans nicht gelesen und würde sich vermutlich auch bei Mommsens 'Römische Geschichte' darüber mokieren, dass sie bloß von den alten Römern handle.

Insgesamt für Interessierte durchaus lesenswert - trotz gröberer Mängel.
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am 8. April 2011
Ich habe "Underground" geschenkt bekommen und war zunächst etwas skeptisch, weil ich mich eigentlich gar nicht so sehr für Computer interessiere. Aber ich habe es in ein paar Tagen durchgelesen und finde es wirklich spannend. Es ist natürlich technisch nicht aktuell, aber das Buch soll ja auch keine Anleitung zum Hacken sein, sondern bietet einen Einblick in die Zeit, als das Internet noch am Anfang stand und in eine Szene, die sich den meisten Leuten ja völlig verschließt. Irgendwie ist es schon fast ein historischer Roman, nur eben wahr. Und es ist schon irre zu lesen, wie diese Teenager sich einerseits in das System der Nasa hacken und andererseits eben auch normale Jugendliche mit den üblichen Dramen sind. Da liebt Electron Theorem (über Kontinente hinweg), die mal kurz eine Affäre mit Pengo (Deutschland) hat und sich dann Par zuwendet. Der wiederum fliegt irgendwann auf und wird von der Polizei verfolgt und spielt mit der über Jahre hinweg ein Katz-und-Maus-Spiel.
Und dann ist auch noch einer von diesen Hackern der junge Julian Assange. Also ich finde das sehr faszinierend und völlig irrelevant, ob die technischen details topaktuell sind oder nicht.
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am 2. Mai 2014
Das Buch hatte ich mir zu Weihnachten gewünscht und dann auch bekommen :-)
Nachdem ich CypherPunks gelesen hatte, befürchtete ich erst das dieses Buch etwas anstrengend zu lesen sein könnte.
Dies kann ich verneinen.
Es ist wirklich spannend geschrieben, konnte es kaum aus der Hand nehmen. Man braucht auch kein Fachinformatiker zu sein um die Geschichten, der im Roman beschriebenen Hacker, zu verstehen.

Ein dramatisches, spannendes und faszinierendes Buch, das ich jedem empfehlen kann.
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am 1. Mai 2011
Ich mag Geschichten, die wahr sind oder zumindest über einen wahren Hintergrund verfügen. Diese Geschichten sind wahr.

Der Name Julian Assange wird sicher dazu beitragen, das Buch besser zu verkaufen. Ich finde, dass es das Buch auch verdient hat. Es ist flüssig zu lesen und hat keine Passagen, durch die man sich durchquälen muss. Ganz im Gegenteil, man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch" lesen. Und wenn er an dem Buch mitgewirkt hat, soll sein Name doch auch auf dem Buch stehen.

Das Gefühlsleben und die Beweggründe der einzelnen Personen wird einem sehr nahegebracht; man ist "mittendrin". Das Buch ist weder zu technik- noch zu gefühlslastig geschrieben. Das die beschriebene Technik nicht mehr aktuell ist, schmälert den Wert der Geschichten nicht. Wir werden in eine Realität mitgenommen, in der ein gewisses paranoides Verhalten dem Selbstschutz dient.

Es wird einem bewusst, wie wenig Firmen, Behörden und Institutionen ihre Systeme beherrschen und weder in der Lage sind, die Funktion jederzeit sicher zu stellen noch unsere Daten zu schützen. Das Funktionieren großer Teile unseres Lebens ist davon abhängig, das Hacker sich in den Systemen tatsächlich nur umschauen und dann leise wieder verschwinden.

Also hier die Bitte an alle Hacker: Nur gucken, nicht anfassen!
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am 25. Januar 2016
Grundsätzlich sind die Geschichten in dem Buch recht spannend und darum gebe ich dem Buch 3 Sterne, finde es also "nicht schlecht".
Was mir aber schon beim Titel beginnend nicht gefällt, ist die unnötige Heroisierung der sogenannten Hacker Elite. Sicher wird der eine oder andere unter ihnen besondere Fähigkeiten gehabt haben, aber Genies oder eine Elite waren sie ganz sicher nicht. Da hat z.B. einer der Hacker einen Scanner für X.25 Netzwerke programmiert. Alle anderen Hacher wollen diesen Scanner auch besitzen, aber scheinbar sind sie selber nicht in der Lage so etwas zu programmieren... und das, wo sie doch so elitär sind?
Statt dessen scant einer der Protagonisten dieses Buches nächtelang händisch diese Netze um dann endlich auf das gesuchte System zu stossen. Die dabei erbeuteten Kreditkarten Nummern verleit er großzügig an andere. Macht eine vermeintlich so intelligenter Mensch sowas? Als er darauf hin ins Fadenkreuz der Sicherheitsbehörden gerät und zur Zahlung von Schadenersatz und zu 15 Tagen Jugendhaft verurteilt wird, tritt er die Flucht an. Völlig überzogen glaubt er, man wolle ihn beseitigen. So ist das komplette Buch aufgesetzt, immer eine Nummer zu dick aufgetragen, immer zu einseitig geschildert. Etwas mehr Becheidenheit und ein etwas flüssigerer Schreibstil, hätten sicher ein 5 Sterne Buch draus machen können.
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am 19. August 2014
Sehr angenehm zu lesen und ein echter süchtig macher....kann das buch kaum bei seite legen,
da die story wirklich toll geschrieben ist...Das Hintergrund wissen was man über die früher Hackerszene bekommt
sollte sich jeder aneignen der sich dafür interesiert...

Alles in einem eine Kaufempfehlung !
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am 24. Februar 2013
Für Jeden, der einen Einblick haben möchte in die damalige Zeit von Hackern. Sehr flüssig geschrieben, liest sich wunderbar. Viele Fachbegriffe, jedoch immer erklärt und auch für 'Unwissende' zu verstehen. Super Preis-Leistungs-Verhältniss.
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am 20. Februar 2016
Habe mir das Buch aus Interesse über hacken gekauft. Wurde zu Teilen erfüllt. Habe das Buch jedoch nicht zu Ende gelesen, da es für mich sehr trocken war. Deshalb 3 von 5 Sternen. Kann man mal lesen, aber kein Muss
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am 23. Oktober 2015
lässt sich so weg lesen. Manchmal fiebert man mit, manchmal schmunzelt man und man lent noch was dazu. Gutes Buch! Muss man aber mögen...es ist kein Roman oder so.
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