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Kundenrezensionen

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Mal ehrlich, möchten Sie einen Gartenammer serviert bekommen? Selbstverständlich mit Innereien! Das kleine, nur auf dem Schwarzmarkt zu bekommende Vögelchen, wird gefangen bis es vor lauter Fettleibigkeit mausetot umfällt gefüttert und dann gerupft und gebraten. Wenn Sie 250 Dollar dafür zahlen gehört er Ihnen.

Ich finde das eklig, aber weitergelesen habe ich trotzdem. Der bekannte amerikanische Küchenchef Anthony Bourdain beschreibt in zum Teil deftigen Beschreibungen die rauhe Wirklichkeit der gehobenen und exklusiven Welt der bekannten Köche dieser Welt.

Erstaunlich, aber doch sehr vernünftig klingt das meiste was Bourdain schreibt: "Niemand bestreitet, dass es besser ist, so oft wie möglich zu Hause zu kochen." An anderer Stelle schreibt der Autor unter der Kapitelüberschrift Tugend: ". . . ich glaube, dass Kochgrundkenntnisse eine Tugend sind, und, dass die Fähigkeit, sich selbst und andere angemessen zu ernähren, jedem jungen Mann und jede junge Frau beigebracht werden sollte. Sie sollte in der Erziehung denselben Stellenwert einnehmen, wie die Fähigkeit, sich den Hintern abzuwischen, allein eine Straße zu überqueren oder mit Geld umzugehen." Schaut man sich unter den Kochkünsten der jungen Generation um, lässt Anthony Bourdain hier sarrazinische Deutlichkeit walten und diese tut Not.

Vehement tritt der Autor dafür ein, dass Kochen wieder "cool" wird. Dabei ist er sich bewußt, dass wir uns in einer "allgemeinen Talfahrt des Standards" befinden. Bourdain geht scharf mit unserer Gier nach billigem Fleisch ins Gericht und spricht von der "industriellen Landwirtschaft", die immer grausamer und hässlicher wird.

Bei diesem Autor fühle ich mich wohl, obwohl er mir so viele teils eklige, teils äußerst unbequeme Wahrheiten sagt. Ich habe den Eindruck er ist vom Olymp des Kochkomerz herabgestiegen, hinaus aus dem Rampenlicht um uns an den heimischen Herd zurückzuführen.
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am 27. Januar 2016
Anthony Bourdain kann schreiben! Ich denke, ich würde jedes Buch von ihm spannend finden, er hat es einfach drauf. Irgendwo hatte ich gelesen, dass er mit drei Jahren schon lesen und schreiben konnte, er ist eben ein sehr intelligenter und dabei sensibler Mensch. Das Buch hier finde ich dennoch etwas schwer zu rezensieren, weil es so eine bunte Mischung ist.
Anthony Bourdains Welt ist die Welt der Küche und der Speisen. Das vorliegende Buch ist eher autobiographisch und es legt zudem ausführlichst Bourdains eigene Meinungen dar. Er beschreibt kapitelweise, weshalb er welche Größen der Medien und Küchen als Helden oder als Feind sieht. (Dabei habe ich mich gefreut, dass er seine Abneigung gegen Jamie Olliver abgelegt hat und anerkennt, was dieser leistet, im Gegensatz zu dem, was er in seinen vorherigen Büchern schrieb).
Spannend ist die Erzählung Anthony Bourdains, wie er es vom Drogen konsumierenden, hart arbeitenden und trotzdem armen Types voller Wut im Bauch mit viel Glück und krassen Erlebnissen zum wohlhabenden Gentleman mit liebender Ehefrau und Kind an seiner Seite geschafft hat. Der Umweg führte über eine vermeintliche Sackgasse auf einer karibischen Insel, wo er sich Drogen und Depressionen hingab, über eine Bekanntschaft mit einer verkorksten reichen Erbin, die ihn mit zu Partys der High Society mitnahm (Bourdain war schockiert von den gelifteten Zombies, die sich alle gegenseitig versuchten in die Pfanne zu hauen. Und verblüfft über den sauteuren, minderwertigen Fraß, den sie sich leisteten, um sich von den Gewöhnlichen abzuheben und unter sich zu sein). Die Erlebnisse in der Karibik öffneten ihm die Augen, dass sich in seinem Leben etwas grundlegend ändern musste.
Kulinarisches Besonderes in diesem Buch war für mich das geheime Treffen zum Verspeisen einer Fettammer, welche das Highlight im Leben eines Gourmets sein soll (ich persönlich würde darauf allerdings dankendst verzichten) und der ausführliche Bericht über den Tagesablauf von Justo Thomas aus dem bekannten Fisch-Restaurant Le Bernadin, welcher 350 kg frischen Fisch täglich in Präzisionsarbeit zerlegt und vorbereitet und welchen er zu einem exquisiten Mittagessen in eben diesem Restaurant eingeladen hat, damit er seine eigene Arbeit auch einmal genießen konnte.
Weitere interessante Kapitel waren die Frage, ob 20-Gänge-Degustationsmenüs noch zeitgemäß sind und die Forderung, dass jeder kochen können sollte. Der Meinung bin ich auch: weg vom Fertigfraß, hin zum Kochen am heimischen Herd. Es macht Spaß, man hat die Hand drauf, was Frische und Zutaten anbelangt und kann sich seine Lieblingsessen selbst kreieren.
Ein Anthony Bourdain-Buch und sehr lesenswert!
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am 10. Oktober 2013
ich sehe in dem buch nicht wirklich die fortsetzung von "geständnisse eines küchenchefs", die
ich mir erhofft hatte.
es ist viel erzählerei über dies über das, über seine tochter über sein neues solides leben.
ich hab manche seiten einfach überschlagen, was ich sehr ungern tue, weils mir langweilig war.
vom koch-lifestyle ist nicht mehr viel zu lesen und das finde ich schade.
Sicherlich keine Zeitverschwendung, aber auch kein must have.
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am 4. Dezember 2014
Die ersten zwei, drei Kapitel sind ja noch recht interessant. Aber dann wird das Werk leider sehr schnell sehr langweilig! Bourdains Verwandlung vom Saulus zum Paulus bekommt ihm gar nicht gut! Da kommt einem als Leser und Fan seines ersten Buchs, in dem er larmoyant über die gehobene und weniger gehobene Gastroszene plaudert, jede Menge Magensäure hoch.
Dass man Kinder nicht mit Angst erzieht, scheint dem ehemals sich ultralässig über jegliche Regeln Hinwegsetzenden völlig fremd zu sein. Die mehr als süßliche inszenierte unendliche Liebe zu zweiter Ehefrau und Töchterchem verklebt einem dann den Magen endgültig.
Alles in allem kein Vergleich mit dem sehr erfrischenden, unterhaltsamen und auch lehrreichen "Geständnisse eines Küchenchefs"!
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am 7. Januar 2014
...ist hier die Frage. Betont Bourdain doch immer wieder, daß er kein Küchenchef mehr ist.
Am Anfang kam ich nicht so ganz klar mit dem Buch, hatte ich den Eindruck, er tippt einfach so drauf los, ohne Ziel, ohne Sinn; Gedankenspiel(e), Pseudophilosphie. Doch dann kam wieder der Bourdain zutage, den ich so schätze: bissig, impulsiv, hart. Doch mit einem zarten Unterton: er ist etwas gereifter geworden. Es macht immer noch Spaß, ihn zu lesen, auch wenn er manchmal etwas distanzierter loskrakeelt, jedoch nicht weniger gemein und auch liebevoll mit dem Umfeld Restaurants, Köche, Küchen und anderen Personen umgeht.
Sicherlich ist das Buch etwas US-lastig (daher nur vier Sterne), aber er ist eben Amerikaner, New Yorker, was soll's also. Bestimmt lassen sich einige Ideen und Gedanken auch auf die europäische oder deutsche Szene übertragen.
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am 19. November 2010
Endlich hielt ich es in Händen, das neue Buch des Autors von "Geständnisse eines Küchenchefs". Schon nach den ersten hastig verschlungenen Seiten mit dem gebratenen Vogel sah ich sie vor mir, die militanten Tierschützer, Veganer, oder einfach nur zartbesaitete Leser. Wie sie mit Schaum vorm Mund das Buch empört auf dem Scheiterhaufen verbrennen würden. Sie sollten die ersten zehn Seiten überblättern.
Aber ich habe sie genossen, Seite für Seite, wie die Gänge eines Überraschungsmenüs bei Dieter Müller. Es geht bei aller Grausamkeit um d a s Wort, das Essen von bloßer Nahrungsaufnahme unterscheidet: Geschmack. Bourdains neues Buch ist eine echte Fortsetzung seines ersten Bestsellers. Geschrieben mit der Einsicht und Erfahrung, seit zehn Jahren eben nur ein "ehemaliger" Küchenchef zu sein. Persönliche Sichtweisen über Sterneküche, Ernährungsfragen allgemein und Gastrokritiker. Dies ist ein kleines Manko, denn jeder der nicht mehr als ein New York Wochenende in den USA verbracht hat, wird mit den Namen nur wenig anfangen können. Trotzdem profitieren auch sie von der zwar derben, aber informativen Sprache Bourdains. Im Gegensatz zu einem meiner Vorkritiker finde ich die Übersetzung optimal. Unverständliche Wort für Wort Übersetzungen wie in seinem Kochbuch habe ich nicht entdeckt und alles, was in der Originalsprache bleiben m u s s, bleibt es auch.
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am 29. Dezember 2012
... ich finde diesen Typen einfach geil!
Unangepasst, alternativ, aggressiv und bissig.
Alleine was Bourdain schreiberisch aus dem an sich ja eher umspannenden Verzehr vonSpeisen macht ist lesenswert.

Die Sozialkritik richtig sich zwar gegen die USA, ist jedoch meiner Ansicht nach 1:1 auf uns übertragbar.
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am 16. März 2011
Aus Sicht eines Europäers sehr US-bezogen: Wenig Einblick in "Kochtöpfe", dafür viel Lob & Tadel seiner amerikanischen Kollegen, mit extrem viel US-Restaurantnamen, Köchen, TV-Größen etc., die man hier eher weniger kennt, selbst wenn man viel reist und durchaus sterneküchen-affin ist.

Anfangs durchaus interessant mit vielen Beispielen und Lästereien wie z.B. das Kapitel über die Insel "St.Barth" und den Restaurant-Nepp dort.

Relativ viel selbstgefälliges Philosophieren über beispielsweise McDonalds und den schlechten Einfluß auf Kinder oder das unethische Verhalten bestimmter Testesser und Restaurantkritiker.

Fazit: Das erste Drittel durchaus lesenswert, danach zunehmend uninteressant, selbst für höchst ambitionierte Leser!
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am 9. August 2014
Ich vergebe 3 Sterne. Es ist angenehm zu lesen, jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Vergleich mit "Geständnisse eines Küchenchefs", dieses Level erreicht es leider nicht.
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am 15. September 2014
Tolles Buch ... Allerdings für interessierte ... Ein wenig reumütig zum ersten Teil aber tolle Unterhaltung für zwischendurch. Ich mag es
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