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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 14. März 2012
Nachdem ich die Millenium-Trilogie beendet hatte, wollte ich mehr. Gefühlt musste da einfach noch mehr kommen.

Aus reiner Neugierde entschied ich mich also für "Die Welt der Lisbeth Salander", in der Hoffnung, mehr über die Entstehung der Romanfigur Lisbeth zu erfahren, über ihre Beweggründe, und warum Stieg Larsson ausgerechnet sie zu seiner Romanheldin auserkoren hatte.
Im Endeffekt weiß ich jetzt eine ganze Menge über das Leben und Sterben Stieg Larssons - auch das eine interessante Lektüre, auch wenn bei der x-ten Erwähnung von Larssons Comicleidenschaft doch irgendwann mal gegähnt werden muss.

Interessant also, wenn man mal ein bisschen mehr über einen Autor, sein Leben und sein Schaffen - nicht nur bezogen auf die Millenium-Trilogie - erfahren möchte. Weniger empfehlenswert, wenn man tatsächlich denkt, das Buch könnte einem weitere Informationen über Lisbeth Salander liefern. Der Titel ist schlichtweg irreführend.

Dennoch fand ich nicht, meine Zeit mit der Lektüre verschwendet zu haben. Einiges, das vor ein paar Jahren in den Medien viel Aufmerksamkeit gefunden hatte, wird auch hier noch einmal aufgewühlt, sehr bewegend wird auch von Stieg Larssons Lebensgefährtin gesprochen. Es gibt auch einige Spekulationen und Verschwörungstheorien um den Tod Larssons, einiges neu, anderes klingt auch an den Haaren herbeigezogen.

Also alles in allem: Wenn man mit den richtigen Erwartungen (und nicht denen, die der Titel wecken) an das Buch herangeht, durchaus interessant und erhellend.
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am 25. Dezember 2011
Nach dem Lesen der einzigartigen Millennium-Trilogie stand für mich fest: Der Verlust dieses Autors ist mehr als schmerzlich. Bücherfreunde und Krimiliebhaber auf der ganzen Welt haben einen brillanten Erzähler verloren.
Nun muss ich diese Feststellung erweitern: Mit seinem unerwarteten und viel zu frühen Tod hat ein außerordentlicher Mensch diese Welt verlassen.

Was erst wie eine normale Enthüllungsstory und typischer Lobgesang auf die Welt der Lisbeth Salander und den kommerziellen, weltweiten Erfolg der Bücher beginnt, entwickelt sich unaufhörlich zu einem interessanten und aussagestarken Porträt von Stieg Larsson.
Anfangs dreht sich noch alles um den erstaunlichen Siegeszug seiner Millenium-Reihe und der Schöpfung dieser außergewöhnlichen Romanfigur Lisbeth Salander. Zahllose Autoren, Journalisten, Feministen sowie Freunde und Autorenkollegen Stieg Larssons kommen zu Wort und liefern äußerst lesenswerte Beiträge. Dabei werden recht spannende und aufschlussreiche Einzelheiten ans Tageslicht befördert. Beispiel: Die zweifelhafte redaktionellen Eingriffe seitens des Verlags nach Larssons Tod; die mangelhafte Übersetzung aus dem Schwedischen ins Englische. Und natürlich die Frage, die jeden Fan interessiert: Wird es einen vierten Teil geben?
Anschließend werden sowohl die einflussreichsten skandinavischen Krimiautoren unter die Lupe genommen, als auch die Einflüsse von Science-Fiction und Kriminalromanen auf Stieg Larsson. Er begann bereits in jungen Jahren Bücher zu verschlingen und Kurzgeschichten zu schreiben. Ich finde es überaus fesselnd, welche literarischen Werke ihm am Herzen lagen. Beispiel: Peter O' Donnells Modesty Blaise Reihe.
Der beste Teil des Buches folgt meiner Ansicht nach dann im letzten Drittel. Auf über 100 Seiten schildert John-Henri Holmberg, langjähriger Freund und Vertrauter Larssons, dessen Lebensgeschichte. Er widmet sich diesem Bereich sehr respekt- und liebevoll, eben wirklich wie ein wahrer Freund.
Einzig über den Abdruck eines 30 Jahre alten Abschiedsbriefes von Larsson an seine Frau Eva bin ich mir unschlüssig. Ich weiß nicht, ob er eine Publikation einer derart privaten Erklärung gewollt hätte. Aber ich nehme an, seine Frau hat der Veröffentlichung zugestimmt, also geht das wohl in Ordnung.

Nach dem Lesen dieses großartigen Nachschlagewerkes habe ich das Gefühl, so viel über Stieg Larsson erfahren zu haben, dass ich behaupten kann, ihn zu mögen und seine politische und moralische Einstellung sowie sein menschliches Engagement zu bewundern. Sein lebenslanger Kampf für Emanzipation, seine strikte Auflehnung gegen Faschismus, Gewalt gegen Frauen und allgemeine Ungerechtigkeiten, haben mich zutiefst beeindruckt.

"Die Welt der Lisbeth Salander" ist die perfekte Ergänzung zu den Millennium-Büchern, und ich kann gar nicht anders, als auf der Stelle diese beste Krimitrilogie erneut zu lesen.
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am 7. April 2012
Der Titel impliziert, dass es sich um ein Kommentar zu der Trilogie handelt. Dem ist nicht so. Es handelt sich eher um eine Anthologie von unterschiedlichen Themen, die sich um den Autor Stieg Larsson und seine Entwicklung bewegt.
Beiträge zu den Thematiken Science Fiction in Skandinavien, Sexismus, Rechtsextremismus sowie persönliche Daten von Stieg Larsson wurden mit Beiträgen zu den skandinavischen Filmen in einer Art Sammelsurium verbunden.

Ein Kommentar in Bezug auf die realen Geschehnisse wäre schön gewesen, hätte jedoch auch mehr Zeit benötigt für die Erstellung.

Dieses Buch ist eine Sammlung zum Anregen. Aber es stellt kaum Verbindungen zwischen realen Geschnissen und der Trilogie her, wie der Titel fälschlicher Weise impliziert.

Fazit: Wer eine Sammlung zum Querlesen über den Autor und eine gesellschaftliche Betrachtung der Hauptfigur Salander aus vielfach amerikanischer Perspektive sucht, dem wird das Buch Spaß machen. Wer ein Kommentar zu reelen Schauplätzen, Vorgängen und ähnlichem sucht, den wird dies Buch geringer interessieren. Die einzigen, echten, vernetzenden Querverbindungen die dieses Buch schafft, sind ein Stadtplan mit Anmerkungen bzgl. von Gebäuden. Bezüge zu Geschehnissen werden nahezu nicht hergestellt.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Februar 2012
Unzählige Male verkauft, erfolgreich verfilmt, - die Trilogie von Stieg Larsson ist ohne Zweifel nicht nur einer der größten Verkaufserfolge der letzten Jahre, sondern auch mit Sicherheit eine der besten Krimi-Reihen, die ich bisher gelesen habe.

Burstein und seine Co-Autoren haben unzählige Artikel zu den Millenium-Büchern und der Person des Autors gesammelt, gesichtet und entsprechend thematisch aufbereitet.

Sie versorgen den interessierten Leser mit Hintergrundinformationen und betrachten das Leben und Schreiben Stieg Larssons aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln: Seine Entwicklung zum Schriftsteller und politischen Menschen. Der frühe Tod vor der Veröffentlichung der Bücher, deren Erfolg er leider nicht mehr erleben durfte. Die Streitereien zwischen seiner Herkunftsfamilie und seiner Lebensgefährtin um sein Erbe.

Und schlussendlich die Frage, was es mit dem mysteriösen 4. Band auf sich hat.

Eine sehr informative Lektüre, die fast so spannend wie die Trilogie und meiner Meinung nach ein Muss für alle Fans ist.
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am 28. Januar 2016
wow! Das ist jetzt wirklich mal total spannende, interessante und vor - Allem eben auch für das Verständnis des Buches - ganz wichtige Sekundärliteratur.
Also wesentlich besser als alle Reclam-Hefte!
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am 18. November 2015
Inhalt:
Insgesamt beinhaltet das Buch eine Zusammenstellung vieler Artikel über Stieg Larsson, über die Millenni­um-Trilogie allgemein, über Lisbeth Salander speziell und über die Filme vor und nach dem Lesen der Trilo­gie. Dabei sind verschiedene Artikel zusammen getragen worden, teilweise von privaten Journalisten, teil­weise aus Zeitschriften, Magazinen oder Zeitungen.

Meine Meinung:
Ich bin ein Fan der Millennium-Trilogie, habe sie gelesen und die Filme mit Noomi Rapace als Lisbeth Salan­der auf DVD und gesehen. Daher musste ich auch dieses Buch haben!
Doch leider war ich leicht enttäuscht. Ich hab zwar schon ein Buch von Dan Burstein und Arne de Keijzer und kannte ihren Stil daher, doch diesmal war ich enttäuscht. OK, es ist schön, wenn man über die Hinter­gründe etwas erfährt, wenn über den Autor gesprochen wird und ähnliches. Die Artikel sind schön geschrie­ben und informativ, doch irgendwie hat das Buch für mich keinen großen Reiz beim Lesen ausgeübt.
Einige Artikel, vor allem die ersten, sind sehr informativ, man erfährt viel über schwedische Gegebenheiten, warum Stieg Larsson jetzt genau dieses Thema gewählt hat, etc. Doch spätestens nach dem zehnten Artikel weiß man, was drin steht und erfährt nicht wirklich etwas neues. Teilweise gibt es „Analysen“ über Lisbeth Salander, denen ich einfach nicht zustimmen kann, andere Aspekte sind mir vorher noch nie so extrem auf­gefallen. Doch irgendwann wiederholt sich das Geschriebene nur, man erfährt wenig neues.
Was sehr empfehlenswert ist, sind die Hinweise, die von den „nachfolgenden“ Teilen sprechen. So werden weitere Teile der Millennium-Trilogie erwähnt, die teilweise schon als Manuskript vorliegen. Und es werden Informationen herausgeben, die den mysteriösen vierten Millennium-Teil betreffen.
Jedoch muss ich sagen, dass ich die Art und Weise dieser Zusammentragung nicht schlecht finde. Dadurch, dass die verschiedenen Artikel nicht aufeinander aufbauen, kann man ruhig kreuz und quer lesen. Man kann einfach nur die Artikel lesen, die man lesen möchte, oder nur die Themen lesen, über die man etwas erfah­ren möchte. Das ist ein gigantischer Pluspunkt, den man unbedingt erwähnen muss!

Insgesamt ist ein typisches Fan-Buch. Man muss die Trilogie vorher gelesen haben, damit man bestimmte Inhalte versteht. Und man muss ein Fan sein, um dieses Buch überhaupt in die Hand zu nehmen! Alleine aus diesem Grund empfehle ich es nur Leuten, die die Trilogie gelesen haben und unbedingt mehr erfahren wollen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2015
Ein interessantes und aussagefähiges Porträt von Stieg Larsson. Autoren, Journalisten, Feministen sowie Freunde und Autorenkollegen Stieg Larssons kommen zu Wort und liefern äußerst lesenswerte Beiträge. Ein Muss für alle Trilogie-Fans
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am 30. Mai 2016
Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht. Ich bin davon ausgegangen, dass man mehr über Lisbeth erfährt. Stattdessen geht es eher um Stieg Larsson. Vielleicht hätte man den Titel anders benennen sollen. So ist er irreführend, wie ich finde.
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am 6. Mai 2013
bei manchen Romanen ist es nützlich, wenn man ein erläuterntes Wort zu den Hintergründen des Beschriebenen erhalten kann. Manch Roman hat ja trotz allem auch ein gewisses Maß an Authentizität.
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am 17. Februar 2013
Trotz vieler Wiederholungen von "Lobhudeleien" ist es sehr informativ und gibt Hintergrundeinblicke in die Story, in die Welt des Autors und seiner Hauptfigur Lisbeth Salander.
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