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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
133
4,2 von 5 Sternen
Brennen muss Salem: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:16,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 23. Mai 2015
Der wenig erfolgreiche Schriftsteller Ben Mears kehr in seine Heimatstadt Jerusalems Lot zurück und sucht dort nach langer Zeit des Verdrängens eine neue Inspirationsquelle, für seinen neuen Roman.
Doch schon bald geschehen seltsame Dinge in Jerusalems Lot, Menschen verschwinden oder sterben und Ben muss sich an die grausame Vergangenheit und an den Vorfall von damals erinnern, weshalb er der Stadt den Rücken kehrte.
Und ihn beschleicht ein grausamer Verdacht, hängt alles mit dem Marsten-Haus zusammen, welches wie ein Spukhaus über der Stadt thront und neuerdings wieder an zwei völlig Fremde verkauft wurde.
Wer sind diese Menschen, die ein vollkommen zerfallenes Haus kaufen und bergen sie vielleicht ein schreckliches Geheimnis?
Das Grauen hält Einzug in Jerusalems Lot, und es ist schrecklicher als befürchtet....
Denn ihnen steht eine unbekannte Macht gegenüber und sie muss bekämpft werden und das möglichst schnell!

Dies ist Stephen Kings zweiter großer Roman und er ist ein wahres Meisterwerk des Horrors, denn was King hier erschafft, ist mehr als nur das Aufgreifen des Dracula-Mythos, es ist ein absolut packendes Schreckensszenario, welches den Leser nicht mehr loslässt!
Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und äußerst düster beschrieben, King versteht es in Perfektion, das Grauen, als eine große Unbekannte über den Roman zu legen, die sich nach und nach über die Stadt legt und dem Leser immer mehr das Fürchten lehrt, weil dieser nach einigen Kapitel bemerkt, welches Ausmaß das Grauen wirklich hat.
Ein großartiger, klassischer Stephen King Horrorroman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und der noch in vielen weiteren Stephen King Werken, ein wenig Aufmerksamkeit bekommt!
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am 23. Januar 2011
Der Schriftsteller Ben Maers kehrt nach vielen Jahren nach Jerusalems Lot zurück, eine Stadt, aus der er wegen traumatischer Erlebnisse seines früheren Lebens weggezogen ist. Weil er einen Ort als Inspirationsquelle zum Schreiben eines neuen Buches sucht und weil dieser Ort für ihn immer sein wahres Zuhause geblieben ist, lässt er sich eine Zeit lang in dieser Kleinstadt nieder. Mit ihm ziehen auch zwei Fremde dorthin, die zudem sofort ein Haus kaufen, das unter den Einwohnern als Spukhaus gilt. Von da an beginnen die mysteriösen Vorfälle, die sich mit der Zeit häufen und die Stadt in ihrem Fundament erschüttern sollen...

Kings zweiter Roman, der zu seiner Zeit mit einer Nominierung für den World Fantasy Award prämiert wurde, nimmt viele Elemente von Bram Stokers Dracula und verpflanzt sie gekonnt in das spießige, amerikanische Kleinstadtleben der frühen 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Für Stephen King typisch geht es, nach einem vielversprechenden Prolog, nicht von Anfang an zur Sache, sondern er verliert sich auf den ersten 200 Seiten etwas in der Beschreibung von Jerusalems Lot und all seiner Einwohner, ohne einem erkennbaren, roten Faden zu folgen. So wird man mit vielen unterhaltsamen Szenen konfrontiert, die sich zwischen den Bürgern der Stadt abspielen und sie gewissermaßen zum Leben erwecken. Die vielen Charaktere sind gut ausgearbeitet und weisen bestimmte Merkmale auf, gute wie schlechte, während einem wichtige Orte, wie zum Beispiel das Marsten-Haus, nach kurzer Zeit in Erinnerung bleiben. Ab der 200. Seite wendet sich die Erzählung langsam der richtigen Handlung zu und kommt bis zum Ende immer mehr in Fahrt, bis die Spannung beim Showdown auf die Spitze getrieben wird. So hofft man schließlich auf ein gutes Ende für seine liebgewonnenen Protagonisten.

Die neue Ausgabe des Heyne-Verlages, die nochmals um rund 200 Seiten aufgestockt wurde, beinhaltet, neben einigen Schwarzweiß-Bildern, noch die gestrichenen Kapitel im Anhang, sowie die beiden Kurzgeschichten "Jerusalem's Lot" und "Einen auf den Weg", welche jeweils das Pre- und Sequel zur eigentlichen Geschichte darstellen und bereits in der Kurzgeschichtensammlung "Nachtschicht" veröffentlicht wurden. An der eigentlichen (meiner Meinung nach ein wenig holprigen) Übersetzung wurde jedoch nichts geändert, womit das Buch eher für Nichtbesitzer interessant sein sollte. Zusammengefasst aber ein spannender Klassiker der modernen Horror-Literatur in sehr gelungenem, neuem Gewand. Empfehlenswert - nicht nur für Vampirfans!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. August 2010
Brennen muss Salem" ist der zweite Roman eines Schriftstellers, der noch weit weg war, zu glauben, jemals der erfolgreichste Horrorschriftsteller aller Zeiten zu werden.
Erstaunlicherweise konnte er jedoch bereits mit seinem zweiten Werk seine Qualitäten vollumfänglich vor des Lesers Augen ausbreiten.
Er bediente sich dabei einem ganz besonderen Genre: den Vampiren!
In meinen Augen ein absolut schwierig zu behandelndes Genre - gibt es doch ein Unzahl an Autoren, die sich hier bereits die Finger verbrannten - von aktuell sehr angesagten, romantischen Geschichten möchte ich gar nicht sprechen. Stephen King ließ sich davon nicht beeindrucken und erschuf einen Roman, der nicht nur eine geniale Hommage an Bram Stoker`s Kultbuch Dracula" darstellt, sondern auch im selben Atemzug mit diesem Buch genannt werden kann.
Ich kenne selbst eine Vielzahl an Vampirromanen - die wenigsten schaffen es nur annähernd, einem Stoker gerecht zu werden. Das vorliegende Buch hat es bereits vor 35 Jahren geschafft und ist ganz oben auf der Liste meiner all-time-Lieblingsbücher.
Jürgen Seibold / 24.08.2010
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am 29. Dezember 1999
In einer Kleinstadt namens Salem's Lot sind die Besitzer eines Hauses auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Die neuen Bewohner leben in der Abgeschiedenheit und die Stadt muß sich wundern, wer da jetzt eigentlich eingezogen ist. Nach und nach passieren erschreckende Dinge. Kinder verschwinden, ein Hund wird tot gefunden - die Stadt kommt in Aufruhr. Ein Schriftsteller, der in dieser Stadt ein neues Buch schreiben möchte, wird zum Widerkämpfer des Bösen, der sich in Vampiren niederlegt.
Dieses Buch ist nicht nur Psychoterror, sondern auch gruseliger Monster-Horror. Man kommt von der Geschichte kaum weg. Die Spannung geht bis ins unendliche, weil man immer wieder hofft, daß das Böse besiegt werden kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. November 2014
Auf der Suche nach einem Horror-Klassiker wurde ich in diversen Top-XX-Horrorbücher-Listen auf das Buch Kings aufmerksam. King versteht sein Handwerk. Aber das steht in den meisten Bewertungen. Ein Tipp: Wers wirklich hart mag macht das Zimmer dunkel, zündet eine Kerze an und macht sich schöne Horror-Ambiente Musik dazu. Viel Spaß ;)
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am 22. Juli 1999
In diesem Buch geht es um eine kleine Stadt, in dem ein Haus auf einen Hügel steht, in dem es angeblich Spukt. Der Schriftsteller Ben Mears kommt nach einer langen Zeit zurück in seine Heimatstadt und mit ihm kommt das Böse in Vampiergestallt. Mr. Mears interessiert sich für das Haus und möchte dort einziehen, doch es ist schon vergeben an zwei geheimnisvolle Fremde. Die Beiden eröffnen einen Laden namens "Barlow und Straker", doch niemand bekommt Barlow zu Gesicht.Aber ich will nicht zuviel verraten.
Trotz dem alter der Story ist es wunderbar geschrieben, und es lässt einen nicht mehr los. Das Beste an dem Buch ist das über 100 Seiten lange Finale, das zwar lang, aber nicht langweilig ist. Nicht um sonst ist es einer von King`s Klassikern. Es hat mich an das ebenfalls sehr gute Buch "In einer kleinen Stadt - Needful Things" erinnert, in dem es zwar nicht um Vampire geht, aber sonst die Handlung sehr ähnelt.
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am 19. August 2004
Als ich vor über 10 Jahren das Lesen als Hobby wieder entdeckte, da war "Brennen muß Salem" mein erstes Buch von Stephen King. In diesem Sommer ist es mir wieder, nach über 10 Jahren, in die Hände gefallen. Damals wie heute habe ich das Buch verschlungen.
Stephen Kings Version des "Dracula-Mythos" spielt wie eigentlich fast alle seine Geschichten in einer amerikanischen Kleinstadt. Zu diesen scheint er eine Haßliebe zu haben, denn immer wieder kritisiert er das Leben in diesen kleinen Städten, die geschwätzigen und falschen Menschen die dort hinter Fassaden leben. Das Beeindruckende an diesem Buch ist die perfekte Adaption des Themas von Bram Stokers Orginalroman zu einer typischen King Story. Der Lehrer Mr. Burke übernimmt die Rolle des Van Helsing, Ben Mears der Schriftsteller erbt das traurige Los von Arthur. Dennoch ist der Roman keine stupide Kopie, sondern er folgt den ureigenen Regeln von King. Faszinierend bei King ist meist, daß die Geschichte ganz normal und harmlos beginnt und das Schrecken sich zunächst fast unbemerkt und langsam ausbreitet. Ereignisse die auch real geschehen können, gehen fließend und unmerklich über in eine Fiktion.
Falls es wirklich Vampire geben würde, dann könnte sich die Geschichte tatsächlich so entwickeln, wie King sie schildert. Das macht den Reiz dieses Buches aus.
Angenehm an diesem Buch ist auch, daß King hier noch mehr mit der Phantasie des Lesers spielt. Viele seiner späteren Werke ergießen sich in detailtreuer Schilderung von Brutalität. Das verstehe ich nicht unter Horror.
Hier spielt er subtil mit den Ur-Ängsten des Lesers (dunkle Keller, Friedhöfe, Leichenkammern, ein Wald in der Nacht, Kinder die nicht heimkommen).
Brennen muß Salem ist ein gelungener Vampir-Roman und gehört eindeutig zu den besseren Büchern von Stephen King, wenngleich die Übersetzung teilweise zu wünschen übrig läßt.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2012
Als Jugendlicher habe ich viel Stephen King gelesen und dieser Horrorroman ist mir als besonders gruselig in Erinnerung geblieben. Ein ganz frühes Werk vom Erfolgsschriftsteller und ich glaube, "Brennen muss Salem" gehört trotz ein paar Mängeln die der Roman hat, zu den guten Geschichten. Ein phasenweise furchteinflössendes Buch das einem für ein paar Momente kalten Schauer über den Rücken laufen lässt und die Härchen im Nacken richtigen sich unweigerlich auf... Zumindest wenn man es Nachts liest und ganz alleine im Haus ist...

Es gibt Dörfer und Kleinstädte die wachsen und erblühen und es gibt Orte die irgendwie austrocknen und aussterben. Im amerikanischen Südwesten gibt es zahlreiche sogenannter Geisterstädte, besonders rund um Gold- oder Silberminen. Sobald die Adern ausgebeutet waren zogen die Menschen weiter und die Siedlungen rotten vor sich hin. In Neuengland hingegen gibt es nur zwei Orte die auf unerklärliche und mysteriöse Weise verschwanden. Momsen in Vermont und Jersusalem's Lot im Bundesstaat Maine. Es scheint als hätte ein Sturm die Menschen aus diesen Orten einfach über Nacht fortgeweht...

In diesem Roman steht das Marsten Haus, das auf einem kleinen Hügel über allen anderen Häusern thront, als Sinnbild für das Böse. Schief und geheimnisvoll steht es da, die zerbrochenen Fenster sehen aus wie leblose Augen die unter den Dachschindeln hervorlugen und Jerusalem's Lot zu beobachten scheinen. Die Fensterläden schief und die Fassade verwittert. Kurz: Ein Gesamteindruck von geistloser Niederträchtigkeit und geheimnisvollem dunklen Schrecken. Nachdem Hubert Marsten, der einst Inbegriff für das Teuflische war, einen schlimmen Tod in diesem Haus fand, steht es seit Jahrzehnten leer. Nun wurde es zwei fremden Gestalten vermietet und mit ihnen hält erneut das uralte Grauen Einzug. Das Buch hebt nun gewissermassen ab und es entsteht eine Welt in der alles zur Disposition steht und alles möglich ist. Untote die nach Sonnenuntergang blutdürstig wie Vampire alles reissen und zerfleischen... Unaussprechliches geschieht in Salem's Lot!

Kings Geschichten beziehen ihren Grusel darin, das sie von ganz normalen Menschen erzählen die in ganz alltäglichen Kleinstädten leben und eigentlich nichts anderes machen als Du und ich. In dieser Beziehung ist King ein begnadeter Schreiber und nimmt die Rolle eines Chronisten wahr. Er nimmt sich viel Zeit eine Siedlung in einer ganz bestimmten Dekade eines Jahrhunderts zu skizzieren und beginnt ihre Bewohner zu zeichnen bis sie dem Leser als Menschen in Fleisch und Blut übergehen. Eine amerikanische Kleinstadt ist eine Ansammlung von drei Elementen aber als Ganzes ist sie dann wesentlich mehr als nur die Summe ihrer Teile. Da ist der Grund und Boden auf dem sie steht, die Gebäude die auf ihm errichtet wurden und die Menschen die in ihnen wohnen. Sie hat ihre Geheimnisse und sie hütet sie gut und ihr Dasein ist ein Schmelztiegel aus dem Beziehungsgeflecht der Bewohner und der Stadt. Sie kennt die Menschen und ihre Schwächen, die falschen Fassaden und wenn die Dunkelheit sich auf das Land senkt setzt sich der Schatten auch in der menschlichen Seele fest. Wenn das Böse über das Dorf hereinbricht, scheint es beinahe so, als sei sein Kommen vorbestimmt und die Stadt wüsste welche unheimliche Gestalt es annehmen wird.

Ein Spiel mit den Urängsten der Menschen das leider etwas abrupt und auf seine Weise unspektakulär endet. Ich mag dennoch keinen Amazon Stern in der Wertung abziehen da es mir viel zu gut gefallen hat.
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am 30. Oktober 2009
Jerusalem's Lot, Maine: Nach vielen Jahren kehrt der junge Schriftsteller Ben Mears in seinen Heimatort zurück um sich seinen Ängsten zu stellen. Als Kind hat er mit angesehen, wie sich ein Bewohner im Marsten-Haus erhängte. Jetzt möchte er das Haus anmieten und ein Buch über die vergangenen Ereignisse schreiben. Doch das über Jahrzehnte leer gestandene Haus ist bereits seit kurzem an zwei finstere Gestalten verkauft. Eine sehr große und modrig riechende Kiste wird ins Haus getragen und schon bald ereignen sich mysteriöse Dinge. Ein Hund wird am Friedhofzaun aufgespießt aufgefunden, ein Kind verschwindet und die ersten Einwohner von Salem sterben an Blutarmut ...

Wie bei Stephen King gewohnt geht es in dem verschlafenen Jerusalem's Lot anfangs noch sehr geruhsam zu, eine verschlafene Kleinstadt in der Provinz eben. Doch mit dem Erscheinen diverser Charaktere nehmen die Dinge seinen Lauf und der Horror hält Einzug.
Obwohl dieses Buch erst nach Carrie erschien, ist dieses Buch, aus einer Kurzgeschichte entwickelt, schon vorher entstanden. Wer sich ein wenig mit dem Stephen-King-Cosmos auskennt, der findet auch hier schon Orte und Personen, die in späteren Werken wieder auftauchen.
Wendet sich der Autor in seinen späteren Thrillern mehr übernatürlichen Phänomen zu, so ist hier der blanke Horror allgegenwärtig. Stephen King bedient sich der Elemente der klassischen Vampir-Geschichten und verpflanzt sie auf die ihm eigene Weise in das beschauliche Maine der 1970er Jahre. Wie so oft ist es die friedliche Alltäglichkeit, die sich bald ins puren Grauen verwandelt und im Gegensatz zu manchen Spätwerken kommt Stephen King hier sehr schnell auf den Punkt. Und wieder sind es weniger die spannenden Handlungen, die den Thrill ausmachen, sondern die meisterlich gezeichneten Personen, die den Leser an ihren Ängsten teilhaben lassen.
Hat mich dieses sehr düstere Buch als Jugendlicher das Gruseln gelehrt, so hat es auch nach über zwanzig Jahren nichts von seiner Wirkung verloren.

Ein absoluter Horror-Klassiker des Altmeisters, der schon in sehr frühen Tagen seine Klasse erahnen ließ.
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am 28. Mai 2010
Stephen Kings 2. veröffentlichter Roman Salems Lot oder Brennen muss Salem, war nach Carrie auch das 2. Buch das ich von dem Autor gelesen habe und ich muss gleich vorweg sagen, es hat mich wirklich mitgerissen.
Erzählt wird von der Stadt Jerusalems Lot in die der Schriftsteller Ben Mears nach 25 Jahren wieder heimkehrt. Er tut dies, weil er zum einen ein altes Trauma, was er in dem Haus von Hubert Marsten, auch kurz Marsten-Haus genannt, erlebte, aufarbeiten möchte und zum anderen um vieleicht Inspiration für ein neues Buch zu bekommen. Stattdessen lernt er zu Beginn der Geschichte Susan Norton kennen und lieben.
Während diese aufkeimende Romanze, wie ich finde, sehr schön beschrieben wird, geschehen die ersten mysteriösen Dinge in der Stadt.
In einer sehr unheimlichen Szene, die ich vor allem auch deshalb als ziemlich beängstigend empfand, weil ich zu dem Zeitpunkt der Geschichte noch keine Ahnung hatte, was mich in diesem Buch erwartet, wird der Nachhauseweg zweier Brüder geschildert. Ein Hund wird aufgespiesst am Friedhofszaun gefunden und das seit Jahren leer stehende Marstenhaus ist wieder bezogen worden. Und ganz langsam und ohne das es kaum jemandem aufällt, dringt das nackte Grauen in die Stadt und droht diese mitsamt seinen Bewohnern zu verschlingen.

An dem Punkt möcht ich auch anknüpfen. Ein weiterer Aspekt, der mir an diesem Buch so gefällt ist die Schilderung der vieler Bewohner von Salems Lot, mit ihren speziellen Eigenarten und Konflikten, die sie zum Teil auch untereinander austragen und letzendlich auch wie viele von den gezeichneten Charakteren untergehen müssen. Lediglich ein Pärchen, ein kleiner Junge, ein Priester, ein Arzt und ein Lehrer ahnen was mit der Stadt geschieht und versuchen das drohende Unheil abzuwenden.

Ich tu das nicht oft, aber diesem Buch gebe ich 5 Sterne. Es besitzt eine breite emotionale Ebene ohne wirklich auf Horror zu verzichten oder diesen gar zu übertreiben. Man fiebert mit den Protagonisten mit, genauso wie man sich mitfürchtet. Und das Beste, das Buch kommt ohne nennenswerte Längen aus. Es spielt wirklich glaubwürdig ein was-wäre-wenn-Szenario durch, bei dem einem alleine im Dunkeln gelesen (natürlich mit Nachttischlampe) wirklich die Gänsehaut über den Rücken laufen kann.
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