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am 28. Juni 2003
Anfangs dachte ich, dies sei schon wieder so ein Buch über einen saufenden, egozentrischen sexistischen Idioten wie bei Philipp Djian zum Beispiel. Aber kaum ein paar Seiten später und ich konnte nicht mehr aufhören, der "Held" dicklich, verfressen und faul mit ausreichend Selbstironie um ihn zu mögen und nicht zuviel um arrogant zu wirken. Die Geschichte völlig skurril und mit witzigen Detailhandlungen versehen, die schier gar nichts mit der Haupthandlung zu tun haben, so schlingert man als Leser genauso durch den Plot wie der Held. Lediglich das Ende fand ich nicht ganz glücklich, eine ähnlich schwache Auflösung wie in "Lemprièrs Wörterbuch", dennoch: das unterhaltsamste Buch mit einem der liebenswürdigsten Helden, das ich seit langem gelesen habe.
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.... und jede Menge cooler Sprüche.

Pablo Miralles, der Protagonist dieses Buches hält von all diesen Dingen sehr viel, vom Arbeiten leider sehr wenig. Ein ungehobelter Klotz, der ausführlich über seine Darmtätigkeit und seinen Waschzwang berichtet, ist auf der Suche nach seinem Bruder, der plötzlich spurlos verschwunden ist.

Unterhaltsam und vor allem mit ein guten Portion trockenem Humor beschreibt der Autor diese Suche, bei der sich Pablo mit den verschiedensten Menschen trifft, um seinem Bruder, den er liebevoll "The First" nennt, wiederzufinden. Ich glaube, wenn Pablo allerdings nur halb so viel geschlafen hätte, wäre er seinem Bruder mit Sicherheit schon viel früher auf die Schliche gekommen und so wäre das Buch vielleicht auch mit 250 Seiten ausgekommen. Denn zwischendurch wurd die Story ein wenig langatmig.

Im realen Leben würde ich Pablo wohl auf den ersten Blick eher unsymphatisch finden, seine Sprüche würden aber vieles wieder wett machen. Denn die waren teilweise wirklich ganz großes Kino! Leider ließ die Qualität aber zur Mitte des Buches hin nach. Doch die Sex-Szenen trösteten ein wenig darüber hinweg, denn die haben echten Unterhaltungswert.

Schriftstellerische Höchstleistung wird der Leser hier nicht bekommen, aber eine offene Schreibweise, die einem manchmal die Sprache verschlägt. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich es nicht unbedingt schlecht finde, wenn Autoren die Dinge beim Namen nennen und so wurd das unschöne Wörtchen, welches mit "Sch..." beginnt und "eiße" aufhört, sehr oft in diesem Buch erwähnt. Wobei hier genau das gemeint ist, was das Wort aussagt. Nämlich das, was der Verdauung zugute kommt sozusagen.

Alles in allem ein lustiges Buch für den kleinen Hunger zwischendurch. Allerdings hebt es sich nicht unbedingt von der Masse der Bücher auf dem Markt ab und so würde ich es insgesamt eher als "mittelmäßig" einstufen.
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am 12. Juni 2012
Der Roman beginnt humorvoll, Pablo ist ja ein echter Spaßvogel. Spätestens ab Seite 100 fragt man sich jedoch, ob sich überhaupt irgendein Plot entwickeln soll, oder ob es lediglich darum geht, wann Pablo den nächsten Joint anzündet, wann Pablo die nächste Nutte besucht, wann Pablo sich wieder besäuft usw. Herr Tusset ist ein talentierter Schreiberling, er müßte nur einen gescheiten Stoff mal behandeln. Schade um die Zeit des Lesers, eine echte Zeitverschwendung!
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am 12. April 2003
Die 384 Seiten der deutschen Übersetzung des Erstlingswerks von Pablo Tusset verfliegen mit Leichtigkeit. Das Buch ist skurril, bis ans Geschmacklose gehend zum Schreien komisch und spielt in Barcelona. Wer die Stadt kennt und liebt, dem wird auch dieses Buch gefallen. Pablo Tusset hat einen sehr glaubwürdigen Charakter geschaffen, der über den Umweg skurriler Alpträume in die unwirkliche Realität seines Lebenstraums tritt.
Nach "A confederacy of dunces" von John Kennedy Toole, der einen ähnlichen Charakter bereits in den Sechziger Jahren in New Orleans gegen das reale Leben in den amerikanischen Südstaaten antreten läßt: hier der tiefsinnige und lachtränenproduzierende Schelmenroman aus der "alten Welt". Eine Droge, dieses Buch. Wann erscheint endlich der "nächste Anschlag auf den bürgerlichen Geschmack", Senor Tusset?
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am 28. Mai 2005
Pablo Miralles, genannt Balu, der Ich-Erzähler aus dem genialen Buch von Pablo Tusset lebt ein gemütliches Leben. Beim Gedanken, 8 Stunden am Tag arbeiten zu müssen, bekommt er Pickel, für seinen Lebensunterhalt braucht er genug zu essen, täglich einen Liter Schnaps oder die entsprechende Menge Alkohol mit weniger Prozent, 10 Gramm Haschisch die Woche und hin und wieder die Gesellschaft von Frauen. Ausserdem tauscht er sich über das Internet mit dem Metaphysical Club aus, und versucht, festen Regeln aus dem Weg zu gehen.
Sein toller Bruder Sebastian, "the first" ist da ganz anders. Er führt das Familienunternehmen, ist verheiraten mit "Lady first", hat 2wei Kinder, eine Geliebte, einen Lotus ("Baghira, die Bestie") und entspricht ganz dem. was »die alten Herrschaften« sich so für Ihre Kinder gewünscht haben.
Pablo ist auch beteiligt an dem Unternehmen Miralles & Miralles und hin und wieder bekommt er von seinem Bruder Aufträge, mit denen er seinen Lebenswandel so oder so finanzieren kann.
Als das Buch anfängt, wird er gebeten ein Gebäude in Barcelona, der Heimatstadt der Miralles, dem Schauplatz der Geschichte, zu überprüfen und herauszufinden, wem es gehört. Er fängt gerade vorsichtig damit an, als the first den Auftrag canceled. Er will Pablo aber trotzdem sein Geld zukommen lassen, was diesen wundert. Als das Gespräch fast zuende ist, erzählt Sebastian ihm noch, dass ihr Vater angefahren wurde und sich dabei den Fuß gebrochen hat. Daher stammt das Zitat, dass ich der Rezension vorangestellt habe.
Kurz danach, Pablo hatte auch auf Bitten von Sebastian seine Eltern, den verletzten Vater, besucht, wird er von Lady first angerufen, Sebastian ist verschwunden. Mit ihm die Sekretärin, mit der er eine Affäre hat. Sebastian soll sich darum kümmern und ihn suchen, ohne Staub aufzuwirbeln und ohne seine Eltern zu beunruhigen.
Pablo sucht, lernt dabei zwei Privatdetektive, einen Exorzisten, eine Pianistin und viele andere interessante Menschen kennen. Er nimmt uns mit in seine Kneipe, in eine exklusive Boutique, zu seinem Dealer und aufs Postamt (eine der schönsten Szenen im ganzen Buch). Dazwischen hat er Zeit für seinen Liter Schnaps, die Metaphysik und um ein wenig oder auch ein wenig mehr zu kiffen.
Das Ende ist unerwartet, wenn auch so skurril wie der Rest des Buches. Pablo Tusset ist ein großer Wurf gelungen, Eine spannende Idee, tolle Beschreibungen, ein Buch für einen heißen Sommertag, viele Eiswürfel und eine Flasche Wodka.
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am 5. August 2003
Ja, ich gebe es zu: ich fand die Hautptfigur mit all seinen Marotten und Schwächen wirklich interessant. Und die Geschichte hat mich so sehr gefesselt dass ich es kaum abwarten konnte wie sich denn nun alles auflöst und wie er das Verschwinden seines Bruders erklärt. Und dann kam dieses hanebüchene Ende. Eine Mischung aus Fantomas, den Morlocks, Geheimlogen und Verschwörungstheorien. Und das alles gemischt mit einer Prise Internetkauderwelsch um die Aktualität zu unterstreichen. Das ganze angereichert mit bisschen Bukowski-Vokabular. Schade.
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am 23. Januar 2017
Ich bin ein Fan von Pablo Tusset und warte immer schon daruaf, daß mal wieder etwas Neues auf deutsch erscheint. Ich liebe seine Geschichten. Sie sind witzig und doch Krimis . Er hat einen ganz eigenen Stil. Ich liebe Spanien und Krimis die dort spielen!
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am 2. Oktober 2003
Pablo ist ein dicker, fauler und verwöhnter Zeitgenosse, der das Leben nimmt, wie es kommt.
Dabie trinkt er Unmengen Alkohol und raucht ununterbrochen Dope.
Das Geld dafür hat er von seiner Familie, die "stinkend" reich ist und sein Bruder gibt ihm gelegentlicht etwas Geld, gegen eine Gefälligkeit.
Eines Tages verschwindet sein Bruder samt Sekretärin und Pablo sieht sich gezwungen nach ihm zu Suchen, schließlich gehört er ja zur Familie.
Ein Trip durch das nächtliche Barcelona beginnt bei dem die Frau des Bruders, Edelprostituierte, eine Sekte, ein Metapysiker-Club und ein geheimnisvolles Gebäude keine unwesentlichen Rollen spielen.
Ein spannendes Buch, das sich schnell liest und dessen Hauptfigur ein wunderbar symphatisches und brilliantes Faultier ist.
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am 4. Januar 2017
Wenig unterhaltsames, versucht lediglich durch Vulgarität zu provozieren, die aber nicht über die dünne Story hinweghilft. Zumindest ist es schnell abgearbeitet und man kann sich erfreulicherem widmen
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TOP 1000 REZENSENTam 15. April 2003
Das beste Buch seit langen! Brillant erzählt, zum Brüllen komisch und dabei spannend, skurril und originell, wirklich absolut lesenswert. Schelmenroman, Krimi, Thriller,Erotik alles dabei!!!Man darf sich nur von dem seltsamen Titel nicht irritieren lassen. Es ist klasse, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, schade , dass es nur
Fünf Sterne gibt!!!! Ich warte schon auf das nächste Buch dieses Autor!!!!!
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