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am 3. November 2016
Anfangen,hinein sinken, weg tauchen.....
Alle drei Bände, einer besser als der andere, haben mich so sehr in den Bann gezogen, das es schwierig für mich war, nachfolgend eine passende Literatur zu finden.
Der Autor schreibt so eindrücklich, so warm, so mitfühlend...Großartig auch die geschichtlich und politischen Eindrücke, welche mir gar nicht so bewusst waren und mich anfangs auch vom Kauf abhielten. Aber genau das ist es, was der Autor in grandioser Weiße verwebt mit privaten und Zwischenmenschlichen Schicksalen und Begegnungen, die mich mitten rein nach China und Hong Kong katapultierten. Auch für NICHT Asien Fans absolut lesenswert.
Sollten Sie sich auf diese Trilogie einlassen, ich gehe jede Wette ein, dass Sie dabei mindestens 1x chinesisch essen gehen ;-)
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am 25. September 2016
Als Paul seinen Sohn an Krebs verliert, zerbricht seine Welt. Kurz darauf trennt sich auch noch seine Frau von ihm, sodass er sich auf eine Insel in der Nähe von Hong-Kong zurückzieht. Paul vergräbt sich in seine Trauer und geht kaum noch unter Menschen. Lediglich seinen Freund David trifft er ab und zu. Einmal im Jahr wandert er zudem auf den Peak, so wie er es seinem Sohn versprochen hat. Nirgendwo fühlt er sich seinem Jungen so nah, wie auf dem Berg.

Eines Tages trifft er dort auf ein amerikanisches Ehepaar, das ihn ungewollt in einen Kriminalfall verwickelt, der nicht nur sein Vertrauen in David erschüttern, sondern auch für ihn selbst gefährlich werden wird. Nebenbei erfährt er einiges über die chinesische Kultur und schafft es schließlich über den Tod seines Sohnes hinweg zu kommen.

Jan-Philipp Sendker hat ein berührendes Buch geschrieben, das den Leser zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt.

Der erste Band seiner China-Trilogie (dessen dritter Teil unlängst erschien) ist ein kluges Buch, das nicht nur einen Liebesroman mit einem Krimi paart, sondern auch vor positiver Energie und Lebensweisheiten strotzt.

Dem Autor gelingt es dabei nicht nur hinter die Köpfe seiner Figuren zu blicken, sondern sich direkt in das Herz seiner Leserinnen und Leser zu schreiben.

Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.
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am 20. April 2017
Das Buch habe ich mir für meine erste Chinareise gekauft. Im letzten Jahrhundert habe ich sowohl Clavell, wie Berichte aus Maos Regierung gelesen. Das Buch ist eine perfekte Ergänzung: es ist informativ, spannend, ich mag es auch, wenn die Charaktere ausführlich und mit ihrer Vergangenheit beschrieben werden. Nach den ersten Kapiteln habe ich mir die anderen beiden Bücher der Trilogie heruntergeladen.i
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am 11. November 2013
Was will man mehr: eine fesselnde Geschichte mit vielschichtigen Figuren, die alle ihr Päckchen an Schicksalsschlägen zu tragen haben und die an einem der spannendsten Schauplätze der Neuzeit aufeinander treffen: Hongkong/Shenzhen.

Die Hauptfigur Paul, ein fünfzigjähriger Amerikaner, der seit Jahrzehnten in Hongkong lebt, ist eine mich sofort einnehmende Identifikationsfigur. Nachdem er drei Jahre zuvor das Sterben und den Krebstod seines einzigen neunjährigen Sohnes durchleiden musste und er sich dabei auch seiner Frau gänzlich entfremdet hatte, will er jetzt nur noch in mönchische Einsamkeit trauern. Einzig ein Tag, an dem er mit keinem Menschen sprechen muss, ist für ihn ein guter Tag, konstatiert er. An einem der schlechten Tage hat er dann jene Begegnung, die ihn trotz Widerstreben aus seinem Eremitendasein lockt. Im weiteren wird er und wir Leser schmerzlich erfahren, dass das Schicksal Wunden schlagen kann, die auch über sehr lange Zeit nicht verheilen wollen.

Jan-Philipp Sendker entfaltet einen mitreißenden Wirtschaftskrimi, der das ebenso boomende als auch korrupte China als Hintergrund wählt. Anhand der eingeflochtenen Lebensläufe vieler Romanfiguren, vermittelt er in gelungenen Zeitraffern Einblick in die unglaubliche Dimension des Wandels in China und der betroffenen Menschen. Innerhalb einer Generation entwickelt sich aus dem maoistischen Bauernstaat eine wirtschaftliche Weltmacht. Illustriert wird dies auch an der geschilderten Veränderung des ehemaligen Fischerstädtchens Shenzhen, dem Schauplatz des Verbrechens, das tatsächlich innerhalb von 30 Jahren von einem 30.000 Seelenort zur 10 Mio. Wirtschaftsmetropole wuchert.

Dass sich der China-Boom nicht einer solidarischen riesigen Volksgemeinschaft und weiser politischer Führung verdankt, sondern weit mehr auf individualistischer Gier und rabiater Machtausübung beruht, ist ein westliches Moral- und Sittengemälde, das hier recht plausibel gezeichnet wird. Ob es der Realität entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Charaktere sind nicht grob geschnitzt, sondern kontrastreich gezeichnet. Es sind jedoch Prototypen, deren geografische Herkunft und kulturelle Wurzeln nicht entscheidend ihr Handeln bestimmen. Die Geschichte könnte in jedem der aktuell boomenden BRIC-Staaten spielen. Dies ist aber keine Schwäche des Romans, sondern eher eine rücksichtsvolle Erzählstärke in Vorausschau vieler fremdelnden Leser des Westens angesichts des ostasiatischen Kollektivismus.

Das Herausragende in Jan-Philipp Sendkers Erzählen liegt in der beeindruckenden Gratwanderung anspruchsvoller Behandlung menschlicher und gesellschaftlicher Themen einerseits und einem unprätentiösem, lesevergnüglichem Stil anderseits. Ich freue mich schon auf das Lesen des zweiten Romans dieser angekündigten China-Triologie.
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am 27. März 2016
Der Autor durchwebt eine spannende Geschichte - vor der Kulisse Hong Kongs - nicht nur mit kulturellen und geschichtlichen Aspekten, sondern auch mit einer unüblichen Liebesgeschichte. Sensibel und einfühlsam zeichnet er seine Charaktere und erweckt sie durch einen gradlinigen Schreibstil zum Leben. Obwohl die Figur der Christine für mich schon zu perfekt und überzeichnet ist (der reinste Männertraum!!!) gibt's fünf Punkte für Einblicke in Kultur, Korruption und Kulinarisches sowie fremde Denk- und Lebensweisen.
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am 13. Juni 2012
Das Flüstern der Schatten ist ein durchaus spannendes Buch, eine Mischung aus Krimi, Gesellschaftsstudie aber vor allem eine sensiblen Liebesgeschichte. Der Leser erfährt manches über die Kultur und nähere Vergangenheit Chinas, ohne dabei mit geschichtlichen Daten überhäuft zu werden. Traditionen und politische Überlieferungen sind fein verwoben mit der Geschichte des Romans, in dem es um Freundschaft, Vertrauen, Verrat und Verluste geht.

Ein bisschen kitschig und konstruiert ist die Geschichte schon, dies wirkt sich aber auf den Lesegenuss nicht nachteilig aus. Man taucht ein in eine fremde Welt, mit bunten Bräuchen und exotischen Gerüchen und vergisst so für ein paar Stunden die Welt um sich herum.
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am 7. Juli 2011
China steht heute als globaler Warenlieferant Nummer eins im Fokus.
Die Verflechtungen der Industriestaaten mit der chinesischen Wirtschaft als Billigproduzent nehmen mitunnter Formen an, die - vorsichtig ausgedrückt - eine gewisse Seriosität hintanstellen. Vor diesem Hintergrund, eingebettet in die Denkweise des modernen China, wird dies alles zusammen gekonnt verpackt in einem kombinierten Kriminal- und Liebesroman voll Spannung und Emotionen
Mehr an Realität interessiert bin ich von Natur aus kein Romanleser. Nun habe ich (82) "das Flüstern der Schatten" in wenigen Tagen förmlich verschlungen. Ich bin begeistert auch von der Schilderung der eingangs erwähnten Zusammenhänge. Von mir 5 Sterne.
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am 13. März 2015
....aber anders als "Herzenhören und Herzenstimmen" - diese beiden Bücher sind für mich einfach die Erfüllung gewesen und darum bekommt das "Flüstern der Schatten" jetzt NUR vier Sterne.
Diese Geschichte spielt in China und ist eine Mischung zwischen Krimi und Psychogramm im feinsten Sinne. Wir begleiten die Hauptperson auf ihrem Weg aus der tiefsten Trauer um den Tod des Sohnes, wieder zurück ins Leben - und das auf eindruckvolle Weise. Eine absolute Kaufempfehlung.
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am 15. Juni 2010
wie in dem Roman "Herzenhören", beeindruckte mich der Autor wieder mit seiner gefühlvollen Sprache und den vielen Lebensweisheiten die man in den Büchern von ihm findet. Er versteht es ausgezeichnet zwischen den Zeilen zu schreiben, Gefühle zu beschreiben, über die man sonst nicht spricht,- "liest". Es ist ein spannender und wirklich guter Roman, indem man viel interessantes über Land und Menschen erfährt und auch die Gefühlte kommen nicht zu kurz. Trotzdem muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht ganz so sehr bewegt hatte wie "Herzenhören". Das Buch Herzenhören berührt einen so tief, dass man erschrack, weil einem plötzlich die Tränen über die Wangen liefen. Doch ich kann auch das Buch "Das Flüstern der Schatten" jedem sehr gut weiterempfehlen. Der Autor schreibt einfach einzigartig.
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am 24. Dezember 2016
Ich bin durch Zufall auf den Autor gestoßen......und bin begeistert!
Der Schreibstill ist super, das Buch gut zu lesen.
Da ich meist Krimis lese und die guten Krimiautoren dünn gesät sind
hab ich mich über dieses Buch gefreut.
Ich werde noch mehr von diesem Autor lesen.
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