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am 20. April 2017
Das Buch habe ich mir für meine erste Chinareise gekauft. Im letzten Jahrhundert habe ich sowohl Clavell, wie Berichte aus Maos Regierung gelesen. Das Buch ist eine perfekte Ergänzung: es ist informativ, spannend, ich mag es auch, wenn die Charaktere ausführlich und mit ihrer Vergangenheit beschrieben werden. Nach den ersten Kapiteln habe ich mir die anderen beiden Bücher der Trilogie heruntergeladen.i
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am 24. September 2017
Die besten Bücher seit langem. Einfach, schnell zu lesen, man kann direkt abschalten, trotzdem spannend und nicht schnulzig.
Einfach perfekt.
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am 15. Oktober 2017
von anfang an gepackt hat ... die handlung sind für mich sehr stimmig ...
und ich warte nun auf das 3 band mit grosser ungeduld
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juni 2010
... und vieles mehr ist in diesem Buch enthalten.

Paul hat nicht nur seinen Sohn verloren, wenig später hat ihn auch seine Ehefrau verlassen, und so zieht er sich in ein Haus auf einer abseits gelegenen Insel nahe Hongkong zurück. Ohne Zeitung, ohne Fernseher. Zweimal jährlich der Ausflug auf den Peak, in Erinnerung an sein verstorbenes Kind. Bei solch einer Gelegenheit lernt Paul eine Amerikanerin kennen deren Sohn verschwunden ist. Er verspricht zu helfen und gerät unversehens in Verwicklungen, die sein zurückgezogenes Leben beenden.

Der Mord an dem amerikanischen Geschäftsmann ist der Ausgangspunkt. Jan-Philipp Sendker nutzt ihn, um das Beziehungsgeflecht im nach-kolonialen Hongkong zu zeigen. Politik und Wirtschaft und der große Bruder in Peking. Wie werden polizeiliche Ermittlungen manipuliert? Wie übt man Druck aus? Und wie reagieren die Menschen darauf? Gibt es Unterschiede zwischen Chinesen und westlich geprägten Amerikanern oder Europäern? Der in Harvard ausgebildete Chinese, der in Hongkong tätige amerikanische Geschäftsmann, wovon ist ihr Handeln geprägt? Des Weiteren streut er eine ganze Reihe von chinesischen Weisheiten ein und spricht die Vergangenheitsbewältigung der Kulturrevolution an, die Erinnerung an die Geschehnisse von 1966 bis 1976.

Gibt es ein Leben ohne Lüge? Einen Lebensweg, der nicht mit Unwahrheiten durchsetzt ist? (S. 298)

Immer wieder findet der Leser auch Gedanken über einige zentrale Themen: Lügen sowie Vertrauen/Misstrauen. Schon relativ früh: eine Notlüge gegenüber einem sterbenden Kind, durch welche sich der Vater zu seinen späteren Ausflügen auf den Peak verpflichtet sieht. Später dann die Frage wie viel Wahrheit der Mensch verträgt. Und verschwiegene Geheimnisse. Keine Ausreden oder Ausflüchte, keine kleinen Schwindeleien, sondern Dinge, deren Erinnerung das tägliche Leben beeinträchtigt, das Flüstern der Schatten. Die persönliche Entscheidung nicht die Wahrheit zu sagen und um Vergebung zu bitten. Manchmal kann es zu einer Last werden. An anderer Stelle zeigt der Autor aber auch eine Person, welche die Wahrheit nicht sehen will. Jan-Philipp Sendker deckt ein breites Spektrum menschlichen Verhaltens ab. Allein deswegen lohnt es sich meiner Meinung nach dieses Buch zu lesen.

Daneben ist es aber auch sehr spannend mit unvorhersehbaren Wendungen geschrieben. Nicht brutal und nicht auf Effekte aus, sondern atmosphärisch dicht. Ein großartiges Leseerlebnis. Empfehlenswert!
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am 14. März 2014
Mich hat das Buch jetzt nicht wirkich ergriffen - aber es war schon ganz nett.
Ich habe vor kurzer Zeit das Buch Herzenhören von Sendker gelesen und war so berührt und begeistert, dass ich unbedingt von ihm ein weiteres Buch lesen wollte - aber es war halt ganz anders.
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am 27. Oktober 2016
Mit dem Flüstern der Schatten hat Jan-Philipp Sendker wieder einmal einen super Roman geschaffen. Sorry, die Handlung spielt bei seiner Erzählweise, die uns das Denken, Handeln und Fühlen, "das Funktionieren" unserer asiatischer Freunde so natürlich nahebringt, kaum eine Rolle. Sehr lesenswert!
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am 20. März 2011
Insgesamt ein lesenswertes und kurzweiliges Buch. Paul, der seit Jahrzehnten in Hong Kong lebt, hat seinen Sohn durch Leukämie verloren und durch diesen Todesfall sich auch von seiner Frau entfernt. Wie ein Eremit lebend, wird er zufällig in einen Mordfall hineingezogen.
So weit, so gut. Die Geschichte läuft straff und manche Situationen werden interessanterweise mehrfach aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So geht es einmal um Pauls Psyche, aber auch um chinesische Geschichte und Lebensweisen. Leider hakt es aber an einer entscheidenden Stelle: Paul wird als viel zu naiv gegenüber der ihn umgebenden Umstände und Zusammenhänge dargestellt. Wer noch nie etwas über China gelesen oder gehört hat, mag an manchen Stellen des Buches erstaunt sein. Wenn der Leser aber diverse Bücher von Clavell kennt, scheint er stellenweise schlauer als die Hauptfigur, die seit 30 Jahren dort leben soll. Das ist sehr schade und tat dem Buch in meinem Fall Abbruch...
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am 2. September 2007
... das mich sehr berührt hat! Der neue Roman von Jan-Philipp Sendker führt einen nach Hongkong und China, eröffnet interessante Einblicke in eine doch teilweise recht fremd anmutende Welt und gibt einem wieder jede Menge Stoff zum Nachdenken.

Ein spannend erzählter Plot, toll und nachvollziehbar gezeichnete Charaktere, fremde und von einem "Kenner" interessant beschriebene Länder zeichnen dieses Buch aus. Es gibt sicherlich noch mehr Autoren, die ebenso packend und wortgewaltig schreiben und be-schreiben können. Aber nur sehr wenige können so gefühlvoll in die menschliche Seele blicken, sich in Menschen, ihre Sehnsüchte und Ängste hineinversetzen wie Jan-Philipp Sendker. Hier gibt es nichts kleinliches oder egoistisches, nur sehr viel Liebe, Verständnis und buddhistische Weisheit. "Als wäre Vertrauen etwas für Dumme. Als hätten wir eine Wahl." Über diese "Kernsätze", die immer wieder auftauchen, sollte man unbedingt nachdenken!

Nicht viele Bücher haben mich mit soviel positiven Gefühlen, soviel liebevollen Gedanken und Nachdenklichkeit zurückgelassen. Aber die Romane von Jan-Philipp Sendker sind wahre Zauberbücher, die einen immer wieder berühren. Und in diesem Buch ist nebenbei auch noch ein absolut spannender Kriminalfall "untergebracht". Wirklich sensationell und ein wahrer Lesegenuss. Und durchaus kein Buch nur für Frauen, auch mein Mann hat es mit Hochgenuss gelesen!

Unbedingt empfehlenswert! Und für alle, die noch mehr über Liebe und Leben lernen wollen, sei hier der erste Roman "Das Herzenhören" wärmstens empfohlen!!!
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am 19. August 2008
Ein toll erzähltes und gefühlvolles Buch das mich sehr berührt hat!
Das Flüstern der Schatten" war mein erstes Buch dieses Autors und ich fand es einfach großartig. Dieser Roman hat mich durch seine Grundsätze (Als wäre Vertrauen etwas für Dumme" und Als hätten wir eine Wahl") sehr nachdenklich gestimmt. Die Charaktere waren sehr glaubwürdig und authentisch - vor allem die Hauptfigur Paul fand ich mehr als interessant.

Ein absolut lesenswertes Buch da es kein gewöhnlicher Roman sondern nebenbei auch noch ein spannender Krimi ist.
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am 7. Dezember 2013
Die Geschichte in diesem Buch ist spannend, gefühlvoll, traurig und an sich sehr schön erzählt. Allerdings war es für mich ein großes Manko, dass - gerade in der ersten Hälfte des Buches - über unzählige Seiten auf die Vergangenheit der einzelnen Personen eingegangen wird. Dieses Hintergrundwissen ist zwar für den Verlauf der weiteren Handlung wichtig, allerdings hätte es meiner Meinung nach nicht derart ausführlich und langatmig sein dürfen. Ich musste mich mehrfach zum Weiterlesen überwinden, selbst noch zu dem Zeitpunkt, als mich die Spannung, wer hinter dem Mord steckt, schon gepackt hatte. Außerdem interessierte mich sehr, wie Paul mit seinem Leben weiter zurecht kommt. Was ich auch schade fand war, dass am Ende die Auflösung doch vergleichsweise schnell abgehandelt wird. Schade, denn an sich ist es wirklich ein sehr schönes Buch.
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