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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
107
4,3 von 5 Sternen
Qual
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 12. April 2017
vielmehr ein frühes Meisterwerk. Eine Perle aus der Feder des Meisters. Schon immer beschäftigte sich King mit schwachen Charakteren, deren Schicksal mit Pech und Unglück behaftet ist. Vielleicht auch gerade deswegen kann man vieles nachvollziehen und ist mittendrin im Geschehen und fiebert mit.
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am 18. April 2017
... in den Beschreibungen las ich, dass es eins seiner früheren Werke sei und war tierisch gespannt - und ich war am Ende nachhaltig beeindruckt. Zeit, auch die anderen Schubladenbücher vorzuholen, Herr King.

Ich halte nicht viel davon, Inhalte in Rezis zu packen, lest selbst und lest was auf dem Klappentext steht. Meine Leseempfehlung gibts dazu. Schreibstil gewohnt brillant, Story spannend mit Tiefgang und excellenten Einblicken in die Protagonisten.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. April 2015
Ungekürzt, 640 Minuten, gelesen von David Nathan mit angenehmer, sonorer Stimme, stimmende Betonung und sehr gute Intonation. Acht CDs im Pappschächtelchen, viel besser zu handhaben als die nervigen Plastikklapphalterungen, bei denen immer etwas abbricht. Das Titelbild ist irreführend und hat mit der Geschichte nichts zu tun. Kings launiges Nachwort zum Buch ist eine Beigabe auf der 9. CD ("...wenn ich Sie schon einmal am Schlafittchen habe"), ebenso wie die Kurzgeschichte "Erinnerung", die Keimzelle zu "Wahn" und entspricht der Buchfassung.

Blaze weiß nicht, dass er ein Kind hat, aber so wie sein Junge sich entwickeln sollte, groß, kräftig, intelligent, sportlich, belesen, Master in Literatur, hätte auch sein Leben verlaufen können, wenn sein besoffener, jähzorniger Vater, der außer einem klangvollen Namen nichts zu bieten hatte, ihn nicht aus nichtigem Anlass dreimal die Treppe hinuntergeworfen hätte. Wir erfahren es vom allwissenden Erzähler, der uns das, was aus Clayton Blaisdell jr., genannt Blaze, hätte werden können, durch wenige, dürre Sätze beiläufig mitteilt. Blaze’ Elend begann damit, dass seine Mutter von einem ebenfalls besoffenen Lastwagenfahrer totgefahren wurde. Da war der Junge drei Jahre alt. Bevor eine tiefe Delle in seiner Stirn und dahinter ein nicht mehr richtig funktionierendes Gehirn ihn auf eine Bahn setzte, die ihn unaufhaltsam ins Rutschen brachte, hatte er noch wenige Jahre als aufgewecktes Bürschchen vor sich, war er ein lieber Kerl, der mühelos lernte und gerne las. In seiner Gegenwart ist er um die dreißig Jahre alt, ein kräftiger, fast zwei Meter langer Hüne, und mit Joe, einem Baby, dem Kind reicher Leute, auf der Flucht. Kein Lösegeld, kein Dach über dem Kopf, die Stimme des toten Freundes im Schädel, tiefster Winter in Maine und die Polizei dicht auf den Fersen. Das Ende? Vorhersehbar. Unerbittlich.

Um die Entführungsgeschichte herum erzählt King die Lebensgeschichte dieses Mannes. In ihr lässt er immer wieder den Menschen durchscheinen, der Blaze hätte sein können, wenn er mehr Glück gehabt hätte oder wenn sich sein Vater in jenen entscheidenden Minuten wenigstens einfach nur hingelegt hätte, um seinen Rausch auszuschlafen, statt sich das Kind zu krallen und seine Wut auf das Leben an ihm auszulassen. Nun, King hat das für Blaze grausam anders bestimmt, obwohl in dieser Geschichte nicht sehr viel Blut fließt und der Horror sich auf das bezieht, was Menschen sich gegenseitig antun können und auf die Stimme jenes toten Freundes in seinem Kopf, der ihn endgültig ins kriminelle Milieu abgleiten ließ. Harter Tobak, dennoch nicht genug für die meisten King-Leser, aber mehr als genug für diejenigen, die Kings Bücher trotzdem lesen, weil immer mal wieder ein genrefremder Kontext mitschwingt, der andere Gefühle und damit andere Leser anspricht. King versteckt das in der Regel in tieferen Schichten, weit unter seinen dunklen Horror- Knochen- und Blutgeschichten. Hier, in einem frühen Werk, das lange in der Schublade gelegen und das er später umgeschrieben haben soll, ist das nicht tief genug verscharrt. Das Buch erschien erst 2007, aber es ist älter und Anfang der 1970er Jahre, als King noch nicht bekannt, aber bereits verheiratet und ein junger Vater war, entstanden. Zweifellos ist das Buch von dieser Erfahrung beeinflusst und auch von elterlichen Ängsten. Und zweifellos war King schon früh ein verdammt guter Erzähler. Dieses Buch hat er im Nachwort als etwas für die Tränendrüse (Taschentuch-Schmachtfetzen) diffamiert, aber ich glaube eher, dass es eins ist, das viel mit ihm zu tun hat. Der Schauplatz befindet sich überwiegend im ländlichen Maine, wo fast alle seine Bücher angesiedelt sind, da, wo er aufgewachsen ist und bis heute lebt. Wer King liest, bekommt nahezu hundert Prozent ländliches Amerika, oft ein Land, das es so nicht mehr gibt. Kurze Ausflüge in Großstädte oder nach Florida ändern daran kaum etwas. Ausland? Gibt es im King-Kosmos nicht. Immer wieder aber gibt es kleine Jungs, Teenager, junge Männer, die sich mit widrigen Lebensbedingungen und endgültigen Verlusten herumschlagen und durchkommen müssen. Oft geht das nicht gut aus, so wie in diesem Buch. King selbst stammt aus ärmlichen Verhältnissen, sein Vater war früh über alle Berge und als Kind hat er den Tod eines Freundes aus nächster Nähe erleiden müssen. Einer, der ihn damals kannte, sagte einmal ungefähr folgendes über ihn: „Er war immer barfuss und sah abgerissen aus, aber er hatte jedes Mal, wenn ich ihn sah, ein Buch in der Gesäßtasche.“ Alkohol, Kokain, aber gerettet durch ländliche Büchereien und schließlich durch die Literatur, die fast alle Welten kennt.

Blaze bleiben sie wegen seines Gehirnschadens verschlossen. Waisenhaus, gnadenlose Erwachsene, Kinder auch, der Verlust des Freundes und Leidensgefährten durch Vernachlässigung. Einmal hätte er fast die Kurve bekommen, beinahe wäre es gut ausgegangen, aber der gradlinige, menschenfreundliche und nach christlichen Werten lebende Farmer Harry Bluenote, der das Potenzial trotz des Gehirnschadens bei dem Jungen erkennt und fördert, stirbt, bevor er ihn auf die richtigen Gleise setzen kann. Zurück ins Heim, Eskalation, Haft, dann die Straße, Gelegenheitsjobs und fast am Ende der intelligente, rattengesichtige George, ein Krimineller, der sich zu steigern weiß. Ein Messer in der Brust befördert ihn ins Jenseits und in den Kopf von Blaze, der ohne ihn aber nicht zurechtkommt und dessen letzter, nur in groben Zügen entworfener Coup viel zu groß für ihn ist. Er ist fähig zu töten, aber dieses letzte, krumme Ding entspricht nicht seinem Wesen. Blaze muss scheitern, wieder einmal, aber dieses Mal ist es für immer.

Wie „Das Mädchen“ ist auch „Qual“ (Blaze) Grund genug, immer wieder einmal in Kings Welt einzutauchen und durch den dunklen Morast zu waten. Ab und zu trägt der Grund erstaunlich gut und lässt ahnen, was der Meister des Horrors hätte schreiben können, wenn seine Fantasie nur eine andere wäre. Ob er damit die Massen angesprochen hätte, darf freilich bezweifelt werden.

Helga Kurz
19. April 2015
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am 22. Juli 2017
Clayton Blasedell jr. "Blaze" war nicht gerade eine Glückspilz: Von seinem Vater
mißhandelt, führte dies zu einer Kopfverletzung, die ihn geistig zurückbleiben
ließ. Das Waisenhaus setze mehr auf den Rohrstock als auf sinnvolle Hilfe, so kam
es, wie es kommen mußte: Er geriet auf die schiefe Bahn, wurde immer mal erwischt
und mußte einsitzen. Einen Vorteil hatte er, der ihm in Schule und Knast half:
Obgleich eigentlich sanftmütig, war er groß und stark, und wenn es unbedingt
sein mußte, haute er auch ohne Hemmungen drauf. Er wurde schließlich der Partner
eines gewissen George, eines kleinen Gauners, der Blaze zu seinem Werkzeug machte,
ihm aber dafür durch das Leben half.


Als George erstochen wird, geschieht etwas Merkwürdiges: Blaze hört George immer
noch in seinem Kopf, der ihn auf Fehler hinweist und ihm Tips gibt. Und so
beschließen "sie", daß Blaze alleine das letzte große Ding durchziehen soll, das
die beiden geplant haben: Ein reiches Baby entführen und Lösegeld verlangen.
Blaze ist zwar zunächst erfolgreich, hinterläßt aber massenweise Spuren. Und
plötzlich sind George und Blaze nicht mehr einer Meinung: George will, das Blaze
das Baby tötet - doch Blaze fängt an, eine Bindung zu dem Kind zu entwickeln und
denkt kaum noch an das Lösegeld.


Bei dem Buch handelt es sich um ein frühes Werk des Autors, das er als Richard
Bachmann geschrieben, aber lange Zeit nicht veröffentlicht hat. Es spielt in
zwei Zeitebenen: Eine beginnt nach Georges Tod, die andere beginnt in Blazes
Kindheit. Im Nachwort macht er es selbst schlecht. Ja, es hat einige Defizite:
Es kommt mit einer Hauptperson aus und am Schluß fehlt der Aha-Effekt. Aber
dennoch ist es ein typischer King: Irgendwas hinderte mich daran, das Buch aus
der Hand zu legen, bevor es ausgelesen war!

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am 24. April 2017
Gern habe ich das Buch Qual,von Richard Bachman gelesen.Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen.
Ich fand das Buch spannend geschrieben und hatte es in kurzer Zeit ausgelesen.
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am 16. August 2017
Eher ein Thriller/Kriminalroman, aber dennoch sehr spannend geschrieben. Die Story ist fesselnd und man ist bis zum Enden mitten im Geschehen mit dabei.
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am 28. März 2009
Der liebevoll beschriebene Charakter des kriminellen "Blaze", der nicht viel Glück im Leben hatte und irgendwie trotzdem doch im innersten seines Herzen gut ist ... es ist eine rührende Geschichte... wie Stephen King, es fängt langsam an, man rutscht schön in die Geschichte rein, und so ziemlich in der Mitte geht es dann erst recht los und man erkennt auf was die Geschichte raus laufen wird.
Ich habe dieses Buch sehr genossen und habe es regelrecht verschlungen, aber als Stephen King Fan wahrscheinlich keine große Überraschung ;-)

Dieser Roman ist einer seiner frühen Richard Bachman Romane, und wurde Ende 1972 bis Anfang 1973 geschrieben, es it der letzte Bachman Roman, der veröffentlicht wurde. Auch wenn Stephen King selber in seinem Nachwort sagt, es ist ein Schubladenroman, denke ich das nicht, denn selbst er hat seine Meinung darüber auch wieder geändert - und das ist gut so!
Es ist kein typische Stephen King, aber man sollte bereit sein für "Neues" ...ähm, oder "Altes".
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am 25. Januar 2008
Richard Bachman liefert wieder einmal gewohnt gute Kost ab. Obwohl es sich um einen "Schubladenroman" handelt, zieht King (Bachman)wieder alle Register seiner Schreibkunst.
Natürlich ist es absolut zu verurteilen, was die Hauptfigur "BLAZE" plant und ausführt. King schafft es jedoch den Leser für diese Figur zu begeistern und mit ihm leiden zu lassen. Ein guter Plan von King war es Blaze als geistig zurückgeblieben (Ergebnis eines brutalen Vaters) darzustellen. Somit denkt er nicht wirklich über seine Taten nach und gleicht an vielen Stellen des Buches eher einem kleinen Kind. Wut auf die Taten der Hauptfigur kommt daher nur selten auf, denn er weiss ja nicht, was er den Geschädigten damit antut.
Der andere Teil der Geschichte zeigt die Vergangenheit von Blaze, die oft noch mehr fesselt als die eigentliche Hauptgeschichte. Seine Internatvergangenheit wird darin spannend erzählt.
Horrorelemente findet man in der Geschichte allerdings keine. Bachman schreibt auch realer als King. Die Storys sind eher nachvollziehbar.
4 Sterne, weil es von Richard Bachman noch bessere Bücher gibt. Ich nenne hier nur "Todesmarsch", "Menschenjagd" oder "Der Fluch". Damit kann es Qual oder, was meiner Meinung nach wesentlich besser passt "BLAZE", leider nicht ganz aufnehmen.
Aber empfehlenswert ist das Buch auf jeden Fall. Es ist einfach unheimlich unterhaltsam.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. September 2009
Nachdem es sich bei Qual" um ein Buch handelt, das meiner Meinung nach sehr stark nach Stephen King klingt, werde ich in meiner weiteren Rezension nicht auf sein bereits gestorbenes Pseudonym eingehen - viel zu stark scheint in dieser Schubladengeschichte von 1973 der Einfluss des Hr. King ein zu fließen.
Qual" handelt kurz gesagt von einem geistig etwas zurückgebliebenen Kleinverbrecher, der den großen Coup wagt und das Baby einer sehr reichen Familie kidnappt. Dies alles führt er gemeinsam mit seinem Kumpel George durch, der jedoch bereits seit einem Jahr gestorben ist und Blaze nur noch in dessen Gedanken antwortet.
Es entwickelt sich hier eine sehr anrührende und dramatische Geschichte, deren Hauptprotagonisten man als Leser tränenreich ins Herz schließt.
Stephen King switcht regelmäßig in die Vergangenheit von Blaze, um die Hintergründe darzulegen und zu beleuchten. Dadurch erhält Blaze unwahrscheinlich viel Tiefe und man kann jede seiner Tat ohne Einwände nachvollziehen.
Blaze kann einem eigentlich nur Leid tun und dies ist auch gleichzeitig die Stärke des vorliegenden Romans. Nach diversen anderen Werken King's, in denen er mit hauptsächlich einer Person spielt, lässt sich sehr gut feststellen, dass es eine absolute Stärke des Autors ist, in die jeweilige Psyche seines Protagonisten einzutauchen. Man ist als Leser durch diese Detailtiefe und Dramatik schier geplättet und mitgenommen. Ich denke, dies macht einen guten Roman aus und lässt auch sicherlich keinen einzigen Leser - sei er noch so abgebrütet - kalt.
Somit ist Blaze in meinen Augen erneut ein absoluter Blockbuster im King'schen Imperium - der Hinweis auf Richard Bachman hat ja laut seinem Nachwort eher historische Bewandtnis, da Stephen King diesen Roman während der frühen Schaffenszeit dieses Pseudonyms geschaffen hat - nun jedoch sehr stark überarbeitete.
Erwähnt sein soll noch, dass sich am Ende des Buches noch eine Stephen King Kurzgeschichte mit dem Titel Erinnerung" befindet, die alleine schon beinahe den Kauf dieses Buches wert ist. Soll sich jedoch selber davon überzeugen.
Als letzten Punkt möchte ich jedoch noch eine Kleinigkeit anmerken: Mir ist nicht ganz klar, warum dieses Buch Qual" heißt. Mir ist wohl klar, dass die King-Bücher in Deutschland sehr gerne kurze, prägnante Titel tragen - mag eine Marketingentscheidung sein, und ist im Prinzip auch ganz okay. Man sollte jedoch schon ein wenig auf Sinn und Zweck eines Titels achten - des weiteren bin ich mir absolut sicher, dass sich ein King-Buch auch mit dem hier ebenfalls sehr prägnanten Originaltitel BLAZE" in Deutschland ohne Probleme verkaufen lässt.
Wäre mal ganz interessant, näheres über die Gründe des Titels zu erfahren.
Nimmt aber natürlich nichts von der Qualität der Geschichte.
Jürgen Seibold / 08.09.2009
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am 2. November 2015
Anfang der 70er Jahre schrieb Stephen King diesen Roman, also ca. 10 Jahre vor dem ultimativen King Buch ES. Schon damals merkte man seine Vorliebe für Schwache Charaktere, denen das Leben auf das übelste mitgespielt hat.. King gelingt das mit dem Protagonisten dieses Buches "BLAZE" schon vor seinen Megasellern sehr eindrucksvoll . Obwohl von Anfang an alles zum Scheitern verurteilt ist, fiebert man wirklich mit. Dieses Buch ist zweigeteilt. Immer wieder kehrt King Jahre zurück in die furchtbare Kindheit von Blaze, und schildert das wirklich erschütternd. Das ist das absolut gelungene an dieser Story. Man kann wirklich zweimal mitfiebern, in der Gegenwart sowie auch in der Vergangenheit. Für Kingsche Verhältnisse mit nicht ganz 400 Seiten ein recht dünnes Werk, gelingt es ihm trotzdem , dass man sich beim Lesen ein genaues Bild der verlorenen Seelen machen kann. Auch die Stimme aus dem Totenreich im leicht geschädigten Hirn von Blaze , die von seinem ermordeten besten Freund kommt - finde ich, gibt der Story zusätzlich eine Würze. Schon damals erkannte man am Stil von Stephen King das hier was ganz großes entsteht, was er ja in den nächsten 40 Jahren mehr als eindrucksvoll bewiesen hat. Ein kleines sehr spannendes aber auch erschütterndes Frühwerk des Meisters.
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