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am 2. Januar 2013
Nach "Blind" war ich voller Hoffnung diesen Titel betreffend. Dass der Autor mit King'schen Genen behaftet ist, konnte ich ganz gut in den Hintergrund drängen. Ein Vergleich zum "großen" Vater ist 1. zu früh und 2. ohnehin unangemessen.
"Teufelszeug" legt mal ganz flott los. Ig Perrish erkennt nach einer durchzechten Nacht sein Spiegelbild nicht wieder, sind ihm doch tatsächlich zwei Hörner gewachsen. Sehr schöne Schilderung der Szene, für mein Emfpinden auch mit ansprechendem Humor versehen. Es geht spannend weiter, als ihm Menschen anbieten, ziemlich üble Dinge zu erledigen und nur noch auf seine Erlaubnis warten/hoffen. Alles liest sich bis hierhin vielversprechend, spannend, beinahe packend.

Viel schlimmer aber als seine Hörner ist der gegen ihn - aber mangels Beweise fallengelassene - Vorwurf, seine Freundin ermordet zu haben. Ig sieht sich folglich kollektiver Ablehnung gegenüber, wird von den Polizisten schikaniert und selbst seine Eltern drehen ihm den Rücken zu. Hill schreibt dies für meinen Geschmack etwas zu weinerlich, die folgenden Ereignisse nehmen mich dadurch auch nicht mehr richtig mit.

Es folgt bald der erste Ausflug in Ig's Kindheit - ein Prolog, wie er seinen zukünftigen besten Freund und darauf seine spätere Freudin kennenlernt und was sie miteinander verbindet.
Ab hier stecke ich als Leser in einem Dilemma. Die Vergangenheit scheint nun wichtiger als die Gegenwart zu sein, eine schlüssige Erklärung über die Hörner liefern sie lange Zeit auch nicht. Stattdessen liest man mittelprächtige Kindheitserinnerungen mit Mutproben, Liebe zur Musik, das Erwachen der großen Liebe... man ahnt schon früh wohin die Reise geht und Joe Hill hat kein Mittel parat, Irrungen und Windungen einzubauen, die mich als Leser bei der Stange halten.

Nach dem gutem Start hatte ich in Folge sehr viel Mühe das Buch zu lesen. Der Stil ist gefällig, lässt er aber auch nicht über die Mängel der Storyline hinwegsehen.
Wo in "Blind" immerhin noch sehr viel Übersinnliches und Gespenstisches treuer Begleiter des Lesers war, so nimmt hier Kollege "Langeweile" viel Zeit für sich in Anspruch. Selbst das Finale, was ja doch irgendwie nach dem ganzen Aufbau und Hinarbeiten etwas mehr bieten sollte, verpufft so schnell wie öde und man wundert sich hinterher, bis hierhin durchgehalten zu haben.

Ein guter Start macht für mich noch zwei Punkte, der Rest ist Geschmacksache - meinen trifft er jedenfalls nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Januar 2011
Joe Hill hat es sich selbst sehr schwer gemacht, seinen genialen Roman "BLIND" zu toppen - und es ist ihm auch nicht wirklich gelungen.

"Teufelszeug" ist zweifelsfrei ein genialer Roman, der unglaublich spannend, aber auch liebevoll erzählt, was passiert, wenn ein Mann fälschlicherweise beschuldigt wird, seine große Liebe ermordet zu haben. Ein paar Stellen fand ich ein wenig holprig, aber viel Unklares wurde im Laufe des Romans aufgelöst - und das sehr schlüssig.

Dennoch ziehe ich einen Stern ab - da ich "Teufelszeug" unmöglich gleich gut, wie "BLIND" bewerten kann. Das soll das Buch jedoch keinesfalls herabwürdigen, denn Joe Hill ist in meinen Augen ein Ausnahmetalent und ist dazu fähig, seinen Vater Stephen King schriftstellerisch in den Schatten zu stellen! Er hat eindeutig von ihm gelernt und ist jetzt nahe dran, besser als der "Meister" zu werden!
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am 15. November 2010
Auch für mich blieben einige Fragen offen, aber alles in Allem war es doch eine spannende Bettlektüre. Die Story erinnert zwischenzeitlich doch etwas an Jugendlektüre, ist aber trotzdem spannend beschrieben.

Da ich im Vorfeld gelesen hatte, dass der Autor eben auch Sci-Fi-Preise erhalten hat, war mir bereits vor dem Kauf klar, dass ich keinen "klassischen Krimi", sondern eben einen Horror-Roman mit Fantasyelementen in den Händen halte.

Wer zudem auch noch auf schwarzen Humor steht, dem kann man das Buch guten Gewissens empfehlen.
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am 6. Dezember 2011
Der Inhalt des Buches wurde hier schon ausführlich genug dargelegt, deshalb beschränke ich mich auf meinen eigenen Leseeindruck; Ich fand das Buch von Beginn an sehr fesselnd und fand es meist sehr schwer, wenn ich es beiseite legen musste. Die Sprache ist zwar manchmal etwas derb, aber man muss halt wissen worauf man sich einlässt wenn man etwas aus der King-Familie liest.
Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch mit interessanter Auseinendersetzung mit dem Thema Gut-Böse und den Konsequenzen des eigenen Handelns.
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am 13. März 2015
„Die Hölle, das sind die anderen.“ Was schon Jean-Paul Sartre wusste, muss Ig Perrish schmerzhaft erfahren. Dabei meinte er doch schon, in der Hölle zu leben, seitdem seine Freundin ermordet wurde. Nun aber wacht er auf und muss erschrocken feststellen, dass ihm über Nacht Hörner gewachsen sind. Irgendwie passt das, denn die Bewohner der Kleinstadt in der er lebt, halten ihn sowieso für den Mörder. Die Hörner verleihen ihm aber auch eine bis dahin ungeahnte Macht. Jeder, der ihn trifft hat urplötzlich das Bedürfnis, ihm seine schwärzesten Gedanken anzuvertrauen. Und jeder, der mit ihm spricht, vergisst ihn sofort wieder.

In Joe Hills Roman „Teufelszeug“ liegt der Horror nicht in furchteinflößenden Äußerlichkeiten oder in ausufernder Gewalt. Diese kommen durchaus vor, schließlich wachsen dem Protagonisten Hörner aus der Stirn und ein Mord wurde begangen. Der eigentliche Schrecken liegt aber in den Menschen in seiner Umgebung. Igs Tag wird schlimmer und schlimmer. Indem jeder, dem er begegnet, ihm ungefragt seine Geheimnisse beichtet, wird klar, wie lieblos, wie bitter und unerfüllt die Menschen um ihn herum sind. Ihm, der in Merrin seine Liebe und sein Glück gefunden hatte, wird klar, wie wenig er seine Familie und Freunde eigentlich kennt. So wird er ein zweites Mal entwurzelt, ausgestoßen und desillusioniert. Einen Platz im normalen Leben scheint es für ihn nicht mehr zu geben. Um noch irgendeinen Sinn zu finden, will er den Mord an Merrin aufklären und Rache nehmen. Unglücklicherweise ist Ig wohl der einzige von Grund auf gute Mensch in der Geschichte. Leicht wird ihm seine Aufgabe nicht gemacht.
Joe Hill ist ein junger Autor und eine echte Überraschung. Auch wenn er sich teilweise ein bisschen zu viel Zeit dabei lässt, die Handlung zu schildern und zu erklären, hat er sich eine ungewöhnliche Geschichte ausgedacht, die sich nicht so einfach vor Gruselkarren spannen lässt. Er legt den Schwerpunkt auf die Gesellschaft und den Umgang miteinander. Erstaunlicherweise liegt genau darin der wahre Horror. Ig Perrish ist ein guter Mensch, der vor einiger Zeit noch ganz naiv an ein erfülltes Leben geglaubt hat und dem der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Es ist nicht immer leicht, mit ihm zu fühlen, da er sich über weite Strecken der Geschichte schlicht weigert, an Schlechtigkeit zu glauben. Gleichgültig lässt er seine Leser aber nicht, denn das ihm zugefügt Unrecht ist zu groß. Dazu kommt, dass die Geschichte eine ihr eigene Dynamik entwickelt, die es den Lesern schwer macht, das Buch an die Seite zu legen. Der Stil verrät, dass es sich bei Joe Hill um den Sohn des Erfolgsautoren Stephen King handelt. Tatsächlich wirkt Hills Schreibe streckenweise einfach vertraut. Das schadet aber nicht, da er ihr seinen eigenen Stempel aufdrückt. „Teufelszeug“ lohnt sich. Kein Wunder, dass es mittlerweile verfilmt wurde. Ich habe es meinen Freunden wärmstens empfohlen.
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am 18. April 2014
...schwacher Schluss...!
Das Buch startet interessant und witzig und führt dies auch eine ganze Weile so fort. Nach und nach schleichen sich aber immer längere "Hänger" ein, endend in einem Schluss, der vieles offen lässt: Warum die Hörner? Warum wird ihre Wirkung durch Merrians Kreuz neutralisiert? Was hat es mit dem Baumhaus auf sich?
Sehr schade - die Story hätte das Zeug zu mehr gehabt...
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am 24. Februar 2013
Vorab: Dieser Text enthält keine Spoiler. Ich habe mir das Buch gekauft, weil mir „Blind“ gefallen hatte und weil es einen großartigen Anfang hat (den habe ich bereits in der Buchhandlung gelesen). Leider hielt das Buch nicht, was der Anfang versprach. Die Geschichte teilt sich zunächst in eine quick and dirty erzählte Rahmenhandlung (die mit ziemlich viel Energie geschrieben ist und durchaus Spaß macht, wenn man die typische Stephen-King-Sprache mit vielen sexuellen Anzüglichkeiten verträgt) und in mehrere detaillierte, streckenweise etwas langatmige Rückblenden in die Jugend des Helden. Dabei werden letztlich die Charaktere gezeichnet, um die sich das Buch fortan wie ein Kammerspiel dreht: Der Held, der Bruder des Helden, die Prinzessin, der Bösewicht und die Hure mit dem Herz aus Gold. Diese Figuren sind natürlich stereotyp und entsprechend wenig überraschend ist es nun, immer wieder ein und dieselbe Geschichte (den Mord an der Prinzessin) aus der jeweiligen Perspektive dieser Figuren zu lesen. Als Fehler erweist sich zudem, dass bereits auf Seite 87 von 540 Seiten aufgelöst wird, wer der Täter ist. Folgte man bis dahin einer Art „Whodunit“, so wird jetzt zur Leitfrage, warum der Mord geschah - und dafür sind 453 Restseiten meiner Meinung nach leider zuviel. Auch die Beschränkung auf einen einzigen Handlungsort und die wenigen Figuren machen das ganze sehr zäh, so dass ich immer genervter durch die zweite Hälfte des Buches blätterte. Immerhin erfolgt die (wenn auch sehr nebulöse) Auflösung der guten Einstiegsidee erst am Schluss, was für etwas Restspannung sorgt. Fazit dennoch: Nicht empfehlenswert.
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am 26. Oktober 2010
Habe das Buch gerade ausgelesen und ich war begeistert.
Genau wie sein Vater versteht es Joe Hill gute Geschichten zu schreiben und das Unvorstellbare glaubhaft rüber zubringen.
Doch im Gegensatz zu Stephen King versteht er es darüber hinaus, diese Geschichte dann auch zu einem überzeugenden Ende zu bringen und nicht abschließend ins Lächerliche zu ziehen( ES, Die Arena)!

Teufelszeug ist ein vielseitiger Roman, der sich nicht so leicht in ein bestimmtes Genre eingliedern lässt.
Es war ein Vergnügen dieses Buch zu lesen und das Ende lässt Raum zur Interpretation darüber, was es nun mit Ig`s
Verwandlung auf sich hatte.

Trotzt leichter Schwächen im Abschnitt "Kirschen" klare fünf Sterne!
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am 6. Februar 2012
Leider kann ich auch nicht umhin King Vater und Sohn zu vergleichen. Leider - weil die Leistung nicht an der des Vaters gemessen werden sollte. Muss - weil die Qualität durchaus auch an King heranreicht (hab denke ich mal so ziemlich alles von King was auf deutsch erschienen ist).
Das Buch ist durchgehend spannend, man fiebert mit der Hauptfigur mit.
Die Rückblenden derer sich Joe Hill bedient stören absolut nicht im Lesefluss, sondern tragen zum Verständniss und zum gelungenen Ende bei.
Habe auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch gekauft "Blind" - und hoffe auch hier nicht entäuscht zu werden.

Ich denke Mr. Hill hat einen neuen Stammleser gefunden - wobei ich hoffe dass er ähnlich produktiv ist wie Mr. King - freue mich schon auf spannende Lesestunden.
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am 13. März 2016
Das Buch liest sich leicht, und vom Anfang bis etwas über die Hälfte wurde die Erwartungen auch erfüllt. Es baut sich stetig
eine Spannung auf, wo man darauf fiebert, dass die Verwandlung von Ig in einen Teufel immer weitergeht, und sich die
Leute immer mehr fürchten. Und er immer konsequenter wird. Plötzlich, wenn die Spannung unerträglich werden sollte,
fällt der Spannungsbogen plötzlich in sich zusammen. Der Show-Down zwischen dem Mörder der Freundin von Ig und Ig
gestaltet sich langatmig und ohne Kurzweil. Das Buch endet absolut schwach, es zerbröselt förmlich zum Schluss.
"Christmasland" und v.a. auch "Blind" waren deutlich stärker.
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