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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
63
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 18. April 2017
Jeder sollte dieses Buch gelesen haben. Oder zumindest den Film gesehen. Es war schon eine Weile her, dass ich diesen verdammten Film gesehen hatte. Eigentlich konnte ich mich nur noch wage daran erinnern, wie Hunter S. Thompson in seinem Hotel versuchte, ein Zimmer zu bestellen und dabei kläglich scheiterte. Zwischen all den Eskalationen und Trips brauchst du auch ein bisschen Kultur, hatte ich mir gesagt. Es überkam mich also im Halbrausch wie eine Welle vor der Küste Japans, dass ich mir dieses Buch kaufen sollte. Und ich tat es. Später konnte ich mich nicht daran erinnern, bis ich dem Postboten die Tür öffnete. Zugegeben, er starrte mich furchterfüllt an, immerhin trug ich keine Hose und hatte mein T-Shirt um die Stirn gewickelt, da ich zu diesem Zeitpunkt gerade eine Safari in meiner Wohnung ausgerufen hatte. Ich frage mich, wovor er mehr Angst hatte: Meiner urmännlich erscheinenden Gestalt, die versuchte, mit einem Säbel auf seinem Paketscanngerät zu unterschreiben oder vor dem Löwen, der in aller Ruhe hinter mir schlief und dabei leise schnarchte.
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am 21. Januar 2014
.... Zusatz zum Film! Egal ob vor dem Film oder nach dem Film "Fear and Loathing in Las Vegas" das Buch sollte man auf jedenfall lesen. Lustig, erschreckend und unterhaltsam zugleich!
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am 16. März 2014
Dieses Buch ist eine gute ergänzung zum Film.
Und so wie H. S. Thompson über den Film gesagt hat, geht es hier nicht um Drogen.
Das Buch ist sehr empfehlenswert.
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am 4. August 2014
"Worum geht es hier eigentlich?" Diese frage wird man sich beim lesen dieses Klassikers öfter stellen.
Eigentlich sollte Hunter S. Thompson doch nur über das Mint 400 berichten. Doch stattdessen kurvt Thompson mit seinem weniger hilfreichen "Anwalt" durch las Vegas von einer Katastrophe in die nächste, während er den Sinn des Lebens sucht.

Berauscht von allerlei Substanzen aus einer stattlichen Sammlung an "Wirkstoffen" nimmt Thompson die Welt um sich herum (etwas) anders wahr als sie wirklich ist. Durch die völlig verschobene Wahrnehmung katapultiert sich Thompsen von einem Problem zum nächsten.

Dabei war doch am Anfang alles so einfach. Man wollte über das Mint 400 berichten. Hotel, Sportwagen etc. hat die Redaktion bezahlt. Doch jetzt steht Thompson vor einem völlig verlebten Hotelzimmer, der Anwalt im Drogenwahn davon gelaufen und der Mietwagen völlig ramponiert. Thompson bleibt nichts anderes übrig als die Flucht. Die Flucht quer durch Las Vegas. Durch die Stadt, die ihn schon einmal in ihren Bann gezogen und danach wieder ausgespuckt hat. Das riecht nach weiteren Problemen und der Leser wird nicht enttäuscht.

Die Story spiegelt sich auch im Schreibstil wieder: Hektisch, frisch und witzig.
Die Gedankenwelt Thompsons wird authentisch dargestellt. Man kann sich schnell in Thompson einlesen und verliert sich auch in seinem Denkmuster. Eine sehr interessante Erfahrung. Auch sorgt nicht nur die Story, sondern auch der klasse Schreibstil für den ein oder anderen Lacher.

"Angst und Schrecken in Las Vegas" ist durch und durch spannend und stimmungsgeladen.
Auch geht das Buch viel tiefer als der auch zu empfehlende Film.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 16. Januar 2010
Thompsons Alter Ego Raoul Duke und sein Freund und Anwalt Dr. Gonzo sind in Las Vegas unterwegs um den "American way of life" zu finden. Ganz nebenbei soll Duke als Sportjournalist über das bekannte Wüstenrennen Mint 400 berichten. Im Gepäck der beiden befinden sich in großen Mengen die verschiedensten harten und weniger harten Drogen, so dass der Job nebensächlich und die Reise ein einziger Drogentrip wird. Beide ergänzen sich perfekt, mal ist der eine, mal der andere völlig zu, aber die meisten Situationen werden gemeistert, weil immer einer von beiden wenigstens halbwegs klar ist. Und so erlebt man in diesem äußerst unterhaltsamen, aber auch kritischen Buch, wie die beiden unter falschen Namen in Hotels einchecken, an einem Bundeskongress der Bezirksstaatsanwälte zum Thema Drogen (!) teilnehmen, uns eine Lektion zur Psychologie des Umgangs mit einem Highway-Polizisten erteilen, ein Mädchen aus religiösen Hause völlig aus der Bahn werfen, wie herunter gekommen und verwüstet Hotelzimmer sein können und noch Unzähliges mehr. Wenn man sich von der expliziten Beschreibung eines Drogenrausches nicht abhalten lässt, dann wird man "Angst und Schrecken in Las Vegas" in kürzester Zeit weg lesen!!
Klingt natürlich alles ganz klasse, aber es ist wirklich schwer eine umfassende Inhaltsangabe wiederzugeben, zu viel passiert hier. So ist es für mich auch recht verwunderlich, dass ich immer wieder lese "Angst und Schrecken" sei ein Drogenbuch. Ich würde viel eher behaupten, dass es ein Anti-Drogenbuch ist, denn der Titel ist hier ja Programm. Duke hat ständig Angst. Angst, dass der Hotelmanager den Betrug aufdeckt, Angst, dass sie durch das eben erwähnte Mädchen im Gefängnis landen, Angst, dass der Tramper, gleich zu Beginn des Buches, sie verrät. Er hat mehr Angst als Spaß auf dieser Reise. Zumindest scheint es so. Liest man also intensiv erkennt man schnell, dass es, neben den definitiv sehr lustigen Momenten, ein sehr kritisches Buch ist. Es rechnet mit dem sogenannten "American Way of Life" und den Hippies bzw. deren Naivität ab. Oftmals erzählt Raoul Duke von den 60ern, von der großen LSD-Welle in San Francisco und man merkt, dass er mit seinem Drogenkonsum wohl nur der ekligen Realität der 70er entfliehen will.
Es ist schwer, ich wiederhole mich, alles an diesem Buch wiederzugeben, lesen Sie es. Es ist ein etwas anderes Zeitzeugnis mit vielen Hinweisen auf reale Personen und Begebenheiten. Es ist ein kritisches Buch, über Politik und Vietnam. Es ist auch ein amüsantes Buch über zwei Männer, die, mal halbwegs, mal völlig zugedröhnt, in völlig absurde Situationen geraten. Es ist aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. Und sollte es jemand noch nicht wissen: Es ist auch ein Buch, das von Terry Gilliam kongenial verfilmt wurde. Als Euer Anwalt rate ich Euch dieses Buch zu lesen!! ;-)
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am 2. Juli 2008
Ich habe zuerst den Film geschaut, wie vermutlich die meisten, die dass Buch gelesen haben. Dennoch tut dies der Begeisterung für dieses Buch keinen Abbruch. Es ist ein Buch voller extreme, ausführliche Schilderungen ihres Drogenmissbrauchs. Interessant sind vor allem die Gedankengänge die sich häufig beim Hauptdarsteller Raoul Duke entwickeln. Amüsant ist auch die triefende Ironie über ihre Suche nach dem amerikanischen Traum. (siehe Dialog ziemlich am Ende)
Aufgrund der Drogen- und Alkoholexzessen allerdings auch kein Buch für jedermann.
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am 16. Mai 2002
Wer dieses Buch nur als eine Anleitung für wilde Drogenexesse sieht, sollte es gleich wieder weglegen. Am faszinierensten sind die Hirngespinste des Raoul Duke, die den Leser das ganze Buch über begleiten.
Er sieht sich selbst als eine Figur, die ständig auf der Flucht ist. Der Leser nimmt ständig an Ereignissen teil, die nie stattgefunden haben z.B. glaubt Mr. Duke ständig von Polizisten oder der Kreditkartengesellschaft verfolgt zu sein oder die halbe Stadt wäre auf der Suche nach seinem roten Hai. Man nimmt an Dialogen teil, die nie stattgefunden haben - er aber durch den Ablauf in seinem Hirn wirklich an diese Dialoge glaubt.
Am Höhepunkt seiner Paranoia sieht er sich im Staatsgefängnis von Nevada - Carson City. Als er dann noch den Auftrag bekommt, über eine Drogenkonferenz zu berichten, begibt sich der selbst ernannte Vertreter der Drogenkultur in die Höhle des Löwen...
Sehr lobenswert ist, dass sich die Handlung verglichen mit dem Film unterscheidet. Liest man das Buch nachdem man den Film gesehen hat, werden nicht nur fehlende Details ergänzt, man ist auch noch über die vielen kleinen Abweichungen überrascht und von dem Buch, was in keinem Falle eine Ergänzung zum Film ist, begeistert!
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am 17. Juli 2017
Ein schreckliches Buch mit Null Aussage, jedenfalls für mich! Ich kam von Anfang an nur schleppend rein. Dann habe ich mich gefreut, das man vielleicht ein bisschen was von Vegas oder dem Autorennen mitbekommt, aber nein, es geht hier nur um Drogen Drogen Drogen und deren Halluzinationen, wie spannend...

Bis Seite 150 habe ich es noch normal gelesen, danach nur überflogen, und ich glaube nicht, das ich was entscheidendes verpasst habe. 1 von 5 Sternen von mir. Und den Film spare ich mir wohl auch, wenn er genauso ist.
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am 8. Mai 2012
Schier unerträglich bizarr kann ein Film nur werden, der sich an Thompsons Worte hält. Denkt man zumindest, nachdem sich dessen LSD-geladene Lektüre noch frischgelesen in einem herumwälzt. Unglaublich, aber wahr ist jedoch, dass die erste Buchhälfte getreu der Vorlage von Gilliam und Crew visualisiert wurde. Johnny Depps einzigartige Mimik und dessen äußerliche Ähnlichkeit zum Original hätten besser nicht sein können. Erst zum Ende der Geschichte wird deutlich, was in der Literatur wirkt, das gonzoistische Drogenwunderland im Film jedoch leicht schluckt: die journalistische Hommage des Anti-American Dream. Immer wieder stolpert man in der zweiten Romanhälfte über Anmerkungen des Verlegers, der aus rechtlichen Gründen hier den Namen einen Drogengurus der 1970er nicht publizieren mag oder dort ein Tonband Thompsons weder transkribieren noch schlüssig machen kann, da selbst der Autor sich weigert, es zu lesen oder es wieder einmal unauffindbar ist. Herrlich, doch im Film unmöglich zu erfassen.

Exzessiven echten Literaturjournalismus erfährt der Leser, niemals einen reinen Unterhaltungsroman. 'Fear and Loathing. Das ist doch dieser Drogenfilm, oder?' Nein. Das ist die Geschichte über das Scheitern des amerikanischen Traums, über die Suche nach einer Antwort auf die Sinnfrage des tragikomischen Seins, über die Flucht vor all dem verdrehten Grotesken, das die drogenfreie Gesellschaft zu bieten hat, und über die Begründung des Gonzo-Imperiums.

Mein Sieger: Die Tendenz zum dicken fetten unentschieden ist gigantisch. Bei einer erzwungenen Entscheidung jedoch: Buch. Ist und bleibt ein Schlüsselroman.

Jeden Monat ein Buch vs. Film-Battle bei: planelfenbeinturm.wordpress.com
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am 8. Juni 2016
Eine wunderbar und grausig zugleich geschriebenes Buch.

Im groben beschrieben handelt dieses Buch von einem Reporter, der mit seinem Anwalt zu einer Motorrad-Rally in die Wüste Las Vegas' aufbricht um von dem Geschehen für eine Zeitschrift zu berichten. Das ganze wird begleitet von einem ausgiebigen Drogenkonsum und der damit in Folge tretenden Trips.
Die chaotischen Ereignisse geprägt von Drogen und damit in Verbindung stehenden High's der Protagonisten sind so grandios geschrieben, dass man sich teilweise in der emotional beklemmenden Situation des Ich-Erzählers fühlt.
Die Geschichte schafft einen Spagat zwischen Tragik und irrwitzigem Humor.
Drogen spielen eine Zentrale Rolle, werden jedoch alles andere als verherrlicht. Man könnte fast schon meinen, dass dieses Buch abschreckt, je auch nur den Gedanken zu fassen illegale Betäubungsmittel auszuprobieren. In gewisser Art und Weise hat dieses Buch potenzial als präventiv Maßnahme als Schullektüre zu dienen.
Das Buch ist die Vorlage für die berühmte Verfilmung mit Johnny Depp in der Hauptrolle.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen.
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