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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
39
4,5 von 5 Sternen
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am 6. Juli 2017
Durch Zufall bin ich auf die Bücher von Kristina Steffan gestoßen (der erste Roman den ich gelesen habe heißt "nicht die Bohne"). Ich muss schon sagen, dass die Autorin es sehr gut schafft den Leser in die Geschichte zu entführen und dabei gut zu unterhalten. Dies ist das dritte Buch von Kristina Steffan welches ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Also wer nach wirklich unterhaltsamen Lesestunden sucht, ist bei dieser Autorin sehr gut aufgehoben.
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am 20. Oktober 2014
Was habe ich gelacht. Geniales Buch.
Toller, frischer Stil, das ist einfach mal was Neues.
Kristina Steffan schreibt frei von der Leber weg.
Lesenswert.
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Lotta ist Übersetzerin für Liebesromane und am liebsten ist sie in ihrer Wohnung, in der sie auch arbeitet. Was Lotta so gar nicht mag, das sind Veränderungen in ihrem Leben und gerade dafür sorgt ihre Oma. Diese ist ganz plötzlich verstorben und hat Lotta und ihrer Schwester ihr Häuschen in kleinen Örtchen Droggendiel vermacht. Allerdings unter einer Bedingung. Die Schwestern, die eigentlich ständig streiten, sollen das Haus renovieren und müssen dann dort mindestens ein Jahr zusammen leben. Für Lotta eine Katastrophe, wo doch ihre Schwester Lea eigentlich immer gegen alles ist, doch beide wollen das Haus behalten. Sie raufen sich zusammen. Auch wenn Lotta sich anfangs um alles alleine kümmert, ändert sich Lea mit der Zeit und entdeckt ihre Liebe zum Gärtnern. Und dann ist da auch noch Erik von nebenan, von den Dörflern immer nur "der Graf" genannt. Ist er wirklich ein echter Graf und was werkelt er immer so geheimnisvoll in seinem Haus? Lotta, die von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen wurde und mit Männern eigentlich nichts mehr weiter zu tun haben wollte, fühlt sich merkwürdigerweise sehr von dem Grafen angezogen.

"Land in Sicht" ist ein wunderbarer Sommerroman! Eine Komödie mit viel Lebensgefühl. Wer kennt sie nicht, Handwerker, die die falschen Wände einreißen und erscheinen, wie es ihnen gerade passt. Omas herzliche Freundin Hildegard von nebenan, die immer in passenden und auch unpassenden Momenten vorbei schaut und ein geheimnisvoller Nachbar. Das sind die Zutaten für einen feinen Sommerroman, wie ich ihn liebe. Frisch und lebendig und auch sehr liebevoll kommen die einzelnen Personen zum Zuge. Herrlich ist mit anzusehen, wie die beiden Schwestern sich langsam verändern und zueinander finden. Lotta, die Perfekte, die auf einmal auf ihre geliebten Listen pfeift und Lea, die Chaotische, die endlich eine richtige Aufgabe findet. "Land in Sicht" - ein Roman, der einfach Spaß macht.
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am 12. Juli 2014
Charlotta (Lotta) Ellenbergs Leben ist straff durchorganisiert, Veränderungen verabscheut sie. Doch genau diesen kann sie nicht entgehen, als plötzlich ihre geliebte Oma stirbt und ihr, gemeinsam mit Schwester Lea, das Häuschen auf dem Land vermacht. Allerdings unter der Voraussetzung, dort mindestens ein Jahr mit Lea zu leben, mit der sie so gar nicht gut auskommt. Diese ist jedoch gar nicht abgeneigt, und so wird als Erstes das Projekt Komplettrenovierung in Angriff genommen, was Lotta, die aus dem To-Do-Listen-Schreiben gar nicht mehr herauskommt, fast in den Wahnsinn treibt. Zu guter Letzt muss sie sich auch noch mit den Gefühlen auseinandersetzen, die der geheimnisvolle Nachbar Erik in ihr auslöst.

Meine Meinung:

Mit ihrem neuen im Diana-Verlag erschienenen Roman „Land in Sicht“ hat mich Kristina Steffan erneut restlos begeistert. Ich liebe einfach ihren Wortwitz, die locker-flockige Art, die mich geradezu durch das Buch fliegen lassen hat, wobei ich mir ein stetes Zucken der Mundwinkel nicht verkneifen konnte.

Der Protagonistin Lotta fühlte ich mich sehr nah, nicht nur, weil unser beruflicher Alltag ähnlich aussieht und ich wünschte, meine innere Chefin wäre öfter genauso streng wie Lottas, sondern auch, weil ich ihre Angst vor Veränderungen so gut nachvollziehen kann. Doch das Buch des Lebens schreibt seine eigene Geschichte und manchmal muss man einfach loslassen und sich mitreißen lassen.

Neben den äußerst witzigen Momenten, siehe Baumarktbesuche und Umgang mit Handwerkern sowie schrulligen Dorfbewohnern, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann, gibt es auch einige nachdenkliche, emotionale, ja sogar traurige. Gerade diese Mischung ist es, die das Buch so wertvoll macht. Das alltägliche Leben ist nicht nur ein rosaroter Luftballon, sondern hält auch schmerzvolle Erfahrungen und Rückschläge parat, bevor sich wieder ein Licht am Horizont zeigt. Dies ausgewogen zu vermitteln, gelingt Kristina Steffan vorzüglich.

Sie hat neben Lotta einige weitere sehr individuelle Charaktere erschaffen, die man einfach liebgewinnen muss. Auch das Ende fand ich äußerst gelungen, ein erster Schritt zur Vereinigung der Schwestern ist gemacht, für die Liebe stehen die Zeichen gut. Was die Zukunft bringt, kann sich jeder selbst ausmalen, denn nichts ist so konstant wie die Veränderung.
Wer eine spritzige, humorvolle Geschichte über verquere Familienverhältnisse, die Herausforderung eines Hausumbaus und eine nicht ganz alltägliche Liebe sucht, die die Höhen und Tiefen des Lebens auslotet, ist mit „Land in Sicht“ bestens bedient.
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am 11. März 2016
Charlotta Ellenberg, kurz von allen Lotta genannt, hasst nichts so sehr wie Veränderungen. Ihr Beruf als Übersetzerin von Liebesromanen füllt sie voll und ganz aus - bis eines Tages ihre geliebte Oma völlig unerwartet stirbt. Nun ist Lotta, gemeinsam mit ihrer - in ihren Augen völlig unorganisierten - jüngeren Schwester Lea plötzlich Hausbesitzerin. Die Sache mit dem Erbe hat nur einen 'klitzekleinen' Haken. Die beiden Schwestern müssen ein Jahr gemeinsam in dem Haus wohnen.

Und so findet sich Lotta plötzlich auf dem Land wieder - wo eigentlich jeder sie fast zum Verzweifeln bringt. Angefangen mit "ich bin dagegen"-Lea, ihrer Nachbarin Hildegard sowie diversen Handwerkern, die ihr immer schwächer werdendes Nervenkostüm ebenfalls arg strapazieren. Doch neben all dem Chaos aus übersetzen, To-Do-Listen-abarbeiten und Handwerker beaufsichtigen gibt es da auch noch den geheimnisvollen Grafen im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbringt ...

Auch dieser Roman von Kristina Steffan (Kristina Günak) ist wieder wunderbar flüssig zu lesen und eigentlich mitten aus dem Leben gegriffen. Trotz der traurigen Ausgangssituation kommt dennoch der Humor nicht zu kurz. Mit der - manchmal schon zu - perfekt organisierten Lotta, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich- und Gegenwartsform erzählt wird, hat die Autorin eine Protagonistin erschaffen, die glaubwürdig beschrieben wird und mit der man sich ohne weiteres identifizieren kann.

Und auch die weiteren Charaktere sowie Situationen können einem mühelos auch im realen Leben so begegnen. Angefangen bei Lea, mit der Lotta sich nun gezwungener Maßen auseinandersetzen muss, über Nachbarin Hildegard, die den Schwestern sagt, wie man sich als echter Droggendieler verhält, bis hin zum Umbau des Häuschens und dem daraus resultierenden Kampf mit den Handwerkern.

Doch durch Nachbar Erik, dem geheimnisvollen Grafen mit dem Herz aus Gold, fängt Lotta - deren augenblickliches Liebesleben nur vor dem Computer bei ihren Übersetzungen stattfindet - langsam wieder an, Vertrauen aufzubauen ... auch wenn Erik Geheimnisse zu haben scheint. Wer mit einer meiner Lieblingscharaktere war, war der patente Alex :-). Ich hoffe sehr, dass Kristina Steffan ja vielleicht doch noch einmal in Droggendiel vorbeischaut und uns LeserInnen daran teilhaben lässt. Ich würde mich über Neuigkeiten aus Droggendiel sehr freuen. Bis dahin gibt es ja zum Glück noch weitere Titel - und damit Lesefutter für mich - von ihr.
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am 18. Juni 2014
Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Nicht die Bohne von Kristina Steffan gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf ihren kürzlich erschienen Roman Land in Sicht.

Als Übersetzerin von Erotikromanen ist Lotta trotz gescheiterter Beziehung nicht unzufrieden mit ihrem Leben. Bis der Anruf kommt, ihre über alles geliebte Großmutter ist gestorben. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen. Als sie dann auch noch unter völlig widrigen Bedingungen zur Hausbesitzerin werden soll, bricht sie zusammen. Das kann Oma doch nicht ernst meinen! Mit ihrer zänkischen Schwester soll sie zusammen in einem Haus wohnen? Lotta lässt sich darauf ein und der Renovierungsmarathon beginnt. Dafür braucht man Handwerker, die so ziemlich jedes Klischee bedienen, ich habe viel gelacht. Sie reißen die falsche Wand ein, sind mal längere Zeit verschwunden und auch sonst immer für kleine Atmenaussetzer gut. Die Dorfbewohner sind ein gar lustiges Volk mit sehr eigenen Sitten, mit denen Lotta sich anfangs schwer tut. Gemeinsames Äpfel schälen und Kuchen backen und zu jeder Zeit ein Schnäpschen sind Dinge, an die sie sich gewöhnen muss. Dann ist da noch der sehr attraktive und geheimnissvolle Nachbar. Lotta will keine neue Beziehung, kann sich ihm aber nicht entziehen und es passiert was passieren musste. Die Liebe hält Einzug im Dorf.

Als Untertitel heißt das Buch Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade. Das genauer zu erklären würde zu sehr spamen, aber treffender hätte man ihn nicht wählen können. Mit Land in Sicht entführt Autorin Kristina Steffan ihre Leser in die Idylle eines gemütlichen Dorfes und vernetzt das Leben zweier junger Frauen darin. Ich fand es spannend, wie sich das Anwesen und das Haus der Großmutter verändert haben. Neben Lotta und ihrer Schwester gibt es einige tolle Nebencharaktere wie den Grafen und die Nachbarin der Oma. Mir hat die langsame, fast zarte, Entwicklung der Romanze zwischen Lotta und dem Graf gefallen. Es hat so ein ganz vorsichtiges sich einander annähern und umeinander herumschleichen. Die Geschichte von Lotta ihrer Schwester passte super ins Bild. Ich mag die verrückten Klamotten von Schwester Lea und deren Freund.

Zusammenfassend eine schöne Geschichte mit viel Witz um Emotionen, Erfahrungen und das Leben an sich. Was mir nicht so gefallen hat ist die Bezeichnung „Graf“. Das legte mir anfangs oft das Bild vom Sänger der Band Unheilig in den Kopf. Ansonsten musste ich viel schmunzeln, vor allem, wenn sich Lotta und Lea mal wieder Nettigkeiten an den Kopf geworfen haben. Ich wünsche mir noch eine Kurzgeschichte, was aus allen geworden ist.
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am 24. Mai 2014
Inhalt:

Das Leben nimmt keine Rücksicht auf die eigenen Wünsche, Erwartungen und Vorlieben - diese Erkenntnis muss Lotta machen, als ihre geliebte Oma plötzlich stirbt. Diese hat ihr und ihrer Schwester Lea ein Haus auf dem Land vererbt und von da an ändert sich ihr Leben von Grund auf: Das Haus muss renoviert, die sprachmuffeligen Handwerker angeleitet und die restlichen Dorfbewohner zufriedengestellt werden. Dass sich Lotta mit Lea ständig in die Haare bekommt und der geheimnisvolle Mann im Nachbarhaus ihre Gefühle ziemlich durcheinanderbringt, erleichtert die ganze Situation nicht gerade …

Meine Meinung:

„Land in Sicht“ von Kristina Steffan präsentiert sich mit einem herrlichen, frischen und frühlingshaften Cover und spiegelt den Charme der inneren Geschichte wider.

Diese Geschichte wird von der deutschen Autorin Kristina Steffan locker, leicht, angenehm und modern und mit einer wunderbaren Natürlichkeit und Schlagfertigkeit erzählt. Passende und bildhafte Worte und Beschreibungen der Geschehnisse, der Charaktere und deren Eigenschaften, Gefühle und Gedanken und der landschaftlichen und idyllischen Kulisse lassen den Leser die Geschichte miterleben und vor seinen Augen nahezu zum Leben erwachen.

Die Geschichte erzählt von der mutigen, tatkräftigen, durchdachten, aber unflexiblen und ein wenig liebesgestörten Lotta und ihrer völlig unterschiedlichen, lockeren und bissigen Schwester Lea und einem traurigen Verlust, der die Geschehnisse erst in Gang und die Schwestern zusammenbringt …

Mit einer herrlichen Mischung auf Humor und Ernst werden der Todesfall, die Trauer, die Entfremdung und Annäherung der Protagonisten und der Rest der Geschichte nachvollziehbar, einfühlsam, witzig, leicht chaotisch und prickelnd geschildert. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Schwestern Lotta und Lea sorgen für zahlreiche knackige Sprüche, Streitigkeiten, Schlagabtausche und Dialoge und amüsante innere Monologe und bringen den Leser nicht selten zum Lachen.

Die beiden Hauptprotagonistinnen sowie die Nebencharaktere sind allesamt sehr liebenswert, schlagfertig, charakterstark und skurril und gerade deshalb so lebensnah und glaubhaft. Schnell hat man sie ins Herz geschlossen und liebt, leidet und motzt mit ihnen. Im Sonnenblumenweg in Droggendiel fühlt man sich rundum wohl, aufgenommen und geborgen.

Fazit:

„Land in Sicht“ von Kristina Steffan ist ein amüsantes Wohlfühlbuch für zwischendurch, das Höhen und Tiefen beinhaltet und trotzdem mit einer wunderbaren Leichtigkeit und einem „Hach“-Effekt behaftet ist. Die unterschiedlichen Schwestern Lotta und Lea und all die anderen liebenswert-skurrilen Charaktere begeistern von der ersten bis zur letzten Seite und Kristina Steffan beschert dem Leser mit ihrer frischen, natürlichen und schlagfertigen Art zu Schreiben ein wahres Lesevergnügen.
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am 20. Mai 2014
Was wie eine seichte Sommer- oder Urlaubslektüre anmutet, entpuppt sich schnell als viel mehr... Autorin Kristina Steffan hat in "Land in Sicht" aus einem witzigen und idyllischen Frauenroman, ein Buch mit Botschaft veröffentlicht.

Inhalt:
"Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade...
Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern, die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbring..."

Meinung:
Autorin Kristina Steffan hat mit ihrer etwas chaotischen, verträumten, aber sehr liebevollen Protagonistin Lotta Ellenberg und ihrer Schwester Lea einen tollen Roman erschaffen, in dem es gefühlvoll, romantisch aber immer ein wenig chaotisch zugeht. Besonders gefällt mir, dass es nicht einfach bloß eine witzige und humorvolle Lektüre ist, sondern ein roman mit Tiefgang und einer bemerkenswerten Botschaft. Die Autorin weiß es die Leser zu bewegen, ohne kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Sie schreibt frisch, dynamisch und macht Lust auf Mehr. Ich wurde unterhalten, habe in Lotta und Lea zwei tolle Persönlichkeiten entdeckt und durfte mich mit den beiden in ändliche Gefilde begeben...

Schreibstil:
Der Roman liest sich sehr flüssig und leicht, das Buch schreibt aus dem Leben und gleicht einem typischen Frauenroman. Kristina Steffan hat Suchtpotential, und ich mag ihre lockere Art, ihre lustigen Dialoge und die steinige Liebesgeschichte besonders gern. Sie erzeugt Bilder und großes Kino. Landluft, Gummistiefel und die Liebe...

Die Autorin über sich:
"Meine Name ist Kristina Günak, ich schreibe aber auch unter dem Namen Kristina Steffan. Ich bin 1977 im Norden von Deutschland geboren.
Jahrelang habe ich meine Brötchen mit dem Verkauf und Vermieten von Häusern verdient, jetzt arbeite ich als Mediatorin und systemischer Coach.
Für alles was ich tue, brauche ich Worte.
Mal viele, mal wenige, mal blumige, mal klare Worte.
Ob man nun Häuser verkauft oder Menschen aus ihren Konflikten hilft: ohne die richtigen Worte geht gar nichts.
Und zu meinem großen Glück bestehen Bücher nur aus Worten!"

Fazit:
Ein quirlig-frischer Frauenroman über die Liebe, das Glück und einem tollen Landleben. Über Blut, was dicker ist als Wasser und den tiefsten Gefühlen. Ein überraschendes Ende, welches aber fein zum Rest der Geschichte passt und das Klischee Frauenroman in seiner positivsten Weise unterstreicht!
Mir persönlich ist Lotta sehr ans Herz gewachsen und ich werde mir mit Freude bestimmt weitere Werke der Autorin zu Gemüte ziehen!
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Lotta ist erfolgreich in ihrem Beruf als Übersetzerin englischsprachiger Liebesromane, doch im wahren Leben möchte sie der angeblichen großen Liebe, eigentlich lieber aus dem Weg gehen, nachdem ihr Ex-Verlobter sie vier Tage vor der Hochzeit sitzen ließ. Zu Lottas Vertrauten gehört an erste Stelle ihre Oma, die im kleinen, beschaulichen Dörfchen Droggendiel lebt. Als ihre Oma jedoch unerwartet verstirbt, bricht eine Welt für Lotta zusammen. Innerlich ist sie am Boden zerstört, doch äußerlich wahrt sie den Schein, denn sie will stark und gefasst sein, für die Dinge, die nun erledigt werden müssen, da ihre jüngere Schwester Lea in so gut wie in allen Lebenslagen etwas phlegmatisch eingestellt ist und grundsätzlich gegen alles ist, was andere ihr vordiktieren und Lottas und Leas Mutter seit vielen Jahren in Thailand mit ihrem neuen Lebensgefährten lebt und erst zur Beerdigung anreisen kann.

Bei der Testamentseröffnung werden Lotta und Lea überrascht. Und zwar durch eine Videobotschaft der Oma, die verfügt, dass ihre Enkelinnen ihr Haus in Droggendiel zu gleichen Teilen erben werden. Einzige Auflage. Sie müssen dort ein Jahr zusammen wohnen. Obwohl Lotta durchaus einige Vorbehalte bezüglich ihrer nervigen Schwester hat, kann sie es jedoch nicht übers Herz bringen, dass Haus an Fremde zu verkaufen und so lässt sie sich auf den „Handel“ ein.
Die Renovierung, die dem Einzug vorausgehen muss, bringt allerdings so einige Tücken mit sich. Doch dank der patenten und hilfsbereiten Nachbarin Hildegard und dem attraktiven aber auch geheimnisvollen „Grafen“, der eigentlich kein echter Graf ist, kommen sie ihrem gemeinsamen Ziel Stück für Stück näher. Allerdings müssen Lotta und Lea zuvor lernen, sich zusammenzuraufen…

Meine Einschätzung:

Ich hatte einen heiteren, kurzweiligen Liebesroman, der in ländlicher Idylle spielt, erwartet, bekam aber am Ende eigentlich viel mehr als das, als ich mich in „Land in Sicht“ vertieft hatte, da die Autorin hier nicht nur mit einer Liebesgeschichte aufwartet, sondern auch nebenher noch die Schwierigkeiten und Entfremdung zwischen zwei Schwestern, die sich wieder näher kommen sollen, schildert.
Dabei geht sie, trotz des sehr humorvollen Schreibstils mit viel Herz und Sensibilität an die Geschichte heran, so dass man als Leser gar nicht anders kann, als beim Lesen mancher Romanpassagen gerührt zu sein. Und trotz der Tatsache, dass Kristina Steffan ihren Romanfiguren eine so komplex geartete Gefühlswelt auf den Leib schreibt, driftet sie nicht in kitschigrosa Gefilde ab.

Sowohl Lotta als auch „der Graf“ (das war das einzige Manko für mich; dass ich bei jeder Erwähnung des Helden an den gleichnamigen Sänger der Band „Unheilig“ denken musste) sind sympathische Romanfiguren, die beide in Liebesdingen schon sehr enttäuscht wurden. Man kann ihre Beweggründe, sich halt nicht so schnell wieder verlieben zu wollen, absolut nachvollziehen. So entwickelt sich die Love Story zwischen den beiden dann auch sehr langsam und behutsam, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Momente, in denen Lotta und Lea merken, dass sie eigentlich doch sehr aneinander hängen, haben mich sehr berühren können. Das liegt aber auch viel daran, (meiner Meinung nach), dass sowohl Haupt als auch Nebenfiguren glaubwürdig charakterisiert wurden. Für viele witzige Momente sorgen die Dörfler, Handwerker oder auch die in allen Lebenslagen allwissende Nachbarin Hildegard, die der Geschichte die richtige Dosis Dorfidylle und Wohlfühlatmosphäre verleihen.

Der Roman wird aus Lottas Sicht; also in „Ich-Form“ geschildert, was ich positiv fand, da Lottas Innerstes, vor allem ihre Verletzlichkeit, sich sehr stark von dem unterscheidet, was sie nach außen trägt, bzw. wie sie von ihrer Umwelt wahrgenommen wird. Ohne die „Ich-Form“ hätte man Lotta wahrscheinlich lediglich als nüchternen, trockenen Kontroll - und Listenfreak wahrgenommen, womit man der Protagonistin völlig Unrecht getan hätte.

Fazit:

Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen und humorigen Lektüre ist, die durchaus auch ernstere Untertöne anschlägt und zu berühren und amüsieren zugleich vermag, sollte diesem Roman unbedingt eine Chance geben. Mir hat er sehr gut gefallen und ich vergebe somit die volle Punktzahl! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 4. Juni 2014
Wie immer war ich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer, Droggendiel und seine sympathischen Bewohner zu verlassen und das Buch aus der Hand zu legen. Der Schoki- und Kaffeekonsum ist beim Lesen jedenfalls gestiegen …

Kristina Steffan ist es wieder gelungen, mir die Figuren so nahe zu bringen, dass ich das Gefühl habe, sie persönlich zu kennen. Ebenso wie den Ort Droggendiel.

Lotta übersetzt englische Liebesromane – in ihrem Privatleben will sie seit der abrupten Beendigung ihrer letzten Beziehung kurz vor der Hochzeit durch ihren Verlobten nichts mehr von Liebe wissen. Sie will nichts anderes, als ihr Leben in ihrer Wohnung zu leben. Doch alles wird anders, als ihre Oma stirbt und ihr Haus in Droggendiel Lotta und ihrer Schwester Lea hinterlässt. Lotta hasst Veränderungen, doch die lassen sich jetzt nicht vermeiden.

Neben der Hauptfigur Lotta gibt es noch weitere Charaktere: Die spirituelle Mutter lässt es sich nicht nehmen, die alte Wohnung und das neue, umgebaute Zuhause auszuräuchern. Lea zeigt, dass sie kein bockiges, „Ich-bin-dagegen“-Kind mehr ist, sondern sich zu einer jungen, erwachsenen Frau entwickelt hat, die weiß, was sie will. Hildegard, Omas – und jetzt Lottes und Leas – Nachbarin, ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird. Erik verbreitet immer einen Hauch von Schokolade und Zimt; Lotta kann gar nicht anders, als sich in ihn zu verlieben.

Was die Geschichte so liebenswert macht ist, dass die Protagonisten Fehler und Probleme haben, die jeder von uns haben kann. Es gab Momente, in denen ich Lachen musste und auch traurige Momente.

Ich bin schon gespannt, ob wir erfahren werden, wie es mit Lotta und den anderen Droggendielern weitergeht.
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