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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
68
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 30. August 2014
...ein gutes Buch! Gutes Deutsch, was ja nicht mehr selbstverständlich ist. Obwohl man häufig das Gefühl hat, "oh man, warum erkennt es denn niemand, was falsch läuft?" hatte ich den Drang, immer weiter zu lesen.
Es ist eben wirklich spannend geschrieben und eine gute Geschichte.
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am 19. Februar 2014
Dies ist ein sehr gut geschriebener thriller. So wie man sie selten findet. Spannung, drama , alles was ein gutes buch ausmacht. Mehr davon!!!
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am 10. September 2013
Im Dunkel der Schuld" macht dem Genre Psychothriller" alle Ehre. Allerdings wird man sich als Leser resp. als Leserin darauf einstellen müssen, dass die Lektüre dieses Buches zu erheblichen Verspannungen der Rückenmuskulatur führen kann, auch tiefe Ringe unter den Augen und ein erhebliches Schlafdefizit gehen mit dem Lesen des Buches einher. Denn es ist eines dieser Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen - wenn man sie dann einmal zur Hand genommen hat.

Worum geht es nun in diesem Thriller?
Da ist Ebba, eigentlich Elisabetha, die Inhaberin einer renommierten Galerie in Baden-Baden. Sie und ihre Geschwister wurden in der Kindheit von dem sadistischen Vater tyranisiert. Erst als er bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, schienen sich für die Geschwister und auch für die Mutter die Dinge zu normalisieren. Aber haben sie das wirklich?

Doch dann wird die Familie von der Vergangenheit eingeholt. Georg, Ebbas Bruder stirbt, wenn man den offiziellen Angaben glauben darf, an einem Herzinfarkt. Aber war es wirklich nur ein Herzinfarkt oder steckt mehr dahinter? Ebbas Leben gerät aus den Fugen als sich Dinge in ihrem Umfeld ereignen, die sie an sich selbst zweifeln lassen. Gibt es sie wirklich, die Dämonen ihrer Kindheit? Sind diese Dämonen plötzlich zum Leben erweckt worden? Und wem kann sie eigentlich noch vertrauen?

Mehr sei an dieser Stelle vom Inhalt nicht verraten. Um mehr über die erzählte Geschichte zu erfahren, muss man seine Nase schon in dieses Buch stecken - und es sei an dieser Stelle versichert, dass es ein sehr lohnendes Stecken" ist.

Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen über die gesamte Geschichte hin aufrechtzuerhalten, wobei sie sogar das Kunststück fertigbringt, diesen Spannungsbogen immer noch und immer noch ein wenig weiter auszudehnen. Sie hat es wahrlich drauf, die liebe Rita Hampp. Sie kann nicht nur erzählen, nein, sie kann auch sehr spannend erzählen. Und so kann ich mir nur sehr schwerlich vorstellen, dass jemand bei diesem Buch vor seinem Ende von der Fahne geht. Die erzählte Geschichte ist in sich stimmig und enthält nach meinem Dafürhalten keine Logikfehler. Es macht einfach Freude sich für einige Stunden diesem Thriller hinzugeben - denn was Rita Hampp hier aufgeschrieben hat, ist beste Thrillerunterhaltung. Hervorzuheben ist auch, wie die Autorin es schafft, mit Worten Stimmungen und eine ganz besondere Atmosphäre zu beschreiben. Das ist wirklich sehr bemerkenswert.

Ihr Schreibstil ist - aber das weiß man auch schon von ihren anderen Büchern - rund und fließend. Und auch dieses Buch liest sich insofern sehr angenehm und man muss sich als Leser nicht über irgendwelche Holpereien und Stolpereien in Bezug auf die deutsche Sprache ärgern.

Die handelnden Personen wirken authentisch. Die Darstellung ihrer psychischen Probleme ist sehr anschaulich gelungen und man kann sicher sein, dass die Autorin hier sehr intensiv recherchiert hat. Die Abgründe menschlichen Handelns werden ohne Schönfärberei beschrieben. Auch wenn die erzählte Geschichte eine Fiktion ist, so wirkt sie doch realistisch. Und vielleicht sei an dieser Stelle der Rat erlaubt, sich bei den eigenen Verwandten einfach mal ein wenig genauer umzuschauen - denn man weiß ja nie......

Fazit: Dieser Psychothriller hat mich wirklich gut unterhalten. Es hat einfach Freude gemacht ihn zu lesen. Beste Thrillerunterhaltung, abgeliefert von einer Autorin, die ihr Handwerk wirklich ausgezeichnet beherrscht.
Und es bleibt die Frage: Wann gibt es den nächsten Rita-Hampp-Thriller?
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Ich kann mich an einen warmen Sommerabend in Baden-Baden erinnern als Rita Hampp im kleinen Kreise auf ihrer gemütlichen Terrasse erwähnte, sie schreibe an einem Psychothriller. Als ich das gehört habe habe ich mich fast an meinem leckeren Tannenzäpfle Bier verschluckt und musste husten... Ja, ich hatte glücklicherweise das grosse Vergnügen Rita Hampp kennenzulernen und mittlerweile mehrfach zu treffen und ich traue es dieser äusserst charmanten Frau einfach nicht zu, einen reisserischen Thriller zu schreiben. Never ever – Niemals! Die kurzweiligen Regionalkrimis die sie geschrieben hat, die übrigens sehr lesenswert sind, bestechen durch klug erdachte Geschichten, reizvollen Hauptfiguren mit viel Ausstrahlung und dem wunderschönen Handlungsort Baden-Baden. Ihr bisher einziger Familienroman las sich an einem Wochenende mit viel Tee und Keksen mal eben so fluffig weg. Und nun soll also viel Blut spritzen und massenhaft übel zugerichtete Leichen des Lesers grusligen Weg pflastern...

Der Prolog lässt wohl keine(n) Leser/-in unberührt, die Gedanken eines kleinen Mädchens legen gleich die schreckliche Gewissheit zu einem finstren Familiengeheimnis offen. Der Vater misshandelt die Familie zwar nicht direkt mit körperlicher Gewalt sondern drangsaliert sie mit grausamen Spielen denen sie sich unterwerfen müssen. Die geschundenen Kinderseelen nehmen Schaden und sind noch Jahrzehnte später in Psychosen, die sich dauerhaft eingenistet haben, sichtbar. Bei jedem der drei Kinder äussert sich die psychische Störung in anderer Form. Genau diese seelische Verwundbarkeit macht sich eine unbekannte Person zu nutze und begeht die perfekten Morde.

Wie heisst es so schön, ein guter Krimi besteht unter anderem aus dem Element der Verwandlung. Mit jeder Seite, mit jedem Kapitel werden in diesem Buch der Leserschaft mehr und mehr (schreckliche) Details einer verkorksten Familientragödie offenbart. Manche Anspielungen führen uns auf den Holzweg andere in die richtige Richtung zur Auflösung der Geschichte. Man wandelt zwischen den Verdächtigen hin und her. Viele Personen kommen auf den knapp 500 Seiten nicht vor und man dreht sich unaufhaltsam im Kreis. Wer hat einen Grund Rache zu nehmen und malträtiert und meuchelt die Hauptpersonen? Wie es zu einem richtigen Thriller gehört gibt es einen packenden Schluss bei dem der geheimnisvolle Sadist entlarvt wird...

Ich hab das Buch unter der Woche an drei Abenden gelesen und zolle Rita Hampp meinen Respekt. Das Genre der Thriller wurde in den letzten zwei bis drei Jahren immer brutaler und blutiger. Die Autoren versuchen sich mit Splatter-Szenen gegenseitig zu übertrumpfen und stumpfen so die Leserschaft gegenüber Gewalt richtiggehend ab. Die Schriftstellerin Rita Hampp appelliert mit schon fast subtilen Tönen an das Gewissen der Leser/-innen. Hie und da im Mittelteil dachte ich es könnte sogar etwas Heftiger zur Sache gehen, aber so wie es hier geschrieben ist ist es genau richtig dosiert. Es braucht keine schrillen Töne um eine unheimliche Aura zu erzeugen, es genügt die tiefen und dunklen Klangfarben auf der Klaviatur der Spannungsromane anzuschlagen. Erzählerisches Können schlägt plumpe Action immer noch um Längen. Vielen Dank an die Autorin für die spannenden Lesestunden.
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am 13. November 2013
Nach dem tödlichen Unfall ihres Vaters sehen sich Ebba, Georg, Rosie und auch Frieda wieder mit dem wirklichen Leben konfrontiert, denn sie sind alle missbraucht worden. Bruno Seidel, seines Zeichens Künstler und Alkoholiker, malt seine dunklen und beklemmenden Szenarien kaum aus dem Kopf, denn das Grauen spielt sich vor seinen Augen und unter seiner Kontrolle ab. Während die Mutter, Frieda Seidel, sich in Betkreise und Kirchen flüchtet, erleben die Geschwister jeden Tag ein neues Grauen. Ebba wird mit Vorlieben in Kisten gesperrt und vergessen, Rosie darf, trotz Höhenangst, auf Bäume klettern und Georg muss sie, trotz seines schwachen Herzens und Verfassung, von dort wieder auffangen. Lange lässt sich die Familie das nicht bieten und eines Tages... werden sie erlöst. Bruno Seidel verunglückt mit seinem Auto. Mit drei Promille im Blut.
Von nun an kämpft in der Familie jeder für sich, um mit den grauenhaften psychischen und auch physischen Folgen des jahrelangen Missbrauchs klarzukommen. Georg entwickelt einen Kontroll- und Sauberkeitswahn, Rosie will es allen nur recht machen und Ebba hängt bei sich in der Wohnung die Türen aus, weil sie sich eingeengt fühlt. Die alten Bande der Familie scheinen sich nach und nach aufzulösen, denn der mysteriöse Unfall hängt wie ein Damoklesschwert über ihren Köpfen. Was ist damals genau geschehen? Was verheimlichen sie? Doch das Geheimnis um den 3.Februar hat nicht mehr lange um gelüftet zu werden... denn plötzlich stirbt Georg... in einem Umzug... obwohl er Panik vor Umzügen hatte und nie einen betreten würde... . Ein Unfall?

Ein schöner Roman um die Frage der Schuld und Sühne. Stellenweise sehr gut psychologisch recherchiert und beschrieben, man kann als Leser sich fast zu hundert Prozent in die Figuren hineinversetzen. Von der Handlung her ähnelt es mehr einem Krimi als einem Thriller, obwohl ich persönlich vor Spannung bei manchen Passagen Schnappatmung bekam. Andererseits gibt es auch kleine Schwächen bei der Herausarbeitung der Hauptprotagonistin Ebba sowie, dass ich die Handlung manchmal zu vorhersehbar und zu langatmig empfand, welches aber der Gesamtspannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch tat. Wer das Buch einmal aufschlägt, kann es nur schwer wieder weglegen.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2016
Hier muss ich ein Kompliment an Rita Hampp aussprechen. Dieses Buch hat mich sehr fasziniert und total gefesselt. Absolut gut geschrieben und mit hoher Spannung gelesen. Ich kann dieses spannende Buch sehr empfehlen.
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am 1. November 2014
Ich habe diesen "Psychothriller" im Hinblick auf die vielen positiven Rezensionen gekauft, in der Hoffnung, ein spannendes, tiefgründiges und kurzweiliges Buch zu erhalten. Leider wurde ich bitter enttäuscht."Im Dunkel der Schuld" ist m.E. eine ziemlich hanebüchene, konstruierte Story mit einer äußerst unsympathischen, neurotischen und gleichzeitig oft auch total naiven Protagonistin, die einen extrem masochistischen Weichei-Freund hat, der alles mit sich machen lässt. Es wundert mich sehr, dass Jörg sich sofort in Ebba verliebt haben soll, hat sie doch kaum irgendwelche positiven, warmen Eigenschaften. Sie ist ein eher kalter, abweisender und extrem misstrauischer Mensch, der ständig an allem und jedem zweifelt.
Die Geschichte verliert sich zudem in irgendwelchen Einzelheiten (jaaaa, es wird fast in jedem zweiten Kapitel erwähnt, dass Ebba in Stresssituationen die Haare zu Berge stehen - was soll das bitte???), zieht sich in die Länge und ist vorhersehbar, kein bisschen spannend und ziemlich langweilig.
Zwei Punkte bekommt der Roman nur deshalb, weil ich bis zum Ende durchgehalten habe, in Erwartung und Vorfreude auf meinen neuen Fitzek, der noch im Regal steht und auf mich wartet. Nee, nicht noch mal!
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am 16. Oktober 2013
Inhalt:

Die Vergangenheit ist nie zu Ende.
Ebba hat gelernt, mit den schrecklichen Erinnerungen an ihre Kindheit zu leben. Sie und ihre Geschwister wurden vom Vater tyrannisiert – bis er bei einem Unfall ums Leben kam. Danach findet die Familie zum ersten Mal Frieden. Doch als Ebbas Bruder unter mysteriösen Umständen stirbt, holt sie die Vergangenheit ein. Sein Tod ist erst der Anfang. Bald passieren Dinge, die Ebba mit ihren tiefsten Ängsten konfrontieren. Sie ahnt: Die Dämonen der Kindheit sind noch längst nicht besiegt. Denn es scheint jemanden zu geben, der in die dunkelsten Winkel ihrer Seele blicken kann ...

Meine Meinung:

Selten habe ich einen Thriller so in mich aufgesogen. Fast in einem Rutsch habe ich dieses Buch gelesen. Fesselnd von der ersten Seite an, hat mich dieses Buch nicht mehr losgelassen.

Die Geschichte ist eine, die– wenn auch immer wieder anders – immer wieder und überall passieren kann und auch passiert. Seelische Gewalt in der Familie. Hier werden die Psychosen dargestellt, die sich in Kindern aufbauen können, wenn sie in der Kindheit übermächtigen bzw. wegsehenden Eltern ausgesetzt sind.

Der Spannungsbogen steigt von der ersten Seite an. Man lernt nach und nach alle Charakteren eines solchen Falles kennen … Opfer und Täter. Rita Hampp schafft es jeden einzelnen sehr genau und einfühlsam darzustellen mit all ihren Traumata. Man schafft es sehr gut sich in die Situationen und Personen reinzuversetzen. Die Autorin schafft es gekonnt die beklemmende beängstigende und schreckliche Atmosphären darzustellen und die Versuche, wieder in ein normales Leben zurückzukommen bzw. das Fallenlassen in einen Zustand, der scheinbar nicht zu ändern ist.

Flüssig geschrieben, zu keiner Zeit langweilig, einfach gut erzählt und sehr gut recherchiert. Ohne Blut, schreckliche Morde, Grausamkeit und Brutalität kommt dieser Thriller aus. Diese Stilmittel braucht er auch nicht.

Für mich absolut verdiente Höchstpunktzahl. Der Aufstieg an die Spitze der Bundesliga ist mehr als gelungen. Ein Thriller auf höchstem Niveau und ich hoffe, wir werden noch mehr in dieser Richtung von Rita Hampp lesen.
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am 19. November 2013
Ein unglaublich faszinierendes Buch, das ich schon gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist von Anfang an fesselnd und durchweg spannend.
Man begleitet Ebba Seidel bei ihren tragischen Erlebnissen, fragt sich, was oder wer wohl genau dahinter steckt und was das alles mit ihrer Kindheit zu tun hat. Man wird zum Dedektiv mit vermeindlichen Lösungsvorschlägen, die sich dann aber wieder als falsch erweisen. Der Leser als Hobbypsychologe, der versucht Ebba und ihre Geschwister zu durchschauen, zu hinterfragen.
Ebbas Vater verunglückte auf mysteriöse Weise mit seinem Auto. Doch was haben hier Ebba, ihr Bruder und ihre Schwester damit zu tun? Haben sie Schuld am Tod ihres Vaters? Haben die heutigen Vorfälle, diese mysteriösen Todesfälle mit dem Tod des Vaters zu tun? Aber das ist doch schon einige Jahre her. Und wenn doch, warum? Welches Familiengeheimnis verbergen Ebba, ihre Geschwister und die Mutter? Und wer weiß noch von dem Geheimnis?
Fragen über Fragen, die Ebba zu beantworten hat.

Für mich ist es ein spannender Psychothriller, sehr feinfühlig und einfühlsam, flüssig geschrieben und überraschend in der Auflösung. Ich kann es nur empfehlen.
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am 7. November 2013
"Im Dunkel der Schuld" ist der erste Psychothriller der Autorin. Dieser beschäftigt sich eingehend mit der Tiefe der menschlichen Psyche eingebettet in einen Kriminalfall.

Zum Inhalt: Ebbas Familie hütet ein dunkles Geheimnis. Ihr Vater hat sie und ihre beiden Geschwister Georg und Rosie wie auch ihre Mutter seelisch missbraucht und tyrannisiert. Die Folgen sind auch noch lange nach seinem tödlichen Autounfall gegenwärtig und spürbar. Alle drei haben mit psychischen Zwängen zu kämpfen. Rosie leidet unter Höhenangst und Georg wurde zum zwanghaften Perfektionisten. Als Georg jedoch an einem Herzinfarkt infolge eines schwachen Herzens in einem Aufzug stirbt, kommen Ebba Zweifel. Georg würde niemals freiwillig mit einem Lift fahren. Doch die Polizei kann bei ihren Ermittlungen nichts finden, dass auf Fremdverschulden hindeuten könnte und stellt die Ermittlungen ein. Die ist aber nur der Anfang des Übels, denn es geschehen weitere mysteriöse Dinge. Ebba ahnt, dass sie die Vergangenheit noch nicht losgelassen hat und allgegenwärtig ist. Kann sie sich der Vergangenheit stellen und die Ereignisse entschlüsseln?

Die Autorin hat einen sehr angenehm flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Allerdings wurde ich anfangs nicht warm mit diesem Buch. Die Charaktere und deren Psychosen wurden eingehend und detailliert beschrieben und ließen damit keine Spannung entstehen. Einige Passagen wurden damit langatmig. Die zweite Hälfte des Buches fesselte aber und ließ mich nicht mehr los. Die gut recherchierten Schauplätze und auch psychischen Gefühlslagen wurden anschaulich in die Geschichte eingebaut und auch die Spannung stieg enorm. Zum Schluss hin wurde das Geschehen durch die geschickte Darstellung erschütternd realistisch und überzeugend glaubwürdig.

Dieser Psychothriller ist durchaus lesenswert. 3,5 von 5 Sternen.
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