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am 26. Februar 2014
Leser die "Mit nackten Händen" nur gekauft und gelesen haben, weil sie von "Der Vorleser" bewegt waren. Müssen sich nun auf eine ganz andere Art der Erzählung einlassen. Die poetische Schreibweise ist nicht nicht für jedermann geeignet, besonders weil Simonetta Greggio "Entscheidendes" unerwähnt lässt und dafür "Kleinigkeiten" in den Vordergrund hebt. Ist man die Sprache erst einmal gewöhnt, lässt sich dieser Roman gut an einem Stück herunter lesen. Jedoch werden all zu oft Gedanken und Erinnerungen angeschnitten ohne sie zu Ende zu führen. So ist es schwer, die Hauptfigur richtig kennen zu lernen.

Wer sich gut auf besondere Schreibstile einlassen kann, sollte dieses Buch lesen
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin mit dem Buch leider nicht vollkommen warm geworden.
Die Geschichte an sich, finde ich in dem Sinne schon leicht klischehaft und etwas übertrieben, aber sie relativ gut umgesetzt.
Das Frauenbild was dabei entstand, zeichente eine von Sehnsucht erfüllte Frau die sich nach einer gescheiterten Liebe nicht mehr gegen ihre neu entfachten Gefühle wehren kann. Sie liebt den Sohn ihres einstigen Geliebten und ist den Gefühlen in dem Sinne ausgeliefert.
Die Erzählweise ist nicht zu emotional oder weinerlich gehalten sodass man der Frau relativ gut folgen kann und sie in vielen Dingen Verständniss entgegen bringen kann, jedoch fehlte mir sehr die Ansicht des Jungen.
Das Buch und die Geschichte wirkten auf mich daher sehr einseitig und es viel mir am Ende schwer noch genügend Aufmerksamkeit einzubringen.
Grüne für die Liebe einer Frau zu einem jüngeren Mann kann viele nachvollziehbare Gründe haben, die Liebe des Jungen ist für mich aber schwerer nachzuvollziehen. Daher fehlte mir diese Betrachtung so sehr und das Leben der beiden wirkten gespielt.
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am 29. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Simonetta Greggio erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Emma und Gio.
Emma ist Tierärztin auf dem Land. Eines Tages steht Gio vor ihrer Tür. Er ist der Sohn
ihrer großen Liebe Raphael, der sie vor Jahren wegen einer anderen verlassen hatte.
Gio ist erst 15 Jahre alt, doch zwischen ihm und Emma beginnt eine Liebesgeschichte,
für die sich Emma schließlich vor Gericht verantworten muss.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr sanft und einfühlsam. Das ganze Buch ist irgendwie
ein wenig traurig und melancholisch. Vieles wird nur zwischen den Zeilen gesagt. Obwohl
es eigentlich um die Liebe zwischen Emma und Gio geht, kommen in dem ganzen Buch fast
überhaupt keine Liebesszenen vor. Vielmehr geht es um Emma, um ihr Leben, ihre Erinnerungen.
Dabei ist der Erzählstil immer so, dass es nie langweilig wird.

Das Buch ist nicht sehr dick, und man hat es sehr schnell durchgelesen. Es ist kein gewöhnlicher
Liebesroman, und gerade das macht dieses Buch sehr interessant.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2011
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Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil mir "Der Vorleser" aktuell noch im Kopf herumschwirrte. Mit französischer Literatur bin ich bisher kaum in Berührung gekommen, und daher war ich entsprechend gespannt.

Anfangs habe ich mich sehr schwer getan mit der etwas poetischen Ausdruckweise, die aber teilweise widerum die emotionalen Gesichtspunkte von Emmas Vergangenheit recht nüchtern beschreibt. Es fiel mir schwer in die Geschichte einzutauchen. Ich glaube, dass es eine große Rolle spielt, in welcher emotionalen Stimmung sich der Leser gerade befindet, wenn er sich an dieses Werk begibt.

So kann man sehr berührt sein von den möglichen Beweggründen für diese ungleiche Liebesbeziehung oder man ist entsetzt im Hinblick auf die gängigen moralischen Wertvorstellungen.

Bei mir wechselte die Begeisterung mit meiner Stimmungslage. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der nüchterne Rückblick in Emmas bisheriges Leben wurden unwichtig. Zeitweise war ich tief berührt und den Tränen nahe. Weniger ist anscheinend auch manchmal mehr, wenn man gewillt ist, sich darauf einzulassen.

Es ist eine stille Geschichte, die ohne reißerische Beschreibung einer Liebesbeziehung auskommt und zum Nachdenken anregt.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das was uns die Gesellschaft jeden Tag als harmlose Beziehungen verkaufen wollen, die Liebe älterer Männer mit deutlich (manchmal viel zu jungen ) Frauen thematisiert Simonetta Greggio hier auf eine ganz spezielle Art und Weise.

Man muss schon ein wenig von französischer Literatur kennen um zu wissen wie dieses Buch zu verstehen ist. Die Autorin eigentlich Italienerin lebt seit vielen Jahrzehnten eben in diesem Land und wurde -wie man anhand des Buches feststellen darf- eben gerade durch diese (Schreib-)Kultur der Franzosen geprägt.
Französiche Literatur (wenn gleich auch ins Deutsche übersetzt) ist keine Literatur der vielen Seiten, geprägt durch den Inhalt reichen schon wenige Seiten um das was der Autorin wirklich wichtig ist zu transportieren. Es zählt das was an wenigen Seiten geschrieben steht da sie unglaublich in die Tiefe gehen.
Sie regen zum Nachdenken, zum Weiter denken, zum Diskutieren und zum Auseinandersetzen mit der Thematik selber an.

Ist es wirklich so verwerflich ? Oder ist es einfach nur eine Liebe die so nicht sein darf weil sie den gängigen Gesellschaftsnormen widerspricht?

Die handelnden Charaktere sind dabei so vielschichtig wie das was sie aussagen sollen, die Haltung die sie vertreten und die Wertung die sie damit vornehmen.
Insgesamt gesehen bleibt aber noch genug Spielraum für eigene Gedanken und Wertungen.

Etwas konfus mutet zunächst der Schreibstil an. Durch ständige Wechsel der Zeit, Rückblick und Gegenwart wird der Leser in Atem gehalten dem Lauf der Erzählung zu folgen.Hin dund wieder kann das zu Verwirrungen führen.
Als Leser liest man einfach beständig weiter, träumt die Geschichte mit, leidet mit in den Erinnerungen aus vergangenen Zeiten, will wissen wie es weitergeht und plötzlich ist das Buch schon am Ende.
Das die Autorin die Geschichte völlig aufklärt und den Leser nicht mit seinen Gedanken im Nichts zurücklässt macht das Buch zu einem ganz besonderem seiner Art.

FAZIT: Auch wenn das Buch viel Raum zum Nachdenken bietet finde ich das Thema gut gewählt und sehr schön umgesetzt. Das Buch ist nicht langatmig oder kurzweilig sondern lässt den geneigten Leser an dieser ungewöhnlichen Liebe teilhaben. Auf jeden Fall wert gelesen zu werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Eine Liebe, die Grenzen überschreitet. Die Leidenschaft eines Augenblicks, der zum Verhängnis wird.

Sie ist Anfang vierzig, er knapp fünfzehn Jahre alt. Als Emma und Gio einander nicht widerstehen können, geraten sie in einen Strudel von Ereignissen, durch die sie schmerzvoll Liebe und Verlust erfahren. Es ist die Geschichte einer Hingabe, so voller Leben und doch ein Skandal ...

Emma liebt die Einsamkeit, die Verbundenheit mit der Natur, die Stille. Sie hat das Leben in Paris hinter sich gelassen, ist als Landtierärztin sesshaft geworden und hat endlich auch den Verlust ihrer großen Liebe Raphaël überwunden. Bis eines Tages sein Sohn vor der Tür steht: Gio. Emma ist entsetzt, zu schmerzhaft ist die Erinnerung an damals, als Raphaël sich für eine andere entschied. Doch Gios Offenheit und Neugier faszinieren Emma jeden Tag mehr, und aus dem ungelenken Verführungsspiel wird eine zärtliche, aber auch leidenschaftliche Beziehung. Vielleicht ist der Reiz des Verbotenen treibende Kraft, doch Emma trifft ihre Entscheidung für Gio bewusst und stellt sich den Konsequenzen.

Ein Roman, der ins Herz trifft und nie mehr aus dem Kopf geht." So weit die Beschreibung vom Verlag.

Mir hat das Szenario in diesem Buch nicht gefallen. Die Rechtfertigungen von Emma klingen für mich genau so, wie die eines jeden pädophilen Mannes, der genau so auch nicht die Finger von Minderjährigen lassen kann. Beunruhigend und unangenehm. Emma bleibt letzte Endes uneinsichtig - wie andere Pädophile auch...

Ohne diese Affäre wäre das Buch eigentlich lesenswert, der Schreibstil an sich hat mir durchaus gefallen.
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Emma, als gestandene Frau und Tierärztin mitten im geordneten Leben, wird langsam und behutsam aus der Bahn geworfen. Gio ist ihr so nah, sie kann sich und sie will sich nicht gegen ihre leidenschaftlichen Gefühle wehren.
Zwei Ertrinkende finden sich und halten sich fest und faszienierend daran: Es ist der 15 jährige Sohn ihres einstigen Geliebten Raphael, der sie schon vor einiger Zeit sitzen ließ!

Simonetta Greggio erzählt diese Geschichte erfrischend klar und mit ganz grosser Behutsamkeit.Die 155 Seiten lesen sich wirklich sehr zügig durch. Die Story wird wie ein Puzzle Stück für Stück zusammengesetzt. Es ist sicherlich kein mitreißender Roman mit spektakulären Highlights, eher ein ruhiger Vertreter seiner Zunft, aber mir hat das Buch gefallen. Eine Liebesgeschichte, die einfach sehr ungewöhnlich ist und bei der viel Raum für eigene Überlegungen bleibt. Für dieses Buch gebe ich dann gerne 4 Sterne!
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'Man hat nur Zeit für eine einzige Leidenschaft.'
Wie wahr. Und die Autorin hat in diesem Buch noch mehr solcher Weisheiten parat. Der Leser kann sich schon wundern, dass auf 155 Seiten so viel stehen kann. Ich kann Leser verstehen, die sagen, es fehlt hier zu viel an Informationen für mich. Doch ich persönlich mag diese Art von Büchern. Ihrem Landsmann Schmitt sind ja auch wunderschöne Bücher gelungen, die auch nicht gerade als dicke Wälzer glänzen. Aber in denen mehr steht, als manch anderer es auf hunderten von Seiten zu schreiben vermag.
Der Klappentext mag vermuten, dass hier 'Voyeurismus' betrieben wird. Eine 40jährige, erfahrene Tierärztin und ein gerade 15jähriger treffen aufeinander und es kommt irgendwann einmal zum Sex. Doch wer glaubt, dass die Autorin gerade das ausschlachtet, hat sich geirrt. Sie ist geizig mit ihren Worten. Mit knappen, aber gezielten Worten erzählt Greggio die Geschichte von Emma. Immer wieder gibt es Rückschauen auf ihr Leben, und wir erfahren auch, warum der Junge Gio in ihre 'Fänge' gerät.
'Das Schlimmste am Leid eines geliebten Menschen ist, dass man dieses Leid nicht auf sich nehmen kann. Das Schlimmste ist, dass keine Hilfe möglich ist.' Auch diese Erfahrung muss Emma machen. aber was der Autorin hoch anzurechnen ist, ist die Tatsache, dass sie sich knapp hält. Gezielte Sätze mit allem, was notwendig ist, aber nicht mehr, als nötig. Hier wird nicht getratscht. Auch die Beziehung zu Raphael, den Vater Gios, wird aufgedeckt. Fast mag sich dem Leser die Vermutung aufdrängen, dass Emma sich für die Verletzungen rächen will. Doch dem ist nicht so, die Dinge haben ihre eigene Entwicklung.
Der Roman spielt in der Jetztzeit, und es gibt immer wieder Rückblenden. Schnell kann man dabei einige wichtige Informationen überlesen. Wie Emma Gio sieht, und das es soweit kommen musste. Das beide dann doch im Bett landen. Aber wird darum Aufhebens gemacht? Nein. Auch der Prozess, zu dem es kommt, wird in knappen Worten dargestellt. Es mag stören. Doch für den Leser ist es auch eine Herausforderung, diese 155 Seiten nicht nur schnell zu überfliegen. Das hat dieser Roman nicht verdient. Er zeigt menschliche Stärken und Schwächen ebenso, ohne zu urteilen. Das überlässt die Autorin dem Leser. Sie kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Sie zeigt. Sie stellt dar. Alles andere überlässt sie dem Leser.
Was mir vor allem gefallen hat, oder vielmehr, wie die Autorin es beschreibt, war das Verhältnis Emmas zu ihrem Chef. Einer, der wie die Autorin nicht viele Worte macht. Und weiß, was er macht. Das war immer wie eine besondere Beziehung zwischen den beiden und für mich mehr noch eine Liebesgeschichte als die zwischen Emma und Gio. Sehr feinfühlig ist die Autorin vorgegangen und das ist eben für mich die Stärke des Buches. Weniger ist manchmal mehr.
Das Ende überrascht?! Nicht unbedingt. Obwohl ich es so nicht ganz erwartet hatte. Aber die Figuren bleiben bis zum Ende konsequent. Ein großes Lob für die Autorin. Es ist fast schon schade, dass dieses Buch unter die Rubrik Frauenliteratur fällt. Aber mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe keinen Punkt gefunden, der mich gestört hat, so dass ich die volle Punktzahl vergeben kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2010
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Es ist nicht so einfach dieses Buch zu bewerten ohne dass nur der Inhalt wiedergegeben wird.

Über die etwas verquere Geschichte zwischen Emma und Gio haben meine Vorredner ja schon etwas ausführlicher berichtet, daher möchte ich mich einwenig kürzer fassen.
Sie: eine gestandene Frau, die sich aus dem turbolenten Paris ihrer "wilden Zeiten" zurückgezogen hat um auf dem Land ein einbrödlerischerisches Leben zu führen. Sie war immer die "zweite" Frau in Raphaels leben, der eigentlich mit Micol liiert war (Bzw. es eine dreier Beziehung zwischen Ihnen war, in der Micol durch Schwangerschaft usw. zur "Nummer 1" avancierte). Trotzdem hat sie ihn immer von ganzem Herzen geliebt. In der Zeit nach Paris und nach Raphael hat sie sich nie wieder auf einen Mann eingelassen und hat nur körperliche Befriedigung, keine seelische, gefunden.
Er (Gio): Der Sohn ihrer beiden einst besten Freunde Micol und Raphael, jetzt 15, der von daheim ausreißt um die Welt mit seinen Idealen zu ändern. Er kennt Emma schon seit seiner Kindheit und hat sie sehr ins Herz geschlossen.
Als er nach einem unschönen Tag in ihrer Wohnung steht, macht sie sich erst sorgen, was die Eltern denken würden. Nach und nach unterhalten die beiden sich immer besser und aus dem anfänglichen Tante/Neffe-Verhältnis wird nach und nach eine enge Freundschaft, die sich dann dahin entwickelt, dass die beiden zu einem Liebespaar werden.
(Schluß wird hier jetzt aber nicht verraten ;-))

Also nun aber zum Schreibstil: Erzählt wird aus Emmas Sicht, daher baut man auch eine enge Beziehung zu ihr auf und versteht, warum sie genauso handelt.
Es ist eine sehr aufmerksame Erzählerin, die auch Gesten und Regungen der Natur und der Menschen um sie herum sehr gut beschreibt, sodass ein gutes Gesamtbild für den Leser entsteht.

Die Geschichte an sich ist eher vergleichbar mit dem Vorleser von Bernhard Schlink. Nur halt mal aus der anderen Perspektive erzählt.
Hier ist nicht der junge Mann der Erzähler, sondern die reife Frau mit ihren Gewissensbissen und Gedanken. Ob sich Hanna Schmitz wohl genauso gefühlt hat??

Die Art des Schreibens und die gefühlvolle Erzählweise erinnern dafür eher weniger an Herrn Schlink. Vielleicht der Weiblichkeit geschuldet gleicht es eher einer Erzählung von Uta Danella (z. B. Der blaue Vogel).
Auch wenn ich das im ersten Moment gar nicht so erwartet hätte, aber auch die Erotik hat ihren Platz in diesem Buch. Erzählt ähnlich wie in der "Geschichte der O.", aber nicht ganz so krass erzählt, sondern doch eher feinfühlig und "sanft" erzählt, so wie der Rest des Buches.

Also mit den 155 Seiten des Buches ist man ganz gut ein bis zwei Nachmittage beschäfftigt, aber so hin- und weg, dass ich es noch einmal Lesen möchte, bin ich nicht. Aber eine Qual war es nicht.
Allen anderen wünsche ich aber viel Spaß beim Lesen und Entdecken :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eine Geschichte mit dieser Thematik läuft leicht Gefahr, sich in Klischees zu verlieren, Stereotypen zu protegieren und in halbseidene Beschreibungen der Gefühle zu verfallen.

Simonetta Greggio hat all diese Klippen mit Bravour umschifft und die Erzählung über die Beziehung zwischen Emma und Gio eine Art Lebenseichte gemacht, die - wie ich finde- äusserst einfühlsam und doch schonungslos ist. Emma scheint zwar mit dem von ihr gewählten Lebensweg zwar zufrieden zu sein, rechnet aber dennoch mit sich selbst ab: mit den Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen hat und stellt sich mehrfach die Frage, was anders hätte sein können, wenn sie sich anders entschieden hätte.

Wie kleinfriedelchen schon anmerkte, regt "Mit nackten Händen" zum Nachdenken an. Mich beschäftigt auch nach knapp zwei Wochen immer noch die Frage, ob Gio nicht als Ersatz für eine verlorene Liebe herhalten muss. Eine verlorene Liebe, die vielleicht nicht verloren gewesen wäre, wenn Emma eine andere Entscheidung getroffen hätte. Liebt sie Gio wirklich oder verwechselt sie das Gefühl eher mit etwas anderem? Wollte Greggio diese Fragen aufwerfen? Was hat sie mit der Geschichte von Gio und Emma bezweckt?

Bewegend ist "Mit nackten Händen" auf jeden Fall. Daher sollten sie selbst lesen und entscheiden. Eine seltsam schöne Lektüre für einen kalten Winterabend, die nachdenklich stimmt.
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