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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 26. Juli 2011
Habe das Buch gerade ausgelesen und bin noch tief bewegt. Susan Abulhawa ist es gelungen einen fesselnden Bogen über 4 Generationen zu spannen, der den Nahost-Konflikt und seine menschlichen Verstrickungen auf eindringliche Weise transparent macht. Unterstützt durch die Zartheit der Poesie und bewegenden Einblicken in das Herz und das Leben der Menschen, denen sie die Beschreibung der sinnlosen Brutalität des Krieges entgegensetzt, zeichnet sie ein Zeitzeugnis, das tiefe Erschütterung und Fassungslosigkeit hervorruft. Ein Weckruf an die Welt, endlich aus ihrem Tiefschlaf zu erwachen. Beeindruckend, erschütternd, bewegend, berührend, aufrüttelnd, notwendig! Lesen Sie es und geben Sie es weiter!
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am 12. April 2015
Vorweg:
(1) Ich habe drei Bücher zu Israel und Palästina in den letzten 6 Wochen gelesen, um nicht vorschnell nur anhand von Bildern und Kurzberichten in den Medien, egal welcher Couleur, Klischees anheim zu fallen.
(2) Drei Bücher zu lesen reicht nicht, schon gar nicht, fertige Lösungen zu präsentieren.
(3) Vor einigen Jahren war ich selbst in Israel und habe die Intifada "am Rande" mitbekommen. Meine Frau lebte ein Jahr in Israel und bereiste Israel vor kurzem erneut. Auch das alles reicht nicht für ein abschließendes Urteil.

Das Buch von Susan Abilhawa ist kein Sachbuch und will es auch nicht sein. Es ist ein Roman, wie sie selbst ausdrücklich schreibt. Aber ihre Intension ist nicht, zu unterhalten, sondern menschlich wie auch dann politisch aufzuwecken. Das ist notwendig wie auch ihr gutes Recht. Dennoch will ich mich auch zu Sachfragen äußern:

Die Romanfiguren sind erfunden, wie sie schreibt. Für die geschilderten Ereignisse erhebt sie jedoch den Anspruch historischer Wirklichkeit. Aber auch Historie kann man von unterschiedlicher Seite aus betrachten. Ihr Buch empfinde ich als sachlich einseitig, weil sie Historie aus einer Perspektive schildert: Die Schuldigen sind der Staat Israel, sind die Juden - die Guten sind die verfolgten und unterdrückten Palästinenser.
Als Angehörige der Palästinenser darf sie Partei ergreifen. Aber mit ihrem Anspruch, die hinter den Romanfiguren stehenden Fakten seien historisch verbürgt, erhebt sie den Anspruch sachlicher Ausgewogenheit oder gar dem Anspruch, die (volle) Wahrheit aufzuzeigen. Einem solchen Anspruch wird sie nicht gerecht. Und in meinen Augen gibt es außer den beiden Haupt-Parteien, die sich gegenüber stehen, auch eine dritte Haupt-Partei: die anderen arabischen Staaten.

Ich bin partout nicht der Meinung, dass ein Roman nur unterhalten dürfe oder, bei politischer oder gesellschaftspolitischer Intension, objektiv sein müsse. Aber wenn der/die Autor/in sich ausdrücklich auf Historizität beruft, dann erwarte ich doch zumindest ein erkennbares Bemühen um Objektivität. Das ist nicht erkennbar.

Dessen ungeachtet hat die Lektüre des Romans mich menschlich bewegt. Ich habe mitfühlen und mitleiden können.
Die 'blumige' Sprache in geeignetem Kontext war mir einerseits fremd, andererseits hilfreich, von dem Wesen dieser Menschen mehr zu erahnen.

Ab etwa der Mitte des Romans wurde es für mich dann doch etwas mühsam weiterzulesen, weil auf mich manches etwas langatmig wirkte.
Aber weil ich mir ja ein größeres Bild zu Israel und Palästina, zu Juden und Muslimen wie auch Christen, zu dem Leben der Menschen in dieser Region verschaffen wollte, hatte ich mich entschlossen, mich bis an's Ende durchzukämpfen und diesen Roman nicht beiseite zu legen.

Aus dem allem ergibt sich meine persönliche Wertschätzung des Romans mit 3 von 5 Sternen.

Und hier sind die anderen Bücher, die ich gelesen habe, um den Konflikt und die menschlichen Tragödien im Nahen Osten besser zu verstehen. Ich empfehle diese Lektüre nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung für Interessierte:
1. 'Ich kämpfte für Arafat' von Tass Saada: Es ist eine authentische Biografie. Tass Saada ist ein Palästinenser, der im palästinensischen Widerstand als Scharfschütze Arafats kämpfte. Gesucht nicht nur in Israel, auch in Jordanien. Er machte später eine totale Lebenswende durch. Heute setzt er sich in Israel in verschiedenen Projekten für die Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern ein.
2. 'Die Palästinenser: Volk im Brennpunkt der Geschichte' von Johannes Gerlof: Dies Buch ordne ich als Sachbuch ein. Der Autor schildert Fakten und lässt dazu viele Menschen beider Seiten zu Wort kommen. Er bemüht sich sehr, die Perspektive beider Seiten einzunehmen und zu Wort kommen zu lassen. Und nicht nur die, sondern auch die Perspektive mancher 'beobachtender' oder einmischender Dritten (Staaten wie auch Organisation oder Kirchen).
Eigentlich hätte ich auch eingangs noch ein weiters Buch erwähnen sollen: Die Bibel. Das intensive Lesen der Bibel im Verlauf meines Lebens hat mir viel Verständnis zur Situation im Nahen Osten gebracht.

LitServ

Inzwischen habe ich noch ein weiteres Buch gelesen:
'Sohn der Hamas: Mein Leben als Terrorist' von Mosab Hassan Youssef. Eine Biografie, ähnlich überzeugend und persönlich wie die unter Ziffer 1 genannte.
99 Kommentare| 72 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 22. Januar 2013
Das Buch " Während die Welt schlief", ist zwar ein Roman mit fiktiven Personen, das Leben der Palästinenser, das in dieser Geschichte erzählt wird, ist aber leider Realität.Ein Land, das von der Welt vergessen wurde, das soviel Leid und Grausamkeit erleben musste, dass wir als Europäer es uns kaum vorstellen können.

Die Geschichte des Landes Palästina wird aus der Sicht einer in einem Flüchtlingslager namens Jenin geborenen Araberin erzählt. Amal beginnt ihre Erzählung in einem kleinen Ort, Ein Hod, das seit Jahrhunderten in Besitz seiner Einwohner ist.Ein blühendes Land, in dem die Orangen kindskopfgroß sind und die Olivenernte in jedem Jahr gut ausfällt.Die Menschen leben im Einvernehmen mit Allah, der einen Großteil ihren Alltags bestimmt.Bis 1948 die Zionisten den Staat Israel gründen. Die Einwohner Ein Hods werden mit Waffengewalt aus ihren Häusern vertrieben und müssen ihr Land und ihren gesamten Besitz zurücklassen. In einem Flüchlingslager in Jenin wird Amal als drittes Kind ihrer Familie geboren. Der mittlere Bruder verschwand während der Flucht und dies hat das Herz ihrer Mutter für immer erstarren lassen. Für Amal ist ein Leben der Vertreibung und Gewalt alltäglich.Sie darf das Land ihrer Ahnen nie kennen lernen, das ihre Eltern in den schönsten Farben beschreiben.Ihr Leben ist bestimmt durch Flucht und Vertreibung, die sie sogar nach Amerika führt.

Beim Lesen dieses Buches sind mir mehr als einmal die Tränen gekommen und ich habe mich immer wieder gefragt, wie Menschen so etwas aushalten können.Mit welchem Recht anektiert Israel diese Landstriche und fühlt sich dabei auch noch im Recht. Und warum schaut die Welt zu, auch wir? Amal schreibt in ihrer Geschichte " An uns wird die Rache für den Holocaust vollzogen", aber warum? Dieses Volk kann doch wirklich nichts dafür und dass sich ein Volk, das so grausam behandelt wird wehrt,ist doch auch mehr als verständlich, obwohl so die Spirale der Gewalt nie ein Ende findet.

Susan Abulhawa schreibt ihre Geschichte in einer wunderbar blumigen Sprache, wie sie den Arabern wohl eigen ist. Diese wundervolle Art zu schreiben lässt die Gräultaten nicht weniger erscheinen, legt aber eine gewisse Sanftheit über das Geschriebene, das einem manchmal den Atem raubt.Soviel Verlust,den diese Menschen ertragen mussten und dabei denke ich nicht an materielle Dinge, ist unmenschlich. Genau dieses Gefühl kommt im Leser hoch, wenn er dieses Buch liest und man bewundert die Leute für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen.Ich habe mit den Personen dieser Geschichte mit gelitten, habe mich mit ihnen gefreut und die Gemeinschaft, die unter den Vertriebenen herrschte, als Balsam für ihre Wunden erlebt.Es war trotz aller schrecklichen Geschehnisse ein wunderschönes Erlebnis der Freundschaft von Huda und Amal bei zu wohnen und ihre Lebenswege zu begleiten, die von der Autorin wunderbar empathisch beschrieben wurden.

Das Thema Nahost-Konflikt ist seit über 60 Jahren immer wiederkehrendes Thema in den Medien. Sind wir deshalb so abgestumpft gegenüber dem Leid dieser Menschen, weil es für uns schon zur Alltäglichkeit geworden ist darüber zu hören?Susan Abdulhawa rüttelt auf mit ihrem Buch und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der glaubt, die kleinen Alltagsprobleme würden das Leben schwer machen. Mein Respekt gilt diesen Menschen, die fast jeden Tag um das nackte Überleben kämpfen müssen.Dieses Buch wird sich fest in mein Herz und mein Gedächtnis graben.

Mehr als empfehlenswert.
1919 Kommentare| 86 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Thema des Romans ist die Vertreibung und Unterdrückung der Palästinenser durch israelische Zionisten seit 1948. Exemplarisch an einer Familie beschreibt die Autorin über vier Generationen die geschichtlichen Ereignisse und verknüpft deren Schicksal mit den markanten historischen Fakten, beginnend mit der Vertreibung aus dem angestammten Dorf im Jahre 1948, über den Angriff auf das Flüchtlingslager Jenin 1967 im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Ägypten, den Libanon-Krieg am Beginn der 80er Jahre und die Auswirkungen und Restriktionen auf das tägliche Leben bis heute.

Susan Abulhawa beschreibt das Drama um Israel und Palästina aus palästinensischer Sicht. Leider gibt es bislang nicht viele palästinensische Stimmen in der Literatur, um so wichtiger und bedeutungsvoller ist dieser Roman.

Ganz bemerkenswert finde ich, wie es der Autorin gelingt, durchgängig absolute Objektivität zu wahren. Sie beschreibt Tatbestände, aber sie stellt sie tatsächlich nur fest, sie wertet nicht, sie urteilt nicht, sondern überlässt die Meinungsbildung allein dem Leser. Dabei gelingen ihr absolut eindrucksvolle Schilderungen, bei denen einem der Atem stockt, ohne dass auch nur eine Spur von Rührseligkeit im Spiel ist. Ich denke dabei z. B. an eine längere Passage, in welcher beschrieben wird, wie zwei kleine Mädchen, eine davon die Protagonistin, zusammen mit einem Baby tagelang in einer Art Kellerloch versteckt ausharren, als das Flüchtlingslager Jenin im Jahre 1967 angegriffen und in großen Teilen zerstört wird. Man kann das als Leser kaum aushalten, und doch war es für die Menschen Realität. Und das ist nur ein Beispiel. Angesichts solcher Schilderungen wird man sich seiner eigenen Luxusprobleme peinlich bewusst.

Die Darstellung der palästinensischen Tragödie sensibilisiert für die teilweise einseitige oder auch zuweilen sparsame Berichterstattung hinsichtlich dieses Konflikts. Man kann schon den Eindruck bekommen, als Zeitungsleser manipuliert zu werden, damit man glaubt, was man glauben soll -' wem auch immer das gerade nützt. Der Glauben an umfassende Information ist m. E. eine Illusion. Ich habe überlegt, an welchen Punkten ich zur Zeit einiger Ereignisse des Romans im Leben stand und bin erschrocken, wie schnell weltpolitische Dinge selbst großen Ausmaßes über die Beschäftigung mit der eigenen Biografie in Vergessenheit geraten können.

Der Roman ist sehr bewegend, mitfühlend und ergreifend ohne - ich betone es noch einmal - zu verurteilen. Viele andere Bücher erscheinen plötzlich völlig belanglos nach der Lektüre dieses Titels. 'Nie zuvor habe ich einen so fesselnden Roman über Palästina und Israel gelesen' wird Henning Mankell auf dem Titelblatt zitiert. Er hat Recht. Jeder, der sich für politisch motivierte Literatur und für diesen Teil der Erde im Besonderen interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen und anschließend weiterempfehlen.

Als Ergänzung lege ich Ihnen wärmstens ans Herz 'Eine Geschichte von Liebe und Finsternis' von Amos Oz. In diesem sehr epischen, autobiografischen Roman lesen Sie die Geschichte Israels im 20. Jahrhundert aus der Sicht eines jüdischen Einwandererkindes ' mit einem sehr, sehr kritischen Blick auf Israel. Beide Titel ergänzen sich m. E. hervorragend.

Eine letzte Anmerkung: Ich stieß im Buchhandel auf diesen Titel, ohne vorher eine Rezension gelesen zu haben und tätigte einen Spontankauf. Insofern hatte ich keinerlei Erwartungen an den Roman außer meiner eigenen an dieses Thema. Vielleicht erscheint dem ein oder anderen mein Leseeindruck zu unkritisch, doch ich sehe keinen Ansatz für Kritik.
66 Kommentare| 67 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die Welt schlief und sie tut es immer noch.
Wer aus dem Schlaf erwachen und sich näher mit dem Nahostkonflikt beschäftigen will, findet mit diesem Buch einen guten Einstieg. Denn die Personen dieses Romans sind zwar fiktiv, die beschriebenen politischen Ereignisse jedoch nicht.
Das Buch beginnt 1948 in dem palästinensischen Dorf Ein Hod. In diesem Jahr rufen die Zionisten den Staat Israel aus, und die Bewohner des Dorfes Ein Hod werden über Nacht gewaltsam vertrieben. Sie müssen alles zurücklassen, ihr Land, ihre Olivenbäume, ihre Häuser, ihren gesamten Besitz.
So ergeht es auch der Familie Abuhija. Die Tochter Amal, Protagonistin dieses Romans, wird im Flüchtlingslager in Jenin geboren. Die Heimat ihrer Eltern bekommt sie nie zu Gesicht. Ihr geliebter Vater, der ihr immer im Morgengrauen Gedichte vorgelesen hat, ist verschollen. Ihre Mutter ist seit der Vertreibung seelisch gebrochen, denn Ismael, der jüngste Sohn, ist dabei verloren gegangen.
Die traumatischen Ereignisse reihen sich aneinander. Verletzte Kinder, tote Babies, misshandelte Jungen, Waisen, gedemütigte Menschen ' jede Familie hat mit Angst, Verlust, Trauer und Wut zu kämpfen. Das ganze Leben der Palästinenser geschieht auf Abruf. Verwandte oder Freunde können am nächsten Tag bereits tot sein, und oft sind sie es auch.
Alle Hoffnungen, die in die internationale Staatengemeinschaft gesetzt werden, werden zunichte gemacht. Die Angriffe der Israelis, die selbst Kinder und Schwangere foltern und töten, werden als rechtmäßig bezeichnet. Die Welt ist nicht interessiert an der Lage der Palästinenser. Und Deutschland ist ohnehin per se auf der Seite der Israelis.
Den Juden als Opfer des Holocaust wird eine Generalabsolution erteilt. Das ist ungefähr so, als ob man einem Kind, das auf dem Schulhof verprügelt wird, als Ausgleich zugesteht, dass es nunmehr sein ganzes Leben lang andere Menschen verprügeln darf, ohne dafür kritisiert oder gar bestraft zu werden, und es dabei auch noch als das Opfer gilt.
Die Israelis rächen sich an den Palästinensern für das, was die Deutschen ihnen angetan haben. Aber die Palästinenser können nichts für die Verbrechen der Nazis. Ein Unrecht kann man nicht durch ein anderes Unrecht heilen, und Rache führt nur zu noch mehr Leid.
Kein Wunder, dass nach jahrzehntelanger Unterdrückung die jugendlichen Männer, wie Amals Bruder Yussuf, ihrer Wut Ausdruck geben. Kein Wunder, dass es zum Aufstand kommt. Der von den Israelis entsprechend hart zurückgeschlagen wird.
Dabei stehen sich Amals Bruder Yussuf und der verschwundene Bruder Ismael als Feinde gegenüber, denn Ismael wurde von einer israelischen Familie aufgezogen und heißt jetzt David. Erst Jahre später erfährt Amal davon und lernt ihren kleinen Bruder kennen.
Die Kette von Verlust und Trauer reißt nicht ab. Genau wie auch der Nahostkonflikt nicht endet. Rache folgt auf Rache folgt auf Rache.
Dieses Buch hat eine bunte Mischung von Emotionen in mir hervorgerufen. Ich habe gelacht, ich habe mitgelitten, ich wurde wütend, ich habe geweint. Die Protagonisten sind mir allesamt ans Herz gewachsen, und das machte es unmöglich, nicht mit ihnen mitzufühlen.
Trotz aller Trauer liest sich das Buch sehr gut, was am poetischen Schreibstil der Autorin liegt. Und an der Hoffnung, die nie aufgegeben wird, auch wenn ringsum nur Tod und Vernichtung herrscht. Das Buch strahlt eine Wärme aus, die sich beim Lesen auf mich übertragen hat.
Meine Favoritenliste ist jedenfalls schon wieder gewachsen.
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am 28. April 2016
Ergreifend und gut geschrieben was die Opfer-Generation auf palestinensischer Seite an Unrecht, Vertreibung, Besatzung, Enteignung zu ertragen hatte in all diesen Jahrzehnten seit der Gründung des Staates Israel
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am 16. Dezember 2015
Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen dieses Buches zum Zeitpunkt dieser Rezension im letzten Drittel mich befinde, also nicht ganz fertig. Trotzdem muss ich meinen Eindrücken freien Lauf geben. Ich kann nur ein Wort sagen, das Buch ist einfach ÜBERWÄTIGEND! Der Roman gehört der Gruppe, wo man beim Lesen unglaubliches Kopf Kino hat und sich jede Sekunde in der Mitte der Geschehnisse befindet.
Dieses Buch bringt einem zum Lachen und zum Weinen, und mehr! es bringt einen eine Reise in sein tiefstes Inneren zu machen und gleichzeitig eine Reise in den Nahen Osten. Es ist einfach unglaublich. Ich habe schon mehrere Exemplare davon gekauft und ich werde sie weiterverschenken. Ein Buch, das gelesen werden muss!!!!
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am 5. September 2014
Wenn das was in dem Buch von der Autorin beschrieben wurde stimmt, wäre es unfassbar. Ich glaube verstanden z haben, dass es teilweise den Tatsachen entspricht, aber auch ein Roman ist. Ich muss sagen, da Buch ist sehr gut geschrieben, aber man kann auch Alpträume davon bekommen. Es ist sehr grausam, was dort beschrieben wird, vor allen Dingen in den Lagern.
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am 17. Dezember 2015
Ich habe selten beim Lesen eines Buches so grosse Blutdruckschwankungen bei mir befürchtet, wie bei dieser Geschichte. Ich stand abwechselnd in Eis, um mich danach gleich wie in einem Backofen zu fühlen. Ich habe israelische Freunde, aber keine Hemmungen zuzugeben, dass mir die Geschichte der Palästinenser sehr zugesetzt hat. Gewalt erzeugt neue Gewalt. Völker für Machtzwecke zu opfern oder zu unterjochen, wie es gerade in der Region die Engländer und andere Mächte taten und noch tun, kann sich nur über Generationen rächen. Unbedingt lesenswert.
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am 23. August 2014
dieses Buch macht traurig, aber zugleich spürt man die Liebe und Stärke, die ein Mensch zu geben vermag!
Eine berührende Geschichte - die auf einem wahren Hintergrund beruht!
Erschreckend, wenn man bedenkt, dass sich bis heute nicht viel geändert hat und wie viel Geschichten es gibt, von denen man nichts weiß.
Ein Buch das sehr zum Nachdenken anregt.
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