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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
151
3,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. Mai 2015
Einfach langweilig und vorhersehbarer verlauf. Verstehe nicht, wie man das als "spannend" und "nervenkitzel" definieren kann . Seichte dialoge und eher die beschreibung eines burn-outs und mobbing-opfer
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am 25. Juli 2007
Als die 23 jährige Sabine eine Einladung zum Klassentreffen erhält kommen ihre Erinnerungen an Isabel, ihre ehemalige Schulfreundin, wieder hoch. Isabel ist in der Schulzeit spurlos verschwunden. Sabine hat das Gefühl, mehr über Isabelles Verschwinden zu wissen, jedoch hat sie die Erinnerungen verdrängt. Doch nach und nach kommt sie der Vergangenheit auf die Spur...

Das Buch ist einfach und leicht verständlich aus der Sicht von Sabine geschrieben. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, konnte mich nicht davon trennen, so spannend empfand ich es.
In einem Moment noch glaubt man zu wissen, wer Isabel`s Mörder ist doch im nächsten ist man sich schon wieder unsicher. Es ist bemerkenswert wie die Autorin es schafft verschiedene Fährten zu legen, ohne das man das Gefühl bekommt die Story ist vollgestopft mit Wendungen.
In "Klassentreffen" geht es nicht nur um Mord, sondern auch um Mobbing in der Schulzeit und im Beruf.

Wer einen richtig spannenden Psychothriller lesen will, und sich gleichzeitig auch für die psychologischen Auswirkungen von Mobbing interessiert, liegt mit diesem Buch goldrichtig.
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am 20. April 2017
Warum das Buch so viele gute Bewertungen bekommt, ist mir tatsächlich schleierhaft. Ich bin ein absoluter Thriller Fan, allerdings sucht man Thrill hier an der verkehrten Stelle. Das Buch ist eine langweilige, in der Ich Perspektive erzählte Aneinanderreihung aus aktuellen Geschehnissen und Erinnerungen an die Vergangenheit. Ab der Hälfte des Buches weiß man worauf das ganze hinauslaufen wird, um so mehr zieht es sich...
Zum Inhalt wurde ja schon viel geschrieben, deshalb erspare ich mir das.
Das Grundthema ist durchaus interessant, aber so schlacht umgesetzt, das es einfach nur langweilig ist. Die für mich interessanteste Frage, warum aus den beiden Freundinnen plötzlich Feinde wurden, bleibt völlig ungeklärt.
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am 14. Juli 2007
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"Klassentreffen" besticht durch seine Authentizität!

Simone van der Vlugt hat hier eine Meisterleistung eines kurzweiligen, spannenden und stellenweise dramatischen Romans mit Tiefgang abgeliefert. Ich kann nur sagen: Sie hat mich damit begeistert!!

Allerdings habe ich mir das Buch nicht gekauft, weil ich einen Psychothriller erwartet, sondern lediglich spannende Unterhaltung gesucht habe. Und somit wurde meine Erwartung mehr als erfüllt. Meines Erachtens geht es in "Klassentreffen" weniger um eine spannungsgeladene und atemberaubende Story mit undurchschaubarem Ende, sondern vielmehr um die authentische Persönlichkeitsdarstellung der Protagonistin Sabine. Eine Geschichte, die so auch im wahren Leben hätte passiert sein können.

Van der Vlugt gelingt es fabelhaft, empathische Einblicke in die Gedanken und Gefühle von Mobbingopfern und der daraus resultierenden psychologischen Verdrängung mit anschließender Depression zu geben - die zentralen Themen des Buches; die Story an sich ist also eher das Beiwerk und wurde sozusagen drum herum drapiert.

Für diejenigen, die hier einen Psychothriller oder Krimi erwarten, kann ich nur sagen: Finger weg! Wer aber niveauvolle Unterhaltung sucht, sollte "Klassentreffen" UNBEDINGT LESEN!
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In dem Buch geht es primär um Sabine. deren verdrängte Erinnerungen an das Verschwinden ihrer ehemals besten Freundin tauchen wieder auf, als sie vom bevorstehenden Treffen ihres Jahrgangs erfährt.

Anfangs ist das Buch nicht all zu spannend und schleppt sich etwas dahin. Der Leser erfährt, dass Sabine nach einem Zusammenbruch wieder zu arbeiten beginnt und ihm einstigen Klassenkammeraden ihres Bruders ihre neue Liebe findet.

Die Handlung des Buches wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Verlauf erfährt man immer mehr darüber wie sich Sabines einst beste Freundin Isabel ihre schlimmste Feindin verwandelt, sie schikaniert und quält. Sabine fährt nun öfters an ihre alte Schule zurück. Hier begegnet sie ihrem damaligen Ich und spricht schließlich sogar mit dem verängstigten Mädchen von damals. Das ist etwas verwirrend und man braucht eine Weile um zu verstehen, wer das Mädchen ist. Ich halte es dennoch für eine gute Idee der Autorin. Es gelingt ihr, die Sabine der Gegenwart und der Vergangenheit, ihre Gedanken und Gefühle dem Leser näher zu bringen. Das Buch wird so nicht zum blutrünstigen Krimi, sondern schildert die Situation einer jungen Frau, die auch nach Jahren noch unter den damaligen Schikanen durch ihre Mitschüler leidet.

Der spannende Teil des Thriller kommt hierbei aber keinesfalls zu kurz. Immer wieder lenkt die Schriftstellerin den Verdacht gekonnt auf diese und jene Figur ihres Romans, kurz bevor man glaubt, den Täter zu kennen, wird die nächste Person als mutmaßlicher Mörder präsentiert. ohne dass man bereits Verdächtige ganz außer Acht lassen könnte.... .
Die wahre Identität des Mörders ist dann doch eine Überraschung. Zwar hat man die betreffende Person immer wieder in Verdacht, Simone van de Vlugt gelingt es aber sehr gut, die Aufmerksamkeit des Lesers immer wieder auf jemand anderes zu richten, sodass mehre Personen verdächtig erscheinen.

Der Krimi ist zwar spannend, meiner Meinung nach aber nicht übertrieben grausam oder sonst irgendwie nervenaufreibend. Im Vordergrund steht für mich hier nicht die verschwundene Isabel als Moderoper, sondern der damals schüchterne Teenager Sabine als Mobbingopfer. So geht es mehr um Sabine, als um Isabel.

Die Autorin schildert einfühlsam und gekonnt die schmerzlichen Erfahrungen einer Jugendlichen, die zu spät merkt, dass sie das Recht hat sich zu wehren.

Fazit: Ein sehr gutes Buch, mehr als nur ein spannender Krimi. Dieses Buch sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn Sie sich für niveauvolle Thriller begeistern können.
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am 30. Juni 2010
Dieses Buch ist wahrlich nichts für Leute mit starken Nerven. Wer Tess Gerittsen & Co. gewöhnt ist wird sich langweilen. Versprochen.
Der Aussage, dass man von Anfang an weiß, wie die Geschichte ausgeht, kann ich mich zwar nicht anschließen. Im Mittelteil legt die Story ein wenig zu und ich hab durchaus auch alternative Szenarien für möglich gehalten. Aber es ist wenig realistisch, die Handlungsweisen der Protagonistin teilweise einfach nur unlogisch und das Ende lahm. Ich habe mir nach der Beschreibung und dem Klappentext wesentlich mehr von diesem "Thriller" versprochen.
Wer was seichtes für einen Tag am Strand sucht, ist hier bedient, aber bitte nicht zu viel erwarten.
Wer ein spannendes Buch sucht, bei dem man sich die Fingernägel abbeißen möchte, der sucht besser weiter.
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am 4. April 2006
Mobbing am Arbeitsplatz
So hatte sich Sabine ihren ersten Arbeitstag nach überstandener, langwieriger Krankheit nun nicht vorgestellt. Nun ja, es war vielleicht naiv zu glauben, man würde ihr einen roten Teppich ausrollen, Willkommens-Schilder aufhängen oder ihren Arbeitsplatz mit Luftschlangen und Luftballons schmücken, aber das niemand sie so richtig zur Kenntnis nimmt... Und zu allem Übel ist ihre Arbeitskollegin Rene zu so etwas wie der Büroleiterin aufgestiegen und ihre Vertretung hockt immer noch an ihrem „alten" Schreibtisch, während sie an einen alten, unbenutzten Tisch in einer dunklen Ecke abgeschoben wird.
Neben ihren beruflichen Problemen wird Sabine seit Wochen von unheimlichen Albträumen geplagt, in denen ihre Schulfreundin Isabelle die Hauptrolle spielt. Bis zum Beginn der Pubertät waren die beiden unzertrennlich. Doch dann hat sich Isabelle von der besten Freundin zur größten Feindin entwickelt und sorgte dafür, dass man sie schlug, ihre Sachen zerstörte und sie lächerlich machte, wo es nur ging. Doch eines Tages verschwand Isabelle nach der Schule spurlos. Das ist jetzt 9 Jahre her. Und seit dieser Zeit hat sie keinen Gedanken mehr an Isabelle verwandt, ja muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie überhaupt keine Erinnerungen mehr an die Zeit kurz vor und kurz nach Isabelle verschwinden hat. Was verdrängt ihr Bewusstsein?
Gedächtnisverlust oder Verdrängung
Diese Frage stellt sich Sabine stellvertretend für den Leser, denn bis zum Schluss versteht es die niederländische Autorin Simone van der Vlugt meisterhaft, falsche Spuren zu legen und den Leser zu falschen Schlüssen zu verleiten. Bei „Klassentreffen" handelt es sich nicht nur um einen literarischen Kriminalroman, sondern um das Psychogramm einer jungen Frau, die während ihrer Adoleszenz massivsten physischen und psychischen Misshandlungen ausgesetzt war und deren eine Konsequenz ihr psychischer Zusammenbruch neun Jahre später ist. Doch nicht nur der Hauptcharakter Sabine wird eloquent plausibilisiert. Auch die anderen im Buch präsenten Figuren werden facettenreich aufgebaut. Dadurch erweitert sich der Kreis der möglichen Täter ständig, wobei Sabine gleichzeitig als Anklägerin und als Verteidigerin fungiert, die Person be- und entlastet und dem Leser reichlich Stoff zum Mitraten bietet.
Dieser Roman empfiehlt sich für alle Freunde klassischer Psycho-Thriller im Stil von Minette Walters oder Charlotte Link und entdeckt erfreulicherweise altes Terrain neu. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht nur bei diesem einen Ausflug der Kinderbuchautorin in das Genre des Kriminalromans bleibt.
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am 20. August 2007
Die Beschreibung des Klappentextes hält nicht, was er verspricht.
An keiner Stelle fand ich das Buch spannend, geschweige denn psychisch fordernd. Vergebens wartet man auf eine Art steigende Handlung.
Würde ich also behaupten, es handle sich um ein Drama, läge ich auch falsch.
Im Prinzip ist "Klassentreffen" eine Aneinanderreihung mehrerer, teils absolut überflüssiger Handlungsstränge, die aber alle mit dem vor 9 Jahren verschwundenen Mädchen verknüpft werden sollten. Was ja auch der Sinn ist, schließlich stellt das die Haupthandlung dar. Blöd nur, dass viele Passagen rein gar nichts damit zu tun haben.
Ob die Autorin durch die Ausschweifungen wie beispielsweise Freund- und Feindschaften der Protagonistin, die im weiteren Verlauf eine völlig irrelevante Rolle spielen, die Charaktere "Sabine" herausstellen wollte, bleibt mir schleierhaft. Zugegeben: Aus der Ich-Perspektive ist so etwas in Maßen notwendig, aber die Herangehensweise ist meines Erachtens äußerst ungünstig gewählt.
Anstatt sich darauf zu konzentrieren, das Hauptaugenmerk auf Spannung und Kitzel zu legen (für das die Basis der Geschichte durchaus dienlich ist), verliert sich die Autorin immer mehr darin, autobiographisch daher zu reden und verschwendet meiner Meinung nach wertvolle Sätze.
Auch das Ende ist zwar nicht unbedingt vorhersehbar, aber genauso wenig überraschend. Das Miträtseln bleibt in weiten Teilen aus, weil dazu eben "der gewisse Kick" fehlt.

Positiv ist zu vermerken, dass Simone van der Vlugt den Charakter der Protagonistin tatsächlich gut herüberbringt. An einigen Stellen ist es möglich, sich mit ihr zu identifizieren oder die Gedanken und Gefühle Sabines zumindest nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist simpel, aber absolut respektabel.
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am 3. Juni 2007
Die Glamour schrieb "Für Krimifans mit starken Nerven wärmstens zu empfehlen". Das möchte ich gleich mal entkräften, denn starke Nerven braucht man für dieses Buch nicht wirklich.

Zunächst tat ich mich selbst mit dem Begriff Krimi etwas schwer, denn das ganze liest sich doch mehr wie ein Roman.

Kurz gefasst, in der Story geht es um ein vor neun Jahren verschwundenes Mädchen. Dessen ehemalige Freundin/später Feindin Sabine versucht, sich nach all den Jahren an die Geschehnisse von damals zu erinnern, die sie verdrängt hat. Auf den ersten ca. 200 Seiten geht es nur sporadisch um dieses Thema. Vielmehr handelt es vom heutigen Leben der psychisch labilen Sabine, von Mobbing, Depressionen, neuen Freundschaften und Beziehungen. Ab und zu gibt es einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit. Zugegeben, die Protagonistin zu kennen, ist nicht unwichtig für den weiteren Verlauf. Doch krimimäßige Spannung kommt dadurch auch nicht auf. Später wird es dann doch noch etwas spannend, dank Sabines Freund Olaf. Das Wiedersehen mit ihrer alten Jugendliebe dagegen kam bei mir derbe unrealistisch an. Hätte man auch weglassen können, wer das Buch liest, wird wissen was ich meine.

Auch wenn sich das Krimifeeling bei mir nicht eingestellt hat, muss ich der Autorin lassen, dass sie uns bei der Täterfindung ständig auf falsche Fährten lotst und dass das Ende schon überraschend war. Man kommt gut in die Story rein und das Buch ist wirklich nicht zäh oder langatmig. Fazit: Durchaus ok, aber richtige Krimi- und Thrillerfans dürfen nicht zu viel erwarten.
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am 9. November 2010
Für mich ist dieses Buch kein Thriller, es ist größtenteils auch nicht spannend. In der Geschichte dreht es sich um eine junge Frau die als Kind Mobbing ausgesetzt war, ihre verdrängten Erinnerungen und wie sie nach und nach ihre Erinnerungen wiedererlangt.
Trotzdem fand ich es authentisch und einfühlsam beschrieben.
Wer also einen spannenden Thriller sucht, ist hier falsch. Wer gerne einfühlsame Literatur mag, ist hier genau richtig.
3 Sterne für mich, weil ich einen Thriller erwartet habe, anfangs Schwierigkeiten hatte mich einzufinden und damit zurecht zu kommen dass es eben nur eine Erzählung ist. Aber eben trotzdem 3 Sterne weil ich es schön einfühlsam fand und das Ende mich etwas überraschte.
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