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am 14. August 2003
Dieses Buch kann man nur empfehlen! Auch dem Leserkreis, der nicht unbedingt nur Phantastische Literatur liest.
P.J. Farmer hat hier einen echten Klassiker der Science-Fiction geschaffen!
Seine Ideen habe ich bisher noch nirgendwo sonst in der Phantastischen Literatur auch nur annähernd wiedergefunden.
Ich bevorzuge ansonsten den eher technisch orientierten SF, doch dieses Buch mit seinen Visionen und Möglichkeiten hat mich sofort gefesselt!
Dabei geht der Kampf ums Überleben nicht um die Nahrung, wie es eben in vielen Romanen so üblich ist.
Nein, das was ein Jeder an Nahrung braucht bekommt er dreimal täglich von den sogenannten Gralsteinen präsentiert ohne sich anstrengen zu müssen. Farmer beschreibt den Schock, den die Menschen aller Zeitepochen erleben. Plötzlich wachen alle im Körper einer/es 25-Jährigen an einem Flußufer auf. Alle Umweltbedingungen sind an sich optimal auf das Wohlbefinden der Menschen angepasst: Wetter, Landschaft, Nahrung usw.
Was machen nun die Menschen aus dieser Situation? Doch lesen Sie selbst...
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am 19. April 2003
Die Flußwelt der Zeit ist der erste Teil des insgesamt fünf Teile umfassenden Flußwelt-Zyklus.
Jeder Mensch, der jemals auf der Erde gelebt hat, findet sich eines Tages in einer Welt wieder, die sich entlang eines mehrere Millionen Kilometer langen Flußes erstreckt. Niemand weiß, wie er an diesen Ort gekommen ist und aus welchem Grund er sich an ihm befindet. Eine kleine Gruppe von Menschen macht sich auf, das Geheimnis zu lösen.
Klingt gut und ist es auch! Der erste Teil des Flußwelt-Zyklus ist ein wirklich spannender, faszinierender Science-Fiction-Roman. Der Leser möchte unbedingt wissen, was es mit der Flußwelt auf sich hat. Welches Ereignis führte im Jahr 2008 anscheinend zur Vernichtung der Erde? Welche Personen stecken hinter der Erschaffung der Flußwelt? Und welches Ziel verfolgen sie?
Die Flußwelt der Zeit - Pflichtlektüre für jeden Science-Fiction-Fan. Eines der Bücher, dass nicht bereits bekannte Muster kopiert und in einem anderen Rahmen neu erzählt, sondern eines, dass wirklich neue Wege geht. Hier kann man eigentlich nichts verkehrt machen.
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am 19. April 2015
Tja, es ist ja nicht schlecht...und doch...mit diesem Buche werde ich nicht ganz warm. Anfangs "zieht" die Grundidee natürlich sehr gut! (Klassisches Thema Pandämonium). Aber dann reihen sich die abenteuerlichen Begebenheiten recht wahllos aneinander. Und noch eine Sache - die Sprache kommt mir doch sehr einfach vor, was aber auch dem Übersetzer anzulasten sein mag. Und wo liegt der Gehalt, die Richtung, das "Thema"? Die viel gepriesenen Ideen Farmers, die suche ich vergeblich, zumindest handelt es sich nicht um "große" Ideen. Mit einem Worte, man hat von diesem Abenteuerzeug anderswo schon bessere Varianten gelesen. Vor allem, wenn ich an die SF der Siebziger sonst (z.B.Michael Bishop) denke, da war eigentlich schon "mehr" drin als bei Farmer. Doch vielleicht gibt es ja noch eine Steigerung, denn ich habe die Lektüre, wie ich gestehe, noch nicht abgeschlossen...
Ich lese viel und gern SF, da war der "Klassiker" Flusswelt natürlich auch einmal dran. Bis jetzt bin ich in der schönen geb.Ausgabe bis zur Seite 100 gekommen. Leider will das Buch nicht recht zünden. Der Hauptcharakter ist ein unsympathischer Tausendsassa, die dargestellten Probleme erscheinen mir absurd, die Lösungen unlogisch. Hauptkritikpunkt aber ist das seltsam sexualisierte Verhalten der Beteiligten und dessen komische Darstellung. Zumindest den ersten Band werde ich aber tapfer zu Ende lesen.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 8. November 2008
Vorweg: 1) Nach über 100 gelesenen Fantasy-/SF-Romanen in den letzten Jahren würde ich nur wenigen das Prädikat "unterhaltsam" (im Sinne von witzig) verleihen. Der vorliegende Roman verdient es noch und nöcher.

2) Hätte ich nie gedacht, dass ein Roman, dessen Hauptfigur aus dem Effi-Briest-Jahrhundert stammt und sich auch dementsprechend verhält, mich so in seinen Bann ziehen würde.

Was an diesem locker geschriebenen SF-Klassiker am meisten begeistert, ist Farmers viel gelobte Phantasie. Die Welt, die er hier entwirft, ist eine um einige Aspekte kärger gestaltete Analogie unserer eigenen. So gibt es auf der Flusswelt z.B. keine Tiere, außer Würmern an Land und einigen Fischen im Fluss. Auch die Topographie ist nicht vielgestaltig: entlang des unendlichen (?) Flusses - an seinen beiden Ufern - erstrecken sich plane Rasenflächen - bis diese auf die steil aufragenden Berge treffen. Jeder "Bezirk" verfügt des Weiteren über pilzförmige Grale. Diese dienen den "auferweckten" Menschen als Nahrungslieferanten.

Sir Richard Francis Bacon ist einer dieser "Auferweckten". Er erwacht - außerplanmäßig VOR seiner Zeit - in einer "Wiederbelebungsanlage" in einem Raum fern der Erde. Kurze Zeit später findet er sich in einer Flusslandschaft wieder, in der alle Menschen, die seit dem Urbeginn der menschlichen Rasse bis zum Ende des 20. Jahrhunderts existiert haben, nach ihrer Wiedererweckung angesiedelt werden.

Welchem Zweck dient jedoch ihre Auferstehung? Oder ist es gar keine? Ist das nun der Himmel, das Nirwana oder was auch immer? Welches mysteriöse Experiment treibt jene den Menschen weit überlegene Spezies, wenn es denn die gibt? Diese und einige anderen Fragen werden im Laufe der Story angeschnitten und (auch) unterhaltsam erörtert. Da geht es bruchstückweise um Religion(en), Philosophie, Denkmuster usw. Nicht wirklich mit hirnzermürbenden Prämissen, zumal Bacon's zahlreiche Gesprächspartner eindeutig nicht zu den Intellektuellen gezählt werden können :)

Jeder halbwegs Fantasy- (und v.a.) SF-Interessierte sollte um diesen Roman keinen Bogen machen. (Auch Leser, die Abenteuergeschichten mögen, werden belohnt.)
Und obwohl einige Rezensenten (im Internet) behaupten, Farmers Sprache sei manchmal sehr alltäglich und so gar nicht außergewöhnlich (was tatsächlich der Fall ist) -, so sind es doch seine Ideen, die die angesprochenen Stil-Scharten auswetzen.

Das erste Buch dieser Reihe ist ein interessanter Start in eine neue visionäre Welt, wenn auch bereits der zweite Band ein wenig nachlässt. Nichtsdestotrotz: klare Kaufempfehlung.
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am 6. Dezember 2009
Wie würden sich die Menschen wohl verhalten, wenn es keine Gesetze mehr gäbe?

Der Anfang 2009 verstorbene Autor, Philip José Farmer, hat sich darüber schon in den siebziger Jahren Gedanken gemacht und gibt uns im vorliegenden Buch Antworten, die einem solchen Szenario wahrscheinlich beängstigend nahe kommen.

Nachdem (fast) alle, jemals auf der Erde geborenen menschlichen Wesen, in der "Flusswelt" nackt, haarlos, unfruchtbar und bunt durcheinander gemischt wiedererweckt wurden, überlegen die Menschen zunächst, ob sie sich jetzt im Himmel befinden oder nicht.
Nach anfänglicher Verwirrung bilden sich unzählige kleine Gesellschaften mit den verschiedensten Weltanschauungen, die jedoch schnell Konflikte entstehen lassen und die finstersten Seiten der Menschen entfesseln. Weder vor Vergewaltigungen, Kriegen noch Sklaverei wird zurückgeschreckt.
Nebenbei beschreibt Farmer eine Welt, die den Protagonisten doch sehr merkwürdig erscheint. Außer Fischen mangelt es an jeglichem Getier. Dafür hat jeder Wiedererweckte einen Gral, den er in einem pilzartigem Gebilde mit Lebensmitteln und anderen brauchbaren Objekten auffüllen kann.
Die vermuteten 36 Milliarden Menschen finden am scheinbar unenlich langem Fluss, mit vielen angrenzenden Wiesen und Wäldern viel Lebensraum, der am Rande mit unüberwindbaren Bergmassiven begrenzt wird.

Und obwohl Farmer hier eine Welt geschaffen hat, die schier unendlich viele Geschichten und Möglichkeiten bietet, verharrt er hauptsächlich bei der Zerstörungswut der Menschen.
Zugegeben, die nicht ganz sympathische Hauptfigur Richard Burton passt perfekt in diese Situation, die verwirrender kaum sein könnte und einem Anführer bedarf, der nicht gerade zaghaft seine Entscheidungen fällt. Unmoralische und auch widerliche Einzelheiten muss der Leser da in Kauf nehmen können.

Was mich aber doch ein wenig verärgerte, ist die Tatsache, das der Autor trotz seiner innovativen Rahmenhandlung, im letzten Drittel seiner Geschichte partout nicht von der Auseinandersetzung mit Hermann Göring ab kam. Diese wirkte auf mich, vor dieser phantastischen Kulisse, irgendwann einfach nur noch flach und uninteressant.

Die beigefügte Novelle "Auf dem Fluss" (ca. 90 Seiten lang), die schon etwas später nach der Wiedererweckung spielt und von Tom Mix handelt, bewies dann wieder etwas mehr Kreativität. Leider muss man sich auch bei dieser Kurzgeschichte durch einige Längen, im wahrsten Sinne des Wortes "kämpfen".

Eines ist jedoch sicher - die Flusswelt lässt einen ins grübeln geraten. Und das auch noch, wenn man den ersten Band beendet und über die kleinen Schwächen hinweg gesehen hat.
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am 12. Mai 2008
Mit seinem >Flusswelt-Zyklus< hat Farmer ein bahnbrechendes Werk der phantastischen Literatur geschaffen, welches aus fünf Büchern besteht, die alle in diesem Jahr neu aufgelegt werden. Zusätzlich gibt es auch noch Kurzgeschichten und Novellen zu diesem Thema.
Philip José Farmer hat auch viele andere Bücher geschrieben. Achtung, einige davon sind nicht so gut.

Alle Menschen, die je gelebt haben, werden auf einem mysteriösen Planeten wiedergeboren. Sie sind nackt und haben keinerlei Haar. Schon bald wird dem berühmten Forscher Sir Richard Burton deutlich, das jemand einen erschreckenden Plan verfolgt. Doch wer ist dazu in der Lage eine künstliche Welt zu erschaffen und welchen Zweck verfolgt er damit?
Zusammen mit dem Urmenschen Kazz und der Aristokratin Alice macht er sich auf die Suche nach Antworten. Doch auch Hermann Göring,
ehemals Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe unter Hitler, wurde wiederbelebt und zwischen Burton und Göring scheint es eine Verbindung zu geben...

Die Geschichte ist wirklich eine Wucht. Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber was der Autor sich da ausgedacht hat, ist mit Abstand das Beste, was mir in letzter Zeit unter die Finger gekommen ist. >Die Flusswelt der Zeit< hat eine geniale Hintergrundgeschichte.
Überaus faszinierend sind die historischen Persönlichkeiten, welche in dem Zyklus Haupt- und Nebenrollen einnehmen.
Darunter (in Band eins) Sir Richard Burton, Alice Hargreaves, Hermann Göring, Tom Mix, Heinrich Kramer und, weniger historisch, Peter Jarius Frigate, der wohl Farmer selbst darstellen soll.

Der erste Band bietet großes Potenzial für grandiose Geschichten in den weiteren Bänden. Lediglich am Anfang kam es mir komisch vor, wie schnell die Wiedererweckten sich mit ihrem Schicksal abfinden.
Farmer vermag es mit seiner guten Charakterdarstellung und mitreißenden und unkonventionellen Erzählweise dem Buch viel Tiefe zu verleihen. In der Flusswelt gibt es keine Helden, sondern Menschen, die Fehler haben, für die man sie liebt und auch Dinge tun, für die man sie unter Umständen verachtet.
Dieser Zyklus hebt sich erfreulich von der Masse ab und sollte einfach mal gelesen worden sein!

Zusätzlich gibt es noch die humorvolle Novelle >Auf dem Fluss<, welche inhaltlich unabhängig vom Zyklus handelt.
Darin geht es um die Geschichte des ehemaligen Schauspielers Tom Mix und seinen Gefährten Jeschua, die vor Heinrich Kramer, einem Inquisitor aus dem 15. Jahrhundert, fliehen.
In dieser Erzählung beschäftigt Farmer sich mit Religion und bietet mit dem charismatischen Tom Mix einen seiner unverwechselbaren Charaktere.

Teil zwei, >Auf dem Zeitstrom<, wartet schon!
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am 16. Juli 2006
Der "Flußwelt der Zeit" (besser im Original-Titel: "To your scattered bodys go") liegt eine echt abgefahrene Idee zugrunde. Jeder Mensch, der irgendwann gelebt hat, ersteht wieder auf. Allerdings auf einer neuen Welt, die offenbar nur aus einem einzigen Fluß und seinen Ufern besteht.

Der Protagonist der Story, William Burton, ist schwer misstrauisch, weil er bevor er auf dieser Welt wiedergeboren wurde in einem großen Nichts erwachte, in dem Milliarden von Menschen bewusstlos schwebten. Schnell wird klar, das es sich um einen Betriebsunfall handelt, denn kaum hat er die Augen aufgeschlagen, erscheint eine Art Raumschiff und versetzt ihn zurück in die Starre.

Die Erinnerung daran kann dieser "Big Brother" jedoch nicht tilgen und so macht sich William, kaum in der Flusswelt wiedererwacht, daran, dem Geheimnis seiner neuen Existenz und deren Schöpfer auf den Grund zu gehen.

Philip Farmer wird sicher nicht den Nobelpreis der Literatur für diesen Roman bekommen, denn sprachlich ist es nicht die Offenbarung, aber er hält auf jeder einzelnen Seite Spannung aufrecht. Nach und nach entdeckt William und mit ihm der Leser die Geheimnisse und Eigenheiten dieser Welt. Absolute Geniestreich sind die Auftritte von Hermann Göring als Widersacher des Protagonisten. Außer Walther Moers hat wohl niemand einen Nazi so dem Spott hingegeben.

Das Buch ist recht dünn, deswegen wird es wohl jeder durchlesen können ohne zu kämpfen. Das Ende lässt viel offen, beantwortet aber genug Fragen, dass man nicht unbefriedigt zurückbleibt.

Insgesamt: Der unterhaltsamste Sci-Fi, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Dabei gibt er wenig zu denken, wirft wenig philosophische Fragen auf, aber ist in sich völlig stimmig.
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am 22. Juli 2008
"Die Flusswelt der Zeit" ist der erste Band des Flussweltzyklusses. Und schon nach den ersten Seiten ist klar, dass ein Roman allein nicht ausreicht, um alle Geschichten zu erzählen, da der Fluss endlos scheint und durch die Tatsache, dass jeder, der hier stirbt, lediglich an einem anderen Ort des Flusses wieder erwacht, auch die Zeitspanne beliebig ausdehnbar ist. In diesem Anfangsroman erlebt der Leser durch die Augen Richard Burtons diese neue Welt. Gemeinsam mit ihm erkundet er ihre Geheimnisse und erfährt so Stück für Stück, wer wirklich für dieses seltsame Leben nach dem Tod verantwortlich ist.

Die Idee hinter diesem Science-Fiction-Roman ist großartig, auch wenn sich die Geschichte teilweise etwas in die Länge zieht, wenn sich der Autor zu sehr in den Details verliert und deswegen der Spannungsbogen nicht aufrecht erhalten werden kann. Doch ebenso hat der Roman sehr viele Highlights zu bieten. So begegnet man im Buch interessanten, ebenfalls erwachten, Berühmtheiten aus den Jahrhunderten, so zum Beispiel Hermann Göring, der seinen eigenen kleinen Staat am Flussufer zu errichten gedenkt. Auch sehr spannend sind die religiösen Diskussionen, der so bunt zusammen gewürfelten Menschenmassen, da sich nun, nach dem Tod, die Frage stellt, wer nun eigentlich Recht hatte und alsbald erringt eine neue Religion das Interesse der Menschen. Für die wirklichen Fans von Philip José Farmer enthält der erste Band zusätzlich die Novelle "Auf dem Fluss", aus der der ganze Zyklus entstanden ist.

Der Roman "Die Flusswelt der Zeit" ist eine interessante Geschichte, in der dem Leser eine faszinierende Welt nach dem Tode ausgebreitet wird, in der unterschiedliche Zivilisationen erblühen, philosophische Debatten geführt werden und Kriege ausbrechen. Der einzige feste Punkt ist hierbei die Hauptfigur Richard Burton, dank dessen Abenteuern dieser Roman Spannung und Elan erhält. Vielleicht ist dies nicht der spannendste Science-Fiction-Roman, den es gibt, aber er wirft einige sehr interessante Fragen auf.
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am 26. April 2014
Den ersten Band fand ich noch durchaus lesenswert, die Idee hat auch einiges an Potential. Mit der Zeit wird das Lesen jedoch immer anstrengender. Farmer verliert sich endlos in technischen Details und philosophischen Diskussionen und endlos langen Ausflügen in die Erd-Vergangenheit verschiedener Charaktere. Mittlerweile habe ich mich zum fünften Band "vorgearbeitet", überspringe regelmäßig mehrere Seiten, weil ich jetzt doch noch gerne das Ende erfahren würde. Alles noch komplett zu lesen ist aber einfach nur ermüdend und langweilig. Ich bin tatsächlich kurz davor, es noch jetzt kurz vorm Ende wegzulegen und ungelesen zu lassen, und das will schon was heißen.
Also: schöne Idee, die aber leider durch diverse endlose Ausführungen so gut wie unlesbar gemacht wird. Und ich bin nicht grundsätzlich gegen philosophische Betrachtungen in einem Buch, aber hier wird einfach die Grenze zur Langeweile gewaltig überschritten.
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am 18. November 2008
Gute Stories kann man auch noch nach Jahrzehnten lesen. Philp Jose Farmer (PJF) ist das beste Beispiel!

Die meisten Menschen hat doch schon mal der Gedanke beschäftigt, was da nach dem Tod auf uns wartet - nichts oder doch das Paradies?

PJF gibt uns eine fiktive Antwort, die es in sich hat. Der Flusswelt-Zyklus basiert auf tiefgründigen Gedanken, die zu einem brillanten inhaltlichen Konzept ummodelliert wurden. Aber auch die Action und die Liebe kommen nicht zu kurz, gewürzt mit augenzwinkerndem Humor und leiser Gesellschaftskritik, wenn man diesem Aspekt der Geschichte zugänglich ist.

So lässt PJF 35 Millarden Menschen wiedererwecken, die in einer künstlichen Welt an einem Fluss leben, der mehrere Millionen Kilometer lang ist. Wie wir später erfahren, handelt es sich hierbei um ein soziales Experiment (oder doch nicht?), von einer Gruppe von "Göttern" (oder doch nicht!? Man will ja nicht alles verraten....) konzipiert.

Dieses Experiment würde auch recht gut funktionieren, gäbe es da nicht unseren Protagonisten Richard Burton, der aus nachzulesenden Gründen von der Existenz dieses Experiments erfährt. So macht er sich mit einer Gruppe von Gefährten auf, die Drahtzieher dieses Experiments zu suchen.

Alleine schon die Idee und vor allem die schriftstellerische Umsetzung dieser Idee sind genial und führen zu Gedankenexperimenten, die den Leser und dessen Kreativität beflügeln ("was wäre wenn...").
PJF gibt uns da einiges zu denken. Denn wie verhält man sich, wenn man tiefgläubig war, um dann festzustellen, dass man wiedererweckt wurde und doch nur Spielball höherer Mächte ist???? Oder berührt die Flusswelt den wahren Glauben (welchen auch immer...) gar nicht, da die wiedererweckten Menschen eigentlich nur Kopien der Verstorbenen sind????

Harter Tobacc, der sich absolut fünf Sterne verdient hat!

PS: Nett ist die Geschichte um Jeschua in der am Ende des Buches hinzugefügten Shortstory.....
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