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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 6. April 2017
Blendend geschriebene Aufklärung über die Tricks der Lebensmittelindustrie, ihre schlimmen Folgen für die Gesundheit und die Möglichkeiten dem Zucker-Festt-Salz-Terror zu entgehen.
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am 23. Juli 2014
Das wichtigste zuerst: Michael Moss‘ Buch ist ein unaufgeregtes, differenziert argumentierendes Buch. Das ist deshalb wichtig, weil der deutsche Verlag sich bemüht, dem Buch mit dem Zusatz „Komplott“ und einer beknackten Inhaltsangabe ein reißerisch-sensationalistisches Image zu geben.

Dabei ist das gar nicht nötig. Das Buch ist eine gut lesbare Studie darüber, welche Funktion die drei titelgebenden Stoffe in der Lebensmittelindustrie in den letzten 150 Jahren gespielt haben. Obwohl das Buch sich primär auf die (noch krasseren) amerikanischen Verhältnisse bezieht, ist es auch für deutsche Leser hochspannend. Zum einen sind die biologischen Mechanismen (spezifisch-sensorische Sättigung, Glückspunkt, Unempfindlichkeit gegen Fettsättigung) ohnehin gleich, zum anderen sind die globalen Akteure auch hier wohlbekannt und ihre Vermarktungsstrategien ebenfalls beidseitig des Ozeans wohlbekannt.

Das Buch ist sauber strukturiert, indem es sich kapitelweise an wichtigen Firmen, Personen oder Produkten entlang hangelt, um bestimmte Mechanismen zu erklären und verdeutlichen. Dabei strotzt das Buch vor spannenden Geschichten aus den Bereichen Marketing, Lebensmitteltechnik und Verbraucherschutz. Auch wenn das Buch gelegentlich ein wenig zu Wiederholungen neigt, bleibt das Buch über 500 Seiten unausgesetzt faszinierend.

Wichtig ist dabei, dass das Buch nicht verdammt und anklagt, sondern die Lebensmittelindustrie als schlicht profitorientierte Veranstaltungen darstellt, die zweckrational handeln und nicht bösartig. Diese Betrachtungsweise mündet angenehmerweise in einem verbindlichen, aber nicht pathetischen Aufruf, die Produzenten eben über genau diesen marktwirtschaftlichen Hebel zum Herstellen gesünderer Lebensmittel zu bewegen.

Aber auch abgesehen von diesem gesellschaftlichen Ansatz, kann man nach der Lektüre nicht mehr anders, als genauer auf die Nährwerttabellen auf jedem Produkt zu schauen …
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am 24. Dezember 2015
Michael Moss hat uns mit seinen ausführlichen Recherchen vor Augen geführt, dass wir als Verbraucher immer vom Schimmsten ausgehen müssen, wenn wir gerade noch zur Entscheidung fähig sind, ob wir von der Lebensmittelindustrie erzeugte Produkte einkaufen sollen. Die staatlichen Überwachungsmaßnahmen kommen den Produzenten offenbar nicht auf die Schliche, oder wollen es auch nicht. Somit ist die Sorge der amtierdenden Politiker um das Wohl der Bevölkerung weitgehend Fassade, wohl wissend, dass es nichts ist mit freiem Willen, wenn man Erfolg haben will. Den Chefs der Lebensmittelkonzerne ist es bis zu einem bestimmten Grad egal, was die Öffentlichkeit von ihnen denkt. Die Hauptsache ist, der Umsatz wächst und die Shareholder sorgen für ordentliche Aktienkurse. Der "Markt" hat also kaum noch etwas mit einem mündigen Konsumenten zu tun.
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am 14. April 2016
Dies war mein erstes (und letztes) Ebook. Bin ein notorischer "Markierer" und nehme in allen Büchern Markierungen vor und mache Notizen. Das Buch ist meiner Ansicht nach sehr interessant, allerdings z.T. recht schwergängig zu lesen. Auf jeden Fall empfehlenswert zu lesen.
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am 6. April 2016
Hoch interessant, aber sehr trocken geschrieben. Leider keinerlei "Unterhaltungswert" dabei, Ansonsten aber sehr lehrreich, sollte man gelesen haben. Würde es dennoch wieder kaufen.
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am 23. April 2015
Schockierend, Angsteinflößend und Augenöffnend - genauso würde ich dieses Buch beschreiben.
Der Autor hat hier eine Meisterleistung an Recherche hingelegt und viele Fakten über Salz, Fett und Zucker ge- und beschrieben, die die Lebensmittelkonzerne in uns Pumpen.

Klar, man weiß natürlich das unser essen viel zu viel Zucker enthällt, zu viel Salz aufs Brot gestreut wird in dem eh schon zu viel drin ist und Fett bei allem einen besseren Geschmack macht. Genau das wissen aber auch die Lebensmittelkonzerne und machen hiermit quasi einen fetten Gewinn.

In diesem Buch habe ich mir sehr viele Anmerkungen gemacht, z.b. das es Frühstücksflocken mit über 70 gramm Zucker pro 100 gramm gibt (nie wieder Frühstücksflocken für mich) oder in Schmelzkäse ein bestimmtes Enzym reinkommt, damit er schneller cremig wird.
Ich finde das ganze unfassbar gruselig was die Konzerne alles in unser Essen pumpen und immer mehr Menschen dadurch krank machen. Auch das sie irgendwann darauf angefangen haben Diätprodukte zu entwicklen macht da nichts mehr gut.

Dieses Buch würde ich jedem anraten der auf sein Essen achtet, schauen möchte wie er sich gesünder Ernährt (denn hier sind nur Sachen drin die man ausschließen darf) oder sich allgemein gerne mit Ernährung befasst.
Mich hat es wachgerüttelt und schockiert.

Fazit:
Ein wirklich großartiges Buch, das jeder gelesen haben sollte. Sehr viele Infos die auch sehr interessant geschrieben wurden.
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am 29. April 2014
Michael Moss hat hier ein Buch veröffentlicht, das schockiert und sprachlos macht.
Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie gleichgültig die Konzerne mit der Gesundheit der Menschheit umgeht, nur um ihre Taschen mit Geld voll zustopfen.
Die größten Lebensmittelkonzerne wie Kraft und General Food wurden von dem größten Tabakkonzern Philipp Morris aufgekauft. Klar, in der Tabakindustrie geht der Umsatz ja etwas zurück, da könnte ja ein Brötchen weniger morgens auf dem Teller liegen.
Um die Kunden an sich zu binden wird vor keinem Mittel zurück geschreckt. Da werden schon kleine Kinder zu Versuchsreihen missbraucht um zu sehen, wo ihr "Glückspunkt" liegt. Bedeutet: wie viel Zuckergehalt muss ein Lebensmittel enthalten, damit Kinder darauf anspringen.
Ja und es geht noch weiter......
Zucker wird in jeglicher Art als Füllmenge beigemischt, dazu kommt das Salz, welches uns den Geschmack vorgaukeln soll und die lieben Fette.
Wer jetzt glaubt einfach nur Fett unterliegt auch hier einem folgenschweren Irrtum. Dieses Fett wird gehärtet und daraus entstehen dann die gefährlichen Trans-Fettsäuren die unserer Gesundheit auf das schlimmste schaden können.
Da der Trend zur Fettleibigkeit in unserer Gesellschaft immer offensichtlicher wird, ist auch hier die Lebensmittelindustrie nicht verlegen und bietet dem Konsumenten eine tolle Alternative.
Angepriesen mit Aufdrucken wie "-20% Fett" suggestiert dem Konsumenten, das er sich bei diesem Produkt ja wohl gesund ernährt. Doch wer steht im Laden und schaut sich bei jedem Produkt genau die Nährwertangaben an? Ja es stimmt, 20% weniger Fett. Nur leider fehlt der Hinweis, dass dafür 10% mehr Zucker in dem Produkt enthalten sind!!
Michael Moss hat hier ganz genau recherchiert und nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit diesem Buch wird eigentlich jeder wach gerüttelt und erkennt, welche Strukturen hinter den Konzernen stecken. Ich halte dieses Buch für sehr, sehr wichtig. Vielleicht kaufen wir nun noch bewusster ein und zwingen damit die Lebensmittelkonzerne zum Umdenken. Wir sind doch keine Mastschweine!!!!
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am 5. April 2014
Ist es verwunderlich, dass zu dem Zeitpunkt, als die Tabakindustrie dreistellige Milliardensummen als Entschädigung für das Morden mit der Droge Tabak zahlen musste, die Tabakbarone dazu übergingen, die größten Lebensmittelkonzerne aufzukaufen, um ihr bösartiges Werk fortzusetzen? So kaufte z.B. der größte Tabakkonzern der Welt, Philip Morris, die beiden größten Lebensmittelfirmen, General Food und Kraft, auf. Nicht mehr Nikotin sollte den Konsumenten zerstören, sondern Zucker, Fett und Salz.
Nach dem Motto: Erst machen wir den Verbraucher süchtig und dann weisen wir ihn darauf hin, dass wir auch gesunde Produkte anbieten, wird sogar der verfettete Siechende (Sucht kommt von Siechtum) noch verhöhnt. Und die Gesellschaft als Ganzes darf den von der Nahrungsmafia angerichteten Schaden bezahlen.
Die Gewinne fließen auf die Konten der Aktionäre von
Philip Morris und Reynolds und anderen. Den Kollateralschaden in Form von Zivilisationskrankheiten bezahlt die Gesellschaft.
Das ist das Prinzip "Freie Marktwirtschaft".
Zucker wird als billiger Füllstoff in fast alle Produkte gemischt, Fette sollen den übermäßigen Konsum stimulieren und Salze sollen den Geschmack verstärken - neben den künstlichen Geschmacksverstärkern, die den Verlust des Eigengeschmacks von ehemaligen Grundnahrungsmitteln nach ihrer industriellen Verarbeitung kompensieren sollen. Es ist zum K...

Michael Moss hat ein dickes Aufklärungsbuch geschrieben: "Die Tatsache, dass Essen ein Industrieprodukt geworden ist, stellt ein grundsätzliches Problem dar. Die industrielle Verarbeitung hat dem Essen Nährstoffe entzogen. Aus einem Großteil des Getreides ist Stärke geworden. Es gibt Zucker in konzentrierter Form, und auch viele Fette werden erst konzentriert und dann - und das ist am schlimmsten - gehärtet, wodurch trans-Fettsäuren mit üblen Auswirkungen auf die Gesundheit entstehen."
"Fettleibigkeit ist ein extrem sichtbares Problem." - Es wird Zeit dass die Verursacher dieses Problems endlich sichtbar gemacht werden. Damit dies geschieht, braucht es viele Leser dieses wichtigen Buches.
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am 26. Juni 2014
Die Hersteller von industriell verarbeiteten »Lebensmitteln« tun eine Menge dafür uns glauben zu machen, sie gäben uns nur das Gewünschte: Zucker, Fett und Salz. Wir würden dadurch zu dem, was wir zu sein verlangten. Das ist nach Michael Moss zu einfach: Nestlé, Kellog's, Kraft & Co. sind Marktanteile allemal wichtiger als die Gesundheit ihrer Kunden.

Gut fünf Monate recherchierte Michael Moss für seinen Bestseller. Das ist nicht viel für ein Thema, das jedes Jahr weltweit hunderttausende ernährungsbedingte Todesfälle verursacht. Wie der Apparat arbeitet, der dafür verantwortlich ist, das beschreibt Michael Moss in seinem Buch.

Auch in Deutschland zünden die Folgen aus den investierten Milliarden für die perfekte Mischung aus Zucker, Fett und Salz. Schon Säuglinge wissen Süßes zu schätzen. Jeder war einmal Säugling – wir erinnern uns. Der Rest ist die langfristige Konditionierung: Nimm besser zwei oder die Zuckerbombe, die uns als Milchbedarf für das kindliche Gehirn untergejubelt wird. Schließlich wollen wir die PISA-Mitbewerber aus dem Rennen schlagen.
Wir ignorieren, dass der Schmelzkäse so wenig Berührung zu Milch und Kühen hat wie ein durchschnittliches Großstadtkind, das Milch nur aus dem Tetra-Pack kennt.

Wenn Michael Moss in seinen Notizen blättert, landet er als Ursache dafür immer wieder bei den skrupellosen Geschäftsmethoden der Nahrungsmittel-Multis. Multi schließt Deutschland ein, und damit ist dieses durch und durch »amerikanische« Buch auch ziemlich deutsch.
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am 27. März 2015
Der Autor betrieb jahrelange, umfangreiche Recherchen für dieses Buch. Dies und die ruhige, sachlich-differenzierte Darstellung der Tatsachen gefallen mir. Und ganz nebenbei habe ich viel über die Geschichte der Lebensmittelindustrie in den USA gelernt.
Was mich besonders beeindruckt hat: der Autor hat seine Interviewpartner nach ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt. Die Antworten sind sehr aufschlussreich. Mehr verrate ich hier nicht - am besten selber lesen und sich seine eigene Meinung bilden.
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