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NR. 1 HALL OF FAMENR 1. REZENSENTam 25. März 2017
Home Run, der (gedruckte) Roman von John Grisham war kein soooo großer Erfolg, wenn ich dem Durchschnitt der Amazon Sterne eben dort trauen kann. Bestellt habe ich das von Charles Brauer eingelesene Hörbuch jedoch mit großer Zuversicht. Ich mag John Grisham zu 97,6% und um es ganz klar zu sagen: Ich liebe es, wenn Charles Brauer seine Romane vorliest.
Diese ruhige, besonnene Art, die nicht zu interpretieren versucht, aber dennoch einen Fluss in die Erzählung bringt, die für volle Aufmerksamkeit sorgt (beim Zuhören, meine ich damit) --- das ist schon etwas besonderes.
Das ist für mich geradzu eine Sucht geworden, fast alle Hörbücher von John Grisham habe ich schon mehrfach gehört.
Home Run ist anders.
Home Run ist mehr Stephen King, als John Grisham, möchte ich behaupten.
Die Geschichte eines Todkranken, aus der Sicht seines Sohnes erzählt. Dabei kommt für den "Patienten" für fast keine Sekunde Mitleid auf, denn der Vater von Paul ist Alkoholiker, Choleriker, schlägt Frau und Kinder und beruflich ist er mehr Versager als Gewinner. Pauls Vater ist Profi Baseball Spieler, bzw. war er es einmal.
Aber es geht in Home Run nicht nur um Pauls Vater, sondern vielmehr um einen jungen aufstrebenden Baseball Star, dessen Karriere Paul als kleiner Junge mit viel Aufmerksamkeit verfolgt.
Und genau hier wird John Grishams Roman doch verflixt spezifisch. Die Schilderung von Baseball Spielen und Baseball Statistiken geht bis ins kleinste Detail.
Lesen hätte ich diesen Roman nicht wollen, aber wenn ich Charles Brauer dabei zuhören darf, versöhnt mich das und hält mich zum einen bei der Stange, zum anderen fange ich langsam an Baseball zu verstehen!

Eine faszinierende Geschichte mit sehr leisen, weisen Untertönen. Von Schuld und Vergebung. Vom erzählen und zuhören. Und verstehen.

Ich kann diesem hörrlichen Erlebnis keinen Stern abziehen, obgleich ich stellenweise weniger interessiert zugehört habe, die Spannung aber doch großartig fand. Im gesamten Kontext gehört die ausführliche Schilderung der "Faszination Baseball" nun einmal dazu.

Ganz klar, dass meine Begeisterung auch dem Talent Charles Brauers geschuldet ist. Ich bin unendlich dankbar, dass es die Kombination Grisham + Brauer gibt. Die deutsche Autobahn (= mieses Wetter und/ oder Stau) und aktuelles Radio (Nachrichten über Trumpel und Erdowahn und Ed Sheeran overload!) sind für mich mittlerweile nur noch unerträglich.
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am 28. April 2013
John Grishams neues Buch widmet sich dem Baseball. Eine Sportart, bei der wir Europäer uns fragen, warum die Amis das so sehr lieben. Was soll man sagen: Andere Länder, andere Kulturen. Doch GrishamŽs "Home Run" erzählt eigentlich zwei Geschichten, die sich größtenteils auf zwei Zeitebenen abspielen. Der Wechsel zwischen diesen beiden Zeiten ist Grisham auserordentlich gut gelungen, da die eine in der Mitvergangenheit und die andere in der Gegenwart erzählt wird.

Da wäre erstens die Erzählung von Aufstieg und Ende der Karriere von Calico Joe Castle. Ein Baseball-Spieler der wie eine Bombe einschlägt und nach nur wenigen Wochen auf Grund einer absichtlich durch den Vater des Kindes (einem sogenannten Pitcher) herbeigeführte Verletzung die Karriere beenden muß. Solche Fälle gibt es unzählige - praktisch in jeder Sportart. Beim Lesen des Buches fielen mir z.B. Toni Schumacher gegen Battiston ein, als Schumacher die Karriere des Franzosen auf brutalste weise beendete und das einzige das Schumacher machte, war daß er sich den Ball für den Abstoß zurecht legte, während Ärzte am Spielfeld um das Leben des Franzosen kämpften. Oder Joey Didulica gegen Axel Lawaree, in dem Ersterer ein Tormann mit einem Kung-Fu Sprung dem Zweiten ins Gesicht sprang. Lawaree konnte zum Glück seine Karriere weiterführen (schoß später auch ein Tor gegen Didulica). Das schlimme daran war, daß Didulica sich kurz danach mit einem Fan-Schal fotografieren ließ, auf dem das Brutalo-Foul Bild für Bild zu sehen war. Und so gibt es viele Beispiele dafür, daß Sport in diesem Fall Mord fast gleichkommt.
Auf jeden Fall möchte der Sohn des Brutalo-Pitchers, daß sein Vater sich kurz bevor er stirbt sich bei Calico Joe entschuldigt. Er fährt nach Calico Rock und trifft dort ein netten Zeitungsredakteur, die Brüder von Joe Castle und Joe Castle selbst....

Und da wäre die Geschichte der schlimmen Kindheit des Erzählers, der von eben jenen Vater beschimpft und geschlagen wird, der nie Zeit hatte für seine Kinder und seine Frau schlecht behandelt. Ja sogar seine Enkel sind ihm egal. Er hat seine eigenen Ansichten über das was im Baseball wichtig ist und belügt sein Leben lang alle Menschen über den "Unfall", der Calico Joe seine Karriere kostete.

So wird Grishams Buch zu einer umfassenden Chronik über den Vater, der praktisch alles in seinem Leben falsch gemacht hat und der kurz vor seinem Tod alles bereut, mit dem Wissen, daß es für ihn und seine Taten keine Vergebung geben dürfte und teilweise auch nicht gibt.

Am Ende des Buches gibt es noch eine liebevolle Anfänger-Anleitung für Baseball durch Grisham. Es wäre vielleicht zu empfehlen zuerst diese Anleitung zu lesen, denn im Buch selbst kommen sehr viele Fachbegriffe aus der Welt des Baseballs vor, sodaß es für den durchschnittlichen Europäer sehr schwer ist dem zu folgen. Unbedingt notwendig ist es nicht, aber vielleicht eine gute Idee, falls Sie noch nicht mit dem Buch begonnen haben.

Auf dem Umschlag des Buches steht "Grisham ist ein Meistererzähler" oder so ähnlich. Normalerweise halte ich solche Sprüche für übertrieben und manchmal glaube ich sogar, daß die genannte Zeitung oder der genannte Kritiker sogar dafür bezahlt wird. In diesem Fall muß ich diesem Spruch auf jeden Fall recht geben. Er ist ein Meistererzähler und das schon seit gut 20 Jahren.
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am 16. Mai 2015
Also wenn man so wie ich von diesem Sport nicht wirklich Ahnung hat, dann sollte man dieses Buch lieber nicht kaufen. Es ist voll mit Ausdrücken aus diesem Sport (sicher geht es ohne die nicht), und damit zumindest für mich fast unverständlich.

Schade. Mein erster Grisham den ich sicher nicht zu Ende lese.
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am 20. September 2014
Als Grisham-Fan hab ich mir das Buch natürlich besorgt und gelesen. Es ist wieder eins seiner Bücher, die nichts mit Juristerei zu tun haben. An sich gut geschrieben und hätte ich nicht alle seine Bücher gelesen, würde mich das hier nicht interessieren. Ich habs aber gelesen :-) Es war okay. Wie gesagt, nicht unbedingt ein Muss!
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am 27. August 2013
Mal wieder im Großen und Ganzen ein gutes Buch von John Grisham.

Wobei mir bei diesem Buch der letzte Kick gefehlt hat. Lese gerne solche Bücher von Grisham, weil sie auch kurzartmig sind. Nur ein paar Kleinigkeite hätte man vielleicht ändern können, aber ansonsten kann ich nur jedem, der die Erzählromane von Grisham mag dieses Buch auch zu lesen.

Am Ende des Buches wird noch mal genau die Details zum Baseballspiel beschrieben. Ganz interessant, aber ich hätte diese ehrlich gesagt nicht mehr gebraucht!
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am 5. Mai 2013
Versöhnung ist das große Thema dieses Buches. Der Stil von Grisham ist wie immer hervorragend. Er macht es auch spannend. Aber leider ist der Hintergrund für Nichtamerikaner fast nicht verstehbar - trotz der Erklärung am Ende. Es nämlich geht um Baseball. Diese Sport bleibt wohl den meisten Europäern ein Rätsel.
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am 25. Mai 2013
Endlich mal was anderes! Home run von John Grisham, da besagt schon der Titel, das es sic um ein Baseball-Roman und nicht um den üblichen Gerichtsroman andelt. Darauf hab ich mich richtig gefreut wurde aber doch ziemlich enttäuscht. Einfach viel zu viel Baseball und so gut wie keine Handlung!Dieses Buch ist auf keinen Fall mit früheren Werken dieser Art wie "Playing for Pizza" zu vergleichen.
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am 4. Mai 2016
Ich habe vorher einiges von Grisham gelesen. Die waren alle gut.
Aber um den zu lesen muss man erstmal Baseball lernen.
Sonst kommste nicht mit 😩
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am 9. März 2014
John Grisham ist einfach ein Markenzeichen. Man kann das Buch einfach nicht weglegen, wenn man es angefangen hat. Die Figuren sind plastisch. Aber man muss sich erst sachkundig machen, wie das Spiel eigentlich geht. Baseball ist ja in Deutschland nicht so verbreitet.
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am 28. Januar 2014
Die Geschichte selbst ist gut und locker erzählt. Für einen Deutschen, der sich nicht mit Baseball auskennt sind die Leistungen des " Helden " nicht beurteilbar.Selbst wenn die Erklärungen zur Sportart nicht als Nachwort, sondern als Vorwort zu lesen wären, kann man die Regeln nicht begreifen. Da lob ich mir doch Fußball. Da ist manchmal nur " Abseits " schwierig.
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