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am 21. März 2011
Der Kampf zwischen Gut und Böse geht in die zweite Runde: diesmal versucht der gefallene Engel Jim Heron, die Seele von Isaac Rothe zu bewahren. Für ihn bedeutet dies eine Wiederbegegnung mit seiner Vergangenheit als Agent bei XOps, einer verdeckt arbeitenden Regierungsorganisation. Deren Chef Matthias hatte in "Covet" mit Jim einen Deal ausgehandelt, der Jim im Gegenzug für sensible Informationen verpflichten sollte, Rothe zu eliminieren. Nach einem illegalen Kampf sitzt Rothe im Gefängnis und wird von der engagierten Pflichtverteidigerin Grier Childe vertreten, die nicht ahnt, wer alles hinter Rothe her ist...

Im zweiten Band hat J.R. Ward den richtigen Rhythmus für die Serie gefunden - Jim hat sich in seine unerwartete und unfreiwillige Rolle eingefunden, einschließlich Flügel und übernatürliche Kräfte, und bildet eher ein Team mit seinen Weggefährten Eddie und Adrian. Die Erzengel bleiben diesmal eher im Hintergrund, was sich für die Spannung positiv auswirkt; allerdings würde man sich - ebenso wie Jim und seine Kumpel - manchmal eine aktivere Unterstützung wünschen. Die Kernhandlung um Isaac und Grier liest sich wie ein Suspense/Romantic Thriller und lebt von der Charakterisierung der beiden Figuren. Insbesondere Grier, die unter der Oberfläche der karriere - und statusorientierten Oberschichtanwältin eine Kämpfernatur mit fast unerschütterlichem Optimismus und unbeugsamem Gerechtigkeitsempfinden verbirgt, wird im Lauf der Handlung immer lebendiger und interessanter. Daß sie sich ganz selbstverständlich mit dem Geist ihres an einer Überdosis Drogen verstorbenen Bruders Daniel unterhält und dessen tragischen Tod als Anlaß nimmt, gemeinnützige Arbeit anzunehmen, auch wenn die Erfolgschancen noch so gering aussehen, bereichert und vertieft dieses Bild.
Isaac wirkt anfangs unnahbar und undurchschaubar und tritt nur langsam hinter der Oberfläche des eiskalten Killers und Agenten zutage. Dafür ist es umso interessanter, wie seine Fassade Risse bekommt und schließlich aufbricht.

Die Rahmenhandlung um Jim und sein Ringen mit dem Dämon wirkt mehr aus einem Guß als in Folge 1 und hält den Spannungsbogen bis zum Schluß. Während im romantischen Anteil einige Wendungen erahnt werden können, tappt man bei Jims Handlungen immer wieder total im Dunkeln, auch der Schluß ist nicht vorhersehbar. Die Grundstimmung ist insgesamt dunkler als bisher, es gibt einige sehr explizite Folterszenen um eine der Hauptfiguren, die nur schwer auszuhalten sind. Der Kampf Gut gegen Böse zeigt diesmal mehr Grautöne und Zwischenstufen und wirkt trotz Mut und Opferbereitschaft der Charaktere weniger religiös-moralisch gefärbt.
Insgesamt eine gelungene Fortsetzung, die dazu motiviert, an der Serie dranzubleiben.
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am 31. März 2015
Als großer Fan der Black Dagger Reihe, habe ich mit Spannung die Fallen Angel Serie begonnen zu lesen. Ich mag den Stil von Frau Ward eigentlich sehr. Frech, sinnlich, liebevoll und phantasievoll. Bisher hat sie für mich immer genau den richtigen Ton an den richtigen Stellen getroffen.

Vom ersten Band der Fallen Angels Reihe war ich dann auch überzeugt. Deswegen bin ich umso ernüchterter, dass der zweite Band so nachgelassen hat.

Ich frage mich: was war da denn los?

Zweitweise verfiel ich dem Glauben der Übersetzer hat sich hier einen ganz üblen Scherz erlaubt. Es vergeht kaum eine Seite ohne die Wort (Zitate) "Sche**e...K*cke...Ar***(loch)...Dr*cks*ck...Schl**pe...v**eln...nageln...P**ser...fi***n..." usw. Ich dachte nur so "hä???" Wenn ich Langeweile hätte, wäre ich durchaus geneigt gewesen eine Strichliste zu führen wie oft bestimmt Worte vorkommen.

Die Geschichte selbst gäbe auch viel viel mehr her. Wo ist die Interaktion zwischen Jim und Issack? Was war mit Hund? Die beiden anderen Engel? Kaum erwähnenswert. Und die Lovestory? Also bitte, das hat die Warden aber schon zig mal besser hingelegt. Man wird überhaupt nicht warm mit den beiden. Und da die sich schon angeblich so heiß finden (in einem Nebensatz erfährt man das), hat's nicht mal gereicht für ne ordentliche Portion Erotik oder Knistern? Die P*mperszenen sind echt gar nicht gelungen. Eine gefühllose Beschreibung eines körperlichen Aktes. Das kriegen mein Freund und ich ja mit mehr Elan hin und wir haben ein kleines Baby von 4 Monaten...Zweisamkeit ist rar geseht und wir leben nicht in P*rn*hausen so wie man es von Frau Wards Charakteren gewohnt ist.

Und dann erst das Ende...nee also echt, Grier (ich musste erstmal googlen ob das überhaupt ein Name ist) und Issack haben mich echt nicht überzeugen können! Zwei Sterne gibt's für den gelungenen Start und die letzten Kapitel (bis auf das Ende). Aber der sich in Belanglosigkeit, Wiederholungen und Langeweile ergötzende Mittelteil ist echt k*cke (um es mit den Worten der Autorin auszudrücken).

Momentan seh ich mich noch nicht die Fortsetzung lesen, da die Romane auch nicht grad billig sind, ist mir momentan das Geld echt zu schade. Und ich bedauere dies sehr, denn die Serie hat eigentlich Potential, das Thema ist spannend und Jim war im ersten Teil echt sympathisch und überzeugend. Sehr sehr schade!
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am 17. August 2012
Dieser zweite Band der Reihe *Fallen Angels* gefiel mir wesentlich besser als der erste...
Möglicherweise musste ich mich erst einlesen oder Ward musste sich erst einschreiben.... *g*...
"Der Dämon" überzeugt durch seine rotzige Erzählstimme (die Black Dagger Fans allerdings gewohnt sind) und durch rasant verflochtene Erzählstränge - die mich allerdings ganz am Anfang leicht genervt haben. Kaum war ich in einem Charakter, kam schon der nächste...!
Aber das legte sich ziemlich schnell und dann flutschte der Roman.
Auffallend sind Wards Bilder, die immer originell und dem krassen Erzählton angemessen sind. Schade, ich würde hier gern ein Beispiel bringen, aber... wenn man danach sucht... sorry...
Ihre deftige Sprache, die sogar in der Erzählstimme wiederzufinden ist, bildet einen reizvollen Kontrast zum göttlichen Thema. Man gewöhnt sich dran und hat am Ende das Gefühl einem harten Kerl zugehört zu haben, der seinen weichen Kern verbirgt.
Wards Erzählstimme unterscheidet sich kaum von den Stimmen ihrer Protagonisten und das fällt mir besonders dann auf, wenn aus der Sicht einer jungen vornehmen Anwältin plötzlich dieselbe "Gossensprache" schimmert. Das mag vielleicht nicht ganz gelungen sein, aber letztendlich unterstreicht es den Ward-Stil, prägt ihn sogar.
Ich will hier keine Spoiler bringen, deshalb kürze ich meinen Leserkommentar auf das - aus meiner Sicht - Wesentliche.
Es gibt nicht sooo viele Bücher, die ich verschlinge, die mich festhalten, bis ich am Ende bin; die mich trotz einiger m. M. n. überflüssigen Sexszenen (oder vielmehr zu ausgewalzten) gefangen halten, die Spaß machen und unterhalten ohne anstrengend zu sein.... Ward gehört dazu und „Der Dämon“ ebenso...
Ich kann allen Fans von Black Dagger ruhigen Gewissens Wards neue Reihe empfehlen. Wer jedoch ihre Sprache vorher nicht mochte, wird sich auch hier nicht wohl fühlen... Allen Fans wünsche ich viel Spaß... und ich freue mich schon auf den nächsten Teil... ;-)
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am 25. Juli 2015
Mir gefällt der Schreibstil in passenden Metaphern zu beschreiben, schriftstellerisches Talent und die Autorin speziell kann dieses auf humorvolle Art. Die Entwicklung des Wettkampf zwischen Himmel und Hölle (in abgewandelter Form) ist spannend zu lesen.
Der Vorgängerroman von "Fallen Angels" hat mir jedoch besser gefallen, in dieser Geschichte fand ich die Wandlung des harten Soldaten Isaacs zum Romancier gegenüber der Anwältin nicht ganz nachvollziehbar, und für mich war die Erzählung zu sehr gespickt mit erotischen Szenen (es passt häufig nicht wirklich in die Situation).
Am Rande - die Übersetzung der ersten zwei Bände ins Deutsche (die ich gelesen habe) ist hervorragend.
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am 1. April 2011
Ich habe noch nie eine Rezension zu einem Buch geschrieben, das ich nur mit einem Stern bewertet habe, was vor allem daran liegt, dass es schon Jahre her ist seit ich das letzte richtig schlechte Buch gelesen habe. Dass ich das einmal zu einem Roman von J. R. Ward tun würde, hätte ich mir vor zwei Wochen auch noch nicht träumen lassen. Eine sehr traurige Premiere für mich und ich fasse es immer noch nicht.
Auf eine Inhaltszusammenfassung werde ich auch hier wieder verzichten - das würde an Folter grenzen. Vielleicht nicht für den Leser, aber ganz bestimmt für mich!
Eine gefühlte Ewigkeit habe ich mich durch diesen zweiten Band der neuen "Fallen Angels"-Reihe gequält. Ich war und bin immer noch - wenigstens bis zu Band 12 - ein großer Fan von J. R. Wards Black Dagger-Reihe und auch der erste Band "Die Ankunft" hat mir gefallen.

Hat sich mein Lesegeschmack tatsächlich in so kurzer Zeit so drastisch verändert? Was stimmt nicht mit mir...oder ist es doch dieser Roman, mit dem etwas nicht stimmt? Der es zu keiner Zeit auch nur ansatzweise geschafft hat, mich zu fesseln, mich nicht mit den Charakteren mitfiebern ließ? Charaktere, von denen auch nicht ein einziger mir nur annähernd sympathisch wurde. Nicht mal der gefallene Engel Jim Heron, der mir im ersten Band noch so gut gefiel, konnte mich dazu bewegen, dieser Geschichte etwas Gutes abzugewinnen. Langeweile und heftiges Kopfschütteln waren meine ständigen Lesebegleiter.

Mir ist immer noch nicht klar, welche Leserklientel die Autorin hier ins Auge gefasst hat. Mich hat sie mit der überaus vulgären Sprache wahrscheinlich für alle Zeiten in die Flucht geschlagen. Schimpfwörter, Kraftausdrücke und Flüche ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Buch und irgendwann hatte ich die ganze Sch..... einfach nur noch satt. Ein Höhepunkt in dieser Hinsicht, war der Ausruf: "Ach, verfi.... Sch..... (die Ergänzung der fehlenden Buchstaben überlasse ich der Fantasie des Lesers), der nicht etwa von dem Ex-Söldner Isaac kam, sondern von der sehr hübschen, sehr reichen, sehr gebildeten, Designerklamotten und Prada-Taschen tragenden Rechtsanwältin Grier Childe zum Besten gegeben wird. Allein der Vorname Grier hat mir schon Tränen in die Augen getrieben, genau wie das "Gretchen" in Band eins.

Die "erotischen" Teile habe ich nicht nur überflogen, sondern sie gleich gar nicht gefunden - Erotik hat etwas mit Sinnlichkeit zu tun und ist für mich etwas völlig anderes, als dieses gefühlskalte Beschreiben von Sex. Das haben die Vampirkrieger der Black Dagger sehr viel besser und gefühlvoller hingekriegt!

Mir ist klar, dass ich für diese Rezension wohl einiges an Prügel von erbosten Fans einstecken muss. Ich kann und will aber nichts bejubeln, was mir nicht gefallen hat.

Da fällt mir noch ein passender Schlusssatz - bezogen auf den sechsten Harry Potter-Band - ein:
Die Frage von Harry an Professor Slughorn: "Hat Voldemord es ins Regal geschafft?" Die Frage blieb, im Film jedenfalls, unbeantwortet.
Ob "Fallen Angels - Der Dämon" es ins Regal schafft kann ich eindeutig beantworten: Niemals...jedenfalls nicht in meins und auch keine weitere Fortsetzung dieser Reihe!
1212 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wie ihr wahrscheinlich wisst, geht es in der Fallen Angel-Reihe von J.R. Ward um die entscheidende Schlacht zwischen Gut und Böse. Zwischen Himmel und Hölle, deren Kampf schon so lange andauert, so lange es Menschen auf der Welt gibt. Deshalb wurde Jim Heron im ersten Teil in den Ring geschickt, um für die "Guten" sieben Menschen vor ihren sieben Todsünden zu erretten. Diese Seelen sollen das Züngelchen an der Waagschale sein. Die Dämonen haben natürlich auch jemanden aufs Feld geschickt: Devina, einen Dämon. Sie soll die Seelen geradewegs in die Hölle geleiten. Die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse geht mit "Der Dämon" in die zweite Runde! Jim soll eine weitere Seele retten und Devina tut das ihrige um dem entgegenzuwirken.

Isaac Rothe ist ehemaliges Mitglied einer extrem geheim operierenden Militärischen Organisation (X-Ops) mit dem Spezialgebiet: Mord. Die Tätowierung auf seinem Rücken kann davon Bände erzählen. Keiner kann die Organisation verlassen - außer tot. Doch Isaac hat es geschafft. Er ist nach fünf Jahren bei den X-Ops das Töten leid und weiß nicht einmal mehr, wann er das letzte mal ohne Waffe in der Hand geschlafen hat. Um Geld zu verdienen, beteiligt er sich an illegalen Boxkämpfen, bei denen einer fast tödlich ausgeht. Nachdem er verhaftet wird, steckt er so richtig in der Klemme. Einziger Lichtblick ist seine Pflichtverteidigerin Grier Childe. In Isaacs Augen eine wahre Lady.

Vor zwei Jahren, hat sich die intelligente, erfolgreiche Rechtsanwältin Grier Childe dahingegen engagiert, auch als kostenlose Pflichtverteidigerin tätig zu sein. Seit dem Tod ihres jüngeren Bruders - der ihr seither als "Geist" erscheint, versucht sie zu retten, wer zu retten ist. So lernt sie Isaac Rothe kennen und vergisst fast ihre Professionalität, als sie ihm gegenübersteht. Sie saugt sich geradezu an diesem muskulösen Riesen fest - obwohl zerschunden und übel zugerichtet. Und seine tiefe, eindringliche "Südstaaten"-Stimme macht Grier schier atemlos. Sie verwendet ihr eigenes Geld, um die Kaution für Isaac zu hinterlegen und begibt sich auf dünnes Eis, was die Legalität ihres weiteren Handels bezüglich Isaac betrifft.

Jim Heron, ist eigentlich ein "gefallene Engel" und Ex-Militär mit dunkler Vergangenheit. Er wird mehr oder weniger in diesen Machtspiel zwischen Gut und Böse hinein gestoßen. Sein ehemaliger Chef bei X-Ops - Matthias - hat Jim bevor er starb und zum Engel wurde, die Order gegeben, Isaac Rothe zu töten. Doch Jim geht nach Boston um Isaac zu helfen, als Teil seiner Seelen rettenden Mission.

Doch Matthias möchte Isaac weiterhin tot sehen, da dieser zu viele militärische Geheimnisse kennt. Als er herausfindet, dass Grier Childe und Isaac Rothe einander zugetan sind, begreift er, dass er dies zu seinem Vorteil nutzen kann. Mehr Zündstoff erreicht die Geschichte, als herauskommt, was Griers Vater war und sich hinter dem Tod von Griers Bruder wirklich versteckt. Was Matthias nicht weiß ist, das Jim eigentlich nicht mehr "unter den Lebenden" weilt, sondern ein Engel ist.

Puh, was soll ich sagen. In "Der Dämon" von J.R. Ward ist mehr als viel geboten. So viel, dass die Beziehung zwischen Isaac und Grier manchmal etwas in den Hintergrund gerät. Dies mag jedoch nicht heißen, dass die verschiedenen Erzählstränge der anderen Protagonisten etwa langweilig sind. Weit gefehlt. Und die Gefühlswelt, die die Autorin zwischen Isaac und Grier geschaffen hat, diesen beiden extrem unterschiedlichen Menschen, ist einfach nur lesenswert und eindringlich.

Jim Heron nahm einen großen Seitenstrang der Erzählung ein. Dies ist durchaus nachvollziehbar. Ihm sind in seinem Kampf um die "Seele" mehr oder weniger durch Order seines "Bosses" Nigel die Hände gebunden, wogegen Devina mit schmutzigen Mitteln kämpft ( Hier kann ich nur sagen: alleine die Szene auf Devinas "Arbeitstisch"! ). So versucht er Isaac, Matthias, Grier, Griers Vater und sich selbst zu retten, ebenso wie das blonde Mädchen, das er in Devinas Wohnung findet. Seine "himmlische" Freunde Eddie und Adrien liefern gleichfalls ihren Beitrag zur Geschichte ab.

Zwecks toller, ansprechender, emotionaler Leseunterhaltung vergebe ich J.R.Wards zweiten Teil der Fallen Angel-Reihe - "Der Dämon" - die volle Punktzahl.

Kleine Hilfe für Serieneinsteiger:
Teil 1: Fallen Angels - Die Ankunft
Teil 2: Fallen Angels - Der Dämon
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am 1. April 2013
Ich möchte gar nicht Vin aus Band 1 mit Isaac vergleichen, da sie doch ganz unterschiedliche Charaktere sind. Gefallen haben mir beide Bücher gleich gut, auch wenn die Liebesgeschichte wieder in Lichtgeschwindigkeit vonstatten ging. Aber die Story als solche war spannend und hatte gegen Ende einen verblüffenden Dreh, den ich so nicht erwartet hatte.
Leider war mir zu wenig Interaktion zwischen Engel Jim und Isaac, ich hatte erwartet und erhofft, dass die beiden mehr Kapitel zusammen haben würden und gemeinsam gegen das Böse kämpfen. Leider hatten Jim und seine himmlischen Helfer wirklich nur Nebenrollen in der Geschichte und ihre Story war eher unabhängig von der Hauptstory. Das fand ich recht schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. April 2011
Hier legt die WARDen nun also den zweiten Teil ihrer Engel-Serie vor. Während der erste Teil 'Die Ankunft' mich voll und ganz überzeugt hat, bin ich nun schwer enttäuscht. Eins vorweg: Ich liebe die Black Dagger und nach 'Die Ankunft' habe ich gedacht, dass die Autorin gerade abseits der Bruderschaft beweist, dass sie es drauf hat. Im ersten Teil der Engel-Serie hat sie dem Leser faszinierende Charaktere, eine interessante Story und eine gut durchdachte Plotline geliefert, die einem beim Lesen hat mitfiebern lassen.

All das ist ihr meiner Meinung nach bei 'Der Dämon' nicht gelungen. Die Protagonisten waren mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, ich konnte nicht mitfiebern, war teilweise sogar gelangweilt. Was mich aber wirklich gestört hat, war die doch sehr derbe Sprache. Diesmal hat es J. R. Ward nicht geschafft, auf der Klippe zwischen 'authentisch' und 'vulgär' zu balancieren, sondern verliert sich vollkommen in einem Sumpf aus Slang, Gossensprache und Flüchen. Auch die Erotik ist viel zwischen all den Kraftausdrücken viel zu kurz gekommen. Da ging es nicht um Liebe, nicht einmal um Leidenschaft, sondern einfach nur um eine Erwähnung anatomischer Details. Sehr enttäuschen, wenn man weiß, dass es die Autorin definitiv besser kann. Zudem ist das Buch sehr gewalttätig und blutig und das nicht in einem positiven Sinn. Ich bin wahrlich nicht zart besaitet, aber hier diente all die geschilderte Gewalt, genauso wie die derbe Sprache, keinem höheren Zweck, sondern nur sich selbst, was mich in höchstem Maße abgeschreckt hat. Das alles ist sehr, sehr schade, denn ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Nach dem Lesen zweifle ich jetzt aber sehr daran, ob ich an der Serie dran bleibe.

Fazit:
Derbe Sprachakrobatik, gepaart mit brutaler Story und nichtssagenden Charakteren. Nicht unbedingt das Glanzstück der Autorin.
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am 25. August 2011
... wie man einer so flachen Story so ein dickes Buch widmen kann ist enorm und gnadenlos Langweilig. Die Storry hinkt von A-Z. Die Warden verfängt sich in paraphrasen des parallelismus ... Gefangen in permanenter wiederholender Wiederholung der unumstößlichen Tatsachen schleppen sich die Protagonisten durch Seitenlange Langeweile... ein Kurzroman an dieser Stelle hätte gereicht. Das Buch ist nicht mal ein guter Lückenfüller um auf den nächsten Black Dagger Roman zu hoffen.
Resultat: Schrott!
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2012
Gleich zu Beginn wird man direkt mitten ins Geschehen geworfen - mitten in Jims neue Welt, mit seinen neuen Gefährten und Problemen, die bei Engeln so üblich sind. Jim hat die erste Runde im Kampf um die Seelen zwar gewonnen, aber er hat keine Zeit sich auszuruhen. Er lernt bereits diverse Tricks des Engelswerks. Seine neue Zielperson ist sein Freund und ehemaliger Kamerad, der Elitesoldat Isaac Rothe, der seinen Job als Profikiller bei der Army nicht mehr ertragen kann und aussteigen will. Seit dem ist er auf der Flucht. Jim muss schnell handeln, denn Devina, die die böse Seite befehligt, sitzt auch nicht untätig herum. Sie setzt alles daran, um Isaac eine Falle zu stellen und ihn ins Verderben zu ziehen.

Die Autorin besticht auch hier wieder mit einem professionellen, lebendigen und flüssigen Schreibstil, der weder Spannung noch Action missen lässt und außerdem tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten Isaac und Grier ermöglicht. Beide wurden mit Ecken und Kanten versehen und ich fand sie von Anfang an sympathisch. Besonders Grier hat es mir angetan. Sie ist von Schuldgefühlen ihrem Bruder gegenüber zerfressen und übernimmt seit seinem Tod ehrenamtliche Anwaltstätigkeiten. Und obwohl sie oberflächlich gesehen karieresüchtig ist und einen hohen Wert auf Statussymbole legt, verbirgt sich hinter diesem Bild, das man von ihr erhält, eine starke Frau mit einer gesunden Portion Optimismus und unnachgiebigem Gerechtigkeitssinn. Sie blüht immer weiter auf und zeigt ihre wahre Natur. Isaac mochte ich auch. Man erfährt Bruchteile aus seiner Vergangenheit, wodurch man versteht, wie er zu dem geworden ist, der er ist. Erst wenn man mal merkt, wie er die Griers Gefühlsleben bald ordentlich durcheinander bringt und was er alles auf sich nimmt, um in ihrer Nähe zu bleiben, um sie zu beschützen, anstatt vor den Verfolgern weg zu laufen, dann sieht man ihn in einem vollkommen anderen Licht. Er hatte Böses gesehen und getan, aber er versucht, noch einmal neu anzufangen, Wiedergutmachung zu leisten.

Die rührende und sehr emotionale Liebesgeschichte, sowie heiße und leidenschaftliche Liebesszenen verleihen der Geschichte genau den richtigen Touch an Romantik und Erotik. Die Autorin versteht es immer wieder zu überzeugen und mitzureißen. Mir hat der zweite Teil sogar besser gefallen und ich bereue es auf keinen Fall, dass ich die Reihe angefangen habe zu lesen und kann nun nur schwer auf die Fortsetzung warten.
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