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am 8. Oktober 2011
Baxter beschreibt in seinem Roman den - im wahrsten Sinne des Wortes - Untergang der Landmasse auf der Erde durch eine alles verschlingende Flut. Über die Halbwertzeit der von Baxter dafür herangezogenen wissenschaftlichen Grundlagen kann man sicher streiten, aber schließlich handelt es sich um einen Roman und nicht um eine wissenschaftliche Studie, da darf man seine Fantasie schließlich ein wenig schweifen lassen.

Der Roman beschäftigt sich dabei hauptsächlich damit, welche Ecken der Welt nach und nach im Wasser versinken. Dies umschreibt Baxter zwar sehr detailliert, was anfangs auch sehr interessant ist, nach einigen hundert Seiten aber etwas ermüdet, wenn zum x-ten mal eine Region-, Stadt-, ein Berggipfel untergeht und ganze Kontinente langsam vom Antlitz der Erde verschwinden. Die Ereignisse werden dabei von einer Hand voll Protagonisten begleitet, die durch die Verbindung zu einem Milliardär, der in weiser Voraussicht sein Geld und seinen Einfluss nutzt, um sich und seinen Begleitern ein Überleben in der Flut zu ermöglichen, miteinander in Verbindung bleiben. Die Freundschaften, Liebschaften und Animositäten innerhalb dieser Gruppe und Hammond, der Milliardär, der eine der "Archen" erbaut umkreisen dabei die jahrzehntelange Handlung. Leider aber bleiben die Charaktere dabei relativ oberflächlich, teilweise sind sie auch recht plump gezeichnet. Baxter legt seinen Schwerpunkt eindeutig auf die Szenerie und nutzt seine Protagonisten vornehmlich zu deren Begleitung und Beschreibung.

Am stärksten enttäuschte mich aber, dass Baxter erst ganz am Ende beginnt, ein halbwegs realistisch annehmbares gesellschaftliches Szenario in Bezug auf den Untergang der Menschheit zu finden. So beschreibt er während der zunehmenden Fluten zwar mehr und mehr große Wanderungen der Überlebenden auf der Suche nach einem Platz zum Überleben, ansonsten aber geht Baxter auf die Auswirkungen der Flut auf die menschliche Zivilisation kaum ein. Es erscheint sogar undurchdacht, wenn schon die halbe Welt in den Fluten versunken ist, es schon Milliarden Tote gab aber es immer noch Airlines zu geben scheint und Flughäfen, Bargeld, ein Wirtschaftssystem, Polizei, Regierungen, ja sogar Internet und Fernsehen. Die menschliche Gesellschaft scheint nur am Rande von der Katastrophe betroffen zu sein und als solche immer noch recht reibungslos zu funktionieren zu einem Zeitpunkt, wo man sich das als Leser kaum noch vorstellen kann. Das ist meines Erachtens ein großes Manko an Baxters Roman, er umschifft diesen Teil des von ihm erdachten Weltuntergangsszenarios einfach so großzügig, dass es im mittleren Teil des Romans besonders unglaubwürdig erscheint. Dabei hätte gerade dies, die Beschreibung der Auswirkungen auf die menschliche Zivilisation als solche, besonders spannend sein können.

Fazit - recht unterhaltsam, leidlich spannend aber man sollte keine zu hohen Ansprüche an eine realistische Umschreibung der Umstände haben.
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am 17. Juli 2011
Ein bedrückendes und beeindruckendes Buch. Wenn man sich die Landkarten auf den ersten Seiten ansieht, ahnt man, dass es kaum ein Happy End im Hollywood Stil geben kann. Dennoch kann man das Buch als "hoffnungsvoll" bezeichnen. Aber bis man dahin kommt, geht es wirklich zur Sache. Was passiert, wenn der Platz für die Menschheit immer weniger wird? Die Menschheit wird vielleicht nicht untergehen, aber sicherlich die uns bekannte Lebensweise. Baxter beschreibt es mehr als realistisch. Logische Inkonsequenzen sind so gut wie nicht vorhanden.

Das Buch muss mit einem langen Zeitraum fertig werden. Die Handlung springt von einem Überkapiteln zum nächsten über einige Jahre. Das schafft Raum für die eigene Phantasie und beugt Längen in der Handlung vor. Die Protagonisten dienen eher dazu, bestimmte Zeitpunkte anschaulicher darzustellen. Es geht um die Flut und nicht um die Personen, obwohl manche ganz schön deutlich gezeigt werden. Personen sind sozusagen der "rote Faden".

Kleine Kritik: ab und an wird eine neue Entwicklungsstufe der Katastophe etwas zu lang erklärt, wodurch manchmal längen aufkommen. Ist aber absolut im Rahmen des Erträglichen.
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am 7. Juli 2012
Eigentlich ein sehr spannendes Buch. Es gibt nur so viele Fremdwörter - Und ständig nachschlagen? Außerdem braucht man ein paar Zeilen, bis man wieder auf dem Laufenden ist - Durch die großen Zeitsprünge ist in der Zwischenzeit schon wieder einiges im Buch passiert, was wichtig ist, aber nur nebenbei erwähnt wird. Ich glaube, bis ich wirklich alles verstanden habe, muss ich das Buch noch einmal lesen. Schätzomativ ist es eines der dicksten Bücher, die ich je gelesen habe - Wirkt dadurch etwas trocken und zäh. Viele Personen werden im Buch erwähnt, die aber im Endeffekt gar keine Rolle spielen. Ich brauche dafür viel Zeit, weil ich es nicht nur auslesen, sondern auch vollkommen verstehen will!
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am 23. März 2013
Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte aber trotzdem faszinierend. Die Geschichte beginnt ein paar Jahre in der Zukunft. Eine Gruppe verschiedener Personen, die nach der Erettung aus der Geiselhaft einen Art Pakt schließt und sich über die Jahre immer wieder trifft und so das ständige Steigen des Wasserspiegels im Rahmen der Handlung begleiten dürfen. Durch die ständigen Zeitsprünge wirken die einzelnen Charaktere etwas unnahbar. Vielleicht klingt das jetzt zu negativ für vier Sterne, aber man muss sich schon sehr für die wissenschaftlichen Aspekte interessieren, damit das Buch spannend bleibt.
Fazit: Wer einen spannenden apokalyptischen SiFi - Roman lesen möchte, der läßt lieber die Finger weg. Für diejenigen, die eine fundiert wissenschaftlichen in sich logischen Roman erwarten, können zugreifen.
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am 24. Februar 2013
Zusammen mit "Die Arche" sticht dieser Thriller, der schon ob seines Umfangs ein echtes "Epos" ist positiv heraus, weil er die Folgen eines steigenden Meeresspiegels konsequent und in allen Facetten zu Ende denkt. Nicht die Katastrophe steht im Vordergrund, sondern immer wieder die Art und Weise, wie die Menschen versuchen, mit- und auch ohne einander zu überleben. Sehr spannend, sehr eindrucksvoll.
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am 13. Februar 2016
Diese Geschichte war ungemein intersssant und ich habe jedes Kapitel verschlungen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung
"Die letzte Arche", womit ich sofort anfangen werde.
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am 19. Juli 2015
Ein lesenswerter Roman über eine globale Katastrophe. Obwohl er in Episoden gegliedert ist, bleibt der große Zusammenhang über die handelnden Personen erhalten. Am Schluss etwas gedrängt wirkend. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
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am 4. November 2013
Ein herrovorragendes Buch. Ich selbst habe es während meines Urlaubes gelesen und es quasi im Flugzeug schon verschlungen. Für jeder der am zögern ist, kann ich hier eine klare Kaufempfehlung abgeben und auf den zweiten Teil hinweisen.
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am 15. September 2011
Eins kann man dem Buch nicht vorwerfen: dass zu wenig passiert. Auf 750 Seiten versinken ganze Kontinente und sterben einige Milliarden Menschen. Und trotz dieses ganzen Leidens, dem die Menschheit ausgesetzt wird, bleibt die Erzählweise kühl und distanziert. Klar, man kann nicht mit Milliarden Menschen mitleiden. Aber in der ersten Hälfte des Buches begleiten wir als Leser nur einen Trupp Wissenschaftler, die das Geschehen zumeist nüchtern und kalt analysieren. Als zum Beispiel das Wasser aus dem Golf von Bengalen quer durch Indien zum Arabischen Meer durchbricht, sind die Worte der Wissenschaftlerin Thandie: "Noch so ein markantes hydrologisches Ereignis." Was dabei mit den Menschen in Indien passieren mag, bleibt hier völlig unerwähnt. Und man hat den Eindruck, das Horrorszenario ist auch für den Autor in erster Linie ein "hydrologisches Ereignis" und keine Menschheitskatastrophe.
Zugegeben, das ändert sich irgendwann nach der Hälfte des Buches. Dann besuchen die Wissenschaftler erstmals die heimgesuchten Kontinente und erfahren, was sich dort abgespielt hat. Nun erfährt der Leser endlich, was die Auswirkungen der Katastrophe auf menschliche Gesellschaften waren. Aber irgendwie schafft der Autor es nicht, den Leser wirklich zu packen und das Geschehen ergreifend zu schildern. Gerade das, was auf den letzten Seiten passiert (und was ich hier nicht näher verraten will), hätte einem die Kehle zuschnüren sollen, aber es wird wieder so kaltschäuzig geschrieben, dass keine Emotion überspringt.
Es wird auch nicht dadurch besser, dass die Wissenschaftler allesamt mit so wenig Leben erfüllt sind, dass man sich in sie überhaupt nicht hineinversetzen kann. Gerade die männlichen Charaktere sind so austauschbar, dass man immer wieder vergisst, wer noch einmal wer war. Dass mit Lily und ihrer Nichte Kristie zwei weibliche Figuren noch am lebendigsten geschildert sind, überrascht bei einem männlichen Autor. Überzeugen konnten aber auch die beiden nicht.
So bleibt vor allem Enttäuschung, wie wenig aus einer so epischen Geschichte gemacht worden ist. Eigentlich macht es auch wenig Lust aufs Weiterlesen. Trotzdem habe ich mir den Folgeband "Die letzte Arche" gekauft, da so viele Rezensionen davon sprechen, dass er deutlich besser als der Erstling sein soll. Ich hoffe mal, dass es stimmt.
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am 9. März 2017
... Spannend erzählt. Zum Ende hin ein bisschen zu verworren (Die Familiengeschichte). Trotzdem lohnt sich das Buch. Immer Interessant, nie Langweilig.
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