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Kundenrezensionen

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am 13. November 2008
Zur allererst muss ich mal etwas loswerden: Ich bin froh, das Buch gekauft und gelesen zu haben, trotz der schlechten Bewertungen, die mir hier und anderswo widerfahren sind. Ich hätte sonst womöglich eine wirklich tolle und spannende Geschichte verpasst. Denn genau das ist "Morgenrot" für mich. Eine untypische Liebesgeschichte, keine stereotypischen Protagonisten, eine ungewöhnliche Handlung, ein skurriler Schreibstil der Autorin und eine Handlung, die mich auch über 480 Seiten hinweg unterhalten konnte...

Das Cover ist wirklich toll gemacht, aber wie der Klapptext führt dies leider zu einigen Missverständnissen und Fehlkäufen beim Leser. Denn es handelt sich nicht um die Vampirgeschichte, die man eigentlich erwartet. Adam ist kein Vampir, sondern ein unsterblicher Mensch, der sich sein Inneres mit einem Dämon teilen muss und deswegen einige Privilegien geniest, hingegen aber auch, was sein Seelenheil betrifft, Abstriche machen muss. Er trinkt Blut, ist unsterblich und wunderschön. Eigentlich kennzeichnend für einen Vampir; trotzdem ist er keiner. Und da kann man jetzt auch der Autorin keinen Vorwurf machen, wenn der Verlag etwas anderes suggerieren will, mit einem Spruch a la "Kann man einen Vampir lieben?" Denn was Adam und einen Vampir unterscheiden, wird schnell klar, wenn man die ersten 100 Seiten liest. Es geht hier nicht um Bluttrinken, sondern dem ständigen Wünschen des Dämons nachzukommen. Im Fall von Adam und Lea geht es darum, dass sein Dämon auch gern in ihren Körper ansässig werden will. Und ein Großteil des Buches setzt sich mit diesem ständigen Konflikt auseinander. Erschwerend kommt hinzu, dass Lea sich Hals über Kopf in ihn verliebt.
Ganz ehrlich, ich kann verstehen, wenn einem das Buch nicht gefällt. Es gibt wirklich viele Rezensenten hier, die mit der Erwartung daran gehen, in "Morgenrot" eine zweite Twilight-Reihe zu finden. Und dabei werden viele natürlich enttäuscht. Denn es ist doch was ganz anderes. Eine Liebesgeschichte ist es zwar, aber stellenweise keine schöne. Während sie rumschmachtet, schaltet er auf gleichgültig und unnahbar, kann aber doch irgendwie nicht von ihr lassen und hängt ständig bei ihr rum, was sie natürlich verletzt, weil es stellenweise sehr einseitig herüberkommt. Manchmal bricht es dann aber doch aus ihm heraus und plötzlich wird es wieder richtig prickelnd, um sich im nächsten Absatz wieder eiskalt zu präsentieren. Und bis dann mal wirklich was passiert (und ich rede hier nicht von Intimitäten), vergehen mal locker 300 Seiten, die schon die einen oder anderen Längen aufzeigen. Im Mittelteil dümpelt das ganze dann auch vor sich hin und man fragt sich als Leser dann schon mal, wo das ganze noch hinführt. Irgendwann hat Heitmann aber wieder die Kurve bekommen und das Ende fand ich wieder sehr gelungen. Spannend und wenn einem das der Klapptext nicht schon verraten hätte, eine Fortsetzung versprechend.
Positiv anzumerken ist für mich noch der Schreibstil. Viele fanden den ja etwas bizarr und ausschmückend, aber gerade dieser ausfallende Stil mit den vielen umschreibenden Adjektiven und dem wenigen Sprechanteil sollte dem Leser alles veranschaulichen, Leas Gedanken- und Gefühlswelt. Mich hat es angesprochen. Mitunter war es nämlich nicht nur einleuchtender, sondern auch erheiternd.

Obwohl gerade der ausführliche Schreibstil Licht ins Dunkel gebracht hat, sind doch viele, ganz alltäglich Dinge im Dunkeln geblieben. Wie alt ist die Protagonistin? Wo lebt sie und wo war sie im Ausland? Hatte sie schon mal einen Freund? So etwas fragt man sich zwangsläufig doch, oder bin ich da die einzige? Für das nächste Buch wünsche ich mir auch etwas mehr Auskünfte bezüglich der Dämonensache, denn da blieb ja vieles obskur.

Zusammenfassend gebe ich dem Buch 4 Sterne. Das soll aber von mir keine Garantie sein, dass "Morgenrot" auch jedem gefallen wird. Wie gesagt, ich kann auch Leute verstehen, die es sterbenslangweilig fanden. Für mich ist dieses Werk für die breite Masse ungeeignet, da zu speziell. Und Vergleiche mit irgendwelchen anderen Besteller-Vampir-Reihen finde ich auch doof, aber da ist der Verlag selbst Schuld, wenn die damit anfangen. Alle, die sich nicht abgeschreckt fühlen, können es ja mal mit Tanja Heitmanns Debüt versuchen :)
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am 6. Dezember 2009
Wahrscheinlich gehöre ich auch zu denjenigen, deren Erwartungen von Anfang an zu hoch waren. Der Einband sprach mich sofort an und auch der Text auf dem Buchrücken klang wirklich interessant. Doch schon nach den ersten zwanzig Seiten überlegte ich andauernd, ob ich das Buch nicht zur Seite legen sollte.

Das Buch ist einfach nur konfus, unverständlich und auf ein momentan populierendes Muster zugeschnitten, überschreitet dieses nur selten, und dann so pervers, dass mir fast schlecht geworden wäre. Denn viele Absätze des Romans entlockten mir beim Lesen ein Déja-vu, kam es mir doch SEHR bekannt vor.

Bestes Beispiel dafür sind die beiden Hauptfiguren, Lea und Adam.
Lea ist mir total unsympatisch. Sie ist Studentin, Anfang 20 und verbringt gerade ein Auslandssemester (wo eigentlich genau???) an einem wirklich sehr ungemütlichen Ort - ihre Wohnung ist ein kleines, überheitztes Zimmer in einem dieser Betonklötze, mitten in einer dreckigen, von skurillen Figuren bevölkerten Stadt. Alles ist dort voller grauem Schneematsch, kalt, dunkel, grau, mit Abgasen verpestet und die Passanten scheinen Lea alle vom ersten Augnenblick an böse zu mustern. Lea hat keine Freunde und wirkt auf mich immer leicht depressiv und absolut verkrampft. Naja, eines Tages lernt sie in der Villa ihres Professors Adam kennen, einen schönen, aber distanzierten jungen Mann, in den sie sich auf den ersten Blick verguckt. Adam scheint sie erst kaum wahrzunehmen, doch nach ein paar Tagen wacht Lea nachts auf und erblickt Adam neben ihrem Bett (aahhh! Erstes Déja-vu!). Doch wenn man jetzt auf einen Edward hofft, hofft man vergebens. Adam ist blutverschmiert, vielleicht nach einem Mitternachtsmahl? Denn Adam ist von einem Dämon besessen, der ihm ewiges Leben verleiht, aber dafür Menschenblut fordert. Wir können ihn also Vampir-Dämon nennen.
Nach dem Mord (oder anscheinend ja doch nicht, wie sich später herausstellen soll) and Leas Professor flieht sie Hals über Kopf. Adam verfolgt sie daraufhin jahrelang (hier gibt es einen Zeitsprung, leider kaum erkennbar und ich musste erst viel lesen, um überhaupt zu checken, was jetzt passiert ist...) und Lea steht Todesängste aus, als sie ihn plötzlich wiedertrifft. Denn er macht sie für den Mord am Professor, seines einzigen Freundes verantwortlich, denn nur um ihr Hinterherzulaufen, ist der Professor in der Zwischenzeit gestorben, und Adam hätte ihn in der Zeit retten können.

Doch irgendwie ist er nicht so sauer, um sie umzubringen. Stattdessen entwickelt sich zwischen den beiden so etwas wie eine Hassliebe, von Leas seite aus eher Liebe, doch Adam nutzt sie nach Strich und Faden aus, und die Gute macht natürlich alles, was er sagt. Ich hab ehrlich gesagt, was sie da noch an Adam findet.

Und spätestans ab da wird die Geschichte so verwirrend, dass man nicht mehr alle Zusammenhänge versteht. Wieso kann Pi, der übernatürliche Herrscherwesen, dass bei allen größeren Aktionen seine Finger im Spiel hat, vor der Öffentlichkeit unerkannt bleiben? Und wieseo schreit Nadine, Leas einzige Freundin, nach ihrer Vergewaltigung nach Rache auf den Täter, wo alle anderen krepiert wären vor Schmerz und Unverständnis über dieses unnatürliche Wesen, was sie so entstellt hat? Und Was soll eigentlich dieser komische Kollektor? Das verstehe ich wirklich nicht.

Wirkloich störend und abartig fand ich die Beschreibungen über die Vorlieben der anderen Dämonen, wie z.B. die von Pis "rechter Hand". Der Typ hält sich eine Sexsklavin, die er täglich aufs Übelste entstellt. Als ihre Verletzungen dann im Buch auch noch veranschaulicht wurden, ganz ehrlich, da hab ich echt den Glauben verloren... Wie gesagt, mir ist fast schlecht geworden.

Dass es für Lea und ihren Adam noch ein Happy End gibt, hat das Buch echt keinen Deut besser gemacht.

Auch störend fand ich den Schreibtsil der Autorin. Tanja Heitmann lässt wichtige Informationen einfach aus, was das Lesen echt schwer macht, und die Art und Weise, wie sie schreibt... Mir kam es einfach hart und konfus vor. Dazu beigetragen haben auch ihre ständigen Wortwiederholungen wie "obgleich", "obschon", "unwillkürlich" und andauernd wird irgendjemandem ein Lächeln, Lachen oder Blick "geschenkt".

Fazit: Ich würde dieses Buch wiklich niemandem empfehlen! (Schon gar nicht Leuten unter 16 - ich bin 15 und dachte, das Buch sei auch für Jugendliche geeignet - aufgrund der perversen Handlungen und Bilder jedoch nicht.)
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am 25. Februar 2010
Kennt ihr das Sprichwort "Don't judge a book by its cover"? Nun, in diesem Fall trifft es zu, wenn auch im umgekehrten Sinne. Das Cover ist klasse gelungen, das Buch hingegen ist nicht.
Die Story ist nicht schlüssig. Die Autorin führt Charaktere ein, ohne sie näher zu beschreiben und lässt sie dann irgendwo im Nirvana verschwinden, ohne dass sie für die Geschichte wirklich tragend oder wichtig gewesen wären. Sie reiht irgendwelche Geschehnisse aneinander an, ohne sie miteinander zu verzahnen.

Man kann sich mit den Charakteren nicht identifizieren. Ihnen fehlt ganz einfach die Tiefe. Sie sind oberflächlich und ihre Reaktionen und Gedanken teilweise regelrecht abstrus. Die "Heldin", die keine ist, ist farblos und hat kein Rückgrat. Auch wenn sie die Autorin als emanzipierte Frau bezeichnet, verhält sie sich wie ein dummes, kleines, hilfloses Weibchen und tut, was der ebenfalls absolut farblose und langweilige Dämon-Vampir-und was weiß ich noch - Mann von ihr gerade haben will.

Die Handlungsorte schweben irgendwo im undefinierbaren Raum. Man weiß nicht, wo die Geschichte spielt. Und dass die Heldin ein Auslandsstipendium antritt, ohne sich in der Landessprache verständigen zu können, das muss einem erst einmal einfallen!

Die fehlende Story mit enttäuschendem Schluss (aber bis dahin hatte ich auch keine gesteigerten Erwartungen mehr)versucht die Autorin durch wortreiche wiederholte Umschreibungen ein und derselben Sache zu kaschieren. Dabei ist ihre Wortwahl oftmals prätentiös und übertrieben. Hier wurde zu angestrengt versucht, poetisch zu klingen. Das Ergebnis brachte mich jedenfalls des öfteren dazu, laut herauszulachen.
Actionszenen kann die Autorin überhaupt nicht beschreiben. Beispiel gefällig? Der Dämon-Vampir-Mann kämpft mit einer gaaaanz gefährlichen Dämon-Vampir-Frau. Im Kampf stürzen sie hinter das Sofa... und da "fallen sie dann übereinander her..." (gemeint ist, dass sie ganz ganz böse und gefährlich miteinander kämpfen). Und richtig lustig ist, wenn der eine Dämon-Vampir-Professor ein Messer in die Stirn geworfen bekommt und es sich dann herauszieht....

Die Autorin hat sich die Ideen geborgt, wo immer sie fündig geworden ist. Hier zwei Beispiele: Die Parallelen zu Twilight sind unübersehbar (Heldin ist unscheinbar und hat kein Selbstwertgefühl; Dämon-Vampir-Mann ist natürlich eine absolute Sexbombe; Heldin riecht besonders anziehend für Dämon-Vampir-Mann; Dämon-Vampir-Mann möchte mit ihr zusammensein, kann aber seinen anderen Trieb, in sie den Dämon zu verpflanzen, und sie zur Untoten zu verwandeln, kaum zügeln; Dämon-Vampir-Mann kommt nachts ins Schlafzimmer der Heldin und beobachtet sie; Heldin gerät in Gefahr, er muss sie retten...), ebenso muss das Höhlensetting von Meyers "Seelen" für den "Showdown" herhalten.

Fazit: Ich war von dem Buch schwer enttäuscht und werde mir von dieser Autorin sicherlich nichts mehr kaufen.
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am 9. Mai 2010
"Morgenrot" aus dem Jahre 2008 ist das Erstlingswerk von Tanja Heitmann, welche damit einen Einblick in die geheimnisvolle Welt der Dämonen geben wollte, dabei aber an der Größe der Aufgabe scheiterte.

Etwas zum Inhalt

In ihrem Debütroman spielt die junge Studentin Lea die Hauptrolle, die während eines Auslandssemesters über ihren Professor dessen Freund Adam kennen lernt und sich vom ersten Augenblick an stark zu ihm hingezogen fühlt. Sehr bald schon erfährt sie Adams Geheimnis. Er ist von einem Dämon besessen. Und dieser Dämon verfolgt nur ein Ziel.

Das Buch ist ein in sich abgeschlossenes Werk (wenngleich auch Teil eines größeren Zyklus, der Nachfolgeband Wintermond" liegt bereits vor), doch kommt man nicht umhin, viele logische Unstimmigkeiten und konfuse nicht durchdachte Handlungshintergründe beim Lesen zu bemerken.
Bereits nach den ersten zwanzig Seiten ist man reichlich verwirrt, was die Hauptheldin betrifft. Sie absolviert ein Auslandssemester in einem Land, dessen Sprache sie kaum beherrscht (sie kann nur einen zweiwöchigen Intensivkurs vorweisen) dennoch liefert sie problemlos (offensichtlich hat sie keine Schwierigkeiten bei Recherchen in den Bibliotheken) solch hervorragende Arbeiten ab, dass sie zum Plaudern in trauter Runde beim Professor eingeladen wird.

Dabei lernt sie Adam kennen, ist sofort verzaubert von ihm und nicht mal ein wenig erstaunt, als dieser eines Nachts urplötzlich bluttriefend in ihrer winzigen Wohnung neben ihrem Bett sitzt und sie beobachtet, während sich sein Körper scheinbar mühelos von alleine heilt. Ein Umstand, bei dem vermutlich jeder andere an Leas Stelle schreiend davon gerannt wäre. Die Hauptheldin des Buches jedoch entscheidet sich, mit Adam in die Nacht hinaus zu gehen, wo er ihr beichtet, dass in ihm ein Dämon haust, der ein ganz spezielles Interesse an ihr hat. Und auch jetzt noch ist sie unendlich fasziniert von Adams Wesen und kann sich eigentlich kaum vorstellen, zu welchen Taten Adam, hat der Dämon erst einmal in ihm die Oberhand gewonnen, fähig ist. Erst als sie ein Gemetzel unter Dämonen im Hause des Professors miterlebt, ergreift sie entsetzt die Flucht.

Was der Leser jedoch im Verlaufe des Buches nicht erfährt, sind Hintergründe über die Dämonen, das Woher und Warum. Auch wird kaum ein Wort darüber verloren, wie der Dämon von Adam Besitz ergreifen konnte. Da weigert sich die Autorin standhaft, dem neugierigen Leser mit Fakten zu helfen und so bleibt alles über die Dämonen in einem ärgerlichen, unklaren Nebel gehüllt. Dabei hätte man so viele wunderbare Bezüge zur Bibel, zu antiken Mythologien und zum Mittelalter finden können. Doch Tanja Heitmann hat nichts davon wirklich in ihr Buch einfließen lassen, was die ganze Dämonologie des Buches auf sehr wacklige Füße stellt und den Leser unbefriedigt und ohne Antworten zurücklässt.

Schließlich gibt es einen Zeitsprung (der handwerklich dem Leser nur sehr schlecht vermittelt wird), in welchem beinahe beiläufig die Information gestreut wird, dass Lea, inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt, ihren Doktortitel hat und nun in einem Verlag arbeitet. Urplötzlich, (wie viel Jahre später weiß keiner), taucht auch Adam wieder auf. Rache steht auf dem Plan. Die Charaktere Lea und Adam wirken nach und nach immer farbloser und widersprüchlicher, rückgratlos, inkonsequent. Das ständige Hin und Her zwischen den Beiden wirkt sich nicht nur auf Lea wiederholt erschöpfend aus, sondern auch auf den Leser. Nicht eine Figur lädt ein, sich mit ihr zu identifizieren, da sie alle durchweg zu wenig Persönlichkeit von der Autorin erhalten haben. Eher war man dazu geneigt, das Buch zu schließen und zur Seite zu legen, doch jedes Buch verdient es gelesen zu werden und auch aus schlechten Büchern kann man lernen.

Dann erscheinen endlich neue Figuren im Roman und damit auch neue Hoffnung, die allerdings schnell zerstört wird. Denn auch sie werden umständlich in ein Geschehen hineingepresst, um die Handlung voranzutreiben, was jedoch misslingt. Beinahe erzielen sie noch weniger Wirkung als die sehr banalen und nichtssagenden Figuren der vorherigen Seiten beim Leser.

Todgeglaubte Freunde erwachen zu neuem Leben; Küsse, die Dämonen beinahe sanft auf einen neuen Wirt überspringen lassen sollen, sind auf einmal Bisse. Eine neue, völlig ramponierte und demzufolge desolate, irre Nebenfigur, die dem Leser endlich alles erklären soll, verwirrt noch mehr und zum Schluss bleibt die Frage, hat nun das Böse Einzug gehalten in Lea oder nicht.

Um es mit Goethes Worten zu sagen: Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug, als wie zuvor."

Das Fazit

Wenn man mit seinen Helden Mitfiebern und Mitleiden möchte, ist man bei diesem Buch schlecht beraten. Von einem Buch abzuraten, ist nicht wirklich die Aufgabe einer Rezension. Jeder Leseeindruck ist immer subjektiv, deshalb sollte man sich stets selbst ein Bild machen, ehe man ein Buch kauft. Darum unbedingt vor dem Kauf das Buch in einer Leseprobe anlesen und dann selbst entscheiden. Denn vorliegende Kritik soll lediglich den Blick des Käufers schärfen und ihn so sensibilisieren für die Dinge, die ihm im Buch begegnen könnten.

Zusammenfassend lässt sich sagen - wer mit Dämonen hantiert, sollte sie auch beherrschen und nicht Schiffbruch erleiden auf dem Meer der Worte. Unerträglich schwülstige, nichtssagende Dialoge und Beschreibungen vereinen sich auf harmonische Weise mit einer erschreckend dünnen und belanglosen Handlung. Daher auch nur ein Stern.
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am 20. Dezember 2010
Die Grundidee von "Morgenrot" las sich auf dem Klappentext noch recht spannend - eine junge Studentin trifft die Liebe ihres Lebens - den von einem Dämonen besessenen Adam.
Leider schafft es Tanja Heitmann dann aber weder, dem Grundgerüst ihrer Story einen nachvollziehbaren roten Faden zu verschaffen, noch ihren Figuren wirklich "Charakter" zu verschaffen. Über große Passagen des Buches ergehen sich in schwülstigen Ergüssen, die einem Liebes-Groschenroman alle Ehre erweisen. Die "Heldin" Lea verharrt in einem höchstens skizzenhaften Charakterentwurf, der sie wie ein wirres Huhn durch die Geschichte stolpern und völlig irrational-reaktionär handeln läßt (wenn sie denn mal handelt). Gleiches gilt für ihren dämonischen Loverboy, der wohl geheimnisvoll wirken soll - die Autorin hat es mit bewußt ausbleibenden Information aber übertrieben und verurteilt auch diesen Hauptcharakter dadurch zu einer nicht nachvollziehbaren, hölzernen Handlungsweise ohne Leben. So drehen sich die beiden - und die wie Kometen auftauchende und wieder kommentarlos verschwindende Nebenfiguren - ohne wirklichn Handlungsfortgang im Kreis - so oft, dass man mehrfach versucht ist, das Buch beiseite zu legen und das Morgenrot Morgenrot sein zu lassen.
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am 18. März 2014
Ich habe mir das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen, weil ich dachte es könnte mir gefallen. Ich lese gern und viel, oft auch Fantasyromane.

Aber dieses Buch ist ungelogen, dass Schlechteste das ich je las. Es hat derartige Längen das ich mich an den Deutschunterricht in der Schule erinnert fühlte, es wird im Buch alles so ausführlich dargelegt, das ich wie damals, geistig schon zwanzig Seiten weiter war und mich langweilte.

Die Charaktere sind extrem hölzern und schablonenhaft. Carriere, der Intellektuelle. Adam, der geheimnisvolle Lover. Nadine, die starke und selbstbewusste Freundin. Und Lea, die Hauptprotagonistin. Dieser Charakter ist dermaßen schlecht aufgebaut! Sie war sicher als "schüchterne, graue Maus" a la Bella Swan am Anfang der Twilight- Saga oder eben als "weiblicher Großstadtsingle mit rudimentären Sozialkontakten" gedacht, aber sie handelt dermaßen... ähem... nicht, das man sich die ganze Zeit aufregen muss und sich denkt "Wie dämlich kann ein einziger Mensch denn nur sein?". Das Klischee der Prinzessin, die doof rumsitzt bis der Prinz ihr den royalen Hintern rettet, wird hier soooooo überstrapaziert das man schreien möchte.

Wäre es kein E- Book im Kindle gewesen, ich hätte diese unnötige Papierverschwendung gegen die Wand geworfen.

Also ich kann es nicht empfehlen.
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am 4. November 2008
Ich liebe Bücher über alles, und ich muss sagen, dass nur ganz selten ein Buch mich NICHT zu fesseln vermochte. Doch "Morgenrot" war meiner (!) Meinung nach ein wirklich enttäuschendes Buch. Ich fande es so schlecht, dass ich die letzten Seiten einfach nur noch quergelesen habe, ich habe mich am Schluss nur noch gequält. Der Anfang war vielversprechend und ich habe mich wirklich auf die Lektüre des Buches gefreut, doch schon nach ca. 100 Seiten wurde man vor vollendete Tatsachen gestellt: Ich finde das Buch schrecklich langweilig, langatmig und die Charaktere farblos und teilweise unglogisch. Dabei kann man nicht sagen, dass das Buch nicht teilweise spannend gewesen wären, aber igendwann haben die ständigen Entführungen, Wiederholungen...... wirklich genervt. Zu guter Letzt: Ich mag gundsätzlich dieses Genre, aber dass das Lesen eines Buches so wenig Spaß gemacht hat, passiert selten...schade um die teilweisen guten Ideen, Details, die nicht weiter geführt werden!!!!
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am 27. März 2016
Ich war etwas enttäuscht zu lesen, dass viele Mit-Leser dieses Buch "nicht mögen". Nun gut jeder entscheidet für sich selbst was ihm gefällt und nicht. Ich denke man kann auch erst mitreden, wenn man wirklich mal in dieses Buch reinschnuppert. Ich lese hauptsächlich Fantasy Romane und in vielen Büchern gibt es immer diese gewissen Liebespaare, bei denen Liebesschwüre nur so herunter rasseln...würg. Ich mag keine Liebesgeschichten! Ich habe Twilight gelesen...als die Bücher rauskamen, da war ich auch im entsprechenden Teenie-Alter. Ich mochte es einfach nicht - kein Kerl auf der Welt redet so. Nun will ich dieses Buch nicht verunglimpfen! Es gibt genügend Menschen die begeistert waren und das ist auch in Ordnung. Nun zurück zu diesem Buch, ich war so baff und überrascht, dass es auch mal Liebespaare in einem Buch gibt, bei denen es etwas dauert, die sich nicht sofort bekommen und endlich mal auf einem erwachsenem Niveau miteinander sprechen. Die Geschichte ist überzeugend. Wenn mich ein geheimnisvoller Kerl umgarnt möchte ich auch erst gerne Katz und Maus spielen. Alleine die Dialoge fand ich sehr amüsierend und zugleich anziehend. Ich hatte stets ein schmunzeln auf den Lippen. Als das Buch zu Ende war, konnte ich es kaum erwarten bist Nachtglanz, die Vorgeschichte, raus kam! Ich wollte einfach mehr von Adam erfahren und ich wünsche mir wirklich, dass es auch noch eine Fortsetzung gibt! Seit ich dieses Buch in die Hand bekam, lese ich wirklich alles was Tanja schreibt! Ich liebe ihre sorgfältig durch dachten Figuren, ihren Erzählstyl und die Spannung, die einen durchs komplette Buch begleitet. Es kann wirklich keiner behaupten, dass sich eine Figur in ihrem Buch einer anderen gleicht. Es ist jedes mal eine komplett neue Welt, neue Charaktere, neue Abenteuer. Friedrich Nietzsche "Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen." , in dem Sinne besitze ich fast jedes Buch (natürlich gedruckt ;) ) das von Tanja erschienen ist und werde auch weiter treu bleiben!! <3
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am 21. Februar 2010
Ich muss mich den negativen Rezensionen hier leider anschließen. Nun habe ich über viele Jahre schon so viele Vampir- und Fantasyromane gelesen, aber durch diesen musste ich mich wirklich durchkämpfen. Es berührte mich einfach nicht, an keiner Stelle.
Ich kann mich nicht in die Charaktere reindenken, weil über der ganzen Geschichte eine Art grauer Schleier liegt, der sie mir unzugänglich macht. Die Unlogik, die in anderen Rezensionen erwähnt wurde, ist mir auch störend aufgefallen - das ein Charakter nicht so reagiert, wie man es erwarten würde, ist ja gar kein Problem, doch man muss sich das "warum" irgendwann dann doch irgendwo her leiten können, was hier meiner Meinung nach nicht der Fall war.
Mehr als 1 Mal hat das Verhalten der Hauptperson nicht mit dem beschriebenen Charakter zusammengepasst, mehr als 1 Mal verpuffte ein anfangs scheinbar spannende Handlung im nichts und man bleibt mit einem Fragezeichen zurück. Auch die Beziehung der beiden Hauptpersonen bleibt die ganze Zeit wie unscharf. Wenn Distanz angesagt ist, ist es eben so, und wenn dann plötzlich eine Berührung od. ähnliches folgt, dann ist auch das eben so - das juckt selbst die betroffenen Personen scheinbar wenig und man bekommt das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben bzw als ob einem nicht alles erzählt werden würde und man deshalb die Reaktionen nicht versteht.

Ich liebe Bücher und es tut mir leid, aber abschließend muss ich sagen, dass dieses Buch wie ein monotones Rauschen an mir vorbeigesickert ist, da die Personen, die darin vorkommen, einen null an sich heran lassen und scheinbar lieber ungestört geblieben wären. Okay - Buch zu!
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am 8. September 2012
Teil einer Reihe: Ja
1. Morgenrot (2008)
2. Wintermond (2009)
3. Nachtglanz (2010)

Kurzbeschreibung: Als die junge Studentin Lea in der Villa ihres Professors auf Adam trifft, ist sie vom ersten Augenblick an gebannt. Adam ist unwirklich schön, schweigsam - und er hat ein tödliches Geheimnis: Er ist von einem Dämon besessen, der ihn dazu zwingt, Lea auf die dunkle Seite zu ziehen. Doch mit aller Macht kämpft er dagegen an. Denn er liebt Lea. Eine Liebe, in der ein einziger Kuss alles verändern kann.

Meinung: Eigentlich wollte ich diese Kategorie nie einführen. Aber nun ist es doch so weit. Morgenrot war einfach zu schlecht. Schon Sirenenlied konnte mich nicht überzeugen, damals habe ich mich durch das Buch gezwungen, weil es nur etwas mehr über 100 Seiten hatte. (klick zur Rezi)

Hier sind es ein paar 100 Seiten mehr und auf Seite 187, bei Kapitel 11, konnte ich einfach nicht mehr. An den knapp 200 Seiten habe ich über eine Woche dran gesessen. Die Protagonisten sind nervig, die Handlung langweilig und weder Spannung noch Interesse war vorhanden.

Kapitel 1 spielt im Jetzt, die weiteren 9 Kapitel handeln von der ersten und vorerst letzten Begnung von Lea und Adam. Danach ist man wieder im Jetzt und Adam und Lea treffen sich nach mehreren Jahren wieder. Die Zeitsprünge waren verwirrend, aber erkennbar.

Adam ist natürlich der perfekte Mann. Wunderschön. Zurückhaltend und von der ersten Sekunde an in Lea verliebt. Bla bla bla. Lea ist hübsch, was sie aber natürlich nicht weiß, schüchtern, hat keine Freunde und sofort von Adam fasziniert. bla bla bla. Lea fand ich echt dämlich. Erst schwärmt sie von ihrem Adam, obwohl sie weiß, das ein Dämon in ihm ist und als er sie gegen eine andere seiner Rasse verteidigt will sie vor ihm fliehen, weil sie jetzt erst merkt, was für ein schreckliches Monster er ist ... blöder gehts doch nicht.

Es geht einfach nur um Adam und Lea. Es kommen nur 2 oder 3 andere Personen vor, die nach wenigen Seiten sterben oder dann erst auftauchten, als ich schon fast abgebrochen habe. Und wenn dann immer wieder und wieder solche bescheuerte Szenen vorkommen hat man überhaupt keine Lust mehr weiter zu lesen. Nun denn, mein Grund abzubrechen.

Fazit: Keine Leseempfehlung. Ich werde das Buch meiner Klassenkameradin schenken. Die weiteren Teile werde ich nicht lesen und Bücher der Autorin werde ich nun gekonnt ignorieren ;)
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