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Kundenrezensionen

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am 13. Dezember 2010
Ig Perrish hat es nicht leicht: Nicht nur, dass jeder Bewohner seines Heimatortes glaubt, er sei der Mörder seiner Freundin Merrin, nein, nun wachsen ihm auch noch Teufelshörner. Mit ihnen gehen außergewöhnliche Kräfte einher. Jeder Mensch, den er berührt, erzählt ihm plötzlich seine tiefsten Geheimnisse und bösesten Gedanken. So auch sein Bruder Terry - ein bekannter Gitarrist, der noch auf den großen Durchbruch wartet - welcher ihm beichtet, wer der wahre Mörder von Merrin ist.

Teufelszeug wird als "Rock'n'Roll"-Roman angepriesen. Nun, das trifft nur bedingt zu. Natürlich lebt der Roman von einem eigenwilligen Schreibstil mit abgedrehten Charakteren und höchst unterhaltsamen Begebenheiten - schließlich reden wir hier vom Sohn von Stephen King. Aber was Joe Hill anders handhabt und was ihn seine Lektüre auf eine inspirierende Ebene hievt ist der menschliche Kern, der zum Handeln der Hauptpersonen antreibt. Komplexe Gefühlswelten werden hier logisch aufbereitet, Erinnerungsszenarien werden genau an den richtigen Stellen eingestreut. Sie packen den Leser zunächst mit Skurrilität, später mit Emotionen. Das phantastische Element dient hier zur Metaphorik. Hill gelingt der Spagat eine tieftraurige Geschichte zu verpacken, ohne die Emotionen zu untergraben oder zu übersteuern. Da glaubt man ihm gern, dass er das Buch fünfmal überarbeitet hat.

Fazit: Völlig eigenständiges Werk, das originell auf Gott und Teufel blickt und trotz Tiefe ein Thriller bleibt. Grandios!
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am 2. Oktober 2010
Teufelszeug ist ein großartiges Buch, dass ich nur allen wärmstens ans Herz legen kann. Im Voraus möchte ich anmerken, dass es sich nicht um eine typische Horrorgeschichte handelt, wie "Blind" sie etwa dargestellt hat. Stattdessen betrachte ich "Teufelszeug" eher als einen Thriller mit Elementen einer Horror- und Krimi-Story.
Literarisch bewegt sich Hill stehts auf sehr hohem Niveau - jede Szene hat seinen Sinn, es gibt somit keine einzige überflüssige Stelle in diesem Roman. Zudem nutzt Hill sehr ausgewogen die Stilmittel der Reprise, unterschiedliche personale Erzähler, geschickt eingesetzte Rückblicke sowie Symbole.
Zur Handlung möchte ich gar nicht viel verraten, nur so viel, dass ich sie wirklich sehr spannend fande und immer wissen wollte, wie es weitergeht. Häufig wirft Hill dem Leser ein paar Fragen auf, deren Klärung er im weiteren Verlauf der Handlung verspricht. (Und auch einhält)
Am Ende des Buches war ich sehr traurig, dass es schon vorbei war. Ich fand durchweg alle Charaktere sehr sympathisch und liebenswert, selbst die Antagonisten. (Was stets ein Zeichen für eine gute Figurendarstellung ist.) Die Ideen, denen dieser Roman zugrunde liegt, sind so gut, dass man aus ihnen durchaus zwei Bücher hätte schreiben können. Deshalb ist das Ende auch ein kleiner Dämpfer.

Ich empfehle das Buch all jenen, die sich gerne auf eine spannende, emotionsgeladene Geschichte einlassen, die mit einigen fantastischen Elementen aufwartet.
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am 15. August 2011
Joe Hills TEUFELSZEUG beginnt so, wie man es sich von einem guten Buch wünscht: Schon ab der ersten Seite steckt man voll drin und unser Held Ignatius Martin Perrish wird vor vollendete Tatsachen gestellt - ihm wachsen Hörner. Seine Freundin Glenna benimmt sich plötzlich sehr merkwürdig und frisst wie ein Schwein. Ig Perrish hat keinen blassen Schimmer, was er in der letzten Nacht getan hat.

Ja, das ist der Stoff aus dem die gruseligen Geschichten sind. Dem Held wachsen Hörner, er muss erst einmal aufarbeiten, was letzte Nacht los war und es bleibt jede Menge Spielraum für die folgenden gut 500 Seiten. Hinzu kommt, dass niemand die Hörner wirklich zu bemerken scheint, aber sich alle Leute, die er trifft äußerst seltsam benehmen. Ach ja. Dann ist es auch noch genau auf den Tag ein Jahr her, dass Igs Freundin Merrin ermordet wurde und er damals unter Versdacht stand. Der wahre Mörder wurde allerdings nie gefunden. Aber Ig macht sich nun auf die Suche, denn dank seiner Hörner sagen die Menschen in seiner Nähe plötzlich die Wahrheit. Und die liegt in der Vergangenheit ...

Joe Hill hat gute Ideen. Er nimmt normale Menschen und wirft sie mitten ins unerklärliche Geschehen. Teufelszeug entwickelt sich langsam aber unaufhaltsam. Der Leser erfährt bald, was sich in Igs Kindheit und Jugend zugetragen hat, wie er Merrin kennen lernte und bald erfährt Ig dank seiner Hörner auch, wer der wahre Mörder ist.

Die Metamorphose von Ig erfolgt langsam und schleichend, wird aber mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit erzählt - wie Alltägliches eben. Joe Hill gelingt es, dass die Leser immer auf Ig Perrishs Seite sind, egal in was er sich verwandelt, was er tut und was er plant. TEUFELSZEUG vermischt coole Action mit theologischen Grundsatzfragen über Gut und Böse. TEUFELSZEUG lässt sich schnell und unkompliziert lesen, ein gewisser Spannungsbogen ist immer vorhanden, auch erzeugt durch die verschiedenen Sichtweisen der Erzählung und die Rückblenden in die Vergangenheit. Am Ende schwächelt das Buch leider ein klein wenig, aber ansonsten ganz nett zu lesen.
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am 13. Dezember 2010
Das Schlechte vorweg: Als "King'sche Krankheit" bezeichne ich als alter Stephen King-Fan, der alle seine Bücher gelesen hat, Kings Probleme mit dem Schluß. Sogar geniale Bücher wie "Das letzte Gefecht", an denen es wirklich sehr wenig auszusetzen gäbe, enden merkwürdig. Der junge Mr. King hat scheinbar nicht nur Daddy's Schreibtalent sondern auch die Kingsche Krankheit geerbt. Leider. Da ich selbst gelegentlich schreibe, weiß ich, daß nichts schwerer zustandezubringen ist als eine gute Antwort auf alle Fragen, die man aufwirft, aber es ist und bleibt die "King'sche Krankheit".
zum Buch selbst gibt es eigentlich bis auf den abstrusen, schwer verständlichen und für mich nicht mal als alter Horror-Fan logisch nachvollziehbaren Schluß nichts Schlechtes zu sagen. Es war spannend geschrieben, und ich habe am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr angefangen und gegen 0:00 Uhr mit Lesen aufgehört, da ich eben genau diesen SCHLUSS herbeigefiebert habe. Wie immer nach einer King-Lektüre ging ich zu Bett und wusste nicht mehr als vorher, war aber zuvor wirklich blendend unterhalten worden.
Der junge King hat zweifelsohne das Talent seines Vaters geerbt. Fäkalsprache stört mich nicht, wenn sie dazu benutzt wird, einen Charakter zu zeichnen, im Fall von Lee ist das auch prächtig gelungen. Mit morbider Faszination tauchte ich ein in die Gedankenwelt eines wirklich "Bösen" und schüttelte mich innerlich vor so viel Soziopathie und Grausamkeit. Respekt, Herr King, Respekt. Das hat bis heute nur Koontz mit "Intensity" bei mir zustandegebracht.
Die Geschichte selbst ist schön geschrieben, interessant, spannend und stilistisch auf gutem Niveau. Wenn nur der blöde Schluss nicht wäre.
Eine klare Kaufempfehlung von mir gibt es auf jeden Fall, denn ich hatte die letzten Jahre schon sehr viel schlechtere Bücher in den Fingern.
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am 2. April 2013
Bei Büchern besteht immer die Gefahr, dass man bei einer Rezension zu viel von der Handlung erzählt und deshalb den interessierten Leser Spannung klaut. Deshalb halte ich mich kurz.

Zunächst: Alle Vergleiche mit Stephen King sind unangebracht, da Hill einen ganz eigenen Stil hat. Das Buch besticht durch eine sehr originelle Grundidee, die im ersten Drittel des Buches grandios umgesetzt wird. Hätte Hill das Niveau über den ganzen Roman gehalten, wäre es zweifellos ein Kultbuch geworden. Wie hier aber schon mehrfach erwähnt wurde, verliert das Werk zunehmend an Fahrt und kommt erst am Schluss wieder in die Gänge. Einiges hätte man pointierter schreiben können.

Dennoch ist Teufelszeug eine interessantere Neuveröffentlichung im Bereich des Horrors der letzten Jahre, weil Hill nicht auf den Zug der temporeichen Ultra-Brutalo-Schocker aufspringt. Sein Roman ist komplexer und dürfte den ein oder anderen überfordern. Das spiegelt sich dann auch in so mach einer Ein-Sterne-Wertung wieder.

Wer neugierig auf ein etwas anderes Horror-Buch ist, dass mit einer originellen Idee punkten kann und völlig auf einen strahlenden Helden verzichtet, sollte sich den Roman ruhig zur Hand nehmen.
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am 6. Juli 2013
Die Übersetzung von Hannes Riffel gelten nicht als die allerbesten, wenn es sich nicht um Sci-Fi handelt, doch die packende, drastische, stark emotionalisierende Schreibweise Joe Hills konnte auch er nicht trüben.

Ich habe häufiger gehört, dass sich Nicht-Literaturwissenschaftler die Frage stellten, zu welchem Genre Teufelszeug (übrigens eine fürchterliche Übersetzung des O-Titels "Horns", das kann der Heyne-Verlag doch besser!) gehört, Fantasy, Melodram, Thriller... Auf dem Cover ist nur "Roman" zu lesen. Ich war sehr positiv überrascht, dass Joe Hill ein bemerkenswert gutes Beispiel des viel zu wenig geschätzten und bekannten Magischen Realismus geschaffen hat. Dieses Genre wurde in den letzten Jahrzehnten wenn überhaupt, dann nur von Indie-Filmen bedient, z.B. in "Die fabelhafte Welt der Amelie". Joe Hills Geschichte hat diesen schauerlich fantastischen Flair ohne künstlich zu wirken. Die surrealen Elemente unterstützen das eiskalte Grauen der Realität und macht diese umso wirklicher. Diese Elemente sind Metaphern, über die man ewig grübeln könnte, nicht plump oder zu simplel, sodass Hills Handwerk mit Gogols "Die Nase", Bulgakows "Der Meister und Margarita" und Kafkas "Die Verwandlung" konkurrieren kann. All die fantastischen Segmente sind verfremdent und doch greifen sie direkt in die Tiefen des Unterbewusstseins.

NUN ZUM BUCH: Bereits mit den ersten Seiten packt die Story mit ihren surrealen Rätseln und ihrer unverblümten, depressiv-vulgären Sprache an der richtigen Stelle an. Die Liebesgeschichte, die hinter Igs schrecklicher Reise steht, hat weder Romantik noch Schönheit zu bieten; Sie ist realistisch. Die Charaktere könnten als einheitsbreiig betitelt werden, doch wäre es doch ein ganz anderes Buch geworden, wenn sie alle ideal ausgefeilt wären. Dem Leser bleibt Raum für seine Fantasie, da kaum unwichtige Details beschrieben werden. Hill formte die Charaktere gewiss bewusst ähnlich, da sie alle schreckliche Erinnerungen zu verdrängen versuchten.
Die Thematik der Geschichte ist passend zur Postmoderne vielschichtig und unterschiedlich zu deuten. Für die einen mag "Liebe kennt keine Grenzen" im Vordergrund stehen, für andere "Das Böse in uns", für wieder andere "Das Verbergen des wahren Ichs".
Wenn man am Ende des Buches angekommen ist, das Echo des aprupten Endes noch im Geist schwirrt, bleibt die Frage "Was habe ich da gelesen? Was soll mir das sagen?". Ich habe noch Wochen nach dem Ende meiner Lektüre lange über Joe Hills Geschichte nachgedacht, mir versucht einen Reim auf all dieses Surreale und doch so wirklich Scheinende zu machen. Und jetzt, etwa 2 Monate später bin ich mit vielen Thesen fertig, doch habe mit so vielen anderen noch gar nicht angefangen.

FAZIT: Joe Hill schafft mit seinem Werk ein gutes Bild von allem Schrecklichen in der Gesellschaft. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist auf jeden Fall eins, das nicht so schnell vergessen wird.
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am 4. April 2015
Ich muss sagen ich wusste bis das ich das Buch gelesen hatte nicht das, Joe Hill der Sohn von Stephen King ist. Was mich nicht weiter störte, da ich das Buch dann nicht mit seinem Vater vergleichen kann. Teufelszeug ist ein wirklich tolles Buch. Es ist nicht der typische Horrorstil, eher ein Thriller, mit etwas Drama, einigen Horrorteilen und etwas Krimi. Ein eigenwilliger Schreibstil, der sich aber auf hohem Niveau befindet meines Erachtens. Es liest sich sehr flüssig, Spannung gibt es wirklich von Anfang bis Ende.Jede Szene ist sehr gut eingesetzt, es gibt keine überflüssigen Ausschmückungen.

Die Geschichte hat teilweise Passagen enthalten über die man doch etwas schmunzeln musste, aber auch Teile die traurig sind. Gefühle gibt es hier sehr viele. Trotz der dicke dieses Buches, hat man es recht schnell durch, da man ja unbedingt wissen will wie es weiter geht.

Was mich fasziniert hat, ist der menschliche Kern was die Hauptperson angetrieben hat, auch die Charakteren sind sehr sympathisch sogar liebenswert beschrieben. Nur das Ende finde ich nicht so toll.

Mein Fazit: absolut kein gewöhnlicher Thriller, ein ganz eigenes Werk mit einer Tiefe, hammer. Hier kann man nur sagen selber lesen.
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am 13. März 2016
Das Buch liest sich leicht, und vom Anfang bis etwas über die Hälfte wurde die Erwartungen auch erfüllt. Es baut sich stetig
eine Spannung auf, wo man darauf fiebert, dass die Verwandlung von Ig in einen Teufel immer weitergeht, und sich die
Leute immer mehr fürchten. Und er immer konsequenter wird. Plötzlich, wenn die Spannung unerträglich werden sollte,
fällt der Spannungsbogen plötzlich in sich zusammen. Der Show-Down zwischen dem Mörder der Freundin von Ig und Ig
gestaltet sich langatmig und ohne Kurzweil. Das Buch endet absolut schwach, es zerbröselt förmlich zum Schluss.
"Christmasland" und v.a. auch "Blind" waren deutlich stärker.
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am 2. Januar 2013
Nach "Blind" war ich voller Hoffnung diesen Titel betreffend. Dass der Autor mit King'schen Genen behaftet ist, konnte ich ganz gut in den Hintergrund drängen. Ein Vergleich zum "großen" Vater ist 1. zu früh und 2. ohnehin unangemessen.
"Teufelszeug" legt mal ganz flott los. Ig Perrish erkennt nach einer durchzechten Nacht sein Spiegelbild nicht wieder, sind ihm doch tatsächlich zwei Hörner gewachsen. Sehr schöne Schilderung der Szene, für mein Emfpinden auch mit ansprechendem Humor versehen. Es geht spannend weiter, als ihm Menschen anbieten, ziemlich üble Dinge zu erledigen und nur noch auf seine Erlaubnis warten/hoffen. Alles liest sich bis hierhin vielversprechend, spannend, beinahe packend.

Viel schlimmer aber als seine Hörner ist der gegen ihn - aber mangels Beweise fallengelassene - Vorwurf, seine Freundin ermordet zu haben. Ig sieht sich folglich kollektiver Ablehnung gegenüber, wird von den Polizisten schikaniert und selbst seine Eltern drehen ihm den Rücken zu. Hill schreibt dies für meinen Geschmack etwas zu weinerlich, die folgenden Ereignisse nehmen mich dadurch auch nicht mehr richtig mit.

Es folgt bald der erste Ausflug in Ig's Kindheit - ein Prolog, wie er seinen zukünftigen besten Freund und darauf seine spätere Freudin kennenlernt und was sie miteinander verbindet.
Ab hier stecke ich als Leser in einem Dilemma. Die Vergangenheit scheint nun wichtiger als die Gegenwart zu sein, eine schlüssige Erklärung über die Hörner liefern sie lange Zeit auch nicht. Stattdessen liest man mittelprächtige Kindheitserinnerungen mit Mutproben, Liebe zur Musik, das Erwachen der großen Liebe... man ahnt schon früh wohin die Reise geht und Joe Hill hat kein Mittel parat, Irrungen und Windungen einzubauen, die mich als Leser bei der Stange halten.

Nach dem gutem Start hatte ich in Folge sehr viel Mühe das Buch zu lesen. Der Stil ist gefällig, lässt er aber auch nicht über die Mängel der Storyline hinwegsehen.
Wo in "Blind" immerhin noch sehr viel Übersinnliches und Gespenstisches treuer Begleiter des Lesers war, so nimmt hier Kollege "Langeweile" viel Zeit für sich in Anspruch. Selbst das Finale, was ja doch irgendwie nach dem ganzen Aufbau und Hinarbeiten etwas mehr bieten sollte, verpufft so schnell wie öde und man wundert sich hinterher, bis hierhin durchgehalten zu haben.

Ein guter Start macht für mich noch zwei Punkte, der Rest ist Geschmacksache - meinen trifft er jedenfalls nicht.
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am 21. September 2014
Ig wacht mit Teufelshörner. Hörner die bewirken, dass die Menschen in seiner Gegenwart ihre dunkelsten Geheimnisse und Gedanken erzählen. Die Idee interessant, die Umsetzung am Anfang brillant doch dann beginnt die Geschichte etwas abzulaufen. Sie wird nicht uninteressant, aber der Drang sofort weiterzulesen sinkt ab.

Fazit: Nette Unterhaltung mit einer interessanten Idee. Joe Hill kann es aber noch besser. Bestes Beispiel sein Roman Blind.
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