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am 5. Dezember 1999
Normalerweise sollten zumindest Fantasy und Science Fiction sich nicht weiter vermischen, denn die Unterschiede sind für Liebhaber beider Stilrichtungen zu groß um einfach so ineinander über zu gehen (bliebt ntürlich der Streit, ob "Der Wüstenplanet" nun Fantasy oder SF ist).
Frank Simmons hat mit "Hyperion" eine der weinigen Symbiosen geschaffen, die Anhängern beider Glaubensgemeinschaften zusagen dürfte. Nicht zuletzt durch seine brillante Schreibweise -der größte Teil der Geschichte wird durch Berichte der Hauptpersonen im Rückblick erzählt- läßt er die Grenzen der Genres perfekt verschwinden und baut zusätzlich noch eine Portion Horror mit ein.
Interessant ist dabei, daß viel Zwischenmenschliches, viel High-Tech und auch viel Poesie mit in "Hyperion" eingeflossen sind. Daß macht das Buch für eine breite Leserschicht zugänglich und man kann Simmons nur gratulieren.
Ich konnte nicht aufhören zu lesen, fast als ob ich zufällig das Tagebuch meiner besten Freundin in die Hände bekommen hätte und nicht wiederstehen konnte darin zu lesen -von der ersten bis zur letzten Seite-.
Ohne Probleme kann man "Hyperion" auch nicht SF'lern empfehlen, die Geschichte zieht wohl jeden nach kurzer Zeit in Ihren Bann.
Die Folgebände hab ich noch nicht angefangen, aber wenn man die erste Geschichte gelesen hat, ist das Ende erst der Anfang und macht unbändigen Hunger auf "Der Fall von Hyperion". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. September 2015
da gibt's nicht viel zu sagen! man muss es gelesen haben. es ist für mich nicht mehr oder weniger das faszinierendste buch, das ich je in den händen hielt. es hat mich zum teil fassunglos gemacht. welche ideen sich ein mensch ausdenken und irgenwie stringent auf's papier bringen kann. meinem bekanntenkreis, dem dieses opus meinerseits wärmstens empfohlen wurde zeigte sich durch die bank hellauf begeistert.
währende des lesens registriert man, wie limitiert seine eigene inspiration doch ist und wieviel kraft, leben und fantasie ein wesen entwickeln kann.
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am 18. April 2006
Ich habe vor meiner Lektüre von Hyperion (beide Bände) bereits Ilium und Olympos gelesen und bin mit einer entsprechend hohen Erwartungshaltung an Hyperion heran gegangen. Diese ist in keinster Weise enttäuscht worden. Hyperion ist ein grandioses Epos in dem es Dan Simmons schafft ein ganzes Universum sehr detailliert zu erschaffen. Trotz der sicherlich sehr schwierigen Geschichte (insbesondere die entgegen der Zeit reisenden Zeitgräber mitsamt Shrike) hat Simmons es geschafft die Story spannend und anspruchsvoll zu gestalten ohne das gravierende logische Fehler aufgefallen wären. Einigen Lesern wird allerdings die Detail Verliebtheit von Simmons zu schaffen machen, da man immer das Gefühl hat am Ende sei nicht alles restlos aufgeklärt, aber ich für meinen Teil mag dieses Spiel mit der Fantasie des Lesers. Fazit: Dieses Maisterwerk ist ein MUSS für jeden SF Fan und für solche die es danach sein werden...
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am 6. Februar 2016
Schon nach dem Auspacken als ich das Buch in der Hand hielt wusste ich das es mir gefallen wird. Es sind zwar 1500 seite in einem Taschenbuch aber das Papier ist echt super und duftet echt toll. Die Stors ist die BESTE science fiction Geschichte die ich je gelesen habe. Für alle die Gerne ein Buch mit super Papier und nichts gegen eine Aufwendige STory haben ist das eine klare kauf Entpfehlung.
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am 23. März 2003
Hyperion stellt nicht nur ein Produkt visionärer Phantasie dar, sondern hat seine Wurzeln im Leben und in Gedichten von John Keats (1795 - 1821).
Kling schwierig, ist es aber nicht.
Dan Simmons verbindet offensichtlich mehr mit den Geschichten und Erzählungen Ray Bradburys, der ebenfalls mit sehr viel Geschick poetische Gedanken englischer und amerikanischer Dichter in seine Werke einfließen ließ, als mit beinahe dem ganzen Rest des SF-Genres. Offensichtlich. Aber nicht ausschließlich.
Unter dem Mantel der traditonellen Form der Reiseerzählung läßt Simmons sechs Personen von ihren Erlebnissen berichten. "Hyperion" ist dabei aber mehr als eine Homage an John Keats - es ist der Versuch der Loslösung der Science Fiction von ihren trivialen Elementen. Simmons gelingt es, SF als Teil der Hochliteratur darzustellen, als Teil einer literarischen Entwicklung; "Eine epische tour de force in einer Zeit der mittelmäßigen Farce", wie er auf Seite 281 schreibt.
Die sechs einzelnen Erzählungen, die den Großteil des ersten Bandes ausmachen, sind nicht nur Teile eines Puzzles und nicht nur Nachahmung eines klassischen Vorbilds - es sind sechs grundverschiedene SF-Geschichten. Simmons vereint die verschiedenen Stilrichtungen der Science Fiction und weist ihnen - durch den Bezug auf die litararischen Grundlagen - einen Platz in der Literatur(geschichte) zu. Er verläßt damit den Rahmen des Trivialen, in dem wir es uns so häuslich eingerichtet haben.
Hochgestochene Worte, die doch nur besagen, daß das Buch ein schwieriges und unleserliches Kuddelmuddel ist, wird mancher Leser jetzt denken. Keineswegs.
Das Universum, in welchem "Hyperion" angesiedelt wurde, ist bizarr und faszinierend. Da sind "Baumschiffe", riesige Bäume, umhüllt von einem Energiefeld und angetrieben von der Lebenskraft der Pflanzen, da sind Flammenbäume, die elektrische Energie unvorstellbaren Umfangs speichern und abgeben, da sind künstliche Intelligenzen die in einer eigenen Welt leben und Menschen, die ein Tor zu dieser Welt gefunden haben, da gibt es unerklärliche Labyrinthe in den Krusten verschiedener Planeten, da sind Häuser, deren Räume auf verschiedenen Planeten liegen und viele derartige Dinge mehr.
Die einzelnen Erzählungen umfassen einen guten Teil der Bandbreite der fantastischen Literatur: von Cyberpunk bis Fantasy reicht das Spektrum.
Was soll ich über ein Buch, das ich im "einem Rutsch" gelesen habe, noch sagen?
"Hyperion" ist das, was die SF vorgibt zu sein: eine Vision von der Menschheit und der Menschlichkeit in der Zukunft.
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am 4. Oktober 2002
Was soll man zu so einem phantastischen Buch sagen? Es fesselt trotz seines Berges von über 1.400 Seiten sofort. Simmons gelingt eine glänzende Symbiose von SF und Fantasy-Elementen. Dazu versteht er es, das Universum bild- und wortgewaltig vor den Augen des Lesers erstehen zu lassen. Und es ist ein Universum, aufgebaut auf herrlichen Ideen. Allein die Sache mit den Farcaster-Portalen, die den Menschen in Nullzeit die Reise von einem Planeten zu anderen ermöglichen. Das führt zum Beispiel dazu, daß sich sehr reiche Leute Wohnungen leisten können, in denen die Türen aus Farcaster-Portalen bestehen, wodurch jedes Zimmer auf einem anderen Planeten liegt.
Wenn man überhaupt etwas bekritteln könnte, dann ist es, daß der zweite Teil das sehr hohe Niveau des ersten Teils nicht ganz halten kann. Hier wird streckenweise sehr viel mystiziert, was zu einzelnen Längen führt. Ich habe deshalb schon einmal eine Seite überblättert oder nur quer gelesen.
Ansonsten ist das genau die richtige Lektüre für verregnete Tage. Der Verlag ist übrigens dazu zu beglückwünschen, beide Hyperion-Romane in einem Band herausgebracht zu haben, denn beide gehören eng zusammen.
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am 23. Oktober 2002
Die Hyperiongesänge vereinigen alles in einem; blühende Phantasie, Erzählkunst, Logik und Diziplin. Auf knapp 1500 Seiten läßt Simmons ein völlig fremdes und doch irgendwie vertrautes Universum entstehen. Der Leser taucht in eine Welt ein, die bis ins Detail durchkomponiert ist. Dabei ist das von Simmons geschaffene Universum ungeheuer vielschichtig und bunt; vom schrecklich mythischen Shrike über Farcasterportale und ihre Auswirkungen auf die Zivilisation, Zeitgräber bis hin zu KI und der totalen Vernetzung. Alles kommt vor; Raumschlachten, Cybride, Androiden, Klone oder Ergs und alles passt zusammen.
Matrix wirkt gegenüber Hyperion wie eine zweidimensionale Grafik gegenüber einer dreidimensionalen Holographie.
Trotz satten 1400 Seiten verliert sich Simmons nicht in hohlem Gelaber und Phrasen, sondern steuert auf ein konsequentes Ende zu. Dabei birgt die Saga neben schillernden Beschreibungen der verschiedensten Welten und Persönlichkeiten auch ein gerüttelt Maß an Philosophie.
Alles in allem; ich habe das Buch innerhalb von vier Tagen verschlungen.
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am 22. November 2000
Hyperion und die Folgebände unterscheiden sich extrem von der SF, die ich bisher gelesen habe. Viele Autoren versuchen, Technik zu erklären, Gesellschaftssysteme zu erklären, Menschen vorzustellen. Bei Dan Simmons hat man den Eindruck, daß "Hyperion" der zweite Band der Serie ist und man den ersten Band versäumt hat. Das hat mich am Anfang etwas Zeit und Nerven gekostet und mich fast dazu veranlaßt, das Buch wieder wegzulegen.
Aber nach einiger Zeit werden praktisch alle Unklarheiten aufgeklärt, so daß man bei neuen "Stolpersteinen" schon gespannt auf die Erklärung wartet (was sich allerdings auch mal bis zum Folgeband hinziehen kann). Das gesamte Hyperion-Universum ist perfekt ausgereift, alle Zusammenhänge sind schlüssig (wenn man mal durchgeblickt hat). Extrem faszinierende, mächtige Wesen und unglaubliche Ideen am laufenden Band halten den Leser bis zum Schluß des vierten Bandes regelrecht gefesselt.
Also: Geduld wird belohnt. Sicher ein Buch, das man als SF-Kenner gelesen haben MUSS. Nervig für mich waren eigentlich nur die vielen Gedichte, teils in Englisch, die mir nicht so zugesagt haben.
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am 7. November 2012
Eigentlich haben schon genug Menschen dieses großartige Buch rezensiert. Dennoch haben mich die "Hyperion-Gesänge" von Dan Simmons so beeindruckt, dass ich auch selbst noch einige Zeilen dazu schreiben möchte. Zunächst: Das vorliegende Werk ist ein Sammelband der zwei Romane "Hyperion" und "Der Sturz von Hyperion", was auch die mehr als stattliche Länge von über 1400 Seiten erklärt. Wer sich dieses Buch zulegt, muss sich also auf einige Stunden Leserei gefasst machen. Aber lohnt sich das auch? Und wie! Zum Setting:

Die Erde ist durch "Großen Fehler" in einem schwarzen Loch verschwunden und die Menschheit hat sich in einer "Hegira" genannten Fluchtwelle aufgemacht, um die Galaxis zu besiedeln. Das Ergebnis ist die Hegemonie, ein Weltennetz, dessen viele Planeten durch den Überlicht-"Hawking"-Antrieb und die sog. "Farcaster"-Portale verbunden sind. Hüter der meisten Technologien ist der "TechnoCore", ein selbstständiger Verbund hochentwickelter KIs, die jedoch mit der Menschheit verbündet sind. Hinzu kommen die Ousters, in die Weiten des Weltraums emigrierte Menschen, die gelegentlich Krieg gegen die "Ur"-Menschheit führen. Und Außerirdische? Gibt es natürlich auch. Allerdings hauptsächlich in Form von Hinterlassenschaften und Relikten. Eines davon ist das rätselhafte "Shrike", eine metallerne Mordmaschine, die scheinbar wahllos Menschen auf der Welt Hyperion dahinmetzelt und nur von den sog. "Zeitgräbern" in Zaum gehalten wird. Mitten in einer bevorstehenden Ousters-Invasion scheinen diese Gräber sich zu öffnen - und so bricht eine letzte Pilgergruppe auf, um das Geheimnis des Shrikes zu lüften...

Ja, das ist eine ziemlich lange Einleitung. Aber "Die Hyperion-Gesänge" ist auch ein ziemlich langes Werk. Die Verstrickungen, die Handlungsebenen, die involvierten Parteien, sogar die chronolgische Erzählfolge sind so vielschichtig, ineinander verschachtelt und verworren, dass es für mich eine wahre Freude war, in diese komplexe Welt einzutauchen.
Die meißte Zeit folgen wir den "Pilgern des Shrikes", eine Gruppe von vielen unterschiedlichen Charakteren, die alle ihre eigene Geschichte haben und auch erzählen. Das Set ist dabei wunderbar vielfältig und abgedreht - ein hunderte Jahre alter Dichter, ein mysteriöser katholischer Priester (Das Christentum ist mittlerweile eine seltene Sekte), eine Privatdetektivin und ein Ökotempelritter, um nur einige zu nennen. Simmons nimmt sich dabei viel Zeit, die Figuren einzuführen, vorzustellen und eine komplexe Wechselwirkung zwischen den Pilgern zu etablieren.
Aber so interessant die Mission dieser Pilger auch ist - genau so interessant ist der große Schauplatz der Politik, der ebenso beleuchtet wird. Was führt der TechnoCore im Schilde? Wird die Hegemonie die Invasion der Ousters abwehren können? Und wie passt das mysteriöse Shrike eigentlich in dieses Bild? All diese Fragen halten die Spannung hoch und so entstehen trotz der enormen Länge nur recht wenige langatmige Passagen.
Besonders beeindruckend finde ich dabei nicht nur die Kreativität, mit der Simmons seine Welten modelliert, sondern auch die Komplexität der Geschichte selbst: Es handelt sich nicht um eine simpel gewobene "Gut gegen Böse"-Geschichte aus der Literatur-Box, sondern um ein lebendiges Werk mit vielen Wendungen, Verstrickungen und "Aha!"-Momenten, sie verdient den Ausdruck "episch" im besten Sinne. Unterstützt wird dies durch Simmons flüßigen und variablen Schreibstil. Diese Diversität macht sich auch bei der Themenpalette selbst bemerkbar: Es gibt die typischen Lagerfeuer-Abenteuer-Geschichten, ästhetische Reisen durch außerirdische Welten, kreativ erzählte Einzelschicksale, aber auch Raumschlachten, knallende Action und Passagen, die sich der Technik widmen - für jeden Lesertypus scheint hier etwas dabei zu sein.

Schwächen sucht man in meinen Augen in diesem Werk fast vergeblich. Freilich kann Simmons sich durch die breite Streuung der Themen nicht sonderlich auf ein Einzelnes konzentrieren. Und obwohl er aus meiner Sicht erfreulicher Weise sehr wenig esotherische Anklänge in seinem Buch hat, kommen seine technsichen Erklärungen doch etwas pseudowissenschaftlich daher. Ein Anruf an der örtlichen Universität oder ein wissenschaftlicher Berater hätten dem Werk vielleicht gut getan. Klar, SciFi muss in gewisser Weise unglaubwürdig sein, ein bißchen sollte man aber schon auf die Schlüssigkeit achten. Darüber hinaus gibt es zwischen den beiden Einzelromanen manchmal einige unschöne Dopplungen oder Anschlussholprikeiten.
Schließlich könnte man noch einige wenige Stellen als etwas zu "überkandiddelt"/kitschig bezeichnen, aber das auf 1400 Seiten komplett zu vermeiden, wäre schon ein halbes Wunder gewesen. Und überhaupt: All diese Schwächen verblassen vor der fesselnden Atmosphäre und der Spannung, die dieses Werk generiert. "Die Hyperion-Gesänge" ist amüsant, philosophisch ansprechend, lyrisch (und insbesondere hier viel weniger aufdringlich als etwa Hal Duncans "Vellum"-Reihe), traurig und vieles mehr. Man könnte so vieles über dieses Buch sagen, aber dennoch komme ich nun zum Ende.

Fazit:

"Die Hyperion-Gesänge" von Dan Simmons haben sich für mich die vollen 5 Punkte verdient. Ein Werk in dieser epischen Länge, mit einer so ausgeklügelten Geschichte, einem so hohem Maß an Kreativität und lebendigen Charakteren kommt einem nicht all zu häufig unter die Finger. Empfehlen kann ich dieses Buch vorbehaltslos jedem Space-Opera- oder SciFi-Fan, aber auch jedem Freund einer großartigen Belletristik, der sich an den zuvor genannten Elementen nicht stört. Dieses Buch schlägt in meinen Augen sowohl Hal Duncans "Vellum" um Längen, als auch seine eigene "Illium"-Reihe. Und wer nach so vielen freudigen Lesestunden traurig ist, weil er das Buch zur Seite legen muss, kann sich freuen: Mit "Endymion" gibt es fast ebenso langes Nachfolgewerk, welches die eigentlich abgeschlossene Geschichte sehr gut fortsetzt. Also: Kaufen, das Ding!
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am 16. November 2004
Wenn man seit über zehn Jahren Science Fiction liest kommt einem so mancher Krepierer unter die Finger und es wird immer schwerer neue innovative Romane zu finden, die meinen wachsenden Ansprüchen gerecht werden können. Nachdem ich vor zwei Jahren den Armageddon Zyklus von Hamilton durchgelesen hatte, war ich der Meinung nichts könnte das so schnell toppen.
Umso erstaunter war ich, als ich bemerkte das es einen wesentlich älteren Roman gibt der dies ohne Probleme schafft!
Der vorliegende Sammelband besteht aus den beiden Romanen Hyperion und der Sturz von Hyperion, muss aber als eine Einheit angesehen werden, da sie direkt ineinander übergehen.
Bereits der Eröffnungssatz ließ bei mir die Kinnlade herunterfallen, suggeriert er doch auf majestätitsche Weise das Können des Autors, der wie ein Regisseuer mit einem gewaltigen Budget alles aus der Effektekiste hervorzaubern kann und das Beste des Möglichen herausholt. Dan Simmons sprachliche Gewandheit ist einfach nur atemberaubend und manche metaphorischen Vergleiche trieben mir geradezu die Tränen in die Augen so perfekt, ungewöhnlich und treffend waren sie!
Die Hyperion Gesänge ist einfach nur ein Meisterwerk der Space Opera und ohne jeglichen Vergleich. Über die Story haben andere an dieser Stelle schon alles gesagt, soweit man mit Worten diese Facettenreiche Springlfut von Ideen überhaupt umsetzen kann und so mancher Jungleser sollte sich am Anfang nicht iritieren lassen aufgrund der zahlreichen nicht erklärten Begriffe.
Was ist die Hegemonie?
Wer sind die Ousters?
Was ist das Shrike?
Woher kommt eine Zeitschuld?
Alles wird zu gegebener Zeit erklärt und schließt dem Schluss entgegen ( fast ) sämtliche Lücken.
Ervorheben sollte man den Stil des ersten Teils, indem es eigentlich nur darum geht die Protagonisten einzuführen. Jeder von ihnen erzählt seine Geschichte ( sein Schicksal ) und jede einzelne dieser Stories könnte als kleines Buch für sich stehen und dem Autor höchste Lobgesänge einbringen.
Der zweite Teil ist überwiegend aus der Sicht des Core-Cybriden Keats geschrieben und beinhaltet den Krieg gegen die Ousters, den Kampf der Pilger gegen das Shrike, die unbekannte Variable Hyperion, das Spiel des Core und natürlich einige Auflösungen des ersten Teils.
Es macht einfach nur Spass zu lesen, die Wendungen gegen Ende lassen nicht zu, das man einen möglichen Schluß vorhersehen könnte und die gewaltige Bombe in das Herz der Metasphäre jagt mir nur beim GEdanken daran einen Schauer über den Rücken!
Lest es und seit fasziniert!
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